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Max Weber und der Islam - Der Qur'an und sein Verhältnis zu Mohammed

Title: Max Weber und der Islam - Der Qur'an und sein Verhältnis zu Mohammed

Seminar Paper , 2011 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts (B.A.) Abdussalam Meziani (Author)

Sociology - Religion

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Summary Excerpt Details

Bei der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich primär mit dem Qur’an und dessen Verhältnis zu Mohammed, welcher auch im Rahmen der Veranstaltung „Max Weber und der Islam“ behandelt wurde. Hervorzuheben ist, dass dieser Veranstaltung die Aufgabe zugrundelag, die Differenz und Gemeinsamkeiten soziologisch zu bestimmen, und nicht beabsichtigte, den Qur’an etwa zu exotisieren. Das Ziel, das Max Weber mit seiner Religionssoziologie verfolgte, ist die Entstehung einer „Theorie der Religion“. Dabei bedient er sich seines umfassenden historischen Wissens als Grundlage, legt es hermeneutisch aus und bringt es in ein Sytem verdichteter Begriffe, das als Gerüst für den interkulturellen und intertemporalen Vergleich von Religionen dienen kann. Die Theorie dient dabei als ein Instrument der Explikation. Max Weber würde sagen: „Eine Definition, was Religion ist, machen wir erst gar nicht. Ich versuche erst gar nicht, Religion systematisch zu definieren“. Das Islamverständnis bildete den Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Religionskritik in der Soziologie - vor allem die von Max Weber - war immer vorsichtig. Das Glaubenssystem des Islam wurde in dieser Veranstaltung nicht kritisiert. Die Wahrung der Dignität lag also im Fokus der Auseinandersetzung mit dem Islam.

Nach der islamischen Überlieferung gilt der Qur’an als das unverfälschte Wort Gottes und als das größte Werk, das der Prophet Mohammed – nach seinem Ableben – der Menschheit hinterlassen hat. Der Qur’an bildet für die gläubigen Muslime eine normative Richtschnur, nach der sie ihre alltägliche Lebensführung gestalten. Der Qur’an besitzt eine mündliche Tradition und wird weltweit (von den Muslimen) täglich rezitiert, studiert, verehrt und auswendig gelernt. Zudem zählt der Qur’an zu eines der meistgelesenen Büchern der Welt und gegenwärtig vielleicht auch sogar am häufigsten diskutierte.
Bis heute gilt der Qur’an als das wichtigste Literaturwerk der arabischen Sprache.Durch die von ihm vorgelebte islamische Lebensführung, bekannt als die „Sunna“ , nimmt diese im Hinblick auf die Lebensentwürfe zahlreicher Muslime eine besondere Stellung ein.
Darüber hinaus werde ich einen interessanten Diskussionsstrang aus dem Seminar aufgreifen, in der es im Wesentlichen darum gehen wird, weshalb der Qur’an keine chronologische oder narrative Struktur aufweist bzw. aufweisen kann. Diese Frage werde ich am Ende versuchen näher zu erläutern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Konzipierung des Qur’an

2.1. Begriffsdefinition

2.2. Strukturmerkmale des Qur’an

2.3. Sprache und Literarische Form

2.3.1. Sprachliche Form

2.3.2. Literarische Form

2.4. Die Sieben Lesearten des Qur’an

3. Das Verhältnis zwischen Mohammed und dem Qur’an

3.1. Mohammed vor seiner Berufung

3.2. Der Beginn der Offenbarung

3.3. Die Vorgehensweise Mohammeds den Qur’an an seine Mitmenschen weiter zu geben

3.3.1. Erst die nächsten Verwandten

3.3.2. Der erste Aufruf vom HügelSafa

3.3.3. „Das Wort“

3.3.4. Prophetische Lehrmethoden

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziologische und theologische Verhältnis zwischen dem Propheten Mohammed und dem Qur’an. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie der Qur’an konzipiert ist, weshalb er keine chronologische Struktur aufweist und wie Mohammed als Vermittler die göttliche Offenbarung empfing und an seine Zeitgenossen weitergab.

  • Strukturmerkmale und sprachliche Eigenheiten des Qur’an
  • Die Bedeutung der mündlichen Rezitation und der sieben Lesarten
  • Das Offenbarungserlebnis Mohammeds und seine psychologische Verarbeitung
  • Methoden der Verbreitung der islamischen Botschaft in der mekkanischen Epoche

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Der erste Aufruf vom Hügel Safa

