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Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt

Title: Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt

Term Paper , 2010 , 19 Pages

Autor:in: Suzanne Seif (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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In den letzten Jahrzehnten hat in Deutschland eine relativ starke Entwicklung im Bereich der Emanzipation von Frauen statt gefunden. Die Erwerbstätigkeit von Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft hat sich verbessert. Eine Familiengründung stellt jedoch noch immer berufliche Hindernisse für sie dar. Während ein Familienvater im Beruf keinen Barrieren unterliegt, kann bei Frauen die Familiengründung eine Retraditionalisierung zur geschlechts-spezifischen Arbeitsteilung bedeuten. Als Lebensaufgabe und -verwirklichung war für Frauen früher ausschließlich Familie und Partnerschaft vorgesehen. Doch mit den Anfängen der Frauenbewegung, Mitte des 19. Jahrhunderts, lässt sich eine fortschrittliche Entwicklung hinsichtlich der Gleichberechtigung und Integration in alle weiteren Gesellschaftsfelder erkennen (Vgl.: Cyba 1998: 37). Durch die Möglichkeit das eigene Bildungsniveau zu steigern, erlangten Frauen eine höhere Stufe der beruflichen Qualifikation. Sie sind heute in Berufen tätig, die ihnen früher verwehrt wurden. Diese Entwicklung der Gleichberechtigung zieht zunehmend den Gedanken der gerechten geschlechtlichen Arbeitsteilung nach sich. Frauen streben heute danach am Berufsleben teil zunehmen, gleichzeitig eine Partnerbeziehung zu führen und eine Familie zu gründen. Dennoch hat sich an der benachteiligten Situation auf dem Arbeitsmarkt und der daraus resultierenden mangelhaften Integration nur ungenügend etwas verändert, wie sich im Anhang 1: Gleichberechtigung der Geschlechter erkennen lässt. Diese Tatsache ist Grund für die Behandlung dieser Thematik im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit. Zunächst erfolgt die Klärung themenspezifischer Begrifflichkeiten und die Beantwortung der Frage, inwieweit die Theorie des Geschlechter-Arrangements von Birgit Pfau-Effinger bezüglich der Frauendiskriminierung eine Rolle spielt. Anschließend widmet sich die Arbeit den Tendenzen und Ursachen der Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und zeigt Lösungsansätze auf .

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Erläuterungen zur Diskriminierung von Frauen

2.1 Definition des Begriffs Diskriminierung

2.2 Die Theorie des Geschlechter-Arrangements

3. Die Rolle der Frau im Berufsleben – ökonomische Diskriminierung

3.1 Tendenzen der weiblichen Diskriminierung bei der Arbeit

3.1.1 Lohn- und Einkommensdiskriminierung

3.1.2 Karrierediskriminierung

3.2 Ursachen

3.3 Lösungsansätze

3.3.1 Diversity Management

3.3.2 Gender Kompetenz

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die anhaltende Diskriminierung von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen und moderner Gleichstellungskonzepte. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Gründen für die mangelhafte Integration von Frauen in berufliche Strukturen und bewertet, inwieweit aktuelle Lösungsansätze wie Gender Mainstreaming und Diversity Management zu einer tatsächlichen Chancengleichheit beitragen können.

  • Analyse der soziologischen Theorie des Geschlechter-Arrangements nach Birgit Pfau-Effinger.
  • Untersuchung von Diskriminierungsformen wie Lohn- und Einkommensunterschieden sowie Karrierenachteilen.
  • Betrachtung von Ursachenstrukturen, insbesondere der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Evaluierung politischer und betriebswirtschaftlicher Instrumente zur Förderung der Gleichstellung.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Theorie des Geschlechter-Arrangements

Die Entwicklung des weiblichen Erwerbsverhaltens in einem Land lässt sich mit Hilfe der Theorie des Geschlechter-Arrangements von Birgit Pfau-Effinger (2000) erklären. Diese besagt, dass sich Institutionen, die soziale Struktur sowie kulturellen Faktoren in einem Land, auf das Denken und Handeln der darin lebenden Menschen auswirken. Bei der Betrachtung des weiblichen Erwerbsverhaltens müssen demnach die kulturellen Werte im Bezug auf die Familie und den Arbeitsmarkt in der jeweiligen Region einbezogen werden. In jeder modernen Gesellschaft liegt mindestens ein dominierendes Geschlechter-Arrangement vor.

