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Die Machtverschiebungen in der Musikindustrie durch Subkulturen im Internet unter dem Aspekt der Cultural Studies

Titel: Die Machtverschiebungen in der Musikindustrie durch Subkulturen im Internet unter dem Aspekt der Cultural Studies

Hausarbeit , 2012 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Helge Olle (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Modulabschlusshausarbeit über die Machtverschiebung durch Subkulturen im Internet im Internet unter dem Aspekt der Cultural Studies. Beispiele Napster, SoundCloud, etc. .

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Macht aus der Sicht der Cultural Studies

3 Traditionelle Machtakteure der Musikindustrie

3.1 Die Entstehung der traditionellen Machtakteure in den USA

3.2 Die traditionellen Machtakteure heute in Deutschland

4 Subkulturen im Internet

5 Veränderung der Machtverhältnisse durch Subkulturen im Internet

5.1 Napster

5.1.1 Geschichte von Napster

5.1.2 Warum ist Napster eine Subkultur?

5.1.3 Wie veränderte Napster die Machtverhältnisse in der Musikindustrie?

5.2 SoundCloud

5.2.1 Geschichte von SoundCloud

5.2.2 Warum ist SoundCloud eine Subkultur?

5.2.3 Wie verändert SoundCloud die Machtverhältnisse in der Musikindustrie?

5.3 Weitere subkulturelle Musiknutzungsquellen

6 Versuche der traditionellen Machtakteure in der Musikindustrie die Macht zu erhalten

6.1 Kopierschutzmaßnahmen

6.1.1 SDMI

6.1.2 DRM

6.2 Direkte Aktionen gegen Subkulturen im Internet

6.3 iTunes und die Folgen

6.4 Von der Plattenindustrie zur Musik Entertainment Industrie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die durch digitale Subkulturen im Internet hervorgerufenen Machtverschiebungen innerhalb der Musikindustrie unter Anwendung der Cultural Studies als theoretischen Analyserahmen.

  • Analyse der Machtstrukturen in der Musikindustrie anhand von Cultural Studies
  • Untersuchung der Rolle von Subkulturen im Internet als Gegenakteure
  • Fallbeispiele für digitale Plattformen wie Napster und SoundCloud
  • Gegenstrategien etablierter Plattenlabels und deren Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Entstehung der traditionellen Machtakteure in den USA

Nachdem Thomas Edison um die Jahrhundertwende die ersten Wachszylinder zur Tonaufzeichnung erfand, wurden bereits 1921 in den USA mehr als 106 Millionen Dollar mit Schallplatten verdient. Es gab dort keine andere Bezugsquelle für Musik, da die Radiosender noch in Anfängen steckten (vgl. Chapple und Garofalo 1980: 9). Das Machtverhältnis stand hier also zu Gunsten der Schallplattenindustrie, konkret auf Seiten der Musikverleger. Diese bezogen ihre Einnahmen aus dem Verkauf von Notenblättern oder Liveaufführungen der Songs, auf die sie die Rechte nahmen (vgl. ebd.: 16). Sogar auf die Komposition der Songs konnten die Musikverleger Einfluss nehmen, nachdem die Big Bands, die sich noch anfangs gegen den Einfluss der Verleger wehrten, von Sängerinnen und Sängern abgelöst wurden (vgl. ebd.: 17).

Durch die Technisierung in den 1950er-Jahren, mit der Einführung des Magnetbandes, der Erfindung der Langspielplatte, der Einführung der 45er- Geschwindigkeit etc., explodierte der Umsatz der Musikindustrie. Im Jahr 1959 belief sich die Umsätze bereits auf 511 Millionen Dollar (vgl. ebd.: 24). Ende der sechziger Jahre gründeten zahlreiche Musiker ihre eigenen Produktionsfirmen, um die Kontrolle über den künstlerischen Inhalt und die Darbietung wieder zu erlangen (vgl. ebd.: 79).

