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Die Teilnehmende Beobachtung als Kernmethode der ethnografischen Feldforschung

Titel: Die Teilnehmende Beobachtung als Kernmethode der ethnografischen Feldforschung

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Sinne der rekonstruktiven Sozialforschung stellt die teilnehmende Beobachtung im Rahmen der Feldforschung eine bedeutende Methode dar. Die Forschungspraxis und das Erfahrungswissen, welche methodisch und durch Alltagswissen erlernt werden, spielen eine zentrale Rolle. Ebenfalls sind diese Aspekte in der teilnehmenden Beobachtung und in der Feldforschung wiederzufinden. Anhand von Beobachtungsprotokollen oder anderen Aufzeichnungen, die während der teilnehmenden Beobachtung erhoben werden, kann die Handlungspraxis rekonstruiert werden. In Kapitel 2 wird der Begriff der Ethnografie dargestellt und geklärt. Aufgrund des Wandels der teilnehmenden Beobachtung, ist dieser Terminus als zentral zu werten und wird daher näher beleuchtet. Im Anschluss wird sich der Historie und den Merkmalen der Feldforschung in Kapitel 3 gewidmet. Darauf folgt Kapitel 4 mit dem Schwerpunktthema dieser Hausarbeit, der teilnehmenden Beobachtung. Zuerst wird mit allgemeinen Punkte und Merkmalen ein Grundverständnis der Methode geschaffen. Anschließend werden mehrere Phasenmodelle kurz dargestellt und miteinander verglichen. Der dritte Teil des Kapitels beschäftigt sich mit der Phase des Feldzugangs, welche am Anfang des Forschungsprozesses steht. Im letzten Teil des Kapitels werden Probleme und Risiken, die die teilnehmende Beobachtung mit sich bringt, aufgezeigt. Den letzten Teil dieser Hausarbeit stellt Kapitel 5 dar. Hier werden diverse Fähigkeiten und Merkmale, die ein Forscher, wenn er sich für die teilnehmende Beobachtung entscheidet, mitbringen sollte um erfolgreich zu sein. Abschließend folgt das Fazit, in dem die wesentlichen Aspekte zusammengefasst werden. Die zentralen Fragstellungen die dieser Hausarbeit zu Grunde liegen, lauten wie folgt: Wie gestaltet sich die teilnehmende Beobachtung und welche Probleme können entstehen? Was sollte ein guter Forscher mit sich bringen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung Ethnografie

3 Feldforschung

3.1 Historie

3.2 Allgemeines

4 Teilnehmende Beobachtung

4.1 Allgemeines/Merkmale

4.2 Phasen

4.3 Zugang zum Feld

4.4 Probleme und Risiken

5 Merkmale und Fähigkeiten eines Feldforschers

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der teilnehmenden Beobachtung als zentrale Methode innerhalb der ethnografischen Feldforschung, analysiert deren theoretische Fundierung sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Forschende.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Feldforschung
  • Methodische Charakteristika der teilnehmenden Beobachtung
  • Struktur des Forschungsprozesses und Phasenmodelle
  • Strategien zur Erschließung und zum Zugang zum Feld
  • Ethische Aspekte und Anforderungen an die Rolle des Feldforschers

Auszug aus dem Buch

4.1 Allgemeines/Merkmale

Vorab gilt es zu bemerken, dass die teilnehmende Beobachtung in den letzten Jahren einen Wandel erfahren hat. Nachdem die englischsprachige Diskussion um diese Methode in Deutschland angeregt geführt wurde, resultierte daraus, dass in Deutschland nur noch selten von der teilnehmenden Beobachtung gesprochen wird. Sondern sich vielmehr der, eingangs diskutierte, Begriff der Ethnografie durchgesetzt hat. Die teilnehmende Beobachtung wird „als ein neben anderen möglicher methodischer Zugang innerhalb einer Ethnografie verstanden“.