Dieses basiert auf den Geschlechterbeziehungen, die durch die kulturellen Leitbilder entstehen und verändert sich durch das Handeln der darin lebenden Menschen (Vgl.: Hummelsheim 2009: 35). Es besteht aus der Geschlechterordnung, das heißt den institutionellen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarkt und Familie) sowie aus der Geschlechterkultur (Werten, Normen und Leitbildern) einer Gesellschaft. Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Ebenen stellt dann das jeweilige nationale Geschlechter-Arrangement dar. Der kulturelle Wandel und das unterschiedliche Handeln der Akteure in jeder Gesellschaft kann dabei zu Widersprüchen führen, die eine Veränderung des Arrangements zur Folge haben, wie beispielsweise die stärkere Berücksichtigung der Interessen von Frauen aufgrund der zunehmenden Emanzipation. Ein solcher Wandel bewirkt jedoch nicht die vollständige Umformung des Arrangements, sondern es bleibt immer ein gewisser Teil an traditionellen Strukturen und Werteordnungen erhalten (Vgl.: Hummelsheim 2009: 38).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Fortschritt der Emanzipation in Deutschland und stellt fest, dass trotz verbesserter Bildungschancen weiterhin strukturelle Hindernisse für Frauen am Arbeitsmarkt bestehen.

2. Allgemeine Erläuterungen zur Diskriminierung von Frauen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Diskriminierung in seinen verschiedenen Formen und erläutert die Theorie des Geschlechter-Arrangements zur Erklärung von Erwerbsverhaltensmustern.

3. Die Rolle der Frau im Berufsleben – ökonomische Diskriminierung: Der Hauptteil analysiert aktuelle Tendenzen der Benachteiligung, deren Ursachen sowie Ansätze wie Diversity Management, um Gleichberechtigung in der Arbeitswelt zu fördern.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Diskriminierung historisch begründet ist und fordert eine symmetrische Verteilung unbezahlter Arbeit sowie eine stärkere betriebliche Orientierung am Diversity Management.

Schlüsselwörter

Diskriminierung, Frauenerwerbstätigkeit, Geschlechter-Arrangement, Gleichstellungspolitik, Arbeitsmarkt, Gender Mainstreaming, Diversity Management, Lohnlücke, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Karrierediskriminierung, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Gender Kompetenz, Emanzipation, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und untersucht, warum trotz formaler Gleichberechtigung weiterhin Diskriminierung stattfindet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen ökonomische Diskriminierung, die soziologische Theorie des Geschlechter-Arrangements sowie politische und betriebliche Strategien zur Gleichstellung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ursachen für die schlechtere Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt aufzuzeigen und die Wirksamkeit von Ansätzen wie Gender Mainstreaming kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse soziologischer Fachliteratur sowie auf die Auswertung von empirischen Daten und Statistiken zur Gleichberechtigung und Arbeitsteilung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Tendenzen der Diskriminierung, wie Lohn- und Karrierediskriminierung, sowie Lösungsansätze wie Diversity Management und Gender Kompetenz diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Diskriminierung, Geschlechter-Arrangement, Gleichstellungspolitik, Arbeitsmarkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Autorin für die Erwerbstätigkeit?

Die Autorin stellt fest, dass die Familiengründung oft als berufliches Hindernis wirkt, da sie häufig zu einer Retraditionalisierung der Rollenverteilung führt.

Warum wird Diversity Management als Lösungsansatz genannt?

Diversity Management wird als Konzept angeführt, das Unternehmen dabei unterstützen soll, die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter unabhängig vom Geschlecht zu fördern und somit Diskriminierung abzubauen.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt
College
University of Leipzig
Author
Suzanne Seif (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V188935
ISBN (eBook)
9783656128014
ISBN (Book)
9783656617020
Language
German
Tags
Soziologie Arbeitsmarkt Frauen Diskriminierung Gender
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Suzanne Seif (Author), 2010, Diskriminierung der Frau auf dem Arbeitsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188935
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