Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Musik - Sonstiges

Filmmusikalischer Kubismus? - Michael Nymans Musik zu den Filmen Peter Greenaways

Titel: Filmmusikalischer Kubismus? - Michael Nymans Musik zu den Filmen Peter Greenaways

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 29 Seiten

Autor:in: Ludwig Berger (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine Selbstaussage Peter Greenaways taucht immer wieder in Interviews und Kommentaren zu seinen Filmen auf: „I am still, primarily, a painter who’s working in cinema“ . Davon zeugen zahlreiche tableaux vivants, Stilleben, Zitate aus der Malerei, die meist statische Kamera, die intensive Arbeit mit Licht.
Es soll gezeigt werden, dass auch Michael Nymans Musik, die für Greenaway „une des formes du film“ ist, sich in ihrer ungewöhnlichen Mikro- und Makrostruktur mit Strukturprinzipien der Malerei vergleichen lässt – insbesondere mit jenen des Kubismus.

In dieser Arbeit soll zunächst anhand der frühen gemeinsamen Filme von Peter Greenaway und Michael Nyman untersucht werden, wie das System der Beziehungen zwischen Musik und Bild entstand und einige wesentliche Praktiken vorgestellt werden, die auch im späteren Schaffen präsent bleiben. Anschließend sollen die Grundlagen des Kubismus beleuchtet werden, um schließlich der Frage nachzugehen, ob man Michael Nymans Filmmusik als „kubistische Musik“ bezeichnen könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Entwicklung eines eigenen Musik-Bild-Systems

1.1 Frühe Filme

1.1.1 A Walk Through H (1978)

1.1.2 Vertical Features Remake (1978)

1.1.3 The Falls (1980)

1.2 Das Verhältnis zwischen Musik und Bild

2. Der Kubismus

2.1 Grundsätze des Kubismus

2.2 Kubismus und Film

2.3 Kubismus und Musik

2.3.1 Musikalischer Kubismus

2.3.2 Kubistische Musik

3. Kubistisches bei Michael Nyman

3.1. Jenseits des Absoluten

3.2 Der Umgang mit Material

3.3 Arbeit mit Grundformen

3.4 Form als übergeordnetes Prinzip

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Filmmusik von Michael Nyman für die Filme von Peter Greenaway strukturelle Parallelen zum Kubismus aufweist und ob sie als „kubistische Musik“ charakterisiert werden kann.

  • Strukturelle Analyse der Filmmusik von Michael Nyman im Kontext von Peter Greenaways Regiearbeit.
  • Untersuchung der historischen und ästhetischen Grundlagen des Kubismus.
  • Analyse der Transformation musikalischer Materialien durch Baukastentechnik und Reduktion.
  • Vergleich der Montage-Prinzipien in Malerei, Film und Musik hinsichtlich ihrer Distanz zur zentralperspektivischen Darstellung.

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Vertical Features Remake (1978)

In Vertical Features Remake (1978) dient die Musik einzig und allein einem strukturellen Zweck. Dadurch wird noch ein anderes Hollywood-Schema außer Kraft gesetzt: die emotionale oder atmosphärische Funktion von Filmmusik. Statt einem Gefühl oder Stimmung wiederzugeben, ist die Musik Teil einer wissenschaftlichen Versuchsanordnung und gliedert sich damit in die Grundstruktur des Films ein. Diese beruht auf dem Versuch, ein geplantes Filmexperiment des fiktiven Wissenschaftlers Tulse Luper zu realisieren und Aufnahmen vertikaler Objekte in der Landschaft systematisch zu montieren. Die Objekte werden in 11 Gruppen a 11 Bildern eingeteilt (verschiedene Arten von Zaunpfosten, Bäumen, Strommasten, etc.). Insgesamt werden vier Versuche unternommen, den Plänen Lupers möglichst genau zu realisieren. Zwischen den Sequenzen streiten verschiedene Theoretiker über Verbesserungsmöglichkeiten in der Ausführung, die wiederum zum nächsten Remake führen. So zeigt der Film letztlich vier verschiedene Möglichkeiten, eine Reihe von 121 Objekten (11x11) zu verfilmen. Wird der Versuch des ersten Remakes noch ohne Musik unternommen, so wird für das Folgende dem Rat eines Akademiker nachgegangen, „musical punctuation“ zu benutzen. Bereits diese Formulierung fordert also nichts als eine reine Zeichensetzung. Beim Beginn jeder der folgenden elf Bildreihen steht nun ein voll ausklingender Klavierakkord, der nichts anderes bewirkt, als den Beginn einer Reihe wahrnehmbar zu machen.

