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Dichtung und Idyllen des Friedrich Wilhelm August Schmidt

Titel: Dichtung und Idyllen des Friedrich Wilhelm August Schmidt

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Hier geht es um Zweierlei, nämlich um die Idylle als Gattung des
schmidtschen Werkes und dessen Einordnung in die Geschichte dieser Gattung sowie um die
Kontextualisierung der Schmidtrezeption in den zeitgenössischen Diskursen um Volksdichtung,
Volks- und Nationalliteratur. Im Verlaufe dessen werden dabei zwei Namen des öfteren Fallen:
Johann Heinrich Voß und Anna Louisa Karsch.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Über Forschungsstand, Quellenlage und biographische Idyllen

II. Die Karschin, Herr Schmidt und die Volkspoesie

III. Neue Idyllenräume

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die literarische Bedeutung von Friedrich Wilhelm August Schmidt im Kontext der Berliner Spätaufklärung. Ziel ist es, seine Idyllendichtung kritisch zu verorten, ihn als „Volksdichter“ zu hinterfragen und seine Stellung im Vergleich zur zeitgenössischen Autorin Anna Louisa Karsch zu beleuchten, wobei insbesondere die Gattung der Idylle und deren soziale sowie ästhetische Funktionen in den zeitgenössischen Diskursen analysiert werden.

  • Biographische und quellenkritische Einordnung von F. W. A. Schmidt
  • Vergleichende Analyse von Schmidt und Anna Louisa Karsch (die Karschin)
  • Diskurs um Volkspoesie und National- vs. Kunstliteratur
  • Gattungstheoretische Untersuchung der Idylle
  • Soziale und ästhetische Verankerung der Dichtung im 18. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

Neue Idyllenräume

Nach dem nun Schmidts Standort in den literarischen Szenen bzw. Strömungen seiner Zeit ausgiebig erörtert wurde, gilt es nun noch zu erfragen, welcher Art, welcher Gattung zugehörig Schmidts Lyrik an sich war. Schilderungen wie solche im „Winterlied des Schulzen von Staken an die Städter“, in denen winterliche Freuden der Dorfbewohner in scharfer Abgrenzung zu „Mummerei und Spiel bis in die Nacht“ der Städter hoch gehalten werden, die eingangs erwähnte Liebesdichtung oder die Bestandsaufnahme aller Details dörflicher Schönheit im Gedicht „An das Dorf Fahrland“ sind Aufrufungen dessen, was man gemeinhin als Idylle bezeichnet. Was aber ist die Idylle für die Literaturwissenschaft? Klaus Langenfeld beklagt in seiner „Theorie der literarischen Idylle“, dass „Generationen von Literaturwissenschaftlern mit einem Idyllen-Begriff gearbeitet haben, der inhaltlich dem Alltagssprache glich. Das „Idyllische“ wurde auch an Texten bemerkt, die eindeutig anderen Gattungen zugehören. Dieses haben wir bei Schmidt ohne weiteres erkennen können: Es herrscht jene typisch idyllische „äußere und innere, formale und gehaltliche Beschränktheit“ vor, in der alle „störenden und gefährdeten Faktoren wie Schmerz und Tod, Leidenschaft, Gewalt und Tragik, Kommerz und Politik“ draußen bleiben müssen; bei Schmidt wird Letzteres sogar regelmäßig in die Stadt abgeschoben, die immer in ausreichender Ferne liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Über Forschungsstand, Quellenlage und biographische Idyllen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die bisherige Rezeption von Friedrich Wilhelm August Schmidt und hinterfragt kritisch die biografischen Überlieferungen sowie das Bild seiner Dichtung.

II. Die Karschin, Herr Schmidt und die Volkspoesie: Hier erfolgt ein Vergleich zwischen Schmidt und Anna Louisa Karsch, um ihre unterschiedlichen Rollen und die Bedeutung der Volkspoesie im literarischen Diskurs des 18. Jahrhunderts aufzuzeigen.

III. Neue Idyllenräume: Das Kapitel untersucht gattungstheoretisch den Begriff der Idylle und analysiert, wie Schmidt diese Gattung in seinen Texten umsetzt und welche Rolle die zeitgenössische Wahrnehmung von ländlichen Räumen spielt.

Schlüsselwörter

Friedrich Wilhelm August Schmidt, Anna Louisa Karsch, Idylle, Volkspoesie, Berliner Spätaufklärung, Idyllendichtung, Literaturgeschichte, Gattungstheorie, National- und Kunstliteratur, 18. Jahrhundert, Literaturrezeption, Naturdichtung, Provinzliteratur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Einordnung und Analyse des Autors Friedrich Wilhelm August Schmidt im literarischen Berlin des späten 18. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Gattung der Idylle, der Status des Autors als sogenannter „Volksdichter“ und die Auseinandersetzung mit der literarischen Produktion und Rezeption dieser Zeit.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine kritische Neubewertung von Schmidts Idyllendichtung und seine Positionierung innerhalb der damaligen literarischen Debatten zwischen Kunst- und Volkspoesie.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primärtexten und eine kritische Auseinandersetzung mit existierender Forschungsliteratur und zeitgenössischen Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine quellenkritische Einordnung des Autors, einen Vergleich mit der Dichterin Anna Louisa Karsch und eine theoretische Auseinandersetzung mit der Gattung der Idylle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Idylle, Volkspoesie, Friedrich Wilhelm August Schmidt, Berlin, 18. Jahrhundert und Literaturrezeption.

Wie unterscheidet sich Schmidt laut der Autorin von anderen zeitgenössischen Dichtern?

Schmidt grenzt sich durch seine starke Betonung der dörflichen Idyllik und seine eher bescheidene, an ein breiteres bürgerliches Publikum gerichtete Schreibweise ab, statt den hohen Anspruch der zeitgenössischen „Kunstliteratur“ zu verfolgen.

Welche Rolle spielt die „Stadt“ in Schmidts Idyllendichtung?

Die Stadt fungiert in Schmidts Texten oft als negativer Gegenpol zum idyllischen Landleben, in den alle störenden oder tragischen Elemente der Realität verlagert werden.

Warum wird Anna Louisa Karsch als Vergleichsfigur herangezogen?

Die Karschin dient als Kontrastfolie, um die unterschiedlichen Möglichkeiten der literarischen Produktion und Anerkennung sowie die verschiedenen Ausprägungen der Volkspoesie im 18. Jahrhundert zu verdeutlichen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dichtung und Idyllen des Friedrich Wilhelm August Schmidt
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Literatur und literarisches Leben in Berlin Ende des 18. Jahrhunderts
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V188791
ISBN (eBook)
9783656125679
ISBN (Buch)
9783656126720
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich Wilhelm August Schmidt Schmidt von Werneuchen Die Karschin Anna Louisa Karsch Johann Heinrich Voss Berlin Brandenburg 18. Jahrhundert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2011, Dichtung und Idyllen des Friedrich Wilhelm August Schmidt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188791
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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