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Eine Übersichtsarbeit zum Thema schulische Gesundheitsförderung

Titel: Eine Übersichtsarbeit zum Thema schulische Gesundheitsförderung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 27 Seiten

Autor:in: Monika Zähringer (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die ursprüngliche Bedeutung des Worts Schule (aus dem Lateinischen „scola“) führt durch eine wörtliche Übersetzung zum Begriff der „Muse“, bzw. „über freie Zeit verfügen“(vgl. Ipfling, 2002). Heutzutage verbinden wir den Schulbegriff vielmehr mit einer Institution, in der planmäßiges und gemeinsames Unterrichten von Kindern und Jugendlichen stattfindet. Im Mittelpunkt steht hierbei die Aufgabe der Bildung und Erziehung der heranwachsenden Generationen (vgl. Meyer, 1997). In diesem Kontext gilt es, Kinder und Jugendliche unter anderem mit allen nützlichen und notwendigen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auszustatten, womit Lesen, Schreiben mathematische Fähigkeiten und Fremdsprachenkenntnisse gemeint sind (vgl. Ipfling, 2002). Unter Anleitung speziell ausgebildeter Experten werden Schülerinnen und Schüler auf das spätere Arbeitsleben bzw. eine Weiterqualifikation durch gesellschaftlich dafür vorgesehene Einrichtungen vorbereitet (vgl. Ulich, 2000). Allerdings hat sich dieses ursprüngliche Bild der Schule im Laufe der letzten Jahre geändert. Schon seit 1992 gehört die Gesundheitserziehung laut dem Bericht der Kultusministerkonferenz zum Pflichtprogramm an allgemeinbildenden Schulen. Die Gesundheitserziehung, die Teil einer umfassenden Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung darstellt, gehört seither zum wesentlichen Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrages an Schulen. (vgl. Sekretariat der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, 1992). Auch die verlängerten Ausbildungszeiten führen dazu, dass vielfältige psychosoziale Führungsaufgaben an Schulen an Bedeutung gewinnen. Ohne die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und ausschließlich auf traditionellen Prinzipien der rein kognitiven Wissensvermittlung basierend, könnte die Schule diese Aufgaben nicht mehr länger bewältigen (vgl. Paulus, 2005). Neben den verlängerten Ausbildungszeiten zeigen auch die von der WHO veröffentlichten Zahlen zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland einen negativen Trend. Nur eine Minderheit der Heranwachsenden ist fast jeden Tag mindestens eine Stunde körperlich aktiv und erfüllt damit die aktuelle Empfehlung der WHO zum Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen (vgl. Sygusch et al., 2009).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik und Problemdarstellung

2. Begriffsbestimmung und Abgrenzung

2.1 Definition Gesundheit

2.2 Definition der Gesundheitsförderung

2.3 Der Setting-Ansatz

3. Handlungsbedarf

3.1 Gesundheitsstatus und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen

3.2 Die Bedeutung und Notwendigkeit körperlich-sportlicher Aktivität im Kindes- und Jugendalter

4. Gesundheitsförderung im Setting Schule

4.1 Schule als zentrales Setting für Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen

4.2 Abgrenzung Gesundheitsförderung in der Schulen und Gesundheitsfördernde Schule

4.2.1 Gesundheitsförderung in der Schule

4.2.2 Die Gesundheitsfördernde Schule

4.3 Strukturen und Inhalte der Gesundheitsfördernden Schule

4.4 Wirksamkeit der Maßnahmen

4.4.1Wirksamkeit der Sport- und Bewegungsförderung

5. Bewegungskonzepte im Setting Schule

5.1 Sportunterricht, ein geeignetes Setting für Bewegungsförderung??

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Forschungsbereich der schulischen Gesundheitsförderung zu beleuchten und den dringenden Handlungsbedarf sowie bestehende Konzepte darzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Integration bewegungsbezogener Interventionen, um die Schule als zentrales Setting für die Gesundheitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen zu etablieren.

  • Grundlagen der Gesundheitsförderung und des Setting-Ansatzes
  • Analyse des Gesundheitsstatus und Bewegungsverhaltens junger Generationen
  • Abgrenzung zwischen gesundheitsfördernden Programmen und der „Gesundheitsfördernden Schule“
  • Strukturen und Prinzipien einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung an Schulen
  • Bedeutung und Wirksamkeit von Bewegungskonzepten und Sportunterricht im Setting Schule

Auszug aus dem Buch

3.1 Gesundheitsstatus und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen

Obwohl Kinder und Jugendliche allgemein die gesündeste Bevölkerungsgruppe darstellen, lassen sich aktuell erhebliche Mängel des Gesundheitszustandes der jungen Menschen in Deutschland feststellen (vgl. Hurrelmann & Franzkowiak, 2003). Der Morbiditätswandel hat insgesamt zu einer Reduktion typischer Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters geführt, demgegenüber steht allerdings ein Anstieg chronischer Erkrankungen. Die Abnahme der klassischen Kinderkrankheiten lässt sich anhand der gesteigerten Lebensqualität und des medizinischen Fortschritts erklären (z.B. Impfungen, medikamentöse Versorgung). Die Gründe für den Anstieg chronischer Erkrankungen liegen hingegen überwiegend im Gesundheitsverhalten und dem veränderten Lebensstil bzw. den veränderten Lebensverhältnissen der jungen Generationen (vgl. 13. Kinder- und Jugendbericht, 2009).

