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Progressive Pietism Worship

Lobpreis und Anbetung in einer pietistisch-evangelikalen Freikirche – Entwicklung, Problemfelder und Potential

Titel: Progressive Pietism Worship

Seminararbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1-

Autor:in: David Jäggi (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Loben Gottes gehört sowohl in evangelischen wie auch in evangelikalen und pfingstlichen Gemeinden seit je her zum Gottesdienst dazu. Während grundsätzlich darüber Einigkeit besteht, dass Gott unser Lob verdient, so scheiden sich die Geister, wenn über Art und Form dieses Lobes diskutiert wird: „Anbetung ja – aber nicht so: Was im Gottesdienst über die Bühne geht, gibt viel zu reden. Manche Gläubige stossen sich am Lobpreis ihrer Gemeinde, dem Liedgut, dem Auftritt, dem Sound…“.
In den meisten Gemeinden wurde die Orgel durch eine moderne Bandbesetzung, das Harmonium durch ein Mischpult und die Liederbücher durch einen Beamer ersetzt. War vor Zeiten der Organist als Einzelner
für die gesamte musikalische Umrahmung des Gottesdienstes besorgt, so sind durch diese heutigen Neuerungen viele verschiedene Gemeindeglieder in den Dienst des Lobpreises eingebunden und stellen ihre Fähigkeiten zur Verfügung. Diese Neuerungen, welche in der postmodernen Zeit immer schneller vonstattengehen, führen in den Gemeinden oft zu Konflikten, insbesondere zwischen jüngeren und älteren Gemeindegliedern. Die Jungen hätten gerne Musik en vogue, die Älteren fühlen sich übergangen und mit dem neuen Musikstil oft überfordert oder vermissen das altvertraute Liedgut. Dem Verfasser dieser Arbeit ist es ein ehrliches Anliegen, dass die Gemeinde sich als Ganzes, Alt und Jung zusammen, auf den Weg machen kann, um Gott zu loben und dabei bruchstückhaft mehr von seinem unfassbaren Wesen zu erkennen. Ziel der vorliegenden Konzeption soll es sein, diesen Bereich im Gesamtkontext der Gemeinde kritisch zu beleuchten und daraus sich ergebende Schlüsse in diesem Bereich wo möglich umzusetzen. Dazu wurde nebst persönlichen Gesprächen mit Gemeindemitgliedern auch eine breit gestreute Umfrage
innerhalb der betreffenden Gemeinde durchgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ENTWICKLUNG DER GEMEINDE

2.1 Kurzer geschichtlicher Abriss

2.2 Chrischona Stammheim heute

2.3 Besucherstruktur

3 VORHANDENE ARBEITSHILFEN/TOOLS

3.1 Gemeindevision 2011+

3.2 Gottesdienstkonzept 2011+

3.3 NGE Gemeindeprofil

3.4 Tabellarische Zusammenfassung

4 LOBPREIS IN DER GEMEINDE

4.1 Musik in der Gemeinde bis 2005

4.2 Organisationsstruktur bis 2010

4.3 Konzept „Ecclesia semper reformanda“

5 PROBLEMFELDER UND POTENTIAL

5.1 Umfrage zum Thema Lobpreis

5.2 Problemfeld 1: Liedgut

5.3 Potential: Generationenübergreifendes Projekt Anbetung

5.4 Problemfeld 2: Liedersingen oder Anbetungszeit

5.5 Potential: Verständnis schaffen

5.6 Weiteres Vorgehen

6 FAZIT

6.1 Persönlicher Nutzen

7 BIBLIOGRAPHIE

7.1 Materialien aus der Chrischona Gemeinde Stammheim

7.2 Internet

7.3 Abbildung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung, die bestehenden Problemfelder und das Potential des Bereichs „Lobpreis und Anbetung“ in der Chrischona Gemeinde Stammheim. Das primäre Ziel ist es, den Bereich im Kontext der gesamten Gemeinde kritisch zu beleuchten und daraus Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung zu ziehen, um dem Wunsch nach verbindender Anbetung über Generationen hinweg gerecht zu werden.

  • Historische Entwicklung der Lobpreiskultur in der Chrischona Stammheim
  • Analyse der bestehenden Gemeindevision und des Gottesdienstkonzepts
  • Durchführung und Auswertung einer Gemeindeumfrage zum Thema Lobpreis
  • Spannungsfeld zwischen traditionellen pietistischen Prägungen und modernen Lobpreisformen
  • Entwicklung konkreter Strategien zur Förderung eines gemeinsamen Lobpreisverständnisses

Auszug aus dem Buch

Problemfeld 2: Liedersingen oder Anbetungszeit

Aus der geschichtlichen Entwicklung der Gemeinde ist ersichtlich, dass das Loben Gottes über beinahe 100 Jahre im Singen von einigen Liedern während dem Gottesdienst bestand. Diese Lieder waren von der Textbedeutung her oft auf den Inhalt der Predigt ausgerichtet und zwischen den einzelnen Liedern folgten Ansagen, Bekanntmachungen, Lebensberichte und die Verkündigung.

