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Der staufische Kaiser Friedrich II. im Urteil mittelalterlicher Historiographen

Ein Vergleich

Title: Der staufische Kaiser Friedrich II. im Urteil mittelalterlicher Historiographen

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sandra Tafelski (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 2
2. Darstellung der Quellen S. 2
2.1 Petrus de Vinea und Giovanni Villani im
historischen Kontext S. 3
2.2 Vergleichspunkte der Quellen S. 4
3. Der konkrete Quellenvergleich S. 5
4. Zusammenfassung S. 10
5. Fazit und Ausblick S. 11
6. Quellen- und Literaturverzeichnis S. 13

1. Einleitung
Der staufische König und Kaiser Friedrich II. ist nach wie vor eine in seiner Darstellung umstrittene
Persönlichkeit in der Historie. Schon die Historiographen des Mittelalters schufen unterschiedliche
Urteile über den Staufer.
Daher soll mit der vorliegenden Arbeit der Frage nachgegangen werden, welches Bild mittelalterliche
Historiographen von Friedrich II. zeichnen bzw. welches Urteil sie über diesen fällen. Es sind
bewusst zwei gegensätzliche Quellen gewählt worden, um einen Kontrast in der Darstellungsweise
des staufischen Herrschers herzustellen. Damit soll veranschaulicht werden, wie und womit sich
dieser Gegensatz im Vergleich der Quellen entwickelt. Bei den Verfassern handelt es sich um Petrus
de Vinea und Giovanni Villani
Hierbei gilt die Aussagen der beiden in Bezug zu Friedrich II. zu bringen und diese an der Historie
nachzuweisen bzw. in den vorliegenden Kontext zu setzen.
Dies wird anhand eines Quellenvergleiches in verschiedenen Punkten an zwei ausgewählten Texten
untersucht.
Hierzu werden zuerst die Quellen in Form und Inhalt dargestellt, zweitens erfolgt eine Einordnung
ihrer Verfasser in den historischen Kontext. Anschließend erfolgt der Vergleich beider Quellen in
ausgewählten Punkten, an denen sich eine Zusammenfassung herausgestellter Aspekte anknüpft.
Am Ende der Arbeit soll versucht werden, die gestellte Leitfrage möglichst objektiv zu beantworten.
Desweiteren werden weitere mögliche Fragen zur eventuellen weiteren Auseinandersetzung mit
dem genannten Schwerpunkt gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der Quellen

2.1 Petrus de Vinea und Giovanni Villani im historischen Kontext

2.2 Vergleichspunkte der Quellen

3. Der konkrete Quellenvergleich

4. Zusammenfassung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das differierende Bild des staufischen Kaisers Friedrich II., wie es von zwei mittelalterlichen Historiographen mit gegensätzlichen Hintergründen entworfen wird, um eine objektive Bewertung der Darstellungsweisen und der zugrunde liegenden Motivationen zu ermöglichen.

  • Analyse der kaisertreuen Sichtweise von Petrus de Vinea
  • Untersuchung der antikaiserlich geprägten Perspektive von Giovanni Villani
  • Gegenüberstellung von weltlichen und religiösen Argumentationsmustern
  • Berücksichtigung historischer Kontexte und politischer Parteinahme
  • Herausarbeitung der Konstruktion von Herrschereigenschaften im Mittelalter

Auszug aus dem Buch

3. Der konkrete Quellenvergleich

Im Folgenden sollen die ausgewählten Vergleichskriterien, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben, anhand der beiden Quellen untersucht werden.

Zuerst wird die Quelle von Petrus de Vinea als Basis herangezogen, dann die von Giovanni Villani vergleichend hinzu.

1. Argumentationsstruktur und Wirkung: Der Brief von Petrus de Vinea beginnt als ein Antwortschreiben. Vermutlich auf die Frage hin, wie groß und mächtig sein Kaiser, Friedrich II., sein mag. Er weist daraufhin, dass es nicht mal den größten Rhetorikern der Geschichte wie Platon und Cicero möglich gewesen wäre, die „[…] hervorragenden Eigenschaften eines so übermächtigen Fürsten an den Tag zu bringen […]“. Somit macht er bereits zu Beginn deutlich, dass die Größe des Schaffens Friedrich II. unvorstellbar ist und es nicht genügend Worte gibt, diese angemessen darzustellen.

Anschließend zählt de Vinea die Eigenschaften Friedrichs auf, die ihn zu dem mächtigen Herrscher machen, der er laut seiner Ansicht nach ist. Er beschreibt ihn „[…] als Freund des Friedens, als Schützer der Liebe, als Begründer des Rechts, als Hüter der Gerechtigkeit und Sohn der Geduld […]“. Konkretisiert sind das Friedrichs weltliche Eigenschaften.

