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Völkerrechtliche Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels

Title: Völkerrechtliche Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels

Seminar Paper , 2012 , 16 Pages , Grade: 2

Autor:in: BA Verena Stickler (Author)

Politics - Topic: Public International Law and Human Rights

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Wer heutzutage glaubt die Sklaverei sei abgeschafft worden, irrt sich gewaltig. Denn nach aktuellen Untersuchungen boomt der Menschenhandel (der durchaus als moderner Sklavenhandel betrachtet werden kann) heute mehr denn je. Jährlich werden rund 2,4 Millionen Menschen wie Ware gehandelt und müssen brutalste Verletzungen ihrer Menschenrechte hinnehmen.„Menschenhandel trifft die Schwächsten und ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte von Frauen, Männern und Kindern, die zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs oder der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft oder anderer illegaler Formen der Ausbeutung wie Organentnahme oder Bettelei verschleppt werden“ erklärt die EU-Koordinatorin für die Bekämpfung des Menschenhandels Myria Vassiliadou. Um den Menschenhandel zu bekämpfen ist es erforderlich ein funktionierendes Rechtssystem zu schaffen, dass den Handel durch strafrechtliche Präventivmaßnahmen unterbindet und zeitgleich die Opfer und deren Rechte schützt. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels entwickelt. Ziel dieser Seminararbeit ist es, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Instrumente auf universeller völkerrechtlicher und europäischer Ebene zu geben. Die wichtigsten Inhalte der jeweiligen Dokumente werden beleuchtet, mit besonderem Augenmerk auf die Begriffsdefinition Menschenhandel als auch auf die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung des Menschenhandels

2.1 Definitionen von Menschenhandel

2.2 Erscheinungsformen von Menschenhandel

2.3 Daten und Fakten

3. Völkerrechtliche Instrumente und europäische Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels

3.1 Instrumente der Vereinten Nationen

3.1.1 Konvention zur Unterbindung des Menschenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer

3.1.2 Fakultativprotokoll zu dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes, betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie

3.1.3 Zusatzprotokoll zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels, zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität

3.2 Instrumente der Europäischen Union

3.2.1 Rahmenbeschluss des Rates 2002/629 JI vom 19. Juli 2002 zur Bekämpfung des Menschenhandels

3.2.2 Richtlinie 2004/81/EG des Rates vom 29. April 2004 über die Erteilung von Aufenthaltstiteln für Drittstaatsangehörige, die Opfer des Menschenhandels sind oder denen Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet wurde und die mit den zuständigen Behörden kooperieren

3.2.3 Richtlinie 2011/36/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 5. April 2011 zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer sowie zur Ersetzung des Rahmenbeschlusses 2002/629/JI des Rates

3.2.4 Sonstige Maßnahmen

3.2.4.1 Verbot des Menschenhandels in der Charta der Grundrechte der EU

3.2.4.2 EU-Plan über bewährte Vorgehensweisen, Normen und Verfahren zur Bekämpfung und Verhütung des Menschenhandels

3.3 Instrumente des Europarats

3.3.1 Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels

3.4 Maßnahmen der OSZE

4. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die wichtigsten völkerrechtlichen und europäischen Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels, wobei der Fokus auf Begriffsdefinitionen und der internationalen Zusammenarbeit liegt, um die Herausforderungen einer einheitlichen rechtlichen Erfassung des Phänomens aufzuzeigen.

  • Analyse der Definitionen von Menschenhandel in internationalen Verträgen.
  • Untersuchung der Rolle der Vereinten Nationen bei der Bekämpfung von Menschenhandel.
  • Bewertung europäischer Richtlinien und Instrumente zum Opferschutz.
  • Herausarbeitung der Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit.
  • Diskussion der Rolle des Europarats und der OSZE in diesem Kontext.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Fakultativprotokoll zu dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes, betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie

Dieser völkerrechtliche Vertrag verlangt in erster Linie das Kindeswohl, welches stets vorrangig zu berücksichtigen und zu schützen ist (Art. 8 Abs. 3). Die Vertragsstaaten sind diesbezüglich verpflichtet entsprechende Maßnahmen anzuwenden.

