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Das Principal-Agent-Theorem nach Wolfgang Seibel, angewandt auf die Situation im Kosovo nach 1999

Title: Das Principal-Agent-Theorem nach Wolfgang Seibel, angewandt auf die Situation im Kosovo nach 1999

Term Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Malte Dierwald (Author)

Politics - General and Theories of International Politics

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Der Kosovokonflikt war der bisher letzte bewaffnete Konflikt in Europa. Auch wenn am Anfang ein sehr großes politisches und mediales Interesse für den Konflikt und die dazugehörige Mission der Vereinen Nationen (VN) gezeigt wurde, ist dieser Konflikt in der Zwischenzeit nicht mehr im Fokus des Tagesgeschehens und die Mission gleicht eher „[e]ine[r] vergessene[n] Mission“.1 Daraus ergeben sich Fragen danach, ob die Mission gescheitert ist und ob ein Akteur ein Interesse am Scheitern dieser Mission hat und/oder ob ein Interesse am Nichtwissen eines Scheiterns besteht. Das mögliche Interesse am Scheitern und das Interesse an einem Nichtwissen eines Scheiterns steht im Analysefokus dieser Hausarbeit. Als Grundlage dieser Hausarbeit dient das Principal-Agent-Theorem, so wie es Wolfgang Seibel in seinem Aufsatz „Moderne Protektorate als Ersatzstaat: VN-Friedensoperationen und Dilemmata internationaler Übergangsverwaltungen“2 benutzt. Weiter wird die United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) genauer betrachtet, dabei werden ihr Hintergrund und ihre rechtlichen sowie organisatorischen Grundlagen betrachtet. Am Schluss werden dann die Annahmen Seibels mit der tatsächlichen Situation im Kosovo verglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und theoretische Grundlagen

2.1 Das Principal-Agent-Theorem

2.2 Das Principal-Agent-Theorem nach Seibel

3 Die Grundlagen der UNMIK

3.1 Hintergrund der UNMIK

3.2 Rechtliche und organisatorische Grundlagen der UNMIK

4. Anzeichen des Scheiterns der UNMIK und die Anwendung des Principal-Agent-Theorem

4.1 Anmerkung

4.2 Exkurs: Liegt ein Scheitern im Kosovo vor?

4.3. Das VN-Sekretariat

4.3.1 Allgemeine Annahme

4.3.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

4.4 Der VN-Sicherheitsrat

4.4.1 Allgemeine Annahme

4.4.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

4.5 Regierungen

4.5.1 Allgemeine Annahme

4.5.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

4.6 Parlamente

4.6.1 Allgemeine Annahme

4.6.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

4.7 Öffentlichkeit

4.7.1 Allgemeine Annahme

4.7.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Mission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) unter Anwendung des Principal-Agent-Theorems nach Wolfgang Seibel auf mögliche Interessen am Scheitern oder an einem Nichtwissen über ein solches Scheitern bei verschiedenen Akteuren zu untersuchen.

  • Analyse des Principal-Agent-Theorems im Kontext internationaler Friedensoperationen
  • Darstellung der historischen und rechtlichen Hintergründe der UNMIK
  • Untersuchung des VN-Sekretariats und des VN-Sicherheitsrats bezüglich ihrer Interessenlagen
  • Bewertung der Interessen von nationalen Regierungen und Parlamenten im Kontext von Auslandseinsätzen
  • Reflektion der Rolle der Öffentlichkeit bei der Wahrnehmung von Friedensmissionen

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Anwendung auf den Kosovokonflikt

Da die Seibelsche Theorie, auf die sich diese Hausarbeit ausschließlich stützt, ein Interesse am Scheitern der VN-Missionen für nicht erwiesen hält, ist dieses nicht Untersuchungsgegenstand dieser Hausarbeit. Ein Interesse an einer Unwissenheit von einem Scheitern besteht in diesem Fall aber durchaus. So ist eine Exitstrategie in der VN-Resolution 1244 von einer „substantial autonomy and meaningful self-administration“ die Rede. Der Begriff der „substantiellen Autonomie“ ist eine „[z]entrale Kontroverse im Rahmen des UN-Mandats“, da „[d]ie internationalen Standards […] nicht eindeutig [sind]“ Des Weiteren ist der zukünftige Status des Kosovos nicht festgeschrieben. Somit musste dieser noch bestimmt werden. Außerdem ist die UNMIK eine Mission, „deren Aufgabe im weitesten Sinne der Aufbau einer Zivilverwaltung ist [die] in der Geschichte der Vereinten Nationen noch nicht [stattfand].“ Insofern stellte dieser Einsatz ein Novum dar, dessen Scheitern den Vorwurf gegenüber der VN bekräftigen würde, dass unausgereifte Konzepte der internationalen Übergangsverwaltung im Kosovo Anwendung gefunden hätten. Ein weiterer Punkt wäre der Punkt, dass im Falle eines Scheiterns, die VN als Ganzes mit Ansehensverlust rechnen müssten. Seibel führt ebenfalls ein Beispiel für das Interesse des VN-Sekretariats für das Nichtwissen des Scheiterns der UNMIK an. So sei durch die Nichtfestschreibung des künftigen Status des Kosovos es schwierig, einen transfer of ownership den Zielen der UN-Mission entsprechend durchzuführen.