Im dritten Remake wird die Zeichensetzung komplexer. Wie beim vorigen Remake wird bei jeder neuen Bildreihe der Akkord gewechselt, nun wird aber zusätzlich der jeweilige Akkord auf jedem ungeraden Einzelbild der Reihe wiederholt. Auf jedem geraden Einzelbild ertönt in der ersten Reihe ein Achtel-Akkord – in der zweiten Reihe zwei Achtel-Akkorde, usf. bis zu elf Achteln, also einer fast vollständigen Füllung des Taktes. Die Länge der stehenden Bilder passen sich hier den Notenwerten an, die geraden Bilder werden also gegen Ende zunehmend länger.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung etabliert die These, dass Nymans Filmmusik in ihrer Mikro- und Makrostruktur mit den Strukturprinzipien des Kubismus korrespondiert.

1. Die Entwicklung eines eigenen Musik-Bild-Systems: Dieses Kapitel untersucht die frühen Zusammenarbeiten und das System der Beziehungsgestaltung zwischen Musik und Bild.

2. Der Kubismus: Hier werden die historischen Grundsätze des Kubismus sowie dessen Einflüsse auf Film und Musik erläutert.

3. Kubistisches bei Michael Nyman: Das Hauptkapitel analysiert Nymans kompositorische Techniken und den Materialumgang im Kontext der zuvor definierten kubistischen Prinzipien.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die filmische Praxis Greenaways und Nymans die Errungenschaften des Kubismus erfolgreich auf das Kino überträgt.

Schlüsselwörter

Michael Nyman, Peter Greenaway, Kubismus, Filmmusik, Minimal Music, Montage, Strukturprinzipien, Baukastentechnik, analytischer Kubismus, synthetischer Kubismus, audiovisuelle Interaktion, Musiktheorie, Bildkomposition, audiovisuelle Konstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erforscht die ästhetischen und strukturellen Gemeinsamkeiten zwischen der Musik von Michael Nyman in Peter Greenaways Filmen und den Prinzipien der kubistischen Kunst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Baukastentechnik in der Musik, die Abkehr von der Zentralperspektive im Film und die mathematische bzw. strukturelle Organisation von Bild- und Tonmaterial.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Frage zu klären, ob Nymans Filmmusik aufgrund ihrer spezifischen Montage- und Strukturprinzipien treffend als „kubistische Musik“ bezeichnet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit nutzt eine musikwissenschaftliche und filmtheoretische Analyse, ergänzt durch den Vergleich von Kompositionsprinzipien mit kubistischen Theorien und zeitgenössischen Reflexionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung, wie Nyman musikalisches Material dekonstruiert, neu ordnet und wie er gemeinsam mit Greenaway ein System schafft, das den „Artefaktcharakter“ des Films betont.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Untersuchung wird durch Begriffe wie Kubismus, Filmmusik, Montage, Strukturprinzipien, Baukastentechnik und polyvalente Perspektive charakterisiert.

Wie beeinflussen die frühen Filme die spätere Zusammenarbeit von Nyman und Greenaway?

Die frühen Filme dienten als Experimentierfeld, in dem das System der strukturellen Angleichung von Bild und Ton entwickelt wurde, welches sich als prägend für das gesamte weitere Schaffen der beiden erwies.

Warum spielt die Baukastentechnik für das Verständnis der Filmmusik eine so große Rolle?

Sie ist entscheidend, da sie verdeutlicht, dass die Musik nicht als emotionale Untermalung fungiert, sondern als eigenständiges, mathematisch strukturiertes Element, das zur Konstruktion des Films beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Filmmusikalischer Kubismus? - Michael Nymans Musik zu den Filmen Peter Greenaways
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Autor
Ludwig Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
29
Katalognummer
V190061
ISBN (Buch)
9783656145134
ISBN (eBook)
9783656145226
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kubismus Filmmusik Peter Greenaway Michael Nyman Kunst und Film Ein Z und zwei Nullen Der Koch der Dieb seine Frau und ihr Liebhaber Der Kontrakt des Zeichners Verschwörung der Frauen A Zed and Two Noughts The Cook the Thief his Wife and her Lover The Draughtman's Contract Minimal Music Gleizes Metzinger Bracques Allard Kahnweiler Habasque Fry Rosenberg Kunst und Musik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ludwig Berger (Autor:in), 2011, Filmmusikalischer Kubismus? - Michael Nymans Musik zu den Filmen Peter Greenaways, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190061
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  29  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum