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José Ortega y Gasset: La deshumanización del arte

Das Werk und sein Bezug zur Historischen Avantgarde in Spanien

Titel: José Ortega y Gasset: La deshumanización del arte

Essay , 2011 , 5 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Florian Kuhne (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

José Ortega y Gasset ist bis heute einer der einflussreichsten spanischen Denker, der außerhalb Spaniens besonders für sein Werk „Der Aufstand der Massen“ (La rebelión de las masas, 1930) bekannt wurde, innerhalb Spaniens und zu Lebzeiten aber auch bedeutenden Einfluss auf die Generación del 27 und die Avantgarde-Bewegungen hatte. Er wird charakterisiert als Zivilisationsmensch, als überzeugter Großstädter und Modernist, dessen Publikum ebenfalls großstädtisch geprägt war.
Zu seinen meistrezipierten und bahnbrechendsten Schriften wird der 1925 erstmals veröffentlichte Essay La deshumanización del arte gerechnet, der hier betrachtet und kommentiert werden soll. In diesem bezieht sich Ortega y Gasset explizit auf die „neuen Künste“ der aufkommenden Avantgarde-Bewegung(en) in Europa und Spanien, kommentiert diese und schreibt gleichzeitig quasi das Manifest einer neuen Ästhetik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Werk von José Ortega y Gasset

2. Die soziologische Perspektive auf die neue Kunst

3. Leitsätze der neuen Ästhetik und die Entmenschlichung

4. Analyse der Avantgarde-Bewegungen und Modernitätsmerkmale

5. Die Kunst als Gegenentwurf zur Lebenspraxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Essay "La deshumanización del arte" von José Ortega y Gasset, um dessen theoretischen Beitrag zum Verständnis der historischen Avantgarde in Spanien und Europa zu analysieren und die soziologischen Implikationen der neuen Ästhetik darzulegen.

  • Die soziologische Betrachtung des Publikums und der "neuen Künste"
  • Die Definition und Leitsätze der Entmenschlichung in der Kunst
  • Das Verhältnis der Kunst zur Realität und zum Bürgertum
  • Merkmale der historischen Avantgarde und ihr Modernitätsverständnis
  • Die Kunst als Mittel der Distanzierung von der bürgerlichen Lebenspraxis

Auszug aus dem Buch

La deshumanización del arte

Die neue Kunst, die Ortega y Gasset beschreibt, ist hingegen „volksfremd“ oder geradezu „volksfeindlich“ („antipopular“). Sie teilt die Zuschauer in diejenigen, denen sie gefällt (Minderheit) und diejenigen, die sie ablehnen (Mehrheit); er spricht gar von „dos clases de hombres“. Das schien daran zu liegen, dass das Publikum die neuen Künste nicht verstand. Doch gerade das war charakteristisch: sie wollte nicht gefallen, sondern verstanden werden.

Er erkannte, dass die Mehrheit der Bürger sich in ihrem Habitus der kulturellen Vorherrschaft verletzt fühlen musste: „El arte joven, con sólo presentarse, obliga al buen burgués a sentirse tal y como es: buen burgués, ente incapaz de sacramentos artísticos“. Er formuliert also die Mission der neuen Kunst als „ser pocos y tener que combatir contra los muchos“, weswegen er eine Zweiteilung der Gesellschaft in Auserlesene und Gewöhnliche prognostiziert, die zudem die Annahme von der Gleichheit aller Menschen widerlege.

Die neue Kunst sei also nur für eine besondere Gruppe von Menschen gedacht und gemacht, da „para la mayoría de la gente el goce estético no es una actitud espiritual diversa en esencia de la que habitualmente adopta en el resto de su vida“. Es soll klar unterschieden werden zwischen dem menschlichen Gehalt des Werkes und dem ästhetischen Genuss. Ortega y Gasset gibt an dieser Stelle allerdings zu bedenken, dass „el objeto artístico sólo es artístico en la medida en que no es real“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Werk von José Ortega y Gasset: Der Einleitungsteil verortet den Denker Ortega y Gasset und seinen Essay "La deshumanización del arte" im Kontext der spanischen Avantgarde und des modernen Zeitgeistes.

2. Die soziologische Perspektive auf die neue Kunst: Dieser Abschnitt erläutert Ortegas Ansatz, Kunst durch das Spannungsfeld zwischen Elite und Masse zu definieren, wobei er die neue Kunst als bewusst unpopulär charakterisiert.

3. Leitsätze der neuen Ästhetik und die Entmenschlichung: Hier werden die sieben zentralen Leitsätze der neuen Ästhetik aufgeführt, die auf die Distanzierung vom Menschlichen und eine neue "pulcritud mental" abzielen.

4. Analyse der Avantgarde-Bewegungen und Modernitätsmerkmale: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Merkmale der Avantgarde zusammen, darunter Deformation, Autoreflexivität und die Abkehr vom traditionellen Wahrnehmungsmuster.

5. Die Kunst als Gegenentwurf zur Lebenspraxis: Der Abschluss verdeutlicht die Selbstkritik der Kunst und ihre Abhebung von der gesellschaftlichen Lebenspraxis als Ausdruck des neuen Zeitalters.

Schlüsselwörter

José Ortega y Gasset, La deshumanización del arte, Historische Avantgarde, Spanien, Ästhetik, Entmenschlichung, Soziologie der Kunst, Moderne, Generación del 27, Elitarismus, Antipopularität, Selbstironie, Kunsttheorie, Moderne Kunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den einflussreichen Essay "La deshumanización del arte" von José Ortega y Gasset und dessen theoretische Fundierung der historischen Avantgarde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die soziologische Trennung von Elite und Masse, das Wesen der neuen ästhetischen Empfindsamkeit und die Abgrenzung der Kunst von menschlichen Inhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Ortega y Gasset die theoretischen Merkmale der Avantgarde-Bewegungen beschreibt und den radikalen Wandel im Kunstverständnis des frühen 20. Jahrhunderts begründet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Textanalyse, die den Essay im Kontext soziologischer Perspektiven und theaterwissenschaftlicher Literatur untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Leitsätze der Entmenschlichung, der Vergleich zur Romantik, das Konzept des "antipopulären" Kunstwerks und die Rolle des Künstlers gegenüber der Gesellschaft diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem La deshumanización del arte, Entmenschlichung, Avantgarde, moderne Ästhetik und die soziologische Differenzierung des Publikums.

Warum betrachtet Ortega y Gasset die neue Kunst als "volksfeindlich"?

Weil sie bewusst darauf verzichtet, massentauglich zu sein, und stattdessen eine klare Trennung zwischen einer intellektuellen Minderheit und der unreflektierten Masse fordert.

Inwieweit spielt die Selbstironie eine Rolle in der neuen Kunst?

Die Selbstironie dient dazu, die feierlich-pathetischen Gebärden der traditionellen Kunst zu verbannen und das Kunstwerk als reines Spiel oder Bedeutungslosigkeit zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
José Ortega y Gasset: La deshumanización del arte
Untertitel
Das Werk und sein Bezug zur Historischen Avantgarde in Spanien
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Romanische Philologie)
Veranstaltung
PS Das spanische Theater
Note
1,7
Autor
Florian Kuhne (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
5
Katalognummer
V189179
ISBN (Buch)
9783656133032
ISBN (eBook)
9783656133216
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ortega y Gasset Spanisch Literatur Avantgarde Deshumanización del Arte Essay Manifest
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Kuhne (Autor:in), 2011, José Ortega y Gasset: La deshumanización del arte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189179
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  5  Seiten
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