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Der Einfluss von Führungsverhalten auf betriebliche Fehlzeiten

Title: Der Einfluss von Führungsverhalten auf betriebliche Fehlzeiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Gisbert Stein (Author)

Health - Miscellaneous

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Beschäftigte bilden meist den wesentlichen Kostenfaktor sowohl im Produktions- als auch im Dienstleistungsbereich und so hat betriebliches Fehlzeitenmanagement unter kosten- und ressourcenrelevanten Gesichtspunkten eine entsprechend große Bedeutung für unternehmerisches Handeln. Unterschiedliche Beeinflussungsmöglichkeiten, wie Fehlzeitengespräche, Verbesserung von Arbeitsbedingung und Gesundheitspräventionsmaßnahmen, werden heute angewandt, um das Ausmaß der Fehlzeiten zu verringern. Dabei lässt sich nachweisen, dass insgesamt der Krankenstand in Deutschland seit Jahren deutlich gesunken ist (BKK 2008, Quelle Internet S. 1). Waren es im Jahr 1991 z.B. noch 25 Krankentage je Versichertem der BKK, reduzierte sich deren Anzahl auf 12,4 Tage im Jahr 2006. Ursächlich für diese Entwicklung scheint aber in erster Linie die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu sein, sodass geringere Arbeitsunfähigkeitstage weniger eine Folge der eingeleiteten Maßnahmen und eine Frage höherer Gesundheit, ist als vielmehr ein Fall von „Präsentismus“. Verstärkt in den Blick von Unternehmensleitung gerät zunehmend die Frage, in wie fern Führungsverhalten ebenfalls als Einfluss- und Steuerungsfaktor angesehen werden kann. In mehreren Studien wurde der Einfluss von Führungsverhalten von Vorgesetzten auf die Arbeitsqualität der Mitarbeiter (Fuchs 2006) oder den allgemeinen Gesundheitszustand (Wilde et al. 2008, S. 102) untersucht. Die Ergebnisse zeigen einen eindeutigen und direkten Zusammenhang und geben Hinweise auf gesundheitsförderndes Führungsverhalten. In dieser Arbeit soll daher die Frage genauer erörtert werden, welchen Einfluss
Führungsverhalten auf betriebliche Fehlzeiten hat. Es sollen zunächst die Erscheinungsformen,
das Ausmaß und die Ursachen betrieblicher Fehlzeiten beleuchtet werden, um dann den Einflussfaktor „Führungsverhalten“ als ein mögliches Instrument zur Reduzierung von Fehlzeiten zu betrachten und in
Beziehung setzen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Betriebliche Fehlzeiten

2.1 Was sind Fehlzeiten?

2.2 Krankheits- und motivationsbedingten Fehlzeiten

2.2.1 Ausmaß und die Entwicklung des Krankenstandes

2.2.2 Ursachen für die Entwicklung des Krankenstandes

2.2.3 Häufige Krankheiten bei Arbeitsunfähigkeit

2.2.4 Zwischenfazit

3. Arbeitsunfähigkeitszeiten und Führung

3.1 Handlungskontext und Wirkung von Führungskräften

3.2 Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung

3.2.1 Gesundheitsschädigende Mitarbeiterführung

3.2.2 Gesundheitsfördernde Mitarbeiterführung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den maßgeblichen Einfluss des Führungsverhaltens auf betriebliche Fehlzeiten und die Mitarbeitergesundheit. Dabei wird die Forschungsfrage erörtert, inwiefern Führungskräfte nicht nur als Verwalter von Anwesenheit fungieren, sondern als zentrale Gestalter eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfeldes zur Reduktion von krankheits- und motivationsbedingten Fehlzeiten sowie zur Vermeidung von Präsentismus beitragen können.

  • Analyse der Ursachen und Erscheinungsformen betrieblicher Fehlzeiten
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Führungsstil und Mitarbeitergesundheit
  • Differenzierung zwischen gesundheitsschädigender und gesundheitsfördernder Mitarbeiterführung
  • Diskussion von Präsentismus als unterschätzter Kostenfaktor gegenüber dem Absentismus
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur langfristigen Gesundheitserhaltung

Auszug aus dem Buch

3.1 Handlungskontext und Wirkung von Führungskräften

Führungskräfte werden heute in besonderem Maße von vielfältigen, oft widersprüchlichen Ansprüchen und Erwartungen beeinflusst, die ein klares und zielgerichtetes Handeln erschweren. Nach Gunkel (siehe Abb. 2) erleben Vorgesetzte sich daher oft eingezwängt zwischen den Anforderungen des Unternehmens, den Wünschen und Erwartungen der Mitarbeiter, den Sach- und Fachaufgaben sowie den allg. Koordinations- und Organisationsaufgaben (vgl. Gunkel 2004, S. 111).

