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Mt 5, 38-48: Exegese und bibeldidaktischer Entwurf

Title: Mt 5, 38-48: Exegese und bibeldidaktischer Entwurf

Term Paper , 2011 , 36 Pages , Grade: 13

Autor:in: Linda Lau (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Für eine eigene zu bearbeitende exegetische Arbeit im Rahmen des Seminars „Methoden der Auslegung in Exegese und Bibeldidaktik“ wurde der Bibeltext aus Matthäus 5, 38-48 gewählt, der ein Teil der Bergpredigt Jesu ist und zwei der für sie charakteristischen Antithesen umfasst. In einer Abhandlung über das Verhältnis von Gesetz und Propheten lässt Jesus deutlich werden, dass er nicht gekommen sei um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen. In den darauf folgenden Antithesen wird dies gezeigt: Einem von Jesus zitierten Gebot aus dem Alten Testament stellt er stets ein „Ich aber sage euch [...]“ gegenüber.
Die Intention des Verfassers Matthäus könnte gewesen sein, Jesus als Lehrer darzustellen, der über große Weisheit verfügt, die über die menschliche Erkenntnis hinausgeht. Außerdem kann eines seiner Anliegen gewesen sein, die Botschaft, die ihn selbst zur Buße und in die Nachfolge getrieben hatte, weiterzusagen und einen authentischen Bericht über das Leben und Wirken Jesu zu verfassen.
Schülern könnte sich einen Sinn einerseits erschließen, indem sie das geforderte Verhalten Jesu als richtig und nachahmenswert erkennen, andererseits könnte es aber auch als unerfüllbare Forderung erkannt werden. Schüler könnten Jesus ebenso als Gesetzesgeber und Lehrer, wie auch als Gerechten, für den das Liebesgebot im Vordergrund steht, deuten. Auf den Leser kann der Text sehr herausfordernd wirken. Er kann für ihn persönlich die Darbietung eines moralisch richtigen Verhaltens im Umgang mit den Mitmenschen sein. Auch können die Erzählungen ermutigend wirken, da Jesus eine völlig neue Möglichkeit eröffnet mit Konflikten, Hass und Streit umzugehen, auf den anderen wiederum wirkt sie verstörend und unbegreiflich, ja geradezu utopisch.
In der Folgenden Arbeit beschäftigen wir uns als Gruppe mit der genannten Textstelle, die zweigeteilt unter den Titeln „Vom Vergelten“ und „Von der Feindesliebe“ in der Lutherübersetzung erscheint. In der Wahl des methodischen Zugangs stützen wir uns auf die historisch-kritische Exegese, die besonders viel Wert darauf legt, den biblischen Text in seinem historischen Kontext zu verstehen und auszulegen, wobei die Entstehungsgeschichte eine besondere Rolle spielt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Allgemeine und begriffliche Einführung

1.2. Vorgehensweise

2. Historisch-kritische Exegese von Mt. 5, 38-48

2.1. Bibelvergleich

2.2. Literarkritische Betrachtung

2.2.1. Abgrenzung

2.2.2. Aufbau der Perikope und ergänzende Deutung wichtiger Verse

2.2.3. Synoptischer Vergleich: Mt und Lk

2.3. Formgeschichtliche Betrachtung

2.4. Traditionsgeschichtliche Betrachtung

2.4.1. Exkurs: Das Gesetz und die Propheten

2.4.2. Das Gesetz im Alten und Neuen Testament

2.5. Redaktionsgeschichtliche Betrachtung

2.5.1. Hintergrund des Autors und der Rezipienten

2.5.2. Entstehungszeit

2.5.3. Theologische Themen und Schwerpunkte

2.5.4. Auffällige literarische Mittel / Gliederung

2.5.5. Redaktionskritik in Bezug auf Mt 5,38-48

3. Bibeldidaktischer Entwurf (historisch-kritischer Ansatz)

3.1. Bibeldidaktische Prinzipien nach Wolfgang Langer

3.2. Bedingungsanalyse

3.3. Didaktische Folgerungen

3.4. Skizzierung des bisherigen Verlaufs der Unterrichtseinheit

3.5. Geplanter Unterrichtsverlauf

3.6. Didaktische und methodische Begründung

3.7. Lernziele und weiterführende Möglichkeiten

4. Fazit

4.1. Zusammenfassung zentraler Thesen

4.2. Die Bergpredigt heute

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den biblischen Text Matthäus 5, 38-48 exegetisch und entwickelt darauf basierend einen bibeldidaktischen Entwurf für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe. Ziel ist es, die neutestamentlichen Antithesen zur Vergeltung und Feindesliebe unter Berücksichtigung ihres historischen Kontextes zu erschließen und Ansätze für einen reflektierten, schülerorientierten Umgang mit diesen herausfordernden ethischen Forderungen im Unterricht zu skizzieren.

