Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe

Mere-Exposure-Effekt: Eine Analyse relevanter Erklärungsmodelle

Titel: Mere-Exposure-Effekt: Eine Analyse relevanter Erklärungsmodelle

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Gesa Biermann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Aufsatz soll es vornehmlich um die dem Mere-Exposure-Effekt zugrunde liegenden Wirkungsmodelle gehen. Viele Studien belegen ein stabiles Auftreten des Effekts; ein klares Einverständnis über die Funktionsweise gibt es jedoch nicht, was diesen Aspekt zu einem spannenden Thema macht. Ziel dieser Arbeit ist es bisherige Erklärungsansätze für den Mere-Exposure-Effekt aufzuzeigen um schlussendlich eine Aussage über den Stand der Ursachenforschung machen zu können. Kapitel 2 schafft die Grundlage für die weitere Diskussion: der Mere-Exposure-Effekt wird definiert und die Anfänge der Forschung werden aufgezeigt. Durch die Beschreibung einer Meta-Analyse wird der heutige Stand der Forschung aufsummiert um für die Argumentation mit dem Leser auf dem selben Stand zu sein. Kapitel 3 stellt den zentralen Teil dieser Arbeit dar: Die Ursachenforschung wird diskutiert. Die Frage nach dem relevantesten Erklärungsansatz wird aufgelöst und im Fazit abgerundet. Der Mere-Exposure-Effekt bietet Wirtschaft und Politik Möglichkeiten zur gezielteren Beeinflussung von Rezipienten - eine Möglichkeit die nur genutzt werden kann, wenn die dahinter liegenden Prozesse verstanden werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wirkungsweise des Mere-Exposure-Effekts

2.1 Definition

2.2 Moderierende Bedingungen

3 Erklärungsmodelle des Mere-Exposure-Effekts

3.1 Welle I: In den Fußstapfen des Robert B. Zajonc

3.2 Welle II: Der Durchbruch in das Unterbewusstsein

3.3 Welle III: Die Anatomie der Fluency

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit analysiert die theoretischen Erklärungsmodelle des Mere-Exposure-Effekts und untersucht, wie sich das wissenschaftliche Verständnis dieses Phänomens von den ersten Studien Robert B. Zajoncs bis hin zu modernen Ansätzen der Verarbeitungsflüssigkeit (processing fluency) entwickelt hat.

  • Grundlagen und Definition des Mere-Exposure-Effekts
  • Einfluss moderierender Bedingungen wie Stimuluskomplexität und Darbietungsdauer
  • Response-Competition-Modelle und Arousal-Theorien
  • Bedeutung der „processing fluency“ für die Urteilsbildung
  • Sensomotorische Aspekte und „motor fluency“

Auszug aus dem Buch

3 Erklärungsmodelle des Mere-Exposure-Effekts

Dieses Kapitel bildet den Kern der vorliegenden Arbeit, hier soll die zentrale Frage diskutiert werden: Wie hat sich die Ursachenforschung zum Mere-Exposure-Effekt entwickelt und welche Erklärungsmodelle sind daraus hervorgegangen? Die Verfasserin hat hier einen chronologischen Ansatz gewählt, da die Forschung nach Erklärungen des Mere-Exposure-Effekts einem Entwicklungsprozess gleicht: erst zwei Jahrzehnte nach Zajoncs wegweisendem Aufsatz von 1968 konnte ein Modell aufgestellt werden, das alle bisherigen Forschungsergebnisse umfasst und den Effekt somit hinreichend erklärt. Um 20 Jahre Forschung nicht zu übergehen und den Prozesscharakter darzustellen, ist die Ursachenforschung hier in drei Wellen aufgeteilt. Die Bezeichnung „Welle“ wurde anstatt „Phase“ gewählt, da neue Erklärungsmodelle immer wieder eine Welle an Forschungsarbeit nach sich zogen, aus der wiederum ein neuer Erklärungsansatz entstand.

