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Thesenpapier "Iphigenie auf Tauris" - Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung

Deutsch-LK, Gymnasium

Title: Thesenpapier "Iphigenie auf Tauris" - Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung

Presentation / Essay (Pre-University) , 2011 , 4 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Andreas Thäwel (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works

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Summary Excerpt Details

„Der Frauen Zustand ist beklagenswert“ (V. 24). Zu Beginn des Dramas „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang Goethe wird die Rolle der Frau in der Antike klar gemacht. Die Frau ist es, die zurückbleibt, wenn der Gatte als Held in die Schlacht zieht und einen ehrenvollen Tod stirbt. Die Frau ist es auch, die machtlos ist und dem Wunsche des Mannes Folge leisten muss. Auch wenn Iphigenie schon am Anfang dieser Ordnung nicht ganz unterworfen ist – sich Thoas verwehrt, indem sie ihm seinen Wunsch zu heiraten mit Vorwänden verwehrt, und versucht ihm ihren Standpunkt klar zu machen, sieht sie keinen Weg, sich der Rolle der antiken Frau zu entledigen, bis sie zum Ende des Dramas hin ein Umschlagspunkt erreicht, der Iphigenie ihre eigene Rolle ganz neu definieren lässt – „Ich bin so frei geboren als ein Mann.“ (V. 1859). Sie erreicht den Punkt, dass sie sich dem Manne gleichgestellt sieht.....

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung

2. Iphigenies Verhalten im Verlaufe des Dramas

3. Ausgangssituation des Dramas

4. Iphigenies Sichtweise

5. Szenenanalyse

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung von Iphigenies Selbstbild im Hinblick auf die geschlechtsspezifische Rollenverteilung in Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“ und analysiert ihren Prozess der Emanzipation von traditionellen antiken Geschlechternormen.

  • Wandel von Iphigenies Verständnis der Frauenrolle
  • Gegenüberstellung von männlicher Gewalt und weiblicher Kommunikation
  • Die Bedeutung von Iphigenies Autonomie und Selbstbehauptung
  • Analyse des Wendepunkts durch das Streben nach Gleichberechtigung

Auszug aus dem Buch

Szenenanalyse

Das Drama beginnt mit einer Aussage Iphigenies, welche ihre Meinung zum Verständnis der Frau widerspiegelt. „Der Frauen Zustand ist beklagenswert“ (V. 24). Im weiteren Verlauf bezeichnet sie die Frauen als „das arme Geschlecht“ (vgl. V. 481). Zu Beginn des Romans erscheint Iphigenie zurückhaltend und schüchtern. Sie versucht umgeht Situationen, in welchen sie selbstbewusst auftreten müsste und lässt sich beeinflussen und dominieren. Besonders zeigt sich dies an dem Gespräch mit Arkas zu Beginn des Dramas (V. 1400). In dieser Szene scheint Iphigenie unsicher und lässt sich von den Anderen dominieren. Dies ändert sich jedoch im Verlauf des Romans. In der Szene um Vers 1859 wird deutlich, dass ihrer Meinung nach die Männer sich „der Schwachheit“ (V. 1858) der Frauen bedienen und sie deshalb ausbeuten. Der Satz „ Ich bin frei geboren als ein Mann“ (V.1859) stellt klar, dass Iphigenie für sich das Recht einfordert, genauso handeln zu dürfen wie alle anderen „freien“ (vgl. V. 1859). Damit verbunden fordert sie ein „Naturrecht“ ein. Das bedeutet, dass Männer und Frauen ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt gleich zu behandeln sind und somit auch gleiche Rechte besitzen und ihnen die gleichen Möglichkeiten bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung: Das Kapitel erläutert die traditionelle, dem Mann untergeordnete Rolle der Frau in der Antike und skizziert Iphigenies anfängliche sowie spätere Selbstwahrnehmung.

Iphigenies Verhalten im Verlaufe des Dramas: Hier wird analysiert, wie Iphigenie durch ihre Entscheidungen und ihre Verweigerungshaltung gegenüber Thoas aus der passiven Frauenrolle ausbricht.

Ausgangssituation des Dramas: Dieses Kapitel stellt das Geschlechterverhältnis als zentrales Handlungselement dar, wobei die männliche Gewalt gegen die weibliche Kommunikation gestellt wird.

Iphigenies Sichtweise: Eine Differenzierung der geschlechtsspezifischen Handlungsweisen erfolgt, wobei Iphigenies Kritik an gewaltsamen Konfliktlösungen im Fokus steht.

Szenenanalyse: Dieser Abschnitt untersucht den inhaltlichen Wandel Iphigenies von der schüchternen Frau zur selbstbewussten Akteurin anhand zentraler Textstellen.

Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont Iphigenies Emanzipationsprozess und ihr Streben nach Gleichberechtigung.

Schlüsselwörter

Iphigenie, Goethes Drama, Rollenverteilung, Frauenbild, Emanzipation, Antike, Gewaltfreiheit, Geschlechterverhältnis, Selbstauffassung, Gleichberechtigung, Thoas, Kommunikation, Freiheit, Naturrecht, Drama

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Frauenbildes und der Geschlechterrollen in Goethes „Iphigenie auf Tauris“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die traditionelle Rollenverteilung, den Prozess der weiblichen Emanzipation und den Kontrast zwischen männlicher Gewalt und weiblicher Besonnenheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Iphigenie ihre Rolle im Verlauf des Dramas aktiv neu definiert und Gleichberechtigung einfordert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine textnahe Szenenanalyse durchgeführt, die durch die Untersuchung von Zitaten und deren Bedeutung für das Rollenverständnis gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Ausgangssituation, Iphigenies Verhalten gegenüber Thoas sowie eine detaillierte Szenenanalyse ihrer charakterlichen Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Iphigenie, Emanzipation, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Gewaltfreiheit und Selbstauffassung.

Warum spielt Vers 1859 eine so zentrale Rolle für die Argumentation?

Der Vers „Ich bin so frei geboren als ein Mann“ markiert den Wendepunkt, an dem Iphigenie ihre Unterordnung aufgibt und Gleichberechtigung als Naturrecht einfordert.

Wie unterscheidet sich die Konfliktlösung von Iphigenie von der der Männer im Drama?

Während die Männer auf List und Gewalt setzen, propagiert Iphigenie eine gewaltfreie und auf Kommunikation basierende Lösung.

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Details

Title
Thesenpapier "Iphigenie auf Tauris" - Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung
Subtitle
Deutsch-LK, Gymnasium
Grade
sehr gut
Author
Andreas Thäwel (Author)
Publication Year
2011
Pages
4
Catalog Number
V190576
ISBN (eBook)
9783656151159
Language
German
Tags
Analyse; Thesen; Papier; Iphigenie auf Tauris;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Thäwel (Author), 2011, Thesenpapier "Iphigenie auf Tauris" - Iphigenies Verständnis der geschlechtlichen Rollenverteilung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190576
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