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Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität

Einführung in die Geschichte und Methodologie der Cultural Studies

Title: Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität

Seminar Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: Pass

Autor:in: Sebastian Sohn (Author)

Sociology - Methodology and Methods

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Proseminararbeit ist es, einen Überblick über die Entstehung und die Entwicklung der Cultural Studies zu liefern. Dabei sollen sowohl die historischen Hintergründe als auch die Methoden und Grundkategorien dieser Wissenschaftstradition vorgestellt werden.
Die gesellschaftspolitischen Veränderungen im England des ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert und die mit selbigen Entwicklung einhergehende Veränderung der gesellschaftlichen Auffassung des „Kultur“-Begriffes an sich sollen durch eine eingehende Analyse von Primär- und Sekundärliteratur der Cultural Studies vorgestellt und diskursanalytisch betrachtet werden. In reiner Theoriearbeit sollen auf der einen Seite die Autoren und Pioniere der Cultural Studies vorgestellt werden und die Grundzüge der politischen Tradition dieser Wissenschaftstheorie nachgezeichnet werden. Auf der anderen Seite sollen die Nachbetrachtungen der Methoden und Paradigmen, die für die weitgefächerten Anwendungsgebiete der Cultural Studies typisch sind im zweiten Teil der Arbeit vorgestellt werden.
Da die Cultural Studies als politische Wissenschaft verstanden werden muss, können die historischen und gesellschaftspolitischen Veränderungen nicht von der Analyse der Methoden getrennt werden, vielmehr müssen die Cultural Studies auch in ihrer Nachbetrachtung immer in diesen Kontext eingebunden werden, um ihrem selbstverordneten politischen Auftrag und ihrer Selbstreflexivität gerecht werden zu können.
Diese Arbeit beschäftigt sich ausschließlich mit der Auseinandersetzung der Cultural Studies mit sich selbst und in der Retrospektive durch Autoren, welche die allgemeine Grundzüge dieser Theorietradition beschreiben wollen sowie den großen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, praktische Anwendungsbeispiele für die Arbeit der Cultural Studies im wissenschaftlichen Feld sind nicht berücksichtigt worden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die Entstehung der Cultural Studies

2.1 Die (Vor)-Geschichte der Cultural Studies bis 1945

2.2 Die Konsolidierungsphase 1945-1964

2.3. Das Centre for Contemporary Cultural Studies (ab 1964)

3. Die zentralen Begriffe der Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität

4. Die Methode(n) der Cultural Studies

4.1 Die Grundparadigmen der Cultural Studies

5.Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit liefert einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Cultural Studies, wobei die historischen Hintergründe sowie die zentralen Methoden und Grundkategorien dieser wissenschaftlichen Tradition im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theoriebildung und gesellschaftspolitischem Auftrag zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Cultural Studies in England
  • Die zentralen Analysebegriffe Macht, Kultur und Identität
  • Methoden und transdisziplinäre Forschungsansätze
  • Die Rolle der Cultural Studies als politisches Projekt

Auszug aus dem Buch

4.1 DIE GRUNDPARADIGMEN DER CULTURAL STUDIES

Der erste Grundsatz beinhaltet den tödlichen Ernst intellektueller Arbeit, auch wenn sich der Forscher mit popularen Vergnügungen beschäftigt. Dies impliziert die ernsthafte und gewissenhafte Auseinandersetzung der Forscher mit empirischer und theoretischer Arbeit sowie in der bewussten Wahl der Methode. Dieser Grundsatz fußt auf der Annahme, dass Wissen und Macht unauflösbar miteinander verbunden sind, also dass wissenschaftliche Arbeit einen politischen Effekt haben kann, und somit der Form und der Methodik der Wissensproduktion ein hoher Stellenwert zukommen muss: Hierbei geht es jedoch nicht darum, Wissen zu produzieren, das politisch instrumentalisiert werden könnte, sondern vielmehr um den emanzipatorischen Effekt, den produziertes Wissen haben kann, also dass Individuen und somit auch die Forscher selbst ihre eigene Identität und die damit verbundenen Macht- und Dominanzverhältnisse erkennen und als veränderbar wahrzunehmen beginnen.

