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Ein Krieg zwischen den „Brüdern“ - Das römisch-sassanidische Verhältnis am Beispiel der Friedensverhandlungen von 358

Title: Ein Krieg zwischen den „Brüdern“ - Das römisch-sassanidische Verhältnis am Beispiel der Friedensverhandlungen von 358

Seminar Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Klaudia Buczek (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Mit der Herrschaft der Sassaniden begann für das Imperium Romanum eine Zeit des Umbruchs. Dem römischen Reich entstand in den Sassaniden eine
territoriale, wirtschaftliche und militärische Großmacht, die der römischen in nichts nachstand und dessen Expansionsdrang zu einem 24 Jahre andauernden Krieg führte. Seit der Gründung des neupersischen Reiches im Jahre 224 n.Chr. bis in das 6. Jahrhundert hinein übten ständige militärische Auseinandersetzungen, sowie zahlreiche diplomatische Friedensverhandlungen einen enormen Einfluss auf das spätere West-Ost Verhältnis. Unter genauer Betrachtung der innen und außen politischen Verhältnisse der beiden maxima imperia vor, während und nach den Friedensverhandlungen zwischen Sapor II. und Constantius II. im Jahre 358, einschließlich einer Untersuchung der mir vorliegenden Quelle des römischen Historiographen Ammianus Marcellinus aus seinem Werk Ammiani Marcellini Rerum Gestarum, werde ich prüfen, inwieweit dieser Konflikt als diplomatisch zu bezeichnen ist. Oder kann man hier von einer kriegerischen Tendenz in der Bewältigung der Spannungen sprechen? Inwiefern beeinflussten die politischen Entscheidungen des Jahres 358 das sassanidisch - römische Verhältnis?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung.

II. Das politische Verhältnis zwischen Imperium Romanum und dem Sassanidenreich vor den Friedensverhandlungen im Jahre 358.

II.I. Die politische Ausgangssituation von Sapor II. und Constantius II. zum Zeitpunkt der Verhandlungen. Wie kam es zu den Verhandlungen?

II.II. Die Friedensverhandlungen von 358. Eine Wende im Osten?

II.III. Das Ergebnis der Verhandlungen und seine Nachwirkungen.

III. Fazit.

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das römisch-sassanidische Verhältnis im 4. Jahrhundert, wobei der Fokus auf den Friedensverhandlungen zwischen Sapor II. und Constantius II. im Jahr 358 liegt. Ziel ist es zu analysieren, ob der Konflikt primär diplomatisch geprägt war oder ob kriegerische Tendenzen die Oberhand gewannen, gestützt durch eine quellenkritische Auswertung der Schriften des Ammianus Marcellinus.

  • Historische Analyse des West-Ost-Konflikts zwischen dem Imperium Romanum und dem Sassanidenreich.
  • Untersuchung der diplomatischen Korrespondenz zwischen Sapor II. und Constantius II. im Jahr 358.
  • Quellenkritische Einordnung der Darstellung durch den Historiographen Ammianus Marcellinus.
  • Evaluation des Einflusses von politischen Interessen auf die Stabilität der Grenzregionen.
  • Betrachtung der wechselseitigen ideologischen Selbstinszenierung der Herrscher.

Auszug aus dem Buch

II.II. Die Friedensverhandlungen von 358. Eine Wende im Osten?

Bei dem Brief und der darauf folgenden Antwort des Constantius handelt es sich um den, von dem Historiographen Ammianus Marcellinus überlieferten, Briefwechsel der beiden Herrscher. Über Ammianus’ Leben ist nur wenig bekannt, einige Erlebnisse lassen sich jedoch aus seinen Werken erschließen. Wahrscheinlich wurde er um 330 n. Chr. geboren. In seinen jungen Jahren diente der gebürtige Grieche als protector domesticus unter dem magister militum Ursicinus. 355 nahm er an der Mission zur Beseitigung des Usurpators Silvanus in Köln teil. Er folgte seinem Heermeister bis nach Gallien, wo zurzeit Julian als Caesar tätigt war und hielt sich dort bis zum Jahre 357 auf. 359 nahm Ammianus an den Auseinandersetzungen mit dem preußischen König Sapor II., sowie an der Belagerung der Stadt Amida teil, wo er nur knapp dem Tod entkam.

Sapor beginnt seinen Brief mit der Verherrlichung seiner selbst. Er bezeichnet sich selbst als „König der Könige, Sapor, der an den Sternen teilhat“, um so seine Autorität zu betonen. Die „Teilhabe an den Sternen“ verleiht Sapor zusätzlich einen jenseitigen und unendlichen Charakter. Sapor wählt hier das Sternenysmbol, um so seine Unerreichbarkeit und Majestät zu betonen. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Heranziehung der Symbole der Sonne und des Mondes. Das - Einbeziehen dieser göttlichen Attribute verleiht dem irdischen König eine göttliche Natur und erweckt somit den Eindruck eines überirdischen Einflusses Sapors.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung.: Die Einleitung stellt den historischen Rahmen des römisch-sassanidischen Verhältnisses dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich des diplomatischen versus kriegerischen Charakters der Friedensverhandlungen von 358 unter Nutzung der Quelle des Ammianus Marcellinus.

