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Die Problematik um die Autorität in der Erziehung

Titel: Die Problematik um die Autorität in der Erziehung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Michael Estel (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inahlt:
Einleitung
Der Mythos
Der Nachweis des Mythos
Geschichtliche Gründe für die Entstehung des Mythos
Das Problem der Begrifflichkeiten
Autorität - Bedeutung und Wirkung
Autoritäre Erziehung
Antiautoritäre Erziehung
Autoritativer Erziehungsstil
Autorität in der Praxis
Die Suche nach Autorität
Autorität durch Verständnis, Freiheit und Strafe
Empirische Beweise
Fazit
Literaturverzeichnis und Internetquellen
Einleitung:
Ziel der Wissenschaft sollte es sein, den Menschen durch Wissensvermittlung aufzuklären und mündig zu machen. Denn ein mündiger Bürger ist in der Lage sich selbst zu reflektieren und scheut nicht die Auseinandersetzung mit belastenden Themen. Im Erziehungsalltag führt mangelndes Wissen und Vorurteile zu Erziehungsmythen. Einige dieser Mythen wurden im Seminar "Erziehungswissenschaftliche Analysen von Alltagsmythen der Erziehungswirklichkeit" diskutiert.
In dieser Hausarbeit fasse ich den diskutierten Mythos "Die 68er haben Disziplin und Autorität zerstört. Erziehung muss zurück zur Disziplin" auf und beziehe mich explizit auf die Autorität. Fragt man im Bekanntenkreis, recherchiert in Büchern oder im Internet, liest man schnell, dass sich die Eltern und Pädagogen von der Autorität in der Erziehung distanzieren oder sehr kontrovers diskutieren. Vielleicht weil der Missbrauch von Autorität in der Vergangenheit entweder zu Unterdrückung oder zu Anarchie geführt hat. Ein anderer Grund könnte aber auch sein, dass niemand genau weiß, was "Autorität" oder "autoritär" bedeutet.
Somit soll diese Hausarbeit klären, inwiefern und warum, eine Problematik um die Autorität in der Erziehung existiert. Ebenso werden Begriffe zum Thema Autorität wie "autoritär", "autoritativ" und "antiautoritär" aufgefasst und erklärt. Das Ergebnis wird Klarheit zur Thematik und Vorschläge zum richtigen Umgang mit Autorität sein. Zusätzlich sollen im Zusammenhang stehende Irrtümer wie "Nur strenge Eltern besitzen Autorität" (Bischoff, 2005, S.28) und der Irrtum, dass es in der antiautoritären Erziehung keine Regeln gibt, (vgl. Bischoff, 2005, S.23) aufgeklärt werden.
Um die öffentliche Meinung zum Mythos zu analysieren, bietet es sich an, die entsprechenden Meinungen und Diskussionen in Internet-Artikeln nachzulesen. Aber um die möglichst Thematik objektiv einzuschätzen, ist es anzustreben, möglichst unabhängige Quellen wie empirische Untersuchungen von Gerda Volmer, Bernadette Frei oder Experimente von Milgrams zu verwenden. Wie angedeutet, kann man die Unwissenhei..

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Mythos

2.1 Der Nachweis des Mythos

2.2 Geschichtliche Gründe für die Entstehung des Mythos

3. Das Problem der Begrifflichkeiten

3.1 Autorität - Bedeutung und Wirkung

3.2 Autoritäre Erziehung

3.3 Antiautoritäre Erziehung

3.4 Autoritativer Erziehungsstil

4. Autorität in der Praxis

4.1 Die Suche nach Autorität

4.2 Autorität durch Verständnis, Freiheit und Strafe

4.3 Empirische Beweise

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Problematik von Autorität in der Erziehung, indem sie gängige Erziehungsmythen hinterfragt und eine terminologische sowie inhaltliche Klärung der Begriffe "Autorität", "autoritär", "autoritativ" und "antiautoritär" vornimmt, um Vorschläge für einen zeitgemäßen Umgang mit Autorität abzuleiten.

  • Analyse des gesellschaftlichen Diskurses über Autorität und Erziehung
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Erziehungsstilen und deren Auswirkungen
  • Historische Einordnung der Entwicklung autoritärer und antiautoritärer Ansätze
  • Untersuchung der Bedeutung von Vorbildfunktion und Vertrauen in pädagogischen Beziehungen
  • Empirische Betrachtung der Notwendigkeit von Autorität in Schule und Familie

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Autorität - Bedeutung und Wirkung

