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UNFCCC/Kyoto. Lösung oder Hindernis?

Einteilung des Klimawandel-Regimes in die herrschenden Regimetheorien, sowie Analyse der Hauptgründe für dessen bisherige schleppende Entwicklung

Title: UNFCCC/Kyoto. Lösung oder Hindernis?

Seminar Paper , 2012 , 35 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniela Holzinger (Author)

Politics - Environmental Policy

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Summary Excerpt Details

Wie lässt sich das internationale Klimawandel-Regime in die herrschenden Regimetheorien einordnen bzw. inwiefern spielten die Faktoren Hegemon/Macht, Interessen sowie Wissen eine Rolle bei der Herausbildung des Regimes? Was stellen die Hauptgründe für die bisherige schleppende Integration der größten Emittenten, im Speziellen der USA, in das internationale Klimawandelregime dar?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung.

Die Ausgangslage.

Forschungsleitende Fragestellungen.

Vorgehensweise.

2. Theorien „Sozialer Dilemmata“.

„Soziale Dilemmata“ lt. Kollock (1998).

„Dilemmas of common interests“ lt. Stein (1982).

3. Internationalen „Regimetheorien“.

Realismus – Institutionalismus – Kognitivismus.

„Macht als kausaler Faktor“ lt. Habeeb (1988).

Arbeitshypothese.

4. Das internationale Klimaregime der UN.

Die Verhandlungen zur FCCC 1992.

Die Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll 1997.

Der Kampf um das „Leadership“ im Klimaregime.

5. Die USA als „issue-specific-power“.

„Commitment“ – „Control“ – „Alternatives“.

6. Resümee.

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das internationale Klimaregime der UN und analysiert die Gründe für dessen bisherige schleppende Entwicklung sowie die ablehnende Haltung der USA als führender Emittent von Treibhausgasen. Ziel ist es, das Regime in die herrschenden Regimetheorien einzuordnen und auf Basis der „issue-specific-power“-Theorie von Habeeb zu begründen, warum eine effektive Kooperation im Klimaschutz ohne die Führung der USA kaum möglich erscheint.

  • Analyse des Klimaschutzes als soziales Dilemma und Problem „öffentlicher Güter“.
  • Einordnung in realistische, liberale und kognitivistische Regimetheorien.
  • Untersuchung der Rolle von „Macht“ und „Leadership“ in internationalen Verhandlungen.
  • Bewertung der USA als „issue-specific-power“ anhand der Variablen Commitment, Control und Alternatives.

Auszug aus dem Buch

„COMMITMENT“. WILLE DER ZIELERREICHUNG.

Bereits die Haltung der USA in den 1960er und 70er Jahren auf dem Gebiet des Klimaschutzes zeigte, dass diese durch das Ergreifen erster umweltpolitischer Maßnahmen auf Bundesebene im Rahmen des National Environmental Policy Act (NEPA) sowie durch die Gründung einer zentralen Behörde für umweltpolitische Anliegen einen hohen Willen in Sachen Umweltschutz besaß. Im Jahr 2002 startete Präsident Bush die „Clear Skies and Global Climate Change Initiatives“. In der Initiative enthalten sind dabei eine prozentmäßig festgelegte Reduktion der Emissionen der Luftschadstoffe sowie eine verpflichtende Reduktion der Treibhausgasintensität der USA.

Aufgrund fehlender internationaler Initiativen im Rahmen des Kyoto Protokolls kam es in den USA darüber hinaus zu einer Entwicklung von Emissionsreduktionszielen und Möglichkeiten auf dem subnationalen Level. Es kam auch zur Herausbildung von sogenannten „bottom-up“ Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels. Im Jahr 2007 waren es bereits 20 Staaten, in denen Gesetze und Verordnungen erlassen wurden, welche „expressly intended to reduce greenhouse gases“. Kalifornien und New Jersey gehören hier zu den Vorreitern dieser Initiativen. Darüber hinaus haben sich auch mehr als 130 US-Städte, welche von New York bis Seattle reichen, dazu verpflichtet, die Kyoto Ziele einzuhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung.: Einführung in die Problematik des Klimawandels, der Schwierigkeiten internationaler Klimaverhandlungen und Festlegung der Forschungsfragen.

