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Kinder mit LRS - Diagnose- und Fördermöglichkeiten

Title: Kinder mit LRS - Diagnose- und Fördermöglichkeiten

Term Paper , 2012 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anja Reckenfeld (Author)

German Studies - Linguistics

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1 Einleitung
Die Hausarbeit setzt sich mit Problemen beim Lesen und Rechtschreiben auseinander. Dabei werden besonders die Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung betrachtet. Bevor näher auf LRS und Legasthenie eingegangen wird, erfolgt zunächst eine kurze Darstellung von zwei Modellen des Schriftspracherwerbs. Diese geben Auskunft darüber wie Kinder den Prozess des Lesen- und Schreibenlernens idealtypisch vollziehen und bilden somit die Voraussetzung für die Fähigkeit des Erkennens von Symptomen, die einen Hinweis auf Probleme beim Lesen und Rechtschreiben darstellen können. In der Wissenschaft haben zahlreiche Modelle Eingang in die Diskussion zum Schriftspracherwerb gefunden, häufig wurden sie ergänzt oder als Grundlage für weitere Modelle verwendet. Die Hausarbeit geht exemplarisch auf die Modelle von Frith und Valtin ein.
Nach kurzer Einführung in den Prozess des Schriftspracherwerbs stellt sich die Frage, wie sich bei einem Kind LRS/Legasthenie erkennen lässt. Was lässt sich zum Erscheinungsbild, zu Ursachen und Diagnosemöglichkeiten sagen? Diese Fragen sind vor allem sehr bedeutsam für Menschen, die täglich mit Kindern umgehen. Dazu gehören z.B. Eltern, Erzieher und Lehrer/-innen. Durch mein Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt Grundschule ist es für meinen zukünftigen Beruf unerlässlich mich mit diesem Thema so grundlegend auszukennen, dass ich betroffene Kinder erkennen und ihnen so gut es geht im Schullalltag helfen kann. Daher gibt die Hausarbeit im letzten Kapitel Informationen zum Umgang mit betroffenen Kindern sowie zu Fördermöglichkeiten. Ebenso will sie Mut machen, auf Expertenhilfe zurückzugreifen, wenn Grenzen des Helfens erreicht sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung des Lesens und Schreibens

2.1 Das Modell von Uta Frith (1985)

2.2 Das Stufenmodell nach Valtin (2000)

2.3 Kritische Betrachtung der Modelle

3 Was ist eine Lese-Rechtschreibschwäche, wann spricht man von Legasthenie?

3.1 Begriffsklärung

3.2 Zum Erscheinungsbild

3.3 Über die Ursachen

3.4 Diagnostische Verfahren

4 Kinder mit LRS in der Grundschule

4.1 Umgang und Fördermöglichkeiten durch die Lehrkraft

4.2 Grenzen der Klassenlehrer: Wenn Expertenhilfe herangezogen werden muss

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Problematik von Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und Legasthenie im Grundschulkontext mit dem Ziel, Lehrkräften fundierte Einblicke in Diagnose- und Fördermöglichkeiten zu vermitteln, um betroffene Kinder im Schulalltag gezielt unterstützen zu können.

  • Grundlagen des Schriftspracherwerbs anhand theoretischer Modelle
  • Differenzierung und Definition der Begriffe LRS und Legasthenie
  • Ursachenforschung und Symptomerkennung in der Grundschule
  • Pädagogische Interventionsstrategien und Nachteilsausgleich
  • Die Rolle der Lehrkraft bei der Zusammenarbeit mit Experten

Auszug aus dem Buch

3.3 Über die Ursachen

Weder für LRS noch für Legasthenie gibt es die Ursache. Die vermuteten Ursachen liegen in psychischen Faktoren, neuronalen Faktoren und Milieuvariablen, sowie in ihrer Interaktion. Die Forschung hat in diesem Bereich nur wenige Befunde erbracht, sodass der Blick verstärkt auf die Prozesse des Lesens und Schreibens gelegt wurde, sowie auf die entwicklungspsychologische Dimension. Damit gemeint sind Veränderungen in den Kenntnissen und Strategien beim Lesen – und Schreibenlernen. Demnach beruhen die Fehler nicht auf der Teilleistungsschwäche, sondern auf einer ungünstigen Strategie. Nach heutigem Forschungsstand lassen sich folgende Annahmen über die Ursachen als überholt widerlegen: LRS/Legasthenie ist eine Krankheit, eine Wahrnehmungsstörung und eine Frage der Intelligenz.