Gleichzeitig hat sich eine Debatte um das Bewegungsverhalten der heutigen Kinder und Jugendlichen entwickelt. Die motorischen Aktivitäten haben sich unter quantitativen wie auch qualitativen Aspekten verändert (vgl. Kurth & Schaffrath-Rosario, 2007). Mit dem bundesweit ausgelegten Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS) wurden erstmals repräsentative Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland erhoben. Dazu wurde zusätzlich zu der Hauptstudie ein separates Motorik-Modul (MoMo) mit etwa 4500 Kindern im Alter von 4 bis 17 Jahren durchgeführt. Auf der Basis von elf sportmotorischen Tests wurden die motorischen Leistungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit erfasst. Zusätzlich wurden die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern anhand eines Fragebogens zur körperlich-sportlichen Aktivität befragt. In der Altersklasse der 4- bis 10-Jährigen lagen die Untersuchungsschwerpunkte in der Erfassung der Körperkoordination, der Kraftfähigkeit und der Beweglichkeit, bei den 11- bis 17-Jährigen wurde die Ausdauerleistung gemessen (vgl. Krug et al., 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik und Problemdarstellung: Diese Einführung erläutert den Wandel der Schulfunktion hin zu einer zentralen Sozialisationsinstanz und begründet die Notwendigkeit schulischer Gesundheitsförderung aufgrund aktueller Gesundheitsdaten.

2. Begriffsbestimmung und Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit und Gesundheitsförderung und führt den Setting-Ansatz als Strategie zur Erreichung gesundheitsförderlicher Lebenswelten ein.

3. Handlungsbedarf: Hier werden der aktuelle Gesundheitszustand sowie das Bewegungsverhalten von Kindern analysiert und die Notwendigkeit körperlicher Aktivität für die langfristige Entwicklung begründet.

4. Gesundheitsförderung im Setting Schule: Das Kapitel erläutert, warum die Schule das wichtigste Setting ist, und differenziert zwischen dem klassischen Ansatz der Gesundheitsförderung in Schulen und dem umfassenden Konzept der Gesundheitsfördernden Schule.

5. Bewegungskonzepte im Setting Schule: Hier werden Konzepte wie die „Bewegte Schule“ sowie die Rolle des Sportunterrichts als Bausteine einer bewegungsorientierten Schulkultur vorgestellt und kritisch diskutiert.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass die systemische Implementierung von Gesundheitsprogrammen in den Schulalltag notwendig ist, weist jedoch auf den weiteren Forschungsbedarf zur Wirksamkeit dieser Ansätze hin.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Setting Schule, Bewegungsverhalten, Gesundheitsfördernde Schule, Bewegte Schule, Salutogenese, Empowerment, Schulentwicklung, Sportunterricht, Gesundheitskompetenz, Prävention, Lebenswelt, Schulkultur, Kindesalter, Jugendalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und Umsetzung von Gesundheitsförderung innerhalb des Settings Schule und untersucht, wie Bewegungskonzepte nachhaltig in den Schulalltag integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Gesundheitsstatus von Kindern und Jugendlichen, die Abgrenzung verschiedener Gesundheitsförderungskonzepte sowie die Rolle von Sport und Bewegung in der Schulentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Handlungsbedarf für Gesundheitsförderung im Setting Schule aufzuzeigen und die Wirksamkeit sowie Umsetzungsmöglichkeiten von bewegungsbezogenen Interventionen theoretisch zu fundieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Übersichtsarbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und bestehende nationale wie internationale Studien sowie theoretische Ansätze zur Gesundheitsförderung zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Handlungsbedarf bei Kindern und Jugendlichen, differenziert zwischen Gesundheitsförderung in der Schule und der Gesundheitsfördernden Schule und diskutiert spezifische Bewegungskonzepte wie die „Bewegte Schule“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie „Gesundheitsförderung im Setting Schule“, „Bewegungsverhalten“, „Salutogenese“ und „Schulentwicklung“ beschreiben.

Welchen Stellenwert nimmt der Sportunterricht im Vergleich zu ganzheitlichen Ansätzen ein?

Der Sportunterricht hat eine große subjektive Bedeutung für Schüler, spielt jedoch oft eine marginale Rolle im Stundenplan; die Arbeit betont, dass er zwar ein Baustein ist, aber in ein ganzheitliches „Setting Schule“-Konzept eingebettet werden sollte.

Welche Bedeutung hat das Empowerment für die Gesundheitsförderung in Schulen?

Empowerment ist laut der Ottawa-Charta ein Kernprinzip, das Schüler dazu befähigen soll, ihre eigene Gesundheit aktiv und selbstbestimmt zu gestalten, anstatt lediglich passive Empfänger von Gesundheitsaufklärung zu sein.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Übersichtsarbeit zum Thema schulische Gesundheitsförderung
Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln
Autor
Monika Zähringer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
27
Katalognummer
V193247
ISBN (Buch)
9783656184225
ISBN (eBook)
9783656184423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schule Gesundheit Prävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monika Zähringer (Autor:in), 2012, Eine Übersichtsarbeit zum Thema schulische Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193247
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