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Rechtsgeschichte der Homöopathie im 19. Jahrhundert

Title: Rechtsgeschichte der Homöopathie im 19. Jahrhundert

Seminar Paper , 2012 , 23 Pages , Grade: 1

Autor:in: Elisabeth Kölbl (Author)

Law - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit bietet einen Überblick über die rechtliche Entwicklung der anfänglichen Homöopathie. Nach einer Einleitung über die Entwicklung der Homöopatie thematisiert die wissenschaftliche Arbeit ua das Homöopathieverbot von 1819 bis 1837 und das folgende Recht der Homöopathen zur Selbstdispensation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was versteht man unter Homöopathie?

3. Entwicklung der Homöopathie

3.1. Samuel Hahnemann

3.2. Stand der Medizin zur Zeit Hahnemanns

3.3. Anfänge der Homöopathie

3.4. Matthias Marenzeller

4. Homöopathieverbot 1819

4.1. Gründe für die Ablehnung der Homöopathie

4.2. Missachtung des Homöopathieverbotes

4.3. Klinischer Versuch - Josephsakademie

4.4. Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Gumpendorf

4.5. Ereignisse von 1833

5. Aufhebung des Homöopathieverbotes 1837

6. Maßregeln bei Anwendung des homöopathischen Heilverfahrens 1846

7. § 354 allgemeines Strafgesetz - unberechtigter Verkauf innerer und äußerer Heilmittel

8. Verordnung von 1887 zur missbräuchlichen Selbstdispensation

9. Weitere rechtliche Entwicklung

10. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Homöopathie im 19. Jahrhundert in Österreich mit einem besonderen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, Verbote und deren Auswirkungen auf die ärztliche Praxis.

  • Die Entstehung der homöopathischen Lehre unter Samuel Hahnemann.
  • Die gesetzliche Repression durch das Homöopathieverbot von 1819.
  • Die Rolle prominenter Persönlichkeiten und klinischer Versuche bei der Verbreitung der Methode.
  • Die schrittweise rechtliche Anerkennung und Regulierung der Selbstdispensation.
  • Der Konflikt zwischen Homöopathen und der etablierten Schulmedizin bzw. Apothekerschaft.

Auszug aus dem Buch

4. Homöopathieverbot 1819

Die Homöopathie steckte 1819 noch in ihren Kinderschuhen. Gerade wurden erst das Ähnlichkeitsprinzip entdeckt und erste Erfolge in der praktischen Anwendung der homöopathischen Lehren erzielt. Trotzdem gab es viele Kritiker, vor allem Schulmediziner, die der neuen Heilmethode skeptisch gegenüberstanden. Vor allem, dass sich nicht genau erklären ließ (und sich teilweise bis in die Gegenwart nicht erklären lässt), wie überhaupt ein Heilerfolg durch die Einnahme von stark verdünnten Arzneien erlangt werden kann, schürte wohl die Skepsis der Homöopathiegegner.

Dass sich Marenzeller und mit ihm die Homöopathie trotzdem nicht aufhalten lassen, erkannte Stifft schon bald und beschloss, zu stärkeren Mitteln im Kampf gegen diese neue Therapieform zu greifen. Durch ein von Stifft initiiertes Hofkanzleidekret wird die Anwendung von Homöopathie 1819 durch Staatskanzler Metternich in Österreich gesetzlich verboten:

"Seine Majestät geruhen mit höchster Entschließung vom 13. Oktober 1819 anzuordnen: Doctors Hahnemann homöopathische Cur-Methode sey allgemein und strenge zu verbiethen."

Das Verbot findet seine Grundlage in zwei bereits längere Zeit in Geltung befindlichen Verfügungen: dem Verbot der Behandlung von Zivilpersonen durch Militärärzte und das Verbot der Selbstverfertigung von Arzneien durch Ärzte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Geschichte der Homöopathie im 19. Jahrhundert, insbesondere unter dem Aspekt der rechtlichen Rahmenbedingungen und der gesellschaftlichen Skepsis.

2. Was versteht man unter Homöopathie?: Hier wird die Definition der Homöopathie nach dem Simileprinzip und deren Ursprung durch Samuel Hahnemann dargelegt.

3. Entwicklung der Homöopathie: Dieses Kapitel behandelt die medizinischen Anfänge, Hahnemanns Weg zum Begründer der Lehre sowie die Rolle von frühen Anwendern wie Matthias Marenzeller.