Diese Taktik gewollter Unwissenheit mag sogar besonders empfehlenswert sein, wenn genaue Informationen über miteinander unvereinbare Interpretationen der Konfliktparteien das Zustandekommen einer Resolution im Sicherheitsrat zum letztendlichen Status des Kosovo[s] noch stärker beeinträchtigen würden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Kosovokonflikts ein und begründet die Analyse der UNMIK mittels des Principal-Agent-Theorems von Wolfgang Seibel.

2. Definition und theoretische Grundlagen: Es werden die ökonomischen Ursprünge des Principal-Agent-Theorems erläutert und die spezifische Modifikation durch Wolfgang Seibel für den Bereich der Friedensoperationen vorgestellt.

3 Die Grundlagen der UNMIK: Dieser Abschnitt beschreibt den historischen Hintergrund des Konflikts im Kosovo sowie die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der UNMIK-Mission.

4. Anzeichen des Scheiterns der UNMIK und die Anwendung des Principal-Agent-Theorem: Das Kernkapitel prüft systematisch verschiedene Akteursgruppen – vom VN-Sekretariat bis zur Öffentlichkeit – auf ihre Interessen bezüglich eines Scheiterns oder Nichtwissens über das Scheitern der UNMIK.

5. Schlussfolgerung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Principal-Agent-Theorem wesentliche Einblicke in die motivierten Interessenslagen der beteiligten Akteure der UNMIK bietet.

Schlüsselwörter

Principal-Agent-Theorem, UNMIK, Kosovo, Friedensoperationen, VN-Sekretariat, VN-Sicherheitsrat, Interessenskonflikt, Übergangsverwaltung, Politische Autonomie, Statusfrage, Außenpolitik, internationale Krisenintervention, Fehlsteuerung, Machtpolitik, Transparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Friedensmission UNMIK im Kosovo unter der theoretischen Perspektive des Principal-Agent-Theorems von Wolfgang Seibel.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Interessenskonflikte zwischen verschiedenen Akteuren der internationalen Gemeinschaft, wie dem VN-Sekretariat, dem Sicherheitsrat, nationalen Regierungen und der Öffentlichkeit.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Akteure ein Interesse am Scheitern der UN-Mission oder an einem Nichtwissen über dieses Scheitern haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine deduktive Analyse unter Anwendung des Principal-Agent-Theorems durchgeführt, wobei die theoretischen Annahmen Seibels mit der realen Situation der UNMIK verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die rechtlichen Grundlagen der UNMIK sowie die detaillierte Untersuchung der Akteursgruppen auf ihre Motive bezüglich des Missionserfolgs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Principal-Agent-Theorem, UNMIK, Kosovo, Friedensoperationen, Interessenkonflikte und internationale Übergangsverwaltungen.

Wie bewertet der Autor die Rolle Chinas und Russlands in Bezug auf die UNMIK?

Der Autor führt aus, dass China und Russland aufgrund eigener innenpolitischer Herausforderungen mit ethnischen Minderheiten ein Interesse an einem Scheitern der UNMIK haben könnten, um Signalwirkungen für ihre eigenen Regionen zu verhindern.

Warum ist das Interesse am „Nichtwissen“ laut der Arbeit oft bedeutsamer als das Interesse am direkten Scheitern?

Das „Nichtwissen“ schützt Akteure wie Sicherheitsratsmitglieder davor, für den geringen Erfolg einer Mission Rechenschaft ablegen oder Konsequenzen ziehen zu müssen, die mit hohen politischen Kosten verbunden wären.

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Details

Title
Das Principal-Agent-Theorem nach Wolfgang Seibel, angewandt auf die Situation im Kosovo nach 1999
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2,3
Author
Malte Dierwald (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V189763
ISBN (eBook)
9783656142010
ISBN (Book)
9783656142294
Language
German
Tags
Friedens- und Konfliktforschung Politikwissenschaft Sozialwissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Malte Dierwald (Author), 2011, Das Principal-Agent-Theorem nach Wolfgang Seibel, angewandt auf die Situation im Kosovo nach 1999, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189763
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