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Fallstudienorientierte Beurteilung des ERIC-Konzepts zur wertorientierten Unternehmenssteuerung im Vergleich zum EVA-Konzept

Titel: Fallstudienorientierte Beurteilung des ERIC-Konzepts zur wertorientierten Unternehmenssteuerung im Vergleich zum EVA-Konzept

Diplomarbeit , 2009 , 143 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thilo Pukall (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der über die letzten Dekaden stetig gewachsene Druck auf Unternehmen, sich mehr und mehr an die Forderungen des Kapitalmarktes anzupassen, führte zu ei-ner immer stärkeren Ausrichtung unternehmerischen Handelns an dem Sharehol-der Value. Die Shareholder Value-Orientierung, also die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes im Sinne der Eigentümer, wird bereits seit langem in der Literatur und Presse kontrovers diskutiert.
Wertorientierung wurde bereits in den 1980er Jahren u.a. von Alfred Rappaport propagiert, dessen Shareholder Value-Ansatz (SHV-Ansatz) die Wertmaximierung der Investition der Eigenkapitalgeber als oberste Maxime der Unternehmung darstellt. Die Leitidee der wertorientierten Unternehmensführung findet prakti-sche Umsetzung in verschiedenen Konzepten. Zu den bekanntesten gehören das erwähnte Shareholder Value-Konzept von Rappaport, das Konzept des Economic Value Added (EVA®), der Discounted Cash Flow (DCF)-Ansatz sowie das Cash Flow Return on Investment-Schema und der Cash Value Added (CVA®). Viele Unternehmen haben die Steigerung des Shareholder Value zu ihren zentralen Grundsätzen erklärt, u.a. Daimler, Henkel und Siemens.
Die Notwendigkeit der Wertorientierung für die Unternehmenssteuerung gilt heutzutage per se als unstrittig, allerdings werden die Methoden zur Realisierung selbiger in Theorie und Praxis zunehmend kritisch hinterfragt. Aufgrund der massiven Kritik an Konzepten wie dem EVA und dem CVA® entwickelte Louis Velthuis die Kennzahl „Earnings less Riskfree Interest Charge“ (ERIC®), mit dem dazugehörigen ERIC®-Management- und Incentive-Konzept. Propagiert wird die Kennzahl von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Von den Schöpfern des ERIC-Konzepts werden die ERIC im Vergleich zu herkömmli-chen Wertbeitragskonzepten als überlegen gesehen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Informations- und Verhaltenssteuerungsfunktion des ERIC-Konzepts für die wertorientierte Unternehmensführung aus Sicht eines Un-ternehmens zu untersuchen. Besonderer Fokus wird dabei auf einen Vergleich mit dem EVA-Konzept gelegt. Zur Durchführung der Analyse wird ein fiktives Un-ternehmensmodell kreiert, welches möglichst realitätsnah ausgestaltet ist, gleich-zeitig aber nur die für den ERIC-EVA-Vergleich relevanten Sachverhalte vertieft. Schwerpunkt der Unternehmensbetrachtung ist die wertorientierte Performance-planung, -kontrolle und -analyse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Wertorientierte Unternehmenssteuerung und wertorientiertes Controlling

2.1 Grundlagen

2.2 Wertorientierte Unternehmensführung

2.3 Wertorientiertes Controlling

3. Theoretische Grundlagen wertorientierter Kennzahlen

3.1 Grundlagen und Definition von Anforderungskriterien

3.2 Das EVA-Konzept

3.2.1 Grundlagen

3.2.2 Berechnung des investierten Kapitals und des NOPAT

3.2.3 Berechnung der Kapitalkosten

3.2.3.1 Grundlagen

3.2.3.2 Berechnung der Fremdkapitalkosten

3.2.3.3 Berechnung der Eigenkapitalkosten

3.2.4 Beurteilung des EVA-Konzept in der Literatur

3.3 Das ERIC-Konzept

3.3.1 Grundlagen des ERIC-Konzepts

3.3.2 Planung mit ERIC

3.3.2.1 Ermittlung der EBIAT und des investierten Kapitals

3.3.2.2 Ermittlung des Sicherheitsäquivalents der EBIAT

3.3.2.3 Ermittlung der risikofreien Verzinsung

3.3.3 Performancemessung mit den ERIC

3.3.4 Managemententlohnung mit den ERIC

3.3.5 Beurteilung des ERIC-Konzepts in der Literatur

3.4 Konzeptionelle Gegenüberstellung ERIC vs. EVA

4. Fallstudie: Risiko AG

4.1 Prämissen des Modells

4.2 Ausgangsdaten

4.3 Ex post-Performancemessung

4.3.1 Ex post-Performancemessung mit dem EVA

4.3.1.1 Berechnung der Fremdkapitalkosten

4.3.1.2 Berechnung der Eigenkapitalkosten

4.3.1.3 Berechnung des EVA von 2004 bis 2008

4.3.2 Ex post-Performancemessung mit den ERIC

4.3.3 Vergleich der Ergebnisse

4.4 Ex ante-Performancemessung

4.4.1 Planung mit dem EVA

4.4.2 Planung mit den ERIC

4.4.3 Vergleich der Ergebnisse

4.5 Beurteilung des ERIC-Konzept auf Basis der Fallstudie

4.5.1 Beurteilung der ex post-Performancemessung

4.5.2 Beurteilung der ex ante-Unternehmenswertberechnung

4.5.3 Abschließende Gesamtbeurteilung

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Informations- und Verhaltenssteuerungsfunktion des ERIC-Konzepts für die wertorientierte Unternehmensführung aus Sicht eines Unternehmens zu untersuchen und dieses mit dem EVA-Konzept zu vergleichen.

  • Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung und des Controllings
  • Theoretische Analyse und Berechnungsmethodik von EVA und ERIC
  • Durchführung einer praxisorientierten Fallstudie zur Performancebewertung
  • Vergleichende Beurteilung der Methoden bezüglich ihrer Anwendbarkeit

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Grundlagen

Der Economic Value Added wurde Anfang der 1990er Jahre von der New Yorker Unternehmensberatung Stern Stewart & Co. erstmals ausführlich vorgestellt. Stewart definiert den EVA als „operating profits less the cost of all of the capital employed to produce those earnings”51. Die Berechnung des EVA lässt sich durch die sog. Capital Charge-Formel (Formel Nr. 1) oder die sog. Value Spread-Formel (Formel Nr. 2) darstellen, welche in Ergebnis und Methode identisch sind.

Dabei steht NOPATt für den „Net Operating Profit After Taxes“ der betrachteten Periode t, also den betrieblichen Gewinn nach Abzug der Steuern. Ein auf der Basis von operativen freien Cash Flows ermittelter Gewinn nach Steuern wird auch als „Net Operating Profit less Adjusted Taxes“ (NOPLAT) bezeichnet, er entspricht dem NOPAT, lediglich die Berechnungsbasis unterscheidet sich. Der Ausdruck rWACC steht für die „Weighted Avarage Cost of Capital“ (WACC) und damit für die Summe der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten der betrachteten Periode t. Für den Rest dieser Arbeit soll aus Vereinfachungsgründen angenommen werden, dass Renditen, die mit Eigenkapitalrisiko behaftet sind, mit dem WACC-Ansatz ermittelt werden, da dieser als die Standardmethode gesehen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problemstellung und des Untersuchungsganges im Kontext der wertorientierten Unternehmensführung.

2. Wertorientierte Unternehmenssteuerung und wertorientiertes Controlling: Erläuterung der Grundlagen und Notwendigkeit der Wertorientierung für Unternehmen.

3. Theoretische Grundlagen wertorientierter Kennzahlen: Detaillierte Darstellung und Analyse der Performancemaße EVA und ERIC inklusive ihrer Berechnungsgrundlagen.

4. Fallstudie: Risiko AG: Praxisorientierter Vergleich von EVA und ERIC anhand eines fiktiven Unternehmensmodells zur ex post und ex ante Performanceanalyse.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Ergebnisse und Bewertung der praktischen Anwendbarkeit der untersuchten Konzepte.

Schlüsselwörter

Wertorientierte Unternehmensführung, Controlling, Shareholder Value, EVA, ERIC, Performance, Kapitalkosten, WACC, NOPAT, Sicherheitsäquivalent, Unternehmensbewertung, Kapitalmarkt, Fallstudie, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das ERIC-Konzept zur wertorientierten Unternehmenssteuerung im direkten Vergleich zum etablierten EVA-Konzept, um dessen Informations- und Steuerungsfunktion zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Wertorientierung, die detaillierte Berechnungsmethodik beider Konzepte sowie die praktische Anwendung in einer Fallstudie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit das ERIC-Konzept eine valide Alternative zum EVA-Konzept darstellt, insbesondere im Hinblick auf die Steuerungswirkung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer praxisorientierten Fallstudie (Modell eines fiktiven Unternehmens) kombiniert.

Was ist der Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Kennzahlen und deren Anwendung auf eine Fallstudie zur ex post- und ex ante-Performancemessung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Shareholder Value, Residualgewinn, Kapitalkosten und Performancemessung einordnen.

Warum wird ein "fiktives Unternehmensmodell" genutzt?

Dies ermöglicht eine realitätsnahe, aber kontrollierte Analyse, bei der nur die für den direkten Vergleich zwischen ERIC und EVA relevanten Sachverhalte isoliert betrachtet werden können.

Welche wesentliche Schlussfolgerung zieht der Autor?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das ERIC-Konzept dem EVA-Konzept bestenfalls ebenbürtig, jedoch keinesfalls überlegen ist, da es keine wesentlichen Neuerungen bietet.

Ende der Leseprobe aus 143 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fallstudienorientierte Beurteilung des ERIC-Konzepts zur wertorientierten Unternehmenssteuerung im Vergleich zum EVA-Konzept
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,0
Autor
Thilo Pukall (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
143
Katalognummer
V191806
ISBN (eBook)
9783656167822
ISBN (Buch)
9783656168379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wertorientierte Unternehmenssteuerung EVA ERIC Wertorientierte Unternehmensführung Kennzahlenvergleich Value Based Management Unternehmensbewertung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thilo Pukall (Autor:in), 2009, Fallstudienorientierte Beurteilung des ERIC-Konzepts zur wertorientierten Unternehmenssteuerung im Vergleich zum EVA-Konzept, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191806
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