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Die Bedeutung der Billungerin Wulfhild für die Welfen: Kindersegen und Adelsgeschlechter

Titel: Die Bedeutung der Billungerin Wulfhild für die Welfen: Kindersegen und Adelsgeschlechter

Hausarbeit , 2006 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Nolte (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


In der folgenden Hausarbeit mit dem Thema: „Die Bedeutung der Billungerin Wulfhild für die Welfen: Kindersegen und Adelsgeschlechter“ soll die Frage verfolgt werden, ob Wulfhild eine besondere Bedeutung für das Geschlecht der Welfen verkörperte und inwiefern sie den Vorstellungen von einer Ehefrau entsprach.
Diese Untersuchung spaltet sich in zwei Schwerpunkte auf. Zuerst soll die kirchliche Meinung zur Ehe und ihre alltägliche Ausgestaltung in Hinblick auf die kirchlichen Moralvorstellungen dargestellt werden. Die daraus gewonnen Erkenntnisse werden im zweiten Teil der Arbeit auf die Person der Billungerin Wulfhild übertragen, wodurch ihre Bedeutung für das Geschlecht der Welfen herausgearbeitet werden soll.
Bei der Untersuchung der Bedeutung Wulfhilds sollen mehrere historiographische und eine Bildquelle herangezogen werden.
Bei den historiographischen Quellen handelt es sich einmal um Auszüge der Historia Welforum ( Kapitel 15) , die um 1170 im Hauskloster Weingarten entstanden sein soll und das Wissen aus älteren anderen Quellen zusammenbringt und die neuere Familiengeschichte beschreibt.
Die Historia Welforum ist als bedeutendste Quelle anzusehen, da sie am ehesten die welfischen Ansichten darlegt, was für die Ausarbeitung der Arbeit wesentlich ist.
Als ergänzende und das sächsische Bewusstsein widerspiegelnde Quellen sollen Kapitel drei und vier der Sächsischen Weltchronik , Kapitel 13 der Braunschweiger Reimchronik sowie Auszüge des Sächsischen Annalisten analysiert werden. Als Bildquelle wird das Stemma des Ordinarius von St. Blasius , welches um 1300 entstanden ist in die Untersuchung einbezogen.
Als Interpretationshilfe der Quellen dienen insbesondere Bernd Schneidmüllers Werk „Die Welfen- Herrschaft und Erinnerung“ und Tobias Wellers „Heiratspolitik des deutschen Hochadels“ .

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ehe im Mittelalter

2.1 Das Meinungsbild der Kirche

2.2 Die tatsächliche Ausgestaltung der Ehe im Alltag

3. Die Billungerin Wulfhild im Hause der Welfen

3.1 Die Probleme in der Erbfolge

3.2 Die Erbaussichten des Welfengeschlechts

3.3 Die welfische Heiratspolitik

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Billungerin Wulfhild für das Geschlecht der Welfen im Mittelalter, wobei insbesondere ihre Rolle als Ehefrau sowie ihr Beitrag zur Sicherung der dynastischen Kontinuität und Erbaussichten analysiert werden.

  • Kirchliche Moralvorstellungen und das mittelalterliche Eheverständnis
  • Die Rolle der Ehefrau als Garantin für dynastische Nachkommenschaft
  • Einfluss der Heiratspolitik auf den Gebietszuwachs und sozialen Status der Welfen
  • Analyse historiographischer Quellen wie der Historia Welforum und Sächsischer Annalen
  • Vergleichende Untersuchung der Bildquelle "Stemma des Ordinarius von St. Blasius"

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Probleme in der Erbfolge

Welf V., Herzog von Bayern vermählt mit Mathilde von Tuszien stirbt kinderlos und somit ohne Erbnachfolger. Folglich geht der Titel weiter an seinen Bruder Heinrich den Schwarzen, der schon „zu Lebzeiten seines Vaters“ Wulfhild, eine Tochter des Herzogs Magnus von Sachsen und der ungarischen Prinzessin Sophia geheiratet hatte. „Heinrich bekam das Herzogtum samt allen Eigentümern“ 1120 vererbt und „hielt es fest unter seinem machtvollen Gebot“. Als Nachfolger wird er als Heinrich IX. gezählt.

