Abstract
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich generell mit der Förderung der Schreibfertigkeit an der Universität Oran. Hierbei gilt das Hauptaugenmerk der Untersuchung der Methode Schreibportfolio. Diese wird im Rahmen einer Schreibwerksatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung durchgeführt und betrachtet. Es konnten positive Entwicklungen im Hinblick auf die Textproduktion durch diese Methode ausgemacht werden. Demnach lohnt es sich, das Schreibportfolio bei der Schreibförderung an einer Schreibwerkstatt zu etablieren und zu unterstützen.
Inhaltsverzeichnis
1. Zum Schreibportfolio
2. Zur Textsorte „Personenbeschreibung“
3. Analyse von Texten
4. Methodisch- didaktische Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Effizienz der Methode "Schreibportfolio" zur Förderung der Schreibfertigkeit bei Germanistikstudierenden an der Universität Oran, wobei die Textsorte "Personenbeschreibung" als praktisches Anwendungsbeispiel dient.
- Theoretische Grundlagen des Schreibportfolios und der Portfolioarbeit
- Anforderungen an die Textsorte Personenbeschreibung
- Empirische Analyse der Schreibentwicklung bei Studierenden
- Untersuchung von Grammatik-, Orthographie- und Interpunktionsfehlern
- Methodisch-didaktische Implikationen für Schreibwerkstätten
Auszug aus dem Buch
3. Analyse von Texten
Im 2008 wurde für die Germanistikstudenten eine Schreibwerkstatt an der Universität Oran veranstaltet. Hauptanliegen diese Einrichtung war es, die Verbesserung der Schreibkompetenz zu unterstützen und zu gewährleisten. Sie thematisiert neben literarischen Themen und Textsorten die Grundfragen des wissenschaftlichen Schreibens und Formulierens. Die Untersuchungsgruppe besteht aus 5 Germanistikstudierenden an der Universität Oran im Jahre 2008. Die Sitzungen fanden unter meiner Leitung einmal wöchentlich statt. Die Textsorte Personenbeschreibung wurde ausgewählt, denn sie ist beliebter bei den Studenten. Gegenstand der folgenden Analyse bezieht sich auf die Textsorte „Personenbeschreibung“.
Diese Textsorte wurde nämlich in drei verschiedenen Messzeitpunkten. Nachfolgend werden Entwicklungstendenzen zu dieser Textsorte bei den Studenten beschrieben. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Methode Schreibportfolio zur Verbesserung der Schreibfähigkeit effizient ist.
Die folgende Untersuchung beschränkt sich zunächst hierbei auf die Analyse von Grammatikfehlern, wie Deklinationsfehler Kongruenzfehler und Konjugationsfehler. Zweitens werden die Orthographiefehler näher betrachtet, folgende Aspekte werden untersucht: Groß- und Kleinschreibung, Zusammen- und Getrenntschreiben, Dehnung, Schärfung und Dopplung, S-Schreibung, das und dass und sonstige Orthographiefehler. Drittens wird auf die Interpunktionfehler eingegangen. Hierbei werden folgende Aspekte betrachtet: Fehlende Punkte, falsche Punkte, falsche Kommas und fehlende Kommas
In einem ersten Schritt werden die Grammatikfehler untersucht. Aus der Übersichtstabelle zu Grammatikfehlern geht hervor, dass der erste Proband die höchste Anzahl von Fehlern (37 Fehlern) in seinen drei Texten gemacht hat. Was die Ontogenese des Schreibens diese Textsorte anhand des Schreibportfolios angeht, sind signifikante Änderungen festzustellen:
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zum Schreibportfolio: Dieses Kapitel erläutert den Ursprung des Portfolio-Begriffs, definiert dessen Rolle im Lernkontext und differenziert zwischen Prozess- und Produktportfolio.
2. Zur Textsorte „Personenbeschreibung“: Hier werden die sprachlichen, grammatikalischen und inhaltlichen Anforderungen für das Verfassen einer Personenbeschreibung detailliert beschrieben.
3. Analyse von Texten: In diesem Kapitel erfolgt die empirische Untersuchung der Schreibentwicklung bei fünf Studierenden anhand einer Fehleranalyse in drei Kategorien über drei Messzeitpunkte.
4. Methodisch- didaktische Schlussfolgerungen: Das Kapitel evaluiert den Nutzen des Schreibportfolios als Instrument der Schreibförderung und gibt Empfehlungen für die akademische Praxis.
Schlüsselwörter
Schreibportfolio, Schreibfertigkeit, Personenbeschreibung, Schreibwerkstatt, Schreibkompetenz, Fehleranalyse, Germanistikstudierende, Prozessportfolio, Produktportfolio, Orthographiefehler, Grammatikfehler, Interpunktionsfehler, Schreibentwicklung, Sprachdidaktik, Universität Oran.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit der Methode Schreibportfolio als pädagogisches Instrument zur Verbesserung der Schreibfertigkeit bei Studierenden im Rahmen einer Schreibwerkstatt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung des Schreibportfolios, den stilistischen Anforderungen der Personenbeschreibung sowie der quantitativen Fehleranalyse in studentischen Texten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu analysieren, ob durch den Einsatz eines Schreibportfolios über drei Messzeitpunkte hinweg eine messbare Verbesserung der Schreibqualität bei Germanistikstudierenden erreicht werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Der Autor führt eine empirische Längsschnittanalyse durch, bei der Texte von fünf Probanden zu drei Zeitpunkten auf Grammatik-, Orthographie- und Interpunktionsfehler hin untersucht und statistisch ausgewertet werden.
Welche Inhalte dominieren den Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Portfolioarbeit und die Textsorte Personenbeschreibung sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten in Tabellenform.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit beschreiben?
Wesentliche Begriffe sind Schreibportfolio, Schreibkompetenz, Fehleranalyse, Sprachdidaktik und Schreibwerkstatt.
Wie unterscheidet der Autor zwischen Prozess- und Produktportfolio?
Das Prozessportfolio dokumentiert den gesamten Entwicklungsweg inklusive Entwürfen und Überarbeitungen, während das Produktportfolio ausschließlich die zur Bewertung eingereichten Endprodukte enthält.
Welche Gliederung wird für die Personenbeschreibung vorgeschlagen?
Es wird eine systematische Reihenfolge empfohlen, die mit Name, Geschlecht und Alter beginnt und über Figur, Gesicht, Haare und besondere Merkmale bis hin zur Kleidung reicht.
Welches Ergebnis erzielt die Studie bezüglich der Grammatikfehler?
Die Auswertung zeigt, dass bei allen fünf Probanden die Anzahl der Grammatikfehler im Verlauf der drei Messzeitpunkte signifikant gesunken ist, was den Nutzen der Methode stützt.
Gibt es eindeutige Ergebnisse bei der Interpunktionsanalyse?
Nein, bei der Interpunktion lassen sich keine einheitlichen Verbesserungen bei allen Probanden nachweisen, da die Entwicklung hier individueller verläuft als in den anderen Fehlerkategorien.
- Quote paper
- Mohamed Chaabani (Author), 2012, Zur Effizienz der Methode Schreibportfolio in einer Schreibwerkstatt am Beispiel von der Textsorte Personenbeschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189618