2. Theorien „Sozialer Dilemmata“.: Theoretische Herleitung des Klimaschutzes als soziales Dilemma, speziell als Problem öffentlicher Güter und Dilemma kollektiven Handelns.

3. Internationalen „Regimetheorien“.: Diskussion und Abgrenzung verschiedener Denkschulen der Regimetheorie sowie Einführung des Konzepts „Macht als kausaler Faktor“ nach Habeeb.

4. Das internationale Klimaregime der UN.: Analyse der historischen Verhandlungen von der FCCC 1992 bis zum Kyoto-Protokoll und dem daraus resultierenden Führungsanspruch im Klimaregime.

5. Die USA als „issue-specific-power“.: Detaillierte Untersuchung der USA als zentrale Machtakteurin anhand der Kriterien Commitment, Control und Alternatives.

6. Resümee.: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bestätigung der Hypothese zur notwendigen Führungsrolle einer „issue-specific-power“ für effektiven Klimaschutz.

Schlüsselwörter

Klimaregime, UNFCCC, Kyoto-Protokoll, Regimetheorie, issue-specific-power, Macht, Soziale Dilemmata, USA, Internationale Beziehungen, Emissionsreduktion, Leadership, Klimaschutz, Umweltpolitik, Kooperation, Verhandlungsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das internationale Klimaschutzregime der UN und die Ursachen für dessen bisher unzureichende Ergebnisse hinsichtlich der globalen Emissionsreduktion.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Mittelpunkt stehen die Regimetheorie, das Konzept der Macht in internationalen Beziehungen und die spezifische Rolle der USA bei den Klimaverhandlungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, wie sich das Klimaregime theoretisch einordnen lässt und warum die Integration der USA als größte Emittentin bisher so schleppend verläuft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen vergleichenden theoretischen Ansatz, primär basierend auf der Regimetheorie und der „issue-specific-power“-Analyse nach Habeeb.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über soziale Dilemmata, eine Darstellung der Regimetheorien und eine empirische Analyse der Verhandlungshistorie sowie der US-Position.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Klimaregime, Regimetheorie, issue-specific-power, Macht, Kyoto-Protokoll und internationale Verhandlungen.

Welche Rolle spielen die USA laut der Arbeit?

Die USA fungieren als eine unverzichtbare „issue-specific-power“, deren Nicht-Kooperation oder Blockadehaltung das Kyoto-Regime maßgeblich schwächt.

Warum ist das Kyoto-Protokoll laut der Analyse eher Hindernis als Lösung?

Da es ohne die USA gestaltet wurde und diese ihre Vorherrschaft nicht unter europäische Regeln stellen wollen, blockiert das bisherige Regime effiziente globale Lösungen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen aggregierter Macht und issue-specific-power?

Während aggregierte Macht die wirtschaftliche Gesamtstärke beschreibt, bezieht sich issue-specific-power auf die Fähigkeit, in einem spezifischen Politikfeld unilateral oder durch Einflussnahme zu führen.

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Details

Title
UNFCCC/Kyoto. Lösung oder Hindernis?
Subtitle
Einteilung des Klimawandel-Regimes in die herrschenden Regimetheorien, sowie Analyse der Hauptgründe für dessen bisherige schleppende Entwicklung
College
University of Salzburg
Grade
2
Author
Daniela Holzinger (Author)
Publication Year
2012
Pages
35
Catalog Number
V192495
ISBN (eBook)
9783656174707
ISBN (Book)
9783656175155
Language
German
Tags
unfccc/kyoto lösung hindernis einteilung klimawandel-regimes regimetheorien analyse hauptgründe entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Holzinger (Author), 2012, UNFCCC/Kyoto. Lösung oder Hindernis?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192495
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