1 Einleitung
In vielen Dienstleistungsbereichen, der Beschaffungs- und Distributionslogistik, im Handel, in Produktionsbereichen und Materialflusssystemen hat in den letzten Jahren die Anwendung von automatisierten Identifikationsverfahren (Auto-ID) großen Zuspruch gefunden. Zu deren Aufgaben und Zielen gehören die Bereitstellung von Informationen über Personen, Tiere, Güter und Waren.
1.1 Problemstellung
Die Problemstellung ist dadurch gekennzeichnet, den Mehrwert im Rahmen der Beschaffungslogistik durch die Implementierung von RFID-Technologie darzustellen. Dabei sind die Fragen nach den Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von RFID ebenso relevant wie jene, nach dem tatsächlichen Nutzen, den ein Unternehmen im Rahmen der Beschaffung durch RFID generiert, zu beantworten.
1.2 Zielsetzung
Die Zielsetzung der Arbeit besteht darin, das Wesen, die Funktionen, Anwendungsvarianten und Wertschöpfungspotenziale von RFID aufzuzeigen und deren positive Auswirkungen auf die Beschaffungslogistik darzustellen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 Definition RFID
2.2 Wesen von RFID
2.3 Bestandteile von RFID
2.4 Anforderungen an RFID
2.5 Anwendungsvarianten von RFID
2.6 Stärken und Schwächen von RFID
3 Beschaffungslogistik
3.1 Definition Beschaffungslogistik
3.2 Bedarfsarten
3.3 Arten der Bedarfsermittlung
3.4 Strategien der Beschaffungslogistik (Besonderheiten)
3.5 Nachfrage- und Bedarfsvorhersage
3.6 Nutzen der Beschaffungslogistik
4 Praxisbeispiel mit Unternehmensbezug
4.1 Grundlagen für den Beschaffungslogistischen Prozess
4.2 Auswahl der Lieferanten
4.3 Bestellvorgang nach Angebotsprüfung
4.4 Anwendung der RFID-Technik im Beschaffungslogistischen Prozess
5 Fazit/Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Mehrwert und die Potenziale der RFID-Technologie innerhalb der Beschaffungslogistik, um durch Automatisierung Effizienzsteigerungen und Wettbewerbsvorteile für Unternehmen zu identifizieren.
- Grundlagen und Funktionsweise von RFID-Systemen
- Stärken, Schwächen und Anwendungsvarianten der RFID-Technik
- Prozesse und Strategien in der modernen Beschaffungslogistik
- Praktische Implementierung von RFID am Beispiel der ZF Friedrichshafen AG
- Bedeutung von Standardisierung und Datensicherheit für RFID-Projekte
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition RFID
„RFID steht für Radio Frequency IDentifikation und ist eine berührungslose Identifikation und Datenübertragung auf der physikalischen Basis elektromagnetischer Wechselfelder“
RFID bedeutet übersetzt Identifizierung über Radiowellen.4
Neben der berührungslosen Identifikation von Objekten steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Informationen und Daten.5
Ein RFID-System setzt sich aus einem Transponder, der sich am oder im Objekt befindet (dem RFID-Chip oder dem so genannten Tag)6 und einer stationären oder mobilen Schreib-/Leseeinheit mit Antenne zusammen. Diese Schreib-/Leseeinheit ist i.d.R. mit einem Rechner als Verarbeitungsstation verbunden, auf dem die nötige Software zur Verarbeitung läuft. Interfaces schaffen die Möglichkeit der Anbindung an alle marktüblichen Industrienetzwerke und Feldbussysteme.7
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz automatisierter Identifikationsverfahren ein und umreißt die Zielsetzung, den Mehrwert von RFID in der Beschaffungslogistik aufzuzeigen.
2 Grundlagen: Hier werden das Wesen, die technologischen Bestandteile, Anforderungen sowie die Stärken und Schwächen von RFID-Systemen detailliert erläutert.
3 Beschaffungslogistik: Dieses Kapitel definiert die Beschaffungslogistik, erläutert verschiedene Bedarfsarten, Ermittlungsverfahren und Strategien sowie den allgemeinen Nutzen für Unternehmen.
4 Praxisbeispiel mit Unternehmensbezug: Es erfolgt eine praxisnahe Darstellung der RFID-Anwendung anhand der Prozesse bei der ZF Friedrichshafen AG, inklusive Lieferantenauswahl und Beschaffungsabläufen.
5 Fazit/Ausblick: Das Fazit fasst die Vorteile der RFID-Nutzung zusammen und diskutiert notwendige Standards, Datenschutzaspekte sowie ökologische Entwicklungen.
Schlüsselwörter
RFID, Beschaffungslogistik, Auto-ID, Transponder, Bestandsmanagement, Prozessoptimierung, Lieferantenbewertung, Just-in-Time, Datenerfassung, Wettbewerbsvorteil, Standardisierung, Wertschöpfungskette, RFID-Tag
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie die RFID-Technologie eingesetzt werden kann, um Prozesse in der Beschaffungslogistik zu automatisieren und effizienter zu gestalten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die technische Funktionsweise von RFID, logistische Beschaffungsstrategien und die praktische Anwendung der Technik in der Automobilindustrie.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, das Wesen, die Funktionen und Wertschöpfungspotenziale von RFID aufzuzeigen und deren positive Auswirkungen auf die Beschaffungslogistik darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der RFID-Grundlagen und Beschaffungsstrategien, ergänzt durch ein Praxisbeispiel mit Unternehmensbezug.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine technologische Einführung zu RFID, eine theoretische Einordnung der Beschaffungslogistik sowie eine konkrete Fallstudie bei der ZF Friedrichshafen AG.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind RFID, Beschaffungslogistik, Prozessoptimierung, Automatisierung, Wertschöpfungskette und Wettbewerbsvorteil.
Warum ist die Standardisierung für RFID so wichtig?
Eine unternehmensübergreifende Standardisierung ist laut Autor notwendig, um RFID wirtschaftlich und strategisch sinnvoll in vernetzten Lieferketten einsetzen zu können.
Welche Herausforderungen nennt der Autor für die Zukunft der Technik?
Neben der Standardisierung weist der Autor auf die Notwendigkeit eines funktionsfähigen Datenschutzes und auf Umweltaspekte im Sinne von biologisch abbaubaren Materialien hin.
- Quote paper
- Markus Klein (Author), 2010, RFID in der Beschaffungslogistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189816