Im Unterschied dazu werden die Lieder heute zusammengefasst. Die Anbetungszeit besteht aus Gebet, dem Singen zusammenhängender Lieder und der geistlichen Leitung dieser Zeit durch den Lobpreisleiter. Dies allein stellt jedoch erst eine Veränderung in der Liturgie dar und führt noch nicht zwangsläufig in eine Anbetungszeit, in der das Loben Gottes an erster Stelle steht. Bob Sorge erklärt den Unterschied zwischen Liedersingen und einer Anbetungszeit folgendermassen:

„Um echten Lobpreis zu haben, müssen wir über die Lieder hinausgehen. Damit ein Liederdienst zu einem Lobpreisdienst wird, muss eine Veränderung auf geistlicher Ebene stattfinden. Wir müssen eine Schwelle in Gottes Gegenwart überschreiten. In den Herzen der teilnehmenden Christen muss etwas lebendig werden, und sein Pulsschlag muss die ganze Versammlung ergreifen. Solange ist das noch kein Lobpreis, bis wir über die Lieder hinauswachsen und Gott begegnen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Lobpreises im Gottesdienst, thematisiert die Spannungen zwischen verschiedenen Musikstilen und beschreibt das Ziel der vorliegenden Arbeit.

2 ENTWICKLUNG DER GEMEINDE: Dieses Kapitel gibt einen geschichtlichen Überblick über die Chrischona Gemeinde Stammheim und analysiert deren heutige Besucherstruktur.

3 VORHANDENE ARBEITSHILFEN/TOOLS: Es werden die relevanten Grundlagenpapiere der Gemeinde, wie die Gemeindevision und das Gottesdienstkonzept, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Bereich Lobpreis untersucht.

4 LOBPREIS IN DER GEMEINDE: Dieses Kapitel zeichnet die musikalische Entwicklung der Gemeinde von 1896 bis zur modernen Lobpreispraxis nach und stellt die bestehenden Organisationsstrukturen dar.

5 PROBLEMFELDER UND POTENTIAL: Hier werden die Ergebnisse einer umfangreichen Umfrage ausgewertet, spezifische Herausforderungen wie Liedgut und Liturgie diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt.

6 FAZIT: Das Fazit fasst die Komplexität der Thematik zusammen und reflektiert den persönlichen Nutzen der Arbeit für den Autor.

7 BIBLIOGRAPHIE: Dieses Kapitel listet die für die Erstellung der Arbeit verwendeten Quellen und Materialien auf.

Schlüsselwörter

Lobpreis, Anbetung, Chrischona Stammheim, Gemeindebau, Gottesdienstkonzept, Gemeindevision, pietistisch-evangelikal, Liedgut, Generationsübergreifend, Musikalische Entwicklung, Liturgie, NGE, Leidenschaftliche Spiritualität, Ehren Gottes, Gemeindeentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Praxis von Lobpreis und Anbetung in der Chrischona Gemeinde Stammheim unter Berücksichtigung ihrer spezifischen pietistischen Tradition und moderner Entwicklungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Musik, der Rolle von konzeptionellen Hilfsmitteln wie der Gemeindevision, der Auswertung einer Gemeindeumfrage und der Suche nach einem generationenverbindenden Lobpreisstil.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Bereich Lobpreis kritisch zu beleuchten und dem Ältestenrat eine konzeptionelle Grundlage für eine zeitgemäße, aber biblisch fundierte Neugestaltung zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus Literaturrecherche, der Analyse gemeindeinterner Dokumente sowie einer quantitativen und qualitativen Umfrage unter den Gottesdienstbesuchern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Analyse des historischen Werdegangs, die Vorstellung von Arbeitstools, die Diskussion von Problemfeldern wie dem Liedgut und konkrete Vorschläge für das weitere Vorgehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Lobpreis, Anbetung, Gemeindeentwicklung, generationenübergreifender Ansatz und die spezifische Ausrichtung als "progressive pietism worship".

Wie bewertet der Autor die Rolle der Gemeindeleitung?

Der Autor sieht eine klare Unterordnung unter die Ältestenschaft als unerlässlich an, da nur aus dieser geistlichen Struktur heraus ein Segen für die weitere Arbeit entstehen kann.

Wie unterscheidet sich "Liedersingen" von einer "Anbetungszeit"?

Während das bloße Liedersingen oft nur als ein Element der Liturgie zur Hinführung der Predigt dient, erfordert eine echte Anbetungszeit eine geistliche Veränderung, bei der die Gemeinde über die Texte hinausgeht, um Gott direkt zu begegnen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Progressive Pietism Worship
Untertitel
Lobpreis und Anbetung in einer pietistisch-evangelikalen Freikirche – Entwicklung, Problemfelder und Potential
Hochschule
Werkstatt für Gemeindeaufbau gGmbH
Note
1-
Autor
David Jäggi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V187302
ISBN (Buch)
9783656106074
ISBN (eBook)
9783656106296
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lobpreis; Anbetung evangelikal evangelisch worship chrischona singen musik entwicklung potential problemfeld New Covenant International University Florida Akademie für Leiterschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Jäggi (Autor:in), 2011, Progressive Pietism Worship , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187302
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Leseprobe aus  24  Seiten
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