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Die Wirtschafts- und Finanzpolitik Brünings

Titel: Die Wirtschafts- und Finanzpolitik Brünings

Seminararbeit , 2010 , 25 Seiten

Autor:in: Clemens Karger (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

Die Weimarer Republik befand sich zur Zeit des Amtsantritts von Heinrich Brüning in einer schweren Krise. Hohe Belastungen aus dem Versailler Vertrages und der in diesem Vertrag enthaltende Kriegsschuldartikel 231 legten sich wie ein schwarzes Tuch über die Gemüter der deutschen Bevölkerung. Nach den Kurseinbrüchen an der Wallstreet und der damit verbundenen Weltwirtschaftskrise, sowie die in Deutschland nach der Hyperinflation(1923) vorherrschende Angst vor der Entwertung der Reichsmark, erschwerten den Handlungsspielraum von Brüning enorm. Sein oberstes Ziel galt der Beseitigung der Reparationslasten. Diesem Primat der Außenpolitik ordnete er die Finanz- und Wirtschaftspolitik unter und verfolgte um dieses Ziel zu erreichen einen harten Deflationskurs.
Die Arbeit gibt einen Einblick in die Biographie des Reichskanzlers Heinrich Brüning und befasst sich im Anschluss eindringlich mit den Maßnahmen der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Auch wird auf die in der Forschung geführte Debatte über Zwangslagen und Handlungsspielräume Brünings eingegangen. Beantwortet werden soll die Frage inwieweit seine Politik von Erfolg gekrönt war und ob eine alternative Ausrichtung der Politik mehr Aussicht auf Erfolg gehabt hätte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heinrich Brüning

2.1 Biographie Heinrich Brüning

2.2 Die politischen und wirtschaftlichen Rahmbedingungen zur Zeit des Amtsantritts Brünings

2.3 Die Durchsetzung der Politik Brünings

3. Finanzpolitik

3.1 Definition Finanzpolitik

3.2 Die Finanzpolitik der Regierung Brüning

3.3 Maßnahmen zur Schaffung eines ausgeglichenen Haushalts

3.3.1 Steuererhöhnungen

3.3.2 Kürzungen der Staatsausgaben

3.3.2.1 Überarbeitung der Arbeitslosenversicherung

3.3.2.2 Kürzungen der Beamtenbesoldung

3.3.2.3 Andere Ausgabenkürzungen

3.4 Kritische Würdigungen der finanzpolitischen Maßnahmen

4. Wirtschaftspolitik

4.1 Definition Wirtschaftspolitik

4.2 Die Wirtschaftspolitik der Regierung Brüning

4.3 Wirtschaftspolitische Maßnahmen

4.3.1 Innenwirtschaftspolitische Maßnahmen

4.3.1.1 Lohn und Preissenkungen

4.3.1.2 Maßnahmen zur Unterstützung der Landwirtschaft

4.3.2 Außenwirtschaftspolitische Maßnahmen

4.4 Vernachlässigte Alternativen zum Weg aus der Krise

4.5 Kritische Würdigung der Wirtschaftspolitik Brünings

5. Bewertung der Finanz- und Wirtschaftspolitik Brünings in der Forschung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Finanz- und Wirtschaftspolitik des deutschen Reichskanzlers Heinrich Brüning während der Weltwirtschaftskrise. Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit Brünings Deflationskurs zur Bewältigung der Krise erfolgreich war oder ob alternative politische Ansätze, wie beispielsweise ein konjunkturstimulierendes Programm, eine erfolgversprechendere Lösung hätten bieten können.

  • Biographische Einordnung Heinrich Brünings und seiner politischen Rahmenbedingungen
  • Analyse der finanzpolitischen Maßnahmen, insbesondere Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen
  • Untersuchung der Wirtschaftspolitik mit Fokus auf Lohnpolitik und Exportförderung
  • Kritische Debatte über Handlungsspielräume und alternative Krisenlösungsansätze

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Finanzpolitik der Regierung Brüning

Brünings Vorstellung einer Finanzpolitik entsprach dem damaligen orthodox- liberalen Zeitgeist, der völligen Autonomie der Wirtschaft und der Währung. Er fasste die Wirtschaftskrise also als eine notwendige Reinigungskrise auf, bei der es die Aufgabe des Staates sei, die Währung stabil zu halten. Diese absolute Aversion gegen eine expansive Kreditpolitik kam jedoch nicht von ungefähr. Das Gespenst der Inflation, welches man im Jahre 1923 schmerzlich erlebt hatte, war immer noch allseits spürbar und lähmte den Gedanken einer offensiven Konjunkturpolitik.