Des Weiteren definiert das Protokoll als erstes internationales Dokument den Begriff Kinderhandel. Gemäß Art. 2 des Fakultativprotokolls bezeichnet Kinderhandel: a) jede Handlung oder jedes Geschäft, mit denen ein Kind gegen Bezahlung oder für eine andere Gegenleistung von einer Person oder Personengruppe an eine andere übergeben wird; b) „Kinderprostitution“ die Benutzung eines Kindes bei sexuellen Handlungen gegen Bezahlung oder jede andere Art der Gegenleistung; c) „Kinderpornographie“ jede Darstellung eines Kindes, gleichviel durch welches Mittel, bei wirklichen oder simulierten eindeutigen sexuellen Handlungen oder jede Darstellung der Geschlechtsteile eines Kindes zu vorwiegend sexuellen Zwecken.

Neu im Vergleich zu vorherigen Abkommen ist, dass „die Übertragung von Organen des Kindes zur Erzielung von Gewinn und die Heranziehung des Kindes zur Zwangsarbeit“ als möglicher Tatzweck miteinbezogen wird. Art. 3 Abs. 1 befasst sich zusätzlich mit dem Adoptionshandel. Der Anwendungsbereich des Protokolls bezieht grenzüberschreitenden als auch innerstaatlichen Kinderhandel ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Aktualität des Menschenhandels als moderne Sklaverei und stellt die Forschungsfrage zur internationalen Bekämpfung sowie Begriffsdefinition auf.

2. Begriffsbestimmung des Menschenhandels: Dieses Kapitel erläutert die Problematik unterschiedlicher Definitionen und liefert Fakten zur Verbreitung des Menschenhandels.

3. Völkerrechtliche Instrumente und europäische Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels: Dieser umfangreiche Abschnitt analysiert die Instrumente der UN, EU, des Europarats und der OSZE in Bezug auf Strafverfolgung und Opferschutz.

4. Schlussbetrachtungen: Das Kapitel fasst die Notwendigkeit einer einheitlichen Begriffsdefinition sowie einer stärkeren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zur effektiven Bekämpfung zusammen.

Schlüsselwörter

Menschenhandel, Moderne Sklaverei, Palermo Protokoll, Opferschutz, Grenzüberschreitende Kriminalität, Europäische Union, Vereinte Nationen, Europarat, OSZE, Kinderhandel, Zwangsarbeit, Menschenrechte, Menschenwürde, Internationale Zusammenarbeit, Rechtsvereinheitlichung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse internationaler und europäischer Rechtsinstrumente, die dazu dienen, den Menschenhandel zu bekämpfen und die betroffenen Opfer zu schützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Begriffsbestimmung von Menschenhandel, die rechtliche Situation auf internationaler Ebene sowie Strategien zur Prävention und zum Opferschutz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über existierende völkerrechtliche Instrumente zu geben und zu analysieren, wie internationale Verträge die Zusammenarbeit und Begriffsdefinitionen regeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche bzw. politikwissenschaftliche Literaturanalyse bestehender Dokumente, Verträge und Berichte internationaler Organisationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Instrumente von UN, EU, Europarat und OSZE unter besonderer Berücksichtigung ihrer Effektivität und Definitionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Menschenhandel, Palermo Protokoll, Opferschutz, internationale Zusammenarbeit und moderne Sklaverei charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Richtlinie 2011/36/EU laut dem Dokument?

Sie gilt als wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung und Erweiterung der Begriffsdefinition sowie zur Stärkung der Opferschutzmaßnahmen innerhalb der EU.

Warum wird die Zusammenarbeit zwischen Herkunfts-, Transit- und Zielländern betont?

Die Autorin betont, dass eine effektive Bekämpfung des Menschenhandels nur möglich ist, wenn alle betroffenen Länder auf nationaler und internationaler Ebene koordiniert zusammenarbeiten.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Völkerrechtliche Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels
College
University of Graz
Grade
2
Author
BA Verena Stickler (Author)
Publication Year
2012
Pages
16
Catalog Number
V193087
ISBN (eBook)
9783656182900
ISBN (Book)
9783656183914
Language
German
Tags
Menschenhandel Völkerrecht Menschenrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Verena Stickler (Author), 2012, Völkerrechtliche Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193087
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