Auch führt er Bibelstellen an, die die Legitimation des Kaisers unterstreichen. Somit macht er ebenso eine christlich geprägte Argumentationsstruktur deutlich, die auch an anderen Stellen des Briefes kenntlich gemacht wird. Sie unterstreicht die von Gott gewollte Herrschaft des Kaisers.

Danach bekräftigt Vinea erneut die weltlichen Eigenschaften, die er zuvor bereits nannte und lässt eine in die andere übergehen. Dieser Unterstreichung seiner irdischen Fähigkeiten folgt erneut eine religiös ausgerichtete Argumentation, die einer Danksagung an Gott gleichkommt, dass dieser Friedrich „[…] der dem Untergang geweihten Welt […]“ schickte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die gegensätzlichen Bilder von Friedrich II. bei zwei mittelalterlichen Autoren zu untersuchen und deren Darstellungsweisen gegenüberzustellen.

2. Darstellung der Quellen: Dieses Kapitel stellt die ausgewählten Autoren Petrus de Vinea und Giovanni Villani vor und ordnet sie in ihren jeweiligen historischen und biographischen Kontext ein.

2.1 Petrus de Vinea und Giovanni Villani im historischen Kontext: Der Abschnitt erläutert die unterschiedlichen Lebensumstände der Verfasser, insbesondere Vineas Rolle als kaisertreuer Diener im Gegensatz zu Villanis späterer, distanzierter Perspektive.

2.2 Vergleichspunkte der Quellen: Hier werden die methodischen Leitfragen definiert, um die Argumentationsstrukturen und die Zuschreibung von Herrschereigenschaften systematisch zu vergleichen.

3. Der konkrete Quellenvergleich: Das Kapitel führt die detaillierte Analyse der Texte durch und arbeitet die Diskrepanz zwischen Vineas idealisierendem Loblied und Villanis kritischer Bewertung heraus.

4. Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Vergleichsanalyse werden komprimiert dargestellt, wobei die Abhängigkeit der Darstellung von der politischen Position und dem historischen Kontext betont wird.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die Leitfrage und reflektiert, dass die unterschiedlichen Bilder Friedrichs II. primär durch die divergierende Nähe der Autoren zum Kaiser und deren politische Hintergründe bedingt sind.

Schlüsselwörter

Friedrich II., Staufer, Petrus de Vinea, Giovanni Villani, Historiographie, Mittelalter, Quellenvergleich, Herrschereigenschaften, Kaisertreue, Ghibellinen, Guelfen, Legitimation, Kirchenkonflikt, historische Darstellung, Tugenden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie zwei mittelalterliche Autoren – Petrus de Vinea und Giovanni Villani – den staufischen Kaiser Friedrich II. in ihren Werken charakterisiert und bewertet haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die historische Einordnung der Autoren, die Analyse ihrer Argumentationsmuster sowie die Frage, welche Tugenden oder Laster sie dem Kaiser zuschreiben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie politischer Kontext und persönliche Nähe zum Herrscher die historische Darstellung einer Persönlichkeit maßgeblich beeinflussen und verzerren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet einen komparativen Ansatz, bei dem zwei gegensätzliche Quellen anhand spezifischer Vergleichskriterien (Argumentationsstruktur und Herrschereigenschaften) systematisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der Quellentexte, wobei die konträren Positionen von Vinea (als kaisertreuer Diener) und Villani (als späterer, kritischer Chronist) herausgearbeitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Friedrich II., Staufer, Historiographie, Quellenvergleich, Herrschereigenschaften, Kaisertreue, Ghibellinen und Guelfen.

Warum fällt das Bild von Friedrich II. bei den beiden Autoren so unterschiedlich aus?

Petrus de Vinea schrieb als enger Vertrauter und Zeitgenosse, der den Kaiser aus Loyalität idealisierte, während Villani als späterer Chronist und Anhänger der Guelfen eine distanziertere und kirchenkritischere Sichtweise einnahm.

Zieht die Autorin eine Schlussfolgerung zur Objektivität?

Ja, die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass beide Quellen subjektiv gefärbt sind und ein "objektives" Bild durch die Einbeziehung verschiedener Perspektiven und historischer Hintergründe erst mühsam rekonstruiert werden muss.

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Details

Title
Der staufische Kaiser Friedrich II. im Urteil mittelalterlicher Historiographen
Subtitle
Ein Vergleich
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Grade
2,3
Author
Sandra Tafelski (Author)
Publication Year
2011
Pages
14
Catalog Number
V193432
ISBN (eBook)
9783656184065
ISBN (Book)
9783656186144
Language
German
Tags
Staufer Kaiser Friedrich der II. Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Tafelski (Author), 2011, Der staufische Kaiser Friedrich II. im Urteil mittelalterlicher Historiographen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193432
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