Aber auch eigene Ansprüche, Werte und Normen der Führungskräfte, wie auch die Erwartungen ihres sozialen Umfeldes, insbesondere Familie, bestimmen nicht unwesentlich ihr Verhalten gegenüber den Mitarbeitern und sich selbst. Umgeben von diesen vielfältigen Anforderungen, für deren Bewältigung sie häufig nicht entsprechend qualifiziert wurden oder sich entwickeln konnten, empfinden sich Vorgesetzte vielfach „eingezwängt in einen Schraubstock“. Gunkel kommt daher zu dem Schluss: „Erwiesenermaßen nehmen Vorgesetzte nachhaltig Einfluss auf Fehlzeiten, Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter, aber dies geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern unter den Bedingungen, die sie im Unternehmen vorfinden“ (Gunkel 2004, S. 112). Aber auch die Arbeitsbedingungen, an denen wiederum Vorgesetzte ebenfalls Verantwortung tragen, beeinflussen die Arbeitszufriedenheit und direkt wie indirekt die Erkrankungswahrscheinlichkeit der Mitarbeiter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Fehlzeitenmanagements und führt die zentrale Forschungsfrage ein, inwiefern das Führungsverhalten als Steuerungsfaktor für die Mitarbeitergesundheit fungieren kann.

2. Betriebliche Fehlzeiten: Dieses Kapitel definiert Fehlzeiten und differenziert zwischen medizinisch notwendigen und motivationsbedingten Abwesenheiten sowie dem Phänomen des Präsentismus.

3. Arbeitsunfähigkeitszeiten und Führung: Der Hauptteil analysiert den Einfluss von Führungskräften auf das Wohlbefinden der Belegschaft und kontrastiert gesundheitsschädigende mit gesundheitsfördernden Führungsstilen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein wirksames Gesundheitsmanagement über die reine Fehlzeitenreduktion hinausgehen und Führungskräfte in ihre arbeitspsychologische Verantwortung nehmen muss.

Schlüsselwörter

Führungsverhalten, Betriebliche Fehlzeiten, Mitarbeitergesundheit, Gesundheitsmanagement, Präsentismus, Absentismus, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsförderung, Krankenstand, Führungskraft, Mitarbeiterführung, Arbeitsorganisation, Psychische Erkrankungen, Motivation, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den direkten Einfluss, den Führungskräfte durch ihr tägliches Verhalten auf die gesundheitliche Situation und das Fehlzeitenaufkommen ihrer Mitarbeiter ausüben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Fehlzeitenursachen, dem Verständnis von Präsentismus, dem Spannungsfeld von Führungskräften und der Gestaltung gesundheitsfördernder Führungskulturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass Führungsverhalten ein entscheidendes Instrument zur langfristigen Gesundheitserhaltung der Belegschaft und zur Reduktion betrieblicher Fehlzeiten ist.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien (z. B. BKK, Barmer, Gunkel) sowie der Einbeziehung der praktischen Erfahrungen des Autors als Geschäftsführer und Trainer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische und ursächliche Betrachtung von Fehlzeiten sowie eine detaillierte Untersuchung der Wirkungsweisen von Führung auf die Mitarbeitergesundheit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Charakteristika sind das betriebliche Gesundheitsmanagement, der gesundheitsfördernde Führungsstil und die Abgrenzung von Präsentismus und Absentismus.

Warum ist der Begriff "Präsentismus" in dieser Arbeit so wichtig?

Der Autor betont, dass ein niedriger Krankenstand nicht automatisch gute Gesundheit bedeutet, da Mitarbeiter aus Angst um ihren Arbeitsplatz oft krank zur Arbeit erscheinen, was die Produktivität langfristig stärker schädigt.

Welche Rolle spielt die emotionale Selbststeuerung für Führungskräfte?

Eine unzureichende emotionale Selbststeuerung führt laut Arbeit zu unsachlichem Verhalten und Konflikten, was wiederum die psychische Belastung der Mitarbeiter erhöht und als Treiber für krankheitsbedingte Ausfälle wirkt.

Wie sollte eine gesundheitsfördernde Mitarbeiterführung gestaltet sein?

Sie zeichnet sich durch emotional intelligentes Verhalten, Wertschätzung, die Vermittlung von Sinnhaftigkeit und eine angemessene Gestaltung der Arbeitsbedingungen aus.

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Details

Title
Der Einfluss von Führungsverhalten auf betriebliche Fehlzeiten
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,0
Author
Gisbert Stein (Author)
Publication Year
2010
Pages
23
Catalog Number
V193824
ISBN (eBook)
9783656190028
ISBN (Book)
9783656192213
Language
German
Tags
Gesundheit Fehlzeiten Psychische Störungen Rolle von Führungskräften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gisbert Stein (Author), 2010, Der Einfluss von Führungsverhalten auf betriebliche Fehlzeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193824
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