Dies gilt im Falle der Cultural Studies im besonderen Maße für die Auseinandersetzung mit der marxistischen Theorie: „So often knowledge for marxism is pure recognition – the production again of what we have always known! If you are in the game of hegemony you have to be smarter than „them‟. (…)the organic intellectual cannot absolve himself or herself from the responsibility of transmitting those ideas, that knowledge, through the intellectual function, to those who do not belong, professionally, in the intellectual class” (Hall; 1996; 268).

Die Nähe zum marxistischen Gedankengut der Gründerväter der Cultural Studies, war seitens ihrer politischen und wissenschaftlichen Gegner häufig die Grundlage scharfer Kritik an den Arbeitsmethoden der Cultural Studies. Diese Auseinandersetzung wurde auch innerhalb der Cultural Studies immer wieder thematisiert: Man war sich seiner politischen Grundausrichtung durchaus bewusst; sie wurde in der retrospektiven Auseinandersetzung mit der eigenen wissenschaftlichen Tradition auch innerhalb der Cultural Studies diskutiert, lebendig gehalten und auch kritisch betrachtet; die marxistische Tradition sollte jedoch nicht zum blinden Fleck der wissenschaftlichen Arbeit werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Vorstellung des Ziels der Arbeit, einen Überblick über die historischen und methodischen Grundlagen der Cultural Studies zu geben.

2. Die Entstehung der Cultural Studies: Analyse der historischen Entwicklung von der englischen Literaturwissenschaft bis zur Gründung des Centre for Contemporary Cultural Studies.

3. Die zentralen Begriffe der Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität: Darstellung der wechselseitigen Abhängigkeiten der drei Grundbegriffe innerhalb einer Dreiecksanordnung.

4. Die Methode(n) der Cultural Studies: Erläuterung der transdisziplinären Arbeitsweise und der Abwesenheit einer einheitlichen, starren Methode.

5.Fazit: Reflexion über den prägenden Einfluss der Cultural Studies auf die moderne Wissenschaft und die Bedeutung des aktiven politischen Ansatzes.

Schlüsselwörter

Cultural Studies, Macht, Kultur, Identität, Centre for Contemporary Cultural Studies, politische Wissenschaft, Transdisziplinarität, Marxismus, Diskursanalyse, English Studies, Kontextualismus, Selbstreflexivität, Wissensproduktion, Alltagskultur, Raymond Williams.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die Entstehung, die theoretischen Begriffe und die methodischen Grundannahmen der Cultural Studies als politische Wissenschaftstradition.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Cultural Studies, der Analyse des Kulturbegriffs sowie der Wechselwirkung von Macht, Kultur und Identität.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Cultural Studies als intellektuelle Praxis entwickelt haben, um Wissen über den akademischen Kontext hinaus in konkreten gesellschaftlichen Situationen nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verdeutlicht, dass es in den Cultural Studies keine einheitliche Methode gibt, sondern einen transdisziplinären Ansatz, der sich nach der jeweiligen Fragestellung aus Disziplinen wie Soziologie oder Sprachwissenschaft speist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese der Cultural Studies, die theoretische Fundierung durch zentrale Begriffe und die methodologische Einordnung der Grundparadigmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cultural Studies, Macht, Kultur, Identität, Transdisziplinarität und politische Praxis charakterisiert.

Was bedeutet das "magische Dreieck" der Cultural Studies?

Es veranschaulicht die notwendige Analyse von Machtverhältnissen und Identitätsbildungsprozessen, wenn man das Feld der Kultur untersucht.

Wie gehen die Cultural Studies mit marxistischer Theorie um?

Sie nutzen marxistische Ansätze als kritisches Werkzeug zur Analyse von Machtstrukturen, ohne dabei den Marxismus dogmatisch als alleinige Grundlage zu akzeptieren.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexivität in der Forschung?

Forscher müssen sich stets bewusst sein, dass sie durch ihre Perspektive den Kontext mitkonstruieren und ihre eigene Arbeit nicht neutral oder objektiv von außen betrachten können.

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Details

Title
Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität
Subtitle
Einführung in die Geschichte und Methodologie der Cultural Studies
College
University of Basel  (Institut für Soziologie)
Course
Soziologie der Macht
Grade
Pass
Author
Sebastian Sohn (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V190831
ISBN (eBook)
9783656153832
ISBN (Book)
9783656154051
Language
German
Tags
Cultural Studies Macht English Studies Stuart Hall Methoden der Cultural Studies Kulturwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Sohn (Author), 2012, Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190831
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