Die Theorien von John Maynard Keynes, einer antizyklischen Wirtschaftspolitik, mit der darin nahegelegten Handlungsempfehlung des „deficit spending“(bei sinkender Nachfrage müsse der Staat mit kreditfinanzierten Aufträgen einspringen, um die Wirtschaft anzukurbeln), waren zu dieser Zeit bei weitem noch nicht die vorherrschende gelehrte Meinung der Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland. „Durch den anhaltenden Abfluss von Kapital aus Deutschland, sei es durch die Abberufung von Krediten oder durch Reparationszahlungen, war ein Zahlungsbilanzausgleich zunehmend schwierig.“ Aus diesem Grund verfolgte Brüning eine Deflationspolitik. Diese sah vor, der Schrumpfung der Wirtschaft und damit auch der Einnahmen des Staates mit Maßnahmen zur Ausgabenreduzierung und Einnahmenerhöhung entgegenzuwirken und somit einen ausgeglichenen Haushalt zu realisieren. Brüning trieb dabei diese Parallelpolitik auf die Spitze, um den eisernen Willen Deutschlands darzustellen, die Reparationsforderungen des Young- Planes auch in der Zeit der Weltwirtschaftskrise Folge zu leisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die ökonomische Notlage der Weimarer Republik zu Beginn der Amtszeit Brünings und stellt die Forschungsfrage nach dem Erfolg seines Deflationskurses.

2. Heinrich Brüning: Dieses Kapitel behandelt den biografischen Werdegang des Reichskanzlers und erläutert die politischen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei seinem Amtsantritt.

3. Finanzpolitik: Hier werden die konkreten fiskalpolitischen Maßnahmen, wie Steuererhöhungen und massive Ausgabenkürzungen, detailliert aufgeführt und kritisch gewürdigt.

4. Wirtschaftspolitik: Dieses Kapitel analysiert die innen- und außenwirtschaftlichen Maßnahmen, beleuchtet die Rolle der Landwirtschaft und diskutiert versäumte alternative Lösungsansätze.

5. Bewertung der Finanz- und Wirtschaftspolitik Brünings in der Forschung: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die wissenschaftliche Kontroverse bezüglich der Handlungsspielräume Brünings.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Politik Brünings als gescheiterten Versuch der Krisenbewältigung unter dem Primat der Außenpolitik.

Schlüsselwörter

Heinrich Brüning, Weimarer Republik, Weltwirtschaftskrise, Finanzpolitik, Deflationspolitik, Notverordnung, Art. 48, Reparationslasten, Young-Plan, Wirtschaftspolitik, Arbeitslosenversicherung, Lohnsenkungen, Borchardt-Kontroverse, Fiskalpolitik, Konjunkturpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Finanz- und Wirtschaftspolitik von Reichskanzler Heinrich Brüning während der Weltwirtschaftskrise in der Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Analyse des staatlichen Sparkurses, die Auswirkungen der Deflationspolitik auf die Bevölkerung und die politische sowie wissenschaftliche Debatte um Handlungsalternativen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob Brünings Politik erfolgreich war und ob alternative wirtschaftspolitische Ansätze in dieser Zeit realistisch umsetzbar gewesen wären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politik- und wirtschaftshistorische Analyse, basierend auf einer Auswertung zeitgenössischer Quellen und der Forschungsliteratur zur Weimarer Republik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der finanzpolitischen Maßnahmen (Sparen, Steuern) und der wirtschaftspolitischen Maßnahmen (Lohnpolitik, Außenhandel) unter Einbeziehung des historischen Kontextes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Brüning, Deflationspolitik, Weltwirtschaftskrise, Reparationslasten, Notverordnung und Borchardt-Kontroverse geprägt.

Warum lehnte Brüning eine expansive Kreditpolitik ab?

Aufgrund der traumatischen Erfahrungen mit der Hyperinflation von 1923 herrschte eine große Angst vor einer erneuten Geldentwertung, was eine offensive Konjunkturpolitik verhinderte.

Welche Rolle spielte die Osthilfe beim Rücktritt Brünings?

Die Osthilfe war der Auslöser für den Eklat mit Reichspräsident Hindenburg, da dieser die Versteigerung überschuldeter Güter ablehnte, was letztlich zum Entzug des Vertrauens führte.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Wirtschafts- und Finanzpolitik Brünings
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Autor
Clemens Karger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V191175
ISBN (eBook)
9783656158707
ISBN (Buch)
9783656159414
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brüning Weimarer Republik Wirtschaftspolitik Finanzpolitik Reichskanzler Deflationspolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Clemens Karger (Autor:in), 2010, Die Wirtschafts- und Finanzpolitik Brünings, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191175
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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