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Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II

Title: Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II

Scientific Essay , 2011 , 6 Pages

Autor:in: Dominik Mönnighoff (Author)

Politics - Political Systems - Germany

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Summary Excerpt Details

These: „Die eingehenden Gesetzesänderungen im Zuge der Föderalismusreform II sind verfassungsrechtlich zweifelhaft und schwächen die Stellung der Landesparlamente.“

Die Staatsverschuldung in der Bundesrepublik Deutschland ist seit nunmehr 60 Jahren von einem Anfangswert von 10 Milliarden Euro 1950 auf 2036 Milliarden Euro im Jahre 2010 gestiegen. Mit der Verabschiedung der Föderalismusreform II sollte eine Finanzreform durchgeführt werden, die sich in Anbetracht der stetig steigenden Staatsschulden gerade auf den Stopp der Schulden konzentriert und in der Föderalismusreform I gar nicht thematisiert worden war. Noch im Dezember 2006 wurde aus diesem Grund von den Fraktionen der CDU/CSU, der SPD und der FDP im Bundestag eine Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen beantragt. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen für die Wachstums- und Beschäftigungspolitik innerhalb und außerhalb Deutschlands war die Themensammlung für die Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen vielfältig. Insbesondere stand die Haushaltswirtschaft allgemein im Vordergrund. Es sollten Frühwarnsysteme zur Vorbeugung von Haushaltskrisen geschaffen und Konzepte für die Bewältigung bereits bestehender Haushaltskrisen erarbeitet werden. Um einer besseren Aufgabenerfüllung nachzukommen, sollte durch eine Entbürokratisierung eine Effizienzsteigerung realisiert werden. Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Stärkung der Eigenverantwortung der Gebietskörperschaften und ihrer aufgabenadäquaten Finanzausstattung. Jedoch verkündete die Föderalismuskommission direkt mit der Bekanntgabe, dass man nicht für alle Themen eine Lösung hat finden können, relativierend jedoch sagte, dass man mit dem Erreichten Zufrieden sein müsste.
Mit der Einführung der Schuldenbremse sollte ein effizientes Mittel geschaffen werden, die Neuverschuldung verfassungsrechtlich zu verhindern. Die neuen Bund-Länder-Finanzbeziehungen lassen jedoch auch die Frage offen, ob diese Aufteilung nicht das Subsidiaritätsprinzip verletzt. Einerseits ist die Begrenzung der Staatsverschuldung kein Föderalismusthema. Andererseits umfasst die Staatsverschuldung natürlich nicht nur die Schulden des Bundes, sondern auch die der Länder, Kommunen und der Sozialversicherungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II

2. Einleitung

3. Analyse der Staatsverschuldung

4. Auswirkungen auf Bund und Länder

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Schuldenbremse im Rahmen der Föderalismusreform II und deren Auswirkungen auf die finanzpolitische Autonomie der deutschen Landesparlamente.

  • Verfassungsrechtliche Bewertung der Föderalismusreform II
  • Mechanismen und Auswirkungen der Schuldenbremse
  • Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern
  • Strukturwandel der Haushaltsdisziplin
  • Auswirkungen auf die Autonomie der Länderparlamente

Auszug aus dem Buch

Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II

Die Staatsverschuldung in der Bundesrepublik Deutschland ist seit nunmehr 60 Jahren von einem Anfangswert von 10 Milliarden Euro 1950 auf 2036 Milliarden Euro im Jahre 2010 gestiegen. Mit der Verabschiedung der Föderalismusreform II sollte eine Finanzreform durchgeführt werden, die sich in Anbetracht der stetig steigenden Staatsschulden gerade auf den Stopp der Schulden konzentriert und in der Föderalismusreform I gar nicht thematisiert worden war. Noch im Dezember 2006 wurde aus diesem Grund von den Fraktionen der CDU/CSU, der SPD und der FDP im Bundestag eine Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen beantragt.

Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen für die Wachstums- und Beschäftigungspolitik innerhalb und außerhalb Deutschlands war die Themensammlung für die Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen vielfältig. Insbesondere stand die Haushaltswirtschaft allgemein im Vordergrund. Es sollten Frühwarnsysteme zur Vorbeugung von Haushaltskrisen geschaffen und Konzepte für die Bewältigung bereits bestehender Haushaltskrisen erarbeitet werden. Um einer besseren Aufgabenerfüllung nachzukommen, sollte durch eine Entbürokratisierung eine Effizienzsteigerung realisiert werden. Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Stärkung der Eigenverantwortung der Gebietskörperschaften und ihrer aufgabenadäquaten Finanzausstattung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II: Einführung in die Problematik der Staatsverschuldung und die politische Motivation zur Einsetzung der Föderalismuskommission.

2. Einleitung: Skizzierung der Zielsetzung der Arbeit, die sich kritisch mit den neuen Bund-Länder-Finanzbeziehungen und den verfassungsrechtlichen Aspekten der Schuldenbremse auseinandersetzt.

3. Analyse der Staatsverschuldung: Darstellung der historischen Entwicklung der Schuldenquoten und der unterschiedlichen Verschuldungsdynamiken zwischen Bund, Ländern und Kommunen.

4. Auswirkungen auf Bund und Länder: Untersuchung der konkreten gesetzlichen Vorgaben, der Rolle des Stabilitätsrats und der unterschiedlichen Kategorien der landesgesetzlichen Umsetzung.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass die Schuldenbremse die Autonomie der Länder einschränkt und die Rolle der Parlamente schwächt.

Schlüsselwörter

Föderalismusreform II, Schuldenbremse, Staatsverschuldung, Grundgesetz, Haushaltswirtschaft, Finanzbeziehungen, Bund-Länder-Verhältnis, Landesparlamente, Subsidiaritätsprinzip, Stabilitätsrat, Haushaltsdisziplin, Fiskalpolitik, Verfassungsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verfassungsrechtlichen und politischen Auswirkungen der sogenannten Schuldenbremse, die im Zuge der Föderalismusreform II in das Grundgesetz eingeführt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen, die Neuregelung der Kreditaufnahme nach Artikel 109 und 115 Grundgesetz sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für die fiskalische Selbstbestimmung der Länder.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, kritisch zu beleuchten, ob die neuen Schuldenregeln verfassungsrechtlich zweifelhaft sind und inwieweit sie die parlamentarische Autonomie der deutschen Bundesländer einschränken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Gesetzestexten, parlamentarischen Anträgen sowie einer Auswertung finanzwissenschaftlicher und politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Ausgestaltung der neuen Schuldenregeln, der Rolle des Stabilitätsrats als Frühwarnsystem und der heterogenen Umsetzung der Reformvorgaben durch die verschiedenen Bundesländer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Föderalismusreform II, Schuldenbremse, Haushaltsdisziplin, Subsidiaritätsprinzip und parlamentarische Autonomie.

Warum wird die Schuldenbremse als eine "Entmündigung der Länder" bezeichnet?

Der Autor argumentiert, dass durch die Begrenzung der Kreditaufnahme und die bundesgesetzlichen Vorgaben der Spielraum der Landesparlamente bei der Gestaltung ihrer Haushalte massiv beschnitten wird.

Welche Rolle spielt der Stabilitätsrat in diesem Kontext?

Der Stabilitätsrat dient als kooperatives Frühwarnsystem, um die Einhaltung der Haushaltsdisziplin durch Bund und Länder mittels jährlicher Finanzkennzahlen zu überwachen.

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Details

Title
Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Author
Dominik Mönnighoff (Author)
Publication Year
2011
Pages
6
Catalog Number
V188428
ISBN (eBook)
9783656120889
Language
German
Tags
Föderalismus; Föderalismusreform II Schuldenbremse Föderalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Mönnighoff (Author), 2011, Föderalismus in Deutschland – Die Schuldenbremse der Föderalismusreform II, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188428
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