Im Verlauf der Hausarbeit wurde der Begriff Autorität bereits gebraucht, ohne auf die Bedeutung oder Übersetzung einzugehen. Problematisch ist diese Begebenheit nicht, denn "es gibt kein einzelnes Wort, das die Übersetzung völlig trifft" (Horn, 1963, S.8). Aber dennoch besitzt der Begriff eine eigene Geschichte. Als "Auctor" wurde der römische Vater bezeichnet, er verfügte über die ganze Familie und entschied über Leben und Tod seiner Kinder. Er war Träger der "Auctoritas", frei übersetzt bedeutet das: Vollmacht, Würde, Ansehen oder Ausstrahlung. "Demnach können wir Autorität als Wirkungsbereich, die Strahlungskraft eines lebenden Wesens bezeichnen" (Stückelberger, 1969, S.8). Aber auch in heutige Definitionen finden sich die Begriffe zur Autorität wieder. So liest man beispielsweise im "deutschen Wörterbuch": "Person mit hohem Ansehen, hervorragenden Kenntnissen auf einem Gebiet" sowie "Einfluss einer stärkeren Persönlichkeit" (Bünting, 1996, S.132). Begriffe wie "Unterdrückung" oder "totalitär" sind nicht zu finden. Ansehen und Einfluss erlangt eine Person aber nur, wenn eine andere Person dies zulässt. "Autorität ist also kein Merkmal wie Temperament, Begabung, Intelligenz. Autorität ereignet sich in einer wechselseitigen Beziehung zwischen mindestens zwei Partnern, von denen der eine führt und der andere sich gern führen lässt" (Horn, 1963, S.19).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, Erziehungsmythen aufzuklären und den Begriff der Autorität in der Erziehung objektiv zu reflektieren, um die bestehende Problematik zu klären.

2. Der Mythos: Dieses Kapitel identifiziert die pauschale Ablehnung von Autorität als gesellschaftlichen Mythos und analysiert dessen historische Ursprünge in verschiedenen politischen und pädagogischen Strömungen.

3. Das Problem der Begrifflichkeiten: Hier erfolgt eine präzise begriffliche Abgrenzung zwischen autoritärer, antiautoritärer und autoritativer Erziehung sowie eine Erläuterung der Bedeutung von Autorität als pädagogisches Werkzeug.

4. Autorität in der Praxis: Das Kapitel untersucht die Anwendung von Autorität im Erziehungsalltag, die Bedeutung von Vorbildern sowie die Rolle von Verständnis, Freiheit und Strafe im pädagogischen Kontext.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Autorität essenziell für pädagogische Beziehungen ist, sofern sie verantwortungsvoll und nicht als absolute, korrumpierbare Macht ausgeübt wird.

Schlüsselwörter

Autorität, Erziehung, Erziehungsmythen, Pädagogik, Disziplin, autoritär, autoritativ, antiautoritär, Erziehungswirklichkeit, Gehorsam, pädagogische Beziehung, Freiheit, Strafe, Vorbildfunktion, gesellschaftliche Werte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Kontroverse um den Begriff der Autorität in der Erziehung und räumt mit Mythen auf, die Autorität fälschlicherweise ausschließlich mit Unterdrückung gleichsetzen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die historische Entwicklung des Autoritätsverständnisses, die Unterscheidung zwischen verschiedenen Erziehungsstilen und die praktische Relevanz von Autorität für eine gelingende Erziehung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Klarheit in die Begriffsverwirrung um Autorität zu bringen und aufzuzeigen, wie ein autoritativer, auf Vertrauen basierender Erziehungsstil die Entwicklung mündiger Kinder fördert.

Welche methodische Herangehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse, der Auswertung empirischer Studien und der Reflexion pädagogischer Diskurse im historischen und aktuellen Kontext.

Was umfasst der Hauptteil der Hausarbeit?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung von Erziehungsmythen, definiert Fachbegriffe wie "autoritär" und "autoritativ" und beleuchtet die praktische Umsetzung von Autorität durch Vorbilder und angemessene Erziehungsmittel.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Autorität, Erziehung, pädagogische Verantwortung, Vorbildfunktion und die Differenzierung zwischen Machtmissbrauch und legitimem Führungshandeln charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen autoritärem und autoritativem Erziehungsverhalten?

Während autoritäres Verhalten Zwang und blinden Gehorsam fordert, zeichnet sich der autoritative Stil durch hohes Ansehen, fachliche Kompetenz, Reaktivität auf die Bedürfnisse des Kindes und die Förderung von Mündigkeit aus.

Warum spielt das Milgram-Experiment eine Rolle in der Argumentation?

Das Experiment dient dazu, die psychologischen Mechanismen zu veranschaulichen, die Menschen dazu bringen, Autoritätspersonen zu folgen, und unterstreicht gleichzeitig die Gefahr des Missbrauchs.

Welche Rolle spielen Strafen in einer autoritativen Erziehung?

Strafen werden als unpopulär, aber unter bestimmten Voraussetzungen als notwendiges Erziehungsmittel betrachtet; dabei müssen sie jedoch immer verhältnismäßig sein und aus logischen Konsequenzen des Verhaltens resultieren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Problematik um die Autorität in der Erziehung
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
- Erziehungswissenschaftliche Analysen von Alltagsmythen der Erziehungswirklichkeit
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Michael Estel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V186876
ISBN (Buch)
9783656099901
ISBN (eBook)
9783656100027
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autorität Erziehung Mythos autoritär antiautoritär Kinderläden autoritativ Erziehungsstil Sechziger Jahre Milgram Milgram-Experiment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Michael Estel (Autor:in), 2010, Die Problematik um die Autorität in der Erziehung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/186876
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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