In den sechziger und siebziger Jahren fusionierten viele Unternehmen in der Musikindustrie (vgl. ebd.: 93). Hierzu gehörten horizontale Fusionen, bei denen Firmen innerhalb der Musikindustrie auf der gleichen Ebene fusionierten, zum Beispiel zwei Schallplattenfirmen, vertikale Fusionen, bei denen zum Beispiel eine Schallplattenfirma einen Einzelhändler kaufte, und Großkonzern-Fusionen. Als Beispiel für eine Großkonzern-Fusion sei hier Gulf and Western zu nennen, eine Firma, die mit Zink-Minen und Munitionsfabriken ihr Geld verdiente. Gulf and Western kaufte 1967 die Paramount Schallplatten- und Filmorganisation (vgl. ebd.: 96). Die Machtverhältnisse in der Musikindustrie haben sich nun also zu Gunsten von Großkonzernen aus völlig anderen Geschäftsbereichen verschoben. So wurde das Geld, welches mit Schallplatten von Bands wie Jefferson Airplane gemacht wurde, unter anderem in die Waffenindustrie investiert (vgl. ebd.: 97).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Umsatzrückgangs der Musikindustrie durch illegale Internetangebote ein und stellt die Forschungsfrage zur Machtverschiebung durch Subkulturen.

2 Macht aus der Sicht der Cultural Studies: Das Kapitel erläutert den theoretischen Ansatz der Cultural Studies, um Machtverhältnisse, Identität und Diskurs im Kontext der Musikindustrie zu analysieren.

3 Traditionelle Machtakteure der Musikindustrie: Hier werden die historischen Ursprünge der Dominanz von Major-Labels in den USA sowie deren aktuelle Marktstellung in Deutschland beleuchtet.

4 Subkulturen im Internet: Es erfolgt eine Definition von Subkulturen nach Rolf Schwendter und eine Differenzierung der internetbasierten Subkulturen im Vergleich zu klassischen Bewegungen.

5 Veränderung der Machtverhältnisse durch Subkulturen im Internet: Anhand von Fallbeispielen wie Napster und SoundCloud wird der technologische Wandel und dessen Einfluss auf die Machtverhältnisse untersucht.

6 Versuche der traditionellen Machtakteure in der Musikindustrie die Macht zu erhalten: Das Kapitel beschreibt die Abwehrmaßnahmen der Labels, darunter Kopierschutztechniken wie SDMI und DRM sowie die Anpassung an neue Vertriebswege.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Machtverschiebung und der Erkenntnis, dass sich die Akteure in einem dynamischen Wechselspiel befinden.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, Cultural Studies, Subkultur, Internet, Machtverhältnisse, Napster, SoundCloud, Major-Labels, Plattenindustrie, Kopierschutz, DRM, Digitalisierung, Identität, Musikmarkt, Tauschbörsen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Machtverschiebungen innerhalb der Musikindustrie, die durch das Aufkommen von Subkulturen im Internet ausgelöst wurden.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Transformation der Musikbranche durch Digitalisierung, die Rolle von Tauschbörsen und sozialen Plattformen sowie die Reaktion der etablierten Plattenfirmen darauf.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu untersuchen, ob und inwiefern Internet-Subkulturen die Machtverhältnisse zuungunsten traditioneller Akteure in der Musikindustrie verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Als methodische Grundlage dient die Analyse durch die Cultural Studies, insbesondere die Konzepte von Diskurs, Macht und kultureller Identität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der traditionellen Machtstrukturen, die Definition internetbasierter Subkulturen, die detaillierte Untersuchung von Fallbeispielen und die Analyse der Gegenstrategien der Musikindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Musikindustrie, Cultural Studies, Subkultur, Machtverhältnisse, Napster, SoundCloud und Digitalisierung.

Warum wird Napster in der Arbeit als Subkultur klassifiziert?

Napster wird als Subkultur betrachtet, da es dem damals dominanten Modell der kommerziellen Musikvermarktung eine oppositionelle, kostenlose Alternative gegenüberstellte.

Inwiefern hat SoundCloud die traditionellen Machtverhältnisse beeinflusst?

SoundCloud ermöglicht Künstlern die direkte Vermarktung und Kommunikation mit Konsumenten, wodurch die alleinige Macht der Major-Labels bei der Veröffentlichung und Distribution umgangen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Machtverschiebungen in der Musikindustrie durch Subkulturen im Internet unter dem Aspekt der Cultural Studies
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Helge Olle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
26
Katalognummer
V192781
ISBN (eBook)
9783656179108
ISBN (Buch)
9783656180111
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Machtbegriff Cultural Studies Subkultur Musikindustrie Machtverschiebung Macht Musik Internet Stuart Hall Medien Kultur SoundCloud Napster iTunes Sharehoster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Helge Olle (Autor:in), 2012, Die Machtverschiebungen in der Musikindustrie durch Subkulturen im Internet unter dem Aspekt der Cultural Studies, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192781
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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