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Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens

In wie weit kann der Ansatz „Anomalien in Rational-Choice“ auf das Paradoxon des Wählens angewendet werden?

Title: Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens

Seminar Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Pascal Ludwig (Author)

Politics - Political systems in general and in comparison

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit soll sich mit der Schwierigkeit der Rational-Choice-Theorie beschäftigen, das Auftreten von relativ hohen Wahlbeteiligungen erklären zu können. Dabei wird sich auf das Modell der „Anomalien in Rational-Choice“ bezogen.
Es wird also die These geprüft, warum hohe Wahlbeteiligungen möglich sind, obwohl generelle Annahmen in Rational-Choice auf niedrige Wahlbeteiligungen schließen lassen müssten. Dabei ist es aus zwei Gründen sinnvoll, dieses durch Anthony Downs bekannte, so genannte Paradoxon des Wählens aus Sicht von Rational-Choice-Ansätzen zu betrachten. Offensichtlich handelt es sich bei diesem Paradoxon um ein Rational-Choice internes Problem, daher muss auch innerhalb dieses Ansatzes nach möglichen Lösungen gesucht werden. Zum anderen befindet sich die geprüfte Problematik auf der Makroebene, die jedoch durch Handlungen in der Mirkoebene hervorgerufen wird.
Die zentrale Annahme von Rational-Choice besagt, dass Individuen rational handeln. Daraus kann auf das Verhalten von Kollektiven geschlossen werden. Das Explanandum durch Rational-Choice, also soziale Phänomene, liegt somit auf der Makroebene. Das Explanans hingegen in der Mikroebene. Die Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen erfolgt durch die so genannten Brückenhypothesen.
Zur Herangehensweise an die benannte Problematik werden zuerst die theoretischen Grundlagen des Rational-Choice Ansatzes und des Paradoxon des Wählens vorgestellt. Darauf folgt eine kurze Präsentation des Ansatzes Anomalien in Rational-Choice, welcher unter 4. auf das Paradoxon des Wählens Anwendung findet. Diesbezüglich wird versucht Szenarien zu entwerfen, die den Wahlakt des rationalen Wählers als Anomalie entlarven würden. Abschließend folgen Schlussfolgerung und Ausblick zur benannten Thematik.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Rational-Choice

2.2 Paradoxon des Wählens

3. Anomalien in Rational-Choice

4. Vergleich zwischen Anomalien und dem Paradoxon des Wählens

5. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das sogenannte Paradoxon des Wählens innerhalb der Rational-Choice-Theorie, mit dem Ziel zu ergründen, warum trotz theoretisch erwarteter niedriger Wahlbeteiligung in westlichen Demokratien weiterhin eine substanzielle Wahlbeteiligung zu verzeichnen ist, indem sie verschiedene "Anomalien in Rational-Choice" auf den Wahlakt anwendet.

  • Rational-Choice-Ansatz und dessen Kern- sowie Zusatzannahmen
  • Das Paradoxon des Wählens nach Anthony Downs
  • Klassifizierung von Anomalien in der rationalen Entscheidungsfindung
  • Analyse des Wahlverhaltens mittels heuristischer Modelle und psychologischer Faktoren
  • Kritische Bewertung der Anwendbarkeit ökonomischer Modelle auf politisches Partizipationsverhalten

Auszug aus dem Buch

3. Anomalien in Rational-Choice

Laut Anzer können verschiedene Anomalien die Verwendung des Rational-Choice-Ansatzes erschweren. Anomalien in Rational-Choice entstehen, wenn Akteure im Prozess der Entscheidungsfindung (meistens) nicht alle Handlungsalternativen berücksichtigen. Diese Nichtberücksichtigung von verschiedenen Handlungsalternativen oder für die Entscheidungsfindung relevante Daten wird von den Akteuren jedoch nicht bewusst vollzogen. Akteure sind sich also oft nicht bewusst, wie sie eine Entscheidung treffen.

Des Weiteren kann man diese Anomalien in zwei grundlegenden Gruppen unterscheiden. Zum Einen handelt es sich um Anomalien, die durch Vereinfachung in der Entscheidungsfindung des Akteurs hervorgerufen werden, zum Anderen handelt es sich um Anomalien, die durch die Nichtberücksichtigung von verschiedenen Faktoren durch den Akteur entstehen.