Der amerikanischen Wissenschaftlerin Sally Shaywitz gelang es „erstmals Fehlfunktionen im Hirn von Legasthenikern“ zu entdecken. Leseproben ergaben, dass die Hirnregionen von Legasthenikern kaum eine Verbindung zwischen dem geschriebenen Wort und seiner phonetischen Aussprache herstellen können. Legasthenie ist meist erblich bedingt. Es ist noch nicht bekannt, inwieweit sich die genetische Disposition auf das Entstehen von LRS/Legasthenie auswirkt. Die Vererbung spielt aber offenbar eine gewisse Rolle. So weist Warnke darauf hin, dass Legasthenie im familiären Umfeld von Legasthenikern häufiger auftritt. Ebenso sind bei eineiigen Zwillingen häufiger beide von einer Legasthenie betroffen als bei zweieiigen, d.h. hier wurde eine höhere Konkordanz festgestellt. In einigen Studien betrug sie sogar 100%.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten ein und begründet die Relevanz der Hausarbeit für angehende Lehrkräfte.

2 Die Entwicklung des Lesens und Schreibens: Dieses Kapitel erläutert den Schriftspracherwerb anhand der Modelle von Frith und Valtin, um ein Verständnis für die verschiedenen Entwicklungsstufen von Kindern zu schaffen.

3 Was ist eine Lese-Rechtschreibschwäche, wann spricht man von Legasthenie?: Hier werden die Begriffe LRS und Legasthenie theoretisch abgegrenzt, Symptome analysiert, Ursachen diskutiert und geeignete diagnostische Verfahren vorgestellt.

4 Kinder mit LRS in der Grundschule: Dieses Kapitel behandelt praktische Ansätze zur schulischen Förderung, den Nachteilsausgleich und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Experten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von früher, praxisorientierter Förderung sowie einer professionellen Grundhaltung angehender Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

LRS, Legasthenie, Schriftspracherwerb, Diagnose, Fördermaßnahmen, Grundschule, Phonologische Bewusstheit, Nachteilsausgleich, Lernstörung, Unterricht, Pädagogik, Lernprozess, Schulerfolg, Prävention, Expertenhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich mit der Problematik von Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und Legasthenie bei Grundschulkindern auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Schriftspracherwerb, die wissenschaftliche Einordnung von LRS/Legasthenie, Diagnoseverfahren und konkrete Fördermöglichkeiten im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften das nötige Wissen zu vermitteln, um betroffene Kinder frühzeitig zu erkennen und sie durch geeignete didaktische Maßnahmen zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich anerkannter entwicklungspsychologischer Modelle des Schriftspracherwerbs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Phasen des Schreibens und Lesens, die Ursachenforschung, die Diagnostik sowie Strategien für den Umgang mit LRS im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind LRS, Legasthenie, Schriftspracherwerb, Diagnose, Förderung und Nachteilsausgleich.

Wie unterscheiden die Modelle von Frith und Valtin den Lernprozess?

Während das Modell von Frith den Prozess deskriptiv in drei Phasen unterteilt, differenziert das Stufenmodell nach Valtin den Schriftspracherwerb detaillierter in sieben Stufen, beginnend bei der Kritzelstufe.

Warum ist eine frühzeitige Diagnose und Förderung wichtig?

Eine frühe Förderung kann verhindern, dass sich Lernstörungen manifestieren, und hilft, das Selbstvertrauen der betroffenen Kinder langfristig zu stabilisieren.

Welchen Stellenwert nimmt der Nachteilsausgleich ein?

Der Nachteilsausgleich ist ein zentrales Instrument, um Schülern durch Anpassungen, wie etwa Zeitgewährung oder alternative Notengebung, faire Teilhabechancen im Unterricht zu ermöglichen.

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Details

Title
Kinder mit LRS - Diagnose- und Fördermöglichkeiten
College
University of Münster  (Abteilung für Sprachdidaktik)
Course
Seminar: Orthographieerwerb
Grade
2,0
Author
Anja Reckenfeld (Author)
Publication Year
2012
Pages
27
Catalog Number
V192322
ISBN (eBook)
9783656172543
ISBN (Book)
9783656173014
Language
German
Tags
kinder diagnose- fördermöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Reckenfeld (Author), 2012, Kinder mit LRS - Diagnose- und Fördermöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192322
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