II. Das politische Verhältnis zwischen Imperium Romanum und dem Sassanidenreich vor den Friedensverhandlungen im Jahre 358.: Dieses Kapitel beleuchtet die langjährigen militärischen Auseinandersetzungen seit dem 3. Jahrhundert, die durch wechselseitige Offensiven und instabile Friedensschlüsse geprägt waren.

II.I. Die politische Ausgangssituation von Sapor II. und Constantius II. zum Zeitpunkt der Verhandlungen. Wie kam es zu den Verhandlungen?: Hier wird die prekäre Lage beider Herrscher analysiert, die durch interne Bedrohungen und den Wunsch nach Sicherung ihrer Macht zu geheimen diplomatischen Sondierungen führte.

II.II. Die Friedensverhandlungen von 358. Eine Wende im Osten?: Der Fokus liegt auf dem Briefwechsel zwischen Sapor II. und Constantius II., wobei die ideologische Selbstinszenierung der Herrscher und ihre gegensätzlichen Gebietsansprüche detailliert dargelegt werden.

II.III. Das Ergebnis der Verhandlungen und seine Nachwirkungen.: Dieses Kapitel zeigt das Scheitern der Verhandlungen auf, das unmittelbar zur Wiederaufnahme des Krieges und zur Belagerung von Amida im Jahr 359 führte.

III. Fazit.: Das Fazit fasst zusammen, dass die Beziehung der Großmächte von einem ständigen Tauziehen geprägt war, in dem sich beide Seiten im Recht sahen, was eine friedliche Lösung des West-Ost-Konflikts verhinderte.

Schlüsselwörter

Römisch-sassanidische Beziehungen, Sapor II., Constantius II., Friedensverhandlungen 358, Ammianus Marcellinus, Imperium Romanum, Sassanidenreich, West-Ost-Konflikt, Quellenkritik, Diplomatie, Grenzkonflikte, Machtanspruch, Antike Geschichte, Nisibis, Amida.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das komplexe politische Spannungsfeld zwischen dem römischen Reich und dem Sassanidenreich im 4. Jahrhundert, speziell im Kontext der Friedensverhandlungen des Jahres 358.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die diplomatischen Beziehungen, die gegenseitige ideologische Wahrnehmung der Herrscher, militärische Machtansprüche und die Rolle historischer Quellen für die Geschichtsschreibung dieser Epoche.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob die damaligen Spannungen eher durch diplomatische Ansätze oder eine kriegerische Tendenz geprägt waren und wie diese das Verhältnis nachhaltig beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine quellenkritische Untersuchung der "Res Gestae" des römischen Historiographen Ammianus Marcellinus sowie auf eine Analyse aktueller Fachliteratur.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der historischen Vorgeschichte der Konflikte über die akute Ausgangssituation der Herrscher im Jahr 358 bis hin zur Analyse der tatsächlichen Korrespondenz und den militärischen Konsequenzen ihres Scheiterns.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sassanidenreich, Imperium Romanum, Ammianus Marcellinus, Sapor II., Constantius II., Friedensdiplomatie und West-Ost-Konflikt.

Warum spielt Ammianus Marcellinus eine solch entscheidende Rolle in der Arbeit?

Ammianus Marcellinus gilt als eine der zuverlässigsten zeitgenössischen Quellen, da er als Augenzeuge militärische Auseinandersetzungen und politische Entwicklungen direkt miterlebte.

Wie bewertet die Arbeit die Erfolgschancen der Verhandlungen von 358?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein Erfolg aufgrund der unüberbrückbaren Interessengegensätze und des gegenseitigen Rechtsanspruchs auf umstrittene Territorien kaum möglich war.

Was besagt die Metapher von den "zwei Lichtern"?

Sie drückt das persische Verständnis aus, dass das römische und das persische Reich gleichberechtigte Mächte seien, deren Koexistenz für den Glanz der Welt notwendig ist, was jedoch oft mit aggressiven Expansionszielen kontrastierte.

Was bedeutet der "Brudergruß" in der Korrespondenz der Herrscher?

Er dient als diplomatische Routineformel, die Respekt suggeriert, aber in der realen Machtpolitik oft genutzt wurde, um den Gegenüber formal gleichzustellen oder im Falle des Titels "Caesar" subtil abzuwerten.

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Details

Title
Ein Krieg zwischen den „Brüdern“ - Das römisch-sassanidische Verhältnis am Beispiel der Friedensverhandlungen von 358
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Klaudia Buczek (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V193043
ISBN (eBook)
9783656180425
ISBN (Book)
9783656181002
Language
German
Tags
krieg brüdern verhältnis beispiel friedensverhandlungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaudia Buczek (Author), 2009, Ein Krieg zwischen den „Brüdern“ - Das römisch-sassanidische Verhältnis am Beispiel der Friedensverhandlungen von 358, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/193043
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