Wenn der Teil eines Ganzen zum Verhängnis für das Ganze oder anderen Teilen davon wird, ist es erforderlich, das Teil wieder in der Gesamtordnung zu reintergieren. Im geistigen Bereich vollzieht sich dies weniger über Verordnungen als über Erziehung und Bewusstseinsbidlung. Somit wird die Integrität der Schöpfungsordnung wiederhergestellt.
Inhaltsverzeichnis
I. Die Abkehr vom Fundamentalismus
A. The Metamorphosis of the Islamist Labyrinth (in Englisch)
II. Die Reintegration in die Integrität der Schöpfung
A. Die Integrität der Schöpfung
1. Kulturelle Identität und Ethik im Kontext der Integrität der Schöpfung
B. Fundamente und Grundlagen der Kultur
1. Die Kultur und die Schöpfungsordnung
C. Das religiöse Bewusstsein als einheitsstiftendes Prinzip der Menschheit
1. Menschliche Defizite hinsichtlich der komplementären Erkenntnis der Einheit und der Diversität
Auf der individuellen Ebene
Auf der kollektiven Ebene
2. Grundlagen und Weg der Einheit
D. Metaphysik und Kultur
1. Der Primat Gottes
2. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Integrität der Schöpfung als Antwort auf die globalen Herausforderungen durch Fundamentalismus und kulturelle Fragmentierung. Das primäre Ziel besteht darin, ein integratives Verständnis menschlicher Identität und Existenz zu entwickeln, das auf einer metaphysisch fundierten Schöpfungsordnung basiert, um so den Konflikt zwischen Diversität und Einheit konstruktiv zu überwinden.
- Analyse der Ursachen und Folgen fundamentalistischer Tendenzen in globalen Kulturen.
- Erörterung der komplementären Dynamik von Einheit und Diversität im menschlichen Leben.
- Darlegung der Rolle religiösen Bewusstseins als einheitsstiftendes Prinzip für die Menschheit.
- Untersuchung der dreifachen menschlichen Architektur (biologisch, psychologisch, geistig) im Kontext kultureller Identität.
- Entwicklung eines Modells für das Management des kulturellen Wandels zur Förderung friedlicher Koexistenz.
Auszug aus dem Buch
The Metamorphosis of the Islamist Labyrinth
Re-ligio, the Latin root word of religion means bind back; binding back to the supreme, the supernatural, the metaphysical, as the boundedness to and by the physical world alone does not seem to fulfill human needs and aspirations. The metaphysical and the physical world constitute two complementarily poles which man has to reconcile in order to be balanced and whole. The catalyst which synergizes the two poles - the physical and the metaphysical, the visible and the invisible can be religion. The official disconnect, as happened in the Third Reich fascism and in communism leads to the irreversible disintegration of societies. Its structural and functional relevance explains why it can be such a powerful integrator or divider. So, religion per se is an integrator, reconciler of otherwise unbridgeable antagonisms. Leveraging its integrative potentials within and between human beings leads to ever more peaceful and enlightened intra- and intercultural relationships, as they all share a culture free universal code of ethics of non-violence, not stealing, not killing etc. Perverting it into a divisive tool leads to dark ages. Religions can be measured against their integrative or divisive potentialities; the acid test being „their fruit, by which you shall recognize them“
Zusammenfassung der Kapitel
I. Die Abkehr vom Fundamentalismus: Dieses einleitende Kapitel thematisiert die destruktive Natur des Fundamentalismus und erläutert die Bedeutung von Religion als integratives Bindeglied, das den Menschen mit seiner metaphysischen Quelle verbindet.
II. Die Reintegration in die Integrität der Schöpfung: Das Hauptkapitel entfaltet eine ganzheitliche Perspektive, in der menschliche Identität, kulturelle Werte und das Verständnis der Schöpfungsordnung in eine synergetische Beziehung gesetzt werden, um soziale und religiöse Konflikte durch eine übergeordnete Einheitsperspektive zu entschärfen.
Schlüsselwörter
Schöpfungsordnung, Fundamentalismus, Integrität, Einheit, Diversität, Religion, Metaphysik, Kultur, Ethik, Identität, Transzendenz, Humanismus, Komplementarität, Bewusstsein, Weltfrieden.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die gegenwärtige kulturelle und religiöse Fragmentierung und schlägt eine Rückbesinnung auf die "Integrität der Schöpfung" als ethischen und metaphysischen Kompass vor.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen das Verhältnis von Religion und Kultur, die Bedeutung der Schöpfungsordnung für menschliche Identität und die Überwindung des Fundamentalismus.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie durch die Anerkennung einer übergeordneten, göttlich begründeten Einheit sowohl kulturelle Diversität gewahrt als auch gesellschaftliche Konflikte minimiert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen geistes- und humanwissenschaftlichen Ansatz, der interdisziplinäre Perspektiven (u.a. Philosophie, Theologie, Systemtheorie) miteinander verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der systematischen Herleitung der Einheit von Geist, Seele und Körper sowie der Notwendigkeit einer "spirituellen DNA" für einen integralen Menschen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind insbesondere Schöpfungsordnung, Integration, Diversität, Metaphysik und das Primat Gottes.
Wie definiert der Autor das Phänomen des Fundamentalismus?
Der Autor versteht Fundamentalismus als eine pervertierte Nutzung der Religion, die statt zu integrieren, als spaltendes Werkzeug fungiert und zur sozialen Desintegration führt.
Warum spielt die Unterscheidung von "biologischer", "psychologischer" und "geistiger" Ebene eine so große Rolle?
Diese Unterscheidung ist entscheidend, um den Menschen ganzheitlich zu verstehen; während die ersten beiden Ebenen oft zur Spaltung neigen, wirkt die geistige Ebene integrativ, sofern sie sich dem göttlichen Primat unterordnet.
Was bedeutet das "Primat Gottes" im Management-Kontext?
Es bedeutet, dass soziale und organisationale Entscheidungen nicht isoliert auf rein materiellen oder strategischen Interessen basieren sollten, sondern in Einklang mit einer übergeordneten moralischen und schöpfungskonformen Ordnung stehen müssen.
Welche Bedeutung hat das Symbol des Kreuzes für den Autor?
Das Kreuz fungiert als Symbol für die Integration von Transzendenz und Immanenz sowie als Benchmark für eine menschliche Erkenntnis, die Einheit und Liebe als letzte Instanz begreift.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Die Abkehr vom Fundamentalismus und die Rückkehr zur Integrität der Schöpfung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191170