Aus der Konstellation der Verwandtschaftsverhältnisse, denn Heinrich der Schwarze ist der letzte lebende Welfe in seiner Generation, geht hervor, dass das Fortbestehen des Geschlechts der Welfen allein von ihm und seiner Ehefrau abhängt. Jedoch kann das Ehepaar, wie die Historia Welforum und der Sächsische Annalist anführt, eine große Nachkommenschaft vorweisen.

Die Kinder werden namentlich in der Historia Welforum aufgezählt: „Außer jenen Kindern, die schon in den ersten Lebensjahren das himmlische Vaterland in seinem Schoss aufnahm“ gebärt sie ihrem Mann „drei Söhne: Konrad, Heinrich und Welf- und vier Töchter: Judith, Sophia, Machthild und Wulfhild“.

Hiermit wird die Gebärfähigkeit Wulfhilds hervorgehoben, sowie durch die Anmerkung, dass sie noch weitere Kinder geboren haben soll. Sie wird somit den oben festgestellten Anforderungen an die Funktion der Frau in der Ehe, die darin besteht Kinder zu gebären, mehr als gerecht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung Wulfhilds für die Welfen vor und erläutert die methodische Vorgehensweise anhand historiographischer sowie bildlicher Quellen.

2. Die Ehe im Mittelalter: Dieses Kapitel definiert das mittelalterliche Eheverständnis, beleuchtet die kirchlichen Moralvorstellungen und kontrastiert diese mit der gelebten Realität, in der politische Kalkulation dominiert.

3. Die Billungerin Wulfhild im Hause der Welfen: Der Hauptteil analysiert Wulfhilds Rolle hinsichtlich Erbfolgeproblemen, ihrer Bedeutung für die Erbaussichten der Welfen sowie die daraus resultierende expansive Heiratspolitik.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Wulfhild die biologischen und dynastischen Erwartungen an eine adelige Ehefrau zwar erfüllte, ihre Person jedoch hinter ihrer Funktion als Mutter in den Quellen zurücktritt.

Schlüsselwörter

Wulfhild, Welfen, Mittelalter, Ehepolitik, Historia Welforum, Erbfolge, Hochadel, Dynastie, Nachkommenschaft, Heiratspolitik, Adelsbewusstsein, Billunger, Quellenanalyse, Ehefrau, Stammutter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Billungerin Wulfhild für das Adelsgeschlecht der Welfen im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung ihrer Funktion als Ehefrau.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das mittelalterliche Eheverständnis, die Sicherung der dynastischen Erbfolge und die politische Instrumentalisierung von Eheschließungen im Hochadel.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, ob Wulfhild eine besondere Bedeutung für das Geschlecht der Welfen verkörperte und inwiefern sie den damaligen gesellschaftlichen Erwartungen an eine Ehefrau entsprach.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische Untersuchung, die historiographische Dokumente (wie die Historia Welforum) und eine Bildquelle (Stemma des Ordinarius von St. Blasius) analysiert und vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Erbfolgeprobleme, der durch Wulfhild erschlossenen Erbaussichten und der umfassenden welfischen Heiratspolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wulfhild, Welfen, Mittelalter, Heiratspolitik, Dynastie und Quellenanalyse.

Warum spielt die Historia Welforum eine so zentrale Rolle?

Sie gilt als bedeutendste Quelle, da sie die Ereignisse explizit aus welfischer Perspektive darlegt und somit das Selbstverständnis des Geschlechts am besten widerspiegelt.

Wie bewertet die Arbeit die Bildquelle des Stemma?

Das Stemma wird als sächsische Perspektive interpretiert, die Wulfhild zur „Stammmutter“ stilisiert, obwohl das Bild nicht direkt im Auftrag der Welfen entstand.

Zu welchem Schluss gelangt die Autorin hinsichtlich der Person Wulfhild?

Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass Wulfhild zwar die funktionalen Erwartungen (Geburt von Nachkommen, Machtzuwachs) erfüllte, als historische Person jedoch aufgrund der einseitigen Quellenlage kaum fassbar bleibt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Billungerin Wulfhild für die Welfen: Kindersegen und Adelsgeschlechter
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Sarah Nolte (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V186985
ISBN (Buch)
9783656103189
ISBN (eBook)
9783656103479
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung billungerin wulfhild welfen kindersegen adelsgeschlechter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Nolte (Autor:in), 2006, Die Bedeutung der Billungerin Wulfhild für die Welfen: Kindersegen und Adelsgeschlechter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/186985
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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