In die Gruppe von Anomalien, hervorgerufen durch vereinfachte Entscheidungsfindung fallen die Heuristik, die Reduzierung von Zielen und Automatische Handlungen. Zur Gruppe der Nichtberücksichtigung verschiedener Faktoren gehören "Sunk Costs“, der "Certainty Effect“ und der "Framing Effect“. In der Heuristik werden zur Entscheidungsfindung nur leicht zugängliche Daten herangezogen. Zum Beispiel greift der Akteur nur auf Erinnerungen in seinem Gedächtnis zurück. Somit wird ein großer Teil an relevanten Daten ignoriert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Paradoxon des Wählens als zentrales Problem innerhalb der Rational-Choice-Theorie und skizziert die methodische Vorgehensweise, dieses mittels des Ansatzes "Anomalien in Rational-Choice" zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel legt die Basis durch die Erläuterung des Rational-Choice-Ansatzes, einschließlich seiner Kernannahmen und des Homo oeconomicus, sowie die Einführung des Paradoxons des Wählens nach Anthony Downs.

2.1 Rational-Choice: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretischen Grundpfeiler des methodologischen Individualismus und der Nutzenmaximierung unter Berücksichtigung von Restriktionen und Opportunitätskosten.

2.2 Paradoxon des Wählens: Hier wird das von Anthony Downs formulierte Problem analysiert, dass die Kosten einer Wahl den individuellen Nutzen für den Wähler übersteigen, was theoretisch zu einer Wahlenthaltung führen müsste.

3. Anomalien in Rational-Choice: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Entscheidungsmuster, wie Heuristiken und psychologische Effekte, die vom klassischen Rational-Choice-Modell abweichen.

4. Vergleich zwischen Anomalien und dem Paradoxon des Wählens: Der Autor prüft hier systematisch, welche der zuvor definierten Anomalien geeignet sind, um das tatsächliche Wahlverhalten und das Paradoxon des Wählens erklärbar zu machen.

5. Schlussfolgerung und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass die Anwendung von Anomalien auf das Wahlparadoxon nur teilweise erfolgreich ist, und schlägt vor, für zukünftige Prognosen soziologische Faktoren stärker in ökonomische Modelle zu integrieren.

Schlüsselwörter

Rational-Choice, Paradoxon des Wählens, Wahlbeteiligung, Anomalien, Entscheidungstheorie, Nutzenmaximierung, Homo oeconomicus, Heuristik, Opportunitätskosten, Anthony Downs, Politische Ökonomie, Handlungsalternativen, Demokratie, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Diskrepanz der Rational-Choice-Theorie, die das in der Realität beobachtbare Phänomen einer relativ hohen Wahlbeteiligung trotz individueller Kosten-Nutzen-Nachteile nur schwer erklären kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Theorie der Demokratie, der Entscheidungslogik von Wählern sowie der kritischen Analyse psychologischer und struktureller Anomalien in rationalen Entscheidungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der Hypothese, ob und inwiefern sich das "Paradoxon des Wählens" durch den theoretischen Rahmen der "Anomalien in Rational-Choice" als erklärbares Verhalten im Sinne eines rationalen Akteurs (mit Einschränkungen) interpretieren lässt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Konzepte der Rational-Choice-Theorie und verschiedene Anomalien aus der Entscheidungsforschung miteinander in Bezug gesetzt und auf das spezifische Beispiel des Wahlakts angewendet werden.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Rational-Choice-Grundlagen und des Paradoxons sowie in den eigentlichen Vergleichsteil, in dem Heuristiken, Sunk Costs und andere Effekte auf ihre Relevanz für den Wahlakt geprüft werden.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Rational-Choice, Paradoxon des Wählens, Nutzenmaximierung, methodologischer Individualismus und das Menschenbild des Homo oeconomicus geprägt.

Inwiefern beeinflussen "Automatische Handlungen" das Wahlverhalten laut der Arbeit?

Der Autor argumentiert, dass eine Wahl als "automatische Handlung" verstanden werden kann, die mit der von Downs postulierten "Bürgerpflicht" korreliert, da der Wähler hierbei keine expliziten Handlungsalternativen abwägt, sondern verinnerlichte soziale Regeln befolgt.

Warum lassen sich "Sunk Costs" nur schwer auf das Wählen anwenden?

Da der Wahlakt in den meisten Fällen mit keinen direkten finanziellen Investitionen oder hohen Kosten verbunden ist, greift das Argument der "versunkenen Kosten" für das Wählerverhalten im allgemeinen Kontext nicht; es ist nur für sehr spezielle Szenarien oder unentschlossene Wähler konstruierbar.

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Details

Title
Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens
Subtitle
In wie weit kann der Ansatz „Anomalien in Rational-Choice“ auf das Paradoxon des Wählens angewendet werden?
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Seminar: "Moderne Politische Theorie"
Grade
2,3
Author
Pascal Ludwig (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V190285
ISBN (Book)
9783656147374
ISBN (eBook)
9783656147596
Language
German
Tags
Rational Choice Paradoxon des Wählens Anomalien Wählerverhalten Wahlverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pascal Ludwig (Author), 2012, Rational-Choice & das Paradoxon des Wählens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190285
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