In den letzten Jahren haben die CAD/CAMSysteme
bei der Herstellung prothetischer
Restaurationen deutlich an Bedeutung
gewonnen. Die Automatisierung der Produktabläufe
und die damit verbundene Kostendämpfung,
trotz gleichbleibend hoher Produktqualität
macht die Entwicklung der CAD/CAMSysteme
für die Zahnheilkunde interessant.
Grundsätzlich können wir mit diesem System
nach der optischen Vermessung der Ausgangsmodelle
Inlays, Onlays, Veneers, Kronen, Brücken,
Sowie Suprakonstuktionen aus verschiedensten
Werkstoffen herstellen. Je nach metallspezifischen,
materialspezifischen Eigenschaften für
die jeweilige Restauration werden die Materialien
ausgesucht.[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Planung und Vorgehensweise
4. Herstellung der definitiven Versorgung
5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der Vorteile und der klinischen Anwendung von Zirkoniumdioxid als Gerüstwerkstoff für implantatgetragene Restaurationen unter besonderer Berücksichtigung moderner CAD/CAM-Verfahren.
- Vorteile von Zirkoniumdioxid in der Implantatprothetik
- Einsatzmöglichkeiten von CAD/CAM-gestützten Fertigungssystemen
- Optimierung der Weichgewebegestaltung und Hygiene
- Mechanische Eigenschaften und klinische Langzeitstabilität
Auszug aus dem Buch
Die Zirkonaufbauten
In der Implantatprothetik werden standardmäßig Titanaufbauen verwendet. Ihre Grenzen liegen in der fehlenden Transparenz und in der mangelnden Anpassungsfähigkeit an den individuell geschwungenen Zahnfleischverlauf. In sichtbaren Bereichen führt metallisches Durchscheinen in besondere bei Patienten mit hoher Lachlinie und schlechter Gingivaanatomie zu nicht befriedigenden Resultaten.
Mit Zirkonaufbauten geht man kein Kompromiss ein, wie hier im Bild gezeigt.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von CAD/CAM-Systemen in der Zahntechnik und deren Vorteile hinsichtlich Automatisierung und Kostendämpfung bei hoher Produktqualität.
Einleitung: Es wird die Etablierung von Zirkoniumdioxid als frakturstabiler Gerüstwerkstoff in der Prothetik beschrieben, der insbesondere bei implantatgetragenen Konstruktionen hohe biokompatible Vorteile bietet.
Planung und Vorgehensweise: Dieser Abschnitt beschreibt das spezifische Vorgehen bei der Modellerfassung und Modellierung unter Nutzung des KaVo-Everest-Systems.
Herstellung der definitiven Versorgung: Hier werden die prothetischen Schritte von der Weichgewebegestaltung bis hin zur spannungsfreien Eingliederung der Zirkonbrücken auf dem Meistermodell detailliert.
Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Schlusswort resümiert die physikalischen und biologischen Materialeigenschaften von Zirkonoxid und betont dessen Bedeutung für die moderne restaurative Zahnheilkunde.
Schlüsselwörter
Zirkoniumdioxid, CAD/CAM, Implantatprothetik, Zahnersatz, Biokompatibilität, Restauration, Zirkonaufbauten, KaVo-Everest, Gingiva, Weichgewebegestaltung, Gerüstwerkstoff, Vollkeramik, Frakturstabilität, Okklusionskonzept, Zahntechnik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Zirkoniumdioxid als innovativer Werkstoff für Restaurationen auf Implantaten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Materialkunde von Zirkonoxid, der CAD/CAM-gestützten Fertigung und den Vorteilen gegenüber klassischen Titanaufbauten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Zirkoniumdioxid durch seine ästhetischen und biologischen Eigenschaften zu besseren Ergebnissen in der Implantatprothetik führt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine praxisnahe Darstellung technischer Abläufe, ergänzt durch materialwissenschaftliche Grundlagen zu Zirkonoxid.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der praktischen Umsetzung, inklusive der Zahnfleischmaskenherstellung, der individuellen Gestaltung von Zirkonaufbauten und der klinischen Bewertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zirkoniumdioxid, CAD/CAM, Implantatprothetik, Biokompatibilität und ästhetische Restauration sind die entscheidenden Begriffe.
Warum sind Zirkonaufbauten gegenüber Titanaufbauten zu bevorzugen?
Sie bieten eine höhere Transparenz, eine bessere Biokompatibilität und reduzieren die Plaqueanhaftung sowie das Risiko für Zahnfleischentzündungen.
Welche Rolle spielt die 5-achsige Frästechnik im beschriebenen System?
Die 5-achsige Frästechnik ermöglicht die präzise Anstellung des Werkzeugs, wodurch auch schwierige Hinterschneidungen erfasst und eine hohe Passgenauigkeit erzielt werden.
Wie trägt das Material zur Risszähigkeit bei?
Durch eine lokale Phasenumwandlung von tetragonal zu monoklin bei mechanischer Belastung entsteht eine Volumenexpansion, die der Rissausbreitung im Material entgegenwirkt.
- Quote paper
- Thomas Hahn (Author), 2011, Zirkonoxid - Restaurationen auf Implantaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193092