3.1 Welle I: In den Fußstapfen des Robert B. Zajonc

Die Welle an Forschung die nach Zajoncs Monographie von 1968 durchgeführt wurde folgte nicht nur seinem Eifer moderierende Bedingungen zu prüfen, sondern zielte auch darauf ab der Frage nach Erklärungen für das Phänomen auf den Grund zu gehen. Eine der ersten Studien die psychologischen Prozesse hinter dem Mere-Exposure-Effekt untersucht ist von Harrison (1968). Er stellt das Response-Competition-Model als Erklärungsansatz für den Mere-Exposure-Effekt auf (S. 363). Dies besagt, dass ein neuer Stimulus eine Reihe von möglichen Reaktionen auf diesen Stimulus im Rezipienten hervorruft (S. 363). Da diese nicht gleichzeitig ausgeführt werden können entsteht eine Spannungssituation, die der Rezipient auflösen möchte (S. 363).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Phänomen der unterbewussten Wahrnehmung von Reizen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die relevanten Erklärungsmodelle des Mere-Exposure-Effekts zu analysieren.

2 Wirkungsweise des Mere-Exposure-Effekts: Dieses Kapitel definiert den Mere-Exposure-Effekt, beleuchtet die historischen Anfänge der Forschung durch Robert B. Zajonc und diskutiert moderierende Bedingungen wie Stimulusart und Darbietungsdauer.

3 Erklärungsmodelle des Mere-Exposure-Effekts: Das Kapitel gliedert die Forschung in drei chronologische Wellen und untersucht wissenschaftliche Ansätze von Response-Competition-Modellen über Arousal-Theorien bis hin zum Konzept der Verarbeitungsflüssigkeit.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Entwicklung der Erklärungsmodelle zusammen, hebt die zentrale Bedeutung der „processing fluency“ hervor und erörtert die praktische Relevanz sowie zukünftige Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Mere-Exposure-Effekt, Verarbeitungsflüssigkeit, processing fluency, Ursachenforschung, Robert B. Zajonc, Response-Competition-Model, Arousal-Modelle, Wahrnehmung, Rezipienten, Stimuluskomplexität, affektive Bewertung, motor fluency, Sensomotorik, Werbepsychologie, Verhaltenswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Mere-Exposure-Effekt, also der Tatsache, dass die wiederholte Wahrnehmung eines Reizes zu einer positiveren Bewertung dieses Reizes führt, ohne dass dabei eine bewusste kognitive Verarbeitung stattfinden muss.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die historische Entwicklung der Forschung seit 1968, die verschiedenen theoretischen Erklärungsansätze für den Effekt sowie die Rolle moderierender Faktoren wie Komplexität oder Darbietungsdauer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, die bisherigen Erklärungsansätze für den Mere-Exposure-Effekt aufzuzeigen, um den aktuellen Stand der Forschung und die zugrunde liegenden Mechanismen verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Synthese bestehender Studien und Meta-Analysen (insbesondere der Meta-Analyse von Bornstein, 1989), um eine chronologische Einordnung der Erklärungsmodelle vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei „Wellen“ der Forschung: die initiale Phase nach Zajonc, die Arousal-Modelle der 70er/80er Jahre und das moderne Konzept der Verarbeitungsflüssigkeit („processing fluency“).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mere-Exposure-Effekt, Verarbeitungsflüssigkeit, Ursachenforschung, affektive Bewertung und sensomotorische Simulation geprägt.

Welche Rolle spielt das Konzept der „processing fluency“?

Das Konzept der „processing fluency“ dient als zentrales Erklärungsmodell, das besagt, dass eine flüssigere Verarbeitung von Stimulussignalen im Gehirn als Indikator für Vertrautheit und somit als positives Bewertungssignal wahrgenommen wird.

Inwiefern beeinflussen motorische Prozesse den Effekt?

Wie im Kapitel zur „Anatomie der Fluency“ diskutiert, deuten Studien darauf hin, dass sensomotorische Simulationen („motor fluency“) ebenfalls zum Effekt beitragen können, da körperliche Mitreaktionen bei der Stimuluswahrnehmung die Bewertung beeinflussen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mere-Exposure-Effekt: Eine Analyse relevanter Erklärungsmodelle
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Veranstaltung
Hauptseminar: Persuasion in der politischen Kommunikation
Note
1,0
Autor
Gesa Biermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V193091
ISBN (eBook)
9783656186984
ISBN (Buch)
9783656187974
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mere Exposure Effekt Effect Mere-Exposure Wiederholung Wirkungsforschung Mere-Exposure-Effect Mere-Exposure-Effekt Repetition Erklärungsmodell Erklärungsmodelle Analyse Repetition-Effekt Repetition-Effect
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gesa Biermann (Autor:in), 2012, Mere-Exposure-Effekt: Eine Analyse relevanter Erklärungsmodelle, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193091
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum