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Selbstdarstellung in Online Social Networks

Title: Selbstdarstellung in Online Social Networks

Term Paper , 2011 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thekla Marie Rippe (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Vor einiger Zeit durfte ich bei der Planung und Mitgestaltung einer Vertonung von Psalmen und dazu passenden Prosatexten sowie einzelnen Psalmausschnitten mitwirken. Die Vorbereitung war langwierig aber letztendlich fruchtbar. Zum zentralen Thema der Gesamtaufnahme wählten wir die Psalmen. Nach Fertigstellung des Programms wurde das Cover unserer CD mit dem Zitat: „Psalmen sind wie der Sternenhimmel: Je länger man hinsieht, desto mehr entdeckt man“, versehen. Dabei interessierte ich mich schon vor diesem Projekt für das biblische Buch der Psalmen. Nun war mein Interesse mehr denn je für diese geweckt worden. Da allein das Lesen der Psalmen nicht genügt, entschloss ich mich im Rahmen meiner Seminararbeit für eine ausführlichere Befassung mit der Kunst dieser Dichtung. Ich habe mich für den Seminarkurs: Mathematik zum Anfassen mit dem Schwerpunkt Astronomie bzw. „Augen im All“ entschieden. Dabei sind die Psalmen auf den ersten Blick nicht wirklich in diese Thematik einzuordnen. Dennoch haben beide Themenbereiche etwas gemeinsam, nämlich die Herangehensweise an die Materie. Um Nutzen aus der Astronomie ziehen zu können, bedurfte es hunderte von Jahren der Erforschung des Weltalls. Heute bestaunen wir all jene Menschen, die sich trotz persönlicher Gefahrenlage motiviert durch ihr großes Interesse, dieser naturwissenschaftlichen Forschungen in Geduld und Kampf gegen die Kirche hingaben. Und das mit Erfolg für die gesamte Naturwissenschaft und dem Auftrag zum „Weiterforschen“ für die Menschheit!
Ebenso wie die Geschichte der Astronomie fasziniert mich die Dichtkunst der Psalmen, denn auch diese konnten im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr in ihrer Bedeutung erfasst werden. Heute kann sie als vollständiges Buch gelesen, gedeutet, bewertet ja vor allem auch persönlich als Trost und Ermutigung angewendet werden. Der Titel soll hiermit das Wunderwerk der Natur, insbesondere das Weltall, welches auch oft von den Psalmisten bewundert wurde und zur Inspiration des Gebets anregte, mit dem Thema der religiösen Dichtung vereinen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Selbstdarstellung, Impression Management und Identität

2.2 Online Social Networks

3 Selbstdarstellung in Online-Social-Networks

3.1 Online-Selbstdarstellung

3.2 Funktionen von Online Social Networks zur Selbstdarstellung

3.3 Ausgewählte Studien zur Selbstdarstellung in Online Social Networks

4 Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, inwiefern die menschliche Selbstdarstellung durch die Nutzung von Online Social Networks beeinflusst wird. Dabei steht insbesondere die Forschungsfrage im Vordergrund, ob Nutzer sich innerhalb dieser digitalen Umgebungen wahrheitsgemäß präsentieren oder zur Übertreibung neigen.

  • Grundlagen der Selbstdarstellung, Identität und Impression Management
  • Funktionsweise und Charakteristika von Online Social Networks
  • Einflussfaktoren wie Anonymität, Kontrolle und asynchrone Kommunikation
  • Analyse empirischer Studien zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken
  • Vergleich zwischen impliziten und expliziten Darstellungsstrategien

Auszug aus dem Buch

3.1 Online-Selbstdarstellung

Online-Selbstdarstellung ist als „dienst- oder anwendungsspezifische Repräsentation einer Person im Netz“ (Döring 2003, S. 341) definiert. Diese stellt keine Dauerhaftigkeit dar, beispielsweise wird sich im sogenannten „Chatroom“ einmalig angemeldet und später wieder abgemeldet ohne jemals diesen Chatroom wieder zu betreten (vgl. Döring 2003, S. 341). Sich selbst darzustellen in Social Networks kann mitunter durch eingestellte Bilder erfolgen (vgl. hierzu und im Folgenden Krämer und Winter 2008, S. 106). Diese können die Persönlichkeit repräsentieren. Dadurch ist es dem „User“ möglich, neue Personen im Netz kennenzulernen und die „Kennlernphase“ genau steuern zu können. Diese Möglichkeit beinhaltet eine komplette Kontrolle über das, was offenbart werden möchte und was nicht. Somit werden die positiven Aspekte der Persönlichkeit hervorgehoben und die negativen weitestgehend verschwiegen.

Ein Effekt des Internets auf die Selbstdarstellung ist die Möglichkeit Gleichgesinnte zu finden (vgl. hierzu und im Folgenden McKenna et al. 2005, S. 176ff.). Damit wird es ermöglicht wichtige Aspekte des Selbst wie Hobbys, Werte und Normen mit anderen zu teilen, um so zentrale Selbstaspekte zum Ausdruck zu bringen und sozial zu validieren. Kritisch sollten aber im Kontext dieser Arbeit die Effekte der Anonymität und Nicht-Identifizierbarkeit gesehen werden, da diese bei Online Social Networks kaum gegeben ist. Dennoch sind auch in diesem Fall der nicht gegebenen Anonymität Interaktionen meist frei von Erwartungen und Zwängen des sozialen Umfelds. Weiterhin sind besonders im Bezug auf die Interaktion mit Bekannten die fehlende physische Präsenz sowie Kontrolle zu nennen, welche die Selbstdarstellung im Internet maßgeblich beeinflussen. So lassen sich leichter Dinge im Internet offenbaren, besonders peinliche und intime Dinge, wenn eine Face-to-Face-Interaktion nicht gegeben ist und man dem Gegenüber nicht ins Gesicht schauen muss. Zugleich herrscht Online eine höhere Kontrolle über die Interaktion, welche die Selbstdarstellung beeinflusst. Maßgeblichen Einfluss hat darauf die asynchrone Kommunikation im Internet, welche wohlüberlegte Interaktionen ermöglicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, die sich mit dem Einfluss von Online Social Networks auf die menschliche Selbstdarstellung und deren Wahrheitsgehalt befasst.

2 Begriffliche Grundlagen: Einführung in die psychologischen Konzepte von Selbstdarstellung, Impression Management und Identität sowie Definition und Typisierung von Online Social Networks.

3 Selbstdarstellung in Online-Social-Networks: Analyse der spezifischen Online-Darstellungsformen, deren Funktionen und Auswertung bestehender wissenschaftlicher Studien zu diesem Thema.

4 Diskussion: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse und Einordnung der Bedeutung von Online Social Networks für die moderne zwischenmenschliche Interaktion.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf im Kontext der zunehmenden De-Anonymisierung im Internet.

Schlüsselwörter

Selbstdarstellung, Online Social Networks, Impression Management, Identität, Extraversion, Selbstwertgefühl, Soziale Netzwerke, Facebook, StudiVZ, Status-Updates, Online-Kommunikation, Persönlichkeit, Identitätsmanagement, Soziales Kapital, Digitale Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen ihre Persönlichkeit in sozialen Netzwerken präsentieren und inwiefern diese Plattformen die traditionelle Selbstdarstellung verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind psychologische Konzepte wie Impression Management und Identität, die Struktur sozialer Netzwerke sowie deren spezifische Funktionen für die Darstellung der eigenen Person.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist zu klären, wie Online Social Networks die Selbstdarstellung beeinflussen und ob Nutzer dabei tendenziell wahrheitsgemäß agieren oder zur Übertreibung neigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung bestehender empirischer Studien zu den Themen Online-Sozialpsychologie und Internet-Kommunikation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Effekte des Internets (wie Anonymität und Kontrolle) beleuchtet, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung spezifischer Funktionen wie Profilbildung, Gruppenzugehörigkeiten und Status-Updates.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Selbstdarstellung, Impression Management, Online Social Networks, Identität, Extraversion, Persönlichkeitsdarstellung und digitale Kommunikation.

Welche Rolle spielt das „Impression Management“ nach Goffman in diesem Kontext?

Das Konzept dient als theoretischer Rahmen, um die Bemühungen der Nutzer zu verstehen, sich in einer „Bühnen“-Situation (dem sozialen Netzwerk) von ihrer besten Seite zu präsentieren.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Status-Updates für die Selbstdarstellung?

Status-Updates werden als ein wirkungsvolles Instrument angesehen, mit dem Nutzer ihre Aufmerksamkeit steuern und aktiv an einem positiven Image arbeiten, wobei sie die Wirkung der Selbstverherrlichung oft unterschätzen.

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Details

Title
Selbstdarstellung in Online Social Networks
College
University of Kassel  (Institut für Psychologie)
Course
Sozialpsychologie
Grade
1,3
Author
Thekla Marie Rippe (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V188497
ISBN (eBook)
9783656121824
ISBN (Book)
9783656122814
Language
German
Tags
selbstdarstellung online social networks
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thekla Marie Rippe (Author), 2011, Selbstdarstellung in Online Social Networks, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188497
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