Für den Propheten folgte eine Bewährungszeit, in der er immer wieder seine Präsenzkompetenz unter Beweis stellen musste: Mohammed stieg auf dem Hügel Safa und rief das Volk auf sich zu versammeln. Den Bräuchen nach stieg man auf solche hohen Stellen, wenn es wichtige Nachrichten oder Themen gab, die das Schicksal der Stadt oder des Volkes betrafen. Mohammed eröffnete seine Rede mit einem Gleichnis (Gleichnisse gehörten zu seinen rhetorischen Mitteln): „Wisst ihr, was eurem und meinem Zustand gleicht?“, Die Menschen waren anfangs verwirrt darüber, jedoch beantwortet er selbst die Frage: „Sie gleicht einer Person, die den Feind sah und zurück zu seiner Familie rennt, um sie zu warnen … Er fürchtet sich davor, dass der Feind ihm zuvor kommt und seiner Familie schadet, und ruft sie im Rennen zu sich, solch einer Person gleiche ich.“ Er hielt für einen Augenblick inne. Die Menge war nun neugierig und er bemerkte, dass sie ungeduldig auf seine nächsten Worte warteten. Dann setzte er seine Rede fort:„Wenn ich euch erzählen würde, dass hinter diesem Hügel der Feind rastet und vor hat, nachts anzugreifen, würdet ihr mir dann glauben?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Rahmen der Arbeit, der sich an soziologischen Fragestellungen zur Religionssoziologie von Max Weber orientiert und das Ziel verfolgt, den Qur’an als Verkündigung zu betrachten.

2. Die Konzipierung des Qur’an: Dieses Kapitel erläutert den formalen Aufbau des Qur’an, dessen sprachliche Besonderheiten, die Bedeutung des mündlichen Vortrags sowie die existierenden sieben Lesarten.

3. Das Verhältnis zwischen Mohammed und dem Qur’an: Hier wird der Offenbarungsprozess analysiert, die Lebenssituation Mohammeds vor seiner Berufung beleuchtet und die Lehrmethoden beschrieben, mit denen er die Botschaft unter seinen Gefährten verbreitete.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die situationsbedingte Offenbarung des Qur’an maßgeblich für dessen Struktur ohne chronologische Reihenfolge verantwortlich ist und betont die Bedeutung der Kontextualisierung für die Exegese.

Schlüsselwörter

Qur’an, Mohammed, Offenbarung, Islam, Rezitation, Mekka, Sure, Verkündigung, Sunna, Religionssoziologie, Prophet, Lesarten, Überlieferung, Sira, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen und historisch-theologischen Untersuchung des Verhältnisses zwischen dem Propheten Mohammed und dem Qur’an.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Strukturmerkmale des Qur’an, die Sprache als Medium der Verkündigung, das Offenbarungserlebnis Mohammeds und die Art und Weise der Verbreitung der islamischen Lehre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mohammed die göttliche Botschaft empfing, wie er diese als Vorbild für die Gläubigen vermittelte und warum der Qur’an die spezifische Form aufweist, die wir heute kennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt überwiegend islamische Quellen und rekurriert auf historische sowie religionswissenschaftliche Ansätze, wobei auch soziologische Perspektiven, wie sie im Rahmen des Seminars „Max Weber und der Islam“ erörtert wurden, einfließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Qur’an zunächst formal und sprachlich analysiert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Biographie Mohammeds im Kontext der ersten Offenbarungen und seiner lehramtlichen Tätigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Qur’an, Mohammed, Offenbarung, Rezitation und der Kontext der Offenbarungsanlässe.

Warum weist der Qur’an keine chronologische Struktur auf?

Die Arbeit erklärt, dass der Qur’an situationsbedingt offenbart wurde; die Verse und Suren reagierten auf spezifische Lebensumstände Mohammeds und seiner Zeitgenossen, was eine lineare Chronologie ausschließt.

Welche Rolle spielt die „wahre Vision“ für Mohammed?

Die „wahre Vision“ markiert nach der Überlieferung den Beginn des Offenbarungsprozesses und beschreibt eine Phase religiösen Umbruchs, in der Mohammed zum Gesandten Gottes berufen wurde.

Wie wirkte Mohammed als Lehrer der Botschaft?

Mohammed fungierte sowohl als unmittelbarer Rezitator des Qur’ans als auch als Organisator eines Bildungsnetzwerks, in dem Gefährten ausgebildet wurden, um die Botschaft und die Sunna an andere weiterzugeben.

Welche Bedeutung hatte Khadija für Mohammed?

Khadija spielte eine entscheidende Rolle als Stütze nach den ersten Offenbarungserlebnissen; sie beruhigte Mohammed in seinen Momenten der Verzweiflung und bekräftigte seine Sendung.

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Details

Title
Max Weber und der Islam - Der Qur'an und sein Verhältnis zu Mohammed
College
University of Frankfurt (Main)  (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften)
Course
Max Weber und der Islam
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts (B.A.) Abdussalam Meziani (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V190253
ISBN (eBook)
9783656147787
ISBN (Book)
9783656148159
Language
German
Tags
Islam Max Weber Soziologie Mohammed Prophet Religionssoziologie Abdussalam Meziani Seminararbeit Hausarbeit Der Qur'an und sein Verhältnis zu Mohammed Koran Qur'an Tilman Allert Johannes Twardella
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts (B.A.) Abdussalam Meziani (Author), 2011, Max Weber und der Islam - Der Qur'an und sein Verhältnis zu Mohammed, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190253
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