4. Homöopathieverbot 1819: Es wird der staatliche Versuch beschrieben, die Methode durch ein Verbot zu unterdrücken, sowie die Gründe für dessen Misserfolg und die Rolle einflussreicher Patienten.

5. Aufhebung des Homöopathieverbotes 1837: Die Aufhebung wird auf den Tod von Stifft und die Erfolge der Homöopathie in der Cholera-Bekämpfung zurückgeführt.

6. Maßregeln bei Anwendung des homöopathischen Heilverfahrens 1846: Dieses Dekret markiert einen Fortschritt durch die rechtliche Gleichstellung in Bezug auf Kurpfuscherei und die Regelung der Selbstdispensation.

7. § 354 allgemeines Strafgesetz - unberechtigter Verkauf innerer und äußerer Heilmittel: Es wird analysiert, inwiefern der Erlass von 1857 die Anwendung des Strafgesetzes auf homöopathische Heilmittel klärte.

8. Verordnung von 1887 zur missbräuchlichen Selbstdispensation: Dieses Kapitel erläutert die Maßnahmen gegen den Missbrauch des Rechts zur Selbstdispensation und die strengere Definition der Homöopathie-Ausübung.

9. Weitere rechtliche Entwicklung: Hier werden die behördlichen Bemühungen zur Überwachung homöopathischer Ärzte bis zum Jahr 1900 zusammengefasst.

10. Schluss: Ein Fazit zur hartnäckigen Etablierung der Homöopathie trotz anfänglicher Gegenwehr und rechtlicher Barrieren im 19. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Homöopathie, Samuel Hahnemann, Rechtsgeschichte, 19. Jahrhundert, Österreich, Medizinrecht, Selbstdispensation, Simileprinzip, Hofkanzleidekret, Medizinalverfassung, Aderlass, Matthias Marenzeller, Josephsakademie, Cholera, Gesundheitswesen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die rechtliche Einordnung der Homöopathie in Österreich während des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den medizinischen Prinzipien Hahnemanns, dem staatlichen Verbot von 1819, der rechtlichen Reglementierung der Selbstdispensation und dem Konflikt mit der Schulmedizin.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Homöopathie trotz staatlicher Verbote und gesellschaftlicher Skepsis rechtlich einen Platz in der medizinischen Praxis erkämpfen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die primär auf der Auswertung von zeitgenössischen Dekreten, Erlassen und einschlägiger rechts- und medizinhistorischer Literatur beruht.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ursprünge der Lehre, die Analyse des Verbots von 1819 sowie die nachfolgenden gesetzlichen Regelungen und deren Auswirkungen auf die ärztliche Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wesentliche Begriffe sind Homöopathie, Rechtsgeschichte, Selbstdispensation, Samuel Hahnemann, Hofkanzleidekrete und österreichische Medizinalverfassung.

Welche Rolle spielte Matthias Marenzeller für die Homöopathie in Österreich?

Marenzeller war ein bedeutender Wiener Militärarzt, der die Homöopathie trotz Widerständen am Prager Invalidenhaus förderte und somit maßgeblich zur Verbreitung der Lehre beitrug.

Warum wurde das Homöopathieverbot 1837 aufgehoben?

Die Aufhebung erfolgte nach dem Tod des Hauptgegners Dr. Stifft, begünstigt durch die belegten Erfolge der homöopathischen Behandlung bei der Bekämpfung der Cholera.

Inwiefern beeinflusste die Verordnung von 1887 die ärztliche Praxis?

Die Verordnung schränkte das Recht zur Selbstdispensation dahingehend ein, dass nur noch Ärzte dazu berechtigt waren, die ausschließlich nach der homöopathischen Methode behandelten und sich an strenge Dokumentationspflichten hielten.

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Details

Title
Rechtsgeschichte der Homöopathie im 19. Jahrhundert
College
University of Vienna  (Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte)
Course
Seminar Geschichte des Medizinrechts
Grade
1
Author
Elisabeth Kölbl (Author)
Publication Year
2012
Pages
23
Catalog Number
V191619
ISBN (eBook)
9783656165224
ISBN (Book)
9783656165590
Language
German
Tags
Homöopathie Rechtsgeschichte Hahnemann Homöopathieverbot Selbstdispensation Selbstdispensationsrecht Marenzeller
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Kölbl (Author), 2012, Rechtsgeschichte der Homöopathie im 19. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191619
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