  • Historisch-kritische Exegese von Mt. 5, 38-48
  • Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen
  • Traditionsgeschichtliche Einordnung von Gesetz und Propheten
  • Didaktische Prinzipien nach Wolfgang Langer
  • Analyse der Schülerperspektive und Bedingungsanalyse
  • Unterrichtsentwurf zur Feindesliebe und ethischen Reflexion

Auszug aus dem Buch

2.5.4. Auffällige literarische Mittel / Gliederung

Im Folgenden soll untersucht werden, was den Autor Matthäus in seinem schriftstellerischen Vorgehen auszeichnet. Zunächst kann gesagt werden, dass Matthäus seinen Bericht formal oder inhaltlich aus ähnlichen Stoffen zusammen setzt. Dies betrifft etwa die Wehrufe in 23,13-33 oder die Wundergschichten in Kap 8f. Im Vergleich zu Markus, baut Matthäus strategische Blöcke in seine Erzählung ein. So ordnet er die Wundergschichtensammlung genau zwischen Bergpredigt und Aussendungsreden im Kap. 8-9 an.

Eine weitere Besonderheit bei Matthäus ist die Verwendung von bestimmten Zahlenschemen. Die Zahl drei nimmt hierbei eine besondere Position ein. Haupt- und Unterabschnitte wurden von Evangelisten häufig als Dreizahl komponiert (z.B. in 1,18-2,23 oder 2,13-2,23).

In seinem Bericht gebraucht Matthäus häufig Schlüsselworte wie beispielsweise „Gerechtigkeit“, „Vater“ oder „nachfolgen“, die Hinweise darauf geben, „wie das Evangelium gelesen werden will“. Diese Leitworte treten vermehrt verwendet in einzelnen Abschnitten auf und geben somit dem jeweiligen Teil einen besonderen Fokus.

Auffällig für Matthäus ist die Verwendung von zusammenfassenden Zentralversen, sogenannten Kelalim. Diese sind durch ihre Stellung im Text herausgehoben; es handelt sich jedoch nicht um Überschriften. Kelalim erschließen größere Zusammenhänge und fassen einen Abschnitt inhaltlich zusammen. Sie stehen oft zu Beginn oder am Ende eines Abschnitts. Ein Beispiel hierfür befindet sich in Mt 5,17, in welchem Jesu Position zum Gesetz zusammengefasst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die hermeneutische Problematik biblischer Texte und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

2. Historisch-kritische Exegese von Mt. 5, 38-48: Detaillierte Analyse des Textes mittels literar-, form-, traditions- und redaktionsgeschichtlicher Methoden.

3. Bibeldidaktischer Entwurf (historisch-kritischer Ansatz): Darstellung theoretischer Grundlagen und praktische Unterrichtsplanung zur Vermittlung des Bibeltextes.

4. Fazit: Zusammenfassende Thesen zur Exegese und Reflexion über die Bedeutung der Bergpredigt in der heutigen Zeit.

Schlüsselwörter

Matthäusevangelium, Bergpredigt, Feindesliebe, Vergeltung, Exegese, Bibeldidaktik, Historisch-kritische Methode, Gerechtigkeit, Gesetz, Schülerorientierung, Ethik, Religion, Unterrichtsentwurf, Hermeneutik, Jesus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historisch-kritischen Exegese von Matthäus 5, 38-48 und der Entwicklung eines didaktischen Konzepts für den Religionsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Antithesen zu Vergeltung und Feindesliebe, die Beziehung zwischen Altem und Neuem Testament sowie die Herausforderung, diese Texte in der modernen Schule zu vermitteln.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, exegetische Erkenntnisse mit fachdidaktischen Grundregeln zu verbinden, um Schülern einen Zugang zu den komplexen ethischen Forderungen Jesu zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die historisch-kritische Exegese verwendet, ergänzt durch bibeldidaktische Prinzipien nach Wolfgang Langer.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse der Perikope und einen darauf aufbauenden didaktischen Entwurf inklusive Unterrichtsplanung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Matthäusevangelium, Feindesliebe, Exegese, Bibeldidaktik und Gerechtigkeit.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Exegese und Hermeneutik eine Rolle?

Die Arbeit betont, dass Exegese den ursprünglichen historischen Sinn wahren will, während Hermeneutik fragt, wie der antike Text heute verstanden und auf die Lebenswelt der Schüler bezogen werden kann.

Was ist das Besondere am didaktischen Umgang mit dem Fall Ameneh Bahrami?

Der Fall dient dazu, Schülern die Möglichkeit der Vergebung als reale, wenn auch schwierige Alternative zum traditionellen Vergeltungsprinzip an einem aktuellen Beispiel vor Augen zu führen.

Excerpt out of 36 pages  - scroll top

Details

Title
Mt 5, 38-48: Exegese und bibeldidaktischer Entwurf
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
13
Author
Linda Lau (Author)
Publication Year
2011
Pages
36
Catalog Number
V191595
ISBN (eBook)
9783656164913
ISBN (Book)
9783656165095
Language
German
Tags
Matthäusevangelium Exegese Bibeldidaktik Neues Testament Bergpredigt historisch-kritischer Ansatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Linda Lau (Author), 2011, Mt 5, 38-48: Exegese und bibeldidaktischer Entwurf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191595
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