Elementares Merkmal der teilnehmenden Beobachtung ist die Interaktion des Forschers mit dem Feld. Ebenso weist Atteslander darauf hin „Teilnehmende Beobachtung definiert sich in erster Linie durch die besondere Stellung der Beobachter im Feld“. Die natürliche Lebenswelt und die Umgebung der zu beforschenden stehen im Mittelpunkt. Weiterhin nimmt der Forscher am alltäglichen Leben der Personen teil, die er beforscht. Darin ist ein weiteres charakterisierendes Kennzeichen der teilnehmenden Beobachtung zu erkennen, deren Anwendungsbereich. Sie wird hauptsächlich dort verwendet „wo es um ansonsten schwer zugängliche soziale Felder geht bzw. relatives Neuland betreten wird“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der teilnehmenden Beobachtung innerhalb der rekonstruktiven Sozialforschung ein und definiert die zentralen Fragestellungen der Arbeit.

2 Begriffsklärung Ethnografie: In diesem Kapitel wird der Begriff der Ethnografie als Forschungsprogramm erläutert, das darauf abzielt, fremde Lebensweisen und Welten von innen heraus zu verstehen.

3 Feldforschung: Dieses Kapitel thematisiert die qualitative Feldforschung, beleuchtet deren historische Entwicklung und diskutiert die Abgrenzung zum Laborbegriff.

4 Teilnehmende Beobachtung: Hier wird die teilnehmende Beobachtung als Kernmethode der Feldforschung analysiert, einschließlich ihrer Merkmale, Phasen, des Feldzugangs sowie potenzieller Probleme.

5 Merkmale und Fähigkeiten eines Feldforschers: Dieses Kapitel erörtert die notwendigen Kompetenzen wie Offenheit, Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Herstellung von Vertrauen im Feld.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Aspekte zusammen und betont die Komplexität sowie die erkenntnisgenerierende Kraft der teilnehmenden Beobachtung.

Schlüsselwörter

Teilnehmende Beobachtung, Feldforschung, Ethnografie, Qualitative Sozialforschung, Feldzugang, Sinnverstehen, Fremdverstehen, Gatekeeper, Forschungsethik, Rollenverständnis, Beobachtungsprotokoll, Feldakteure, Datenerhebung, Reflexion, Forschungsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Anwendung der teilnehmenden Beobachtung im Kontext der ethnografischen Feldforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Feldforschung, der Zugang zum Forschungsfeld, die Rolle des Forschers sowie ethische und praktische Herausforderungen der Methode.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie sich die teilnehmende Beobachtung praktisch gestaltet, welche Probleme dabei entstehen können und welche Merkmale einen erfolgreichen Forscher ausmachen.

Welche wissenschaftliche Methode wird schwerpunktmäßig behandelt?

Die Arbeit konzentriert sich auf die teilnehmende Beobachtung, die als eine der wichtigsten qualitativen Methoden der Sozialforschung betrachtet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung der Ethnografie, die Historie der Feldforschung, die detaillierte Untersuchung der teilnehmenden Beobachtung sowie die Anforderungen an Feldforschende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Teilnehmende Beobachtung, Feldforschung, Ethnografie, Feldzugang, Gatekeeper und Forschungsethik.

Welche Rolle spielen die sogenannten „Gatekeeper“?

Gatekeeper (Mittelsleute) sind Individuen im Forschungsfeld, die den Forscher unterstützen, ihn über Gruppenstrukturen informieren und den Zugang zum Feld ermöglichen oder erschweren können.

Warum wird der „Feldzugang“ als so kritisch für den Erfolg der Studie angesehen?

Der Feldzugang gilt als Grundstein der Untersuchung; Lamnek betont, dass mit ihm der Erkenntnishorizont limitiert wird und der Erfolg der gesamten Studie davon abhängt.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Forschers in der offenen gegenüber der verdeckten Beobachtung?

Bei der offenen Beobachtung sind die Beforschten über die Forscherrolle informiert, während bei der verdeckten Beobachtung die Anwesenheit eines Forschers meist nicht bekannt ist, was unterschiedliche ethische Fragen aufwirft.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Teilnehmende Beobachtung als Kernmethode der ethnografischen Feldforschung
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,0
Autor
Lars Rosenbaum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V188829
ISBN (eBook)
9783656126003
ISBN (Buch)
9783656126539
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teilnehmende Beobachtung Ethnografie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Rosenbaum (Autor:in), 2010, Die Teilnehmende Beobachtung als Kernmethode der ethnografischen Feldforschung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188829
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Leseprobe aus  22  Seiten
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