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Arbeitsmarkterträge auf kognitive Fähigkeiten

Humankapital und Bildung

Title: Arbeitsmarkterträge auf kognitive Fähigkeiten

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: F. U. Schneider (Author)

Economics - Job market economics

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Summary Excerpt Details

Arbeitseinkommen in Form von Lohn und Gehalt ist für viele Menschen die
einzige Einkommensform, die sie zum Zweck der Existenzsicherung realisieren
können. Umso wichtiger ist es also, ein vernünftiges Lohnniveau zu erreichen.
Dabei sind oft große Unterschiede zwischen den Lohnniveaus verschiedener
Branchen und Arbeitsplätze zu beobachten, was nicht selten zu sozialem
Unrechtsempfinden führt. Doch was sind die Gründe für das Auftreten solch
verschiedener Lohnniveaus?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kognitive Fähigkeiten, Bildung und Humankapital

2.1 Humankapital

2.2 Bildung

2.3 Kognitive Fähigkeiten

3 Problematik der Anwendbarkeit

3.1 Unvollständige Informationen

3.2 Signaling von kognitiven Fähigkeiten

3.3 Die Bedeutung von Employer Learning

4 Studie von Altonji und Pierret (2001)

4.1 Ziel und Methodik

4.2 Ergebnisse der Studie

4.3 Quervergleich mit der aktuellen Forschung

5 Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mikroökonomischen Erträge von Humankapital, wobei insbesondere die Rolle kognitiver Fähigkeiten für die Lohnbildung auf dem Arbeitsmarkt analysiert wird. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Arbeitgeber bei unvollständigen Informationen über die Produktivität von Arbeitnehmern entscheiden und inwiefern Bildung als Signal oder kognitive Befähigung dabei eine Rolle spielt.

  • Grundlagen von Humankapital, Bildung und kognitiven Fähigkeiten
  • Die Problematik unvollständiger Informationen auf dem Arbeitsmarkt
  • Mechanismen des Job Market Signaling und Employer Learning
  • Empirische Analyse der Studie von Altonji und Pierret (2001)
  • Vergleich der Ergebnisse mit aktueller bildungsökonomischer Forschung

Auszug aus dem Buch

3.1 Unvollständige Informationen

Es ist jedoch selten möglich, diese Fähigkeiten in einer Weise zu bestimmen, dass man daraus allgemeingültige Schlüsse für das Potenzial und die Leistungsfähigkeit eines Individuums ziehen kann. Verkompliziert wird dies zusätzlich dann, wenn nicht nur der Einzelne verlässliche Informationen über seine kognitiven Fähigkeiten braucht, sondern ein Außenstehender, zum Beispiel ein Unternehmen bei der Bewerberauswahl für die Besetzung freier Stellen, auf diese persönlichen Merkmale angewiesen ist.

Die Neue Institutionenökonomik kennt für diesen Sachverhalt die sogenannte Prinzipal-Agenten-Theorie, deren Grundannahme ist, dass Informationen hier unvollständig und zwischen dem Prinzipal (Arbeitgeber) und dem Agenten (Arbeitnehmer) asymmetrisch verteilt sind, da der Arbeitnehmer natürlich viel bessere Informationen über seine Produktivität hat als der Arbeitgeber. Da der Arbeitsmarkt nun nicht mehr vollkommen und kompetitiv ist, entsteht eine Verzerrung des Marktergebnisses bis hin zu Marktversagen.

Falls diese Informationsasymmetrie schon ex ante, sprich vor Vertragsschluss, vorliegt, spricht man von hidden characteristics, dies sind also gegebene Charakteristika des Agenten, die der Prinzipal jedoch (noch) nicht beobachten kann. Dieser Fall erscheint für den Arbeitsmarkt und die Beurteilung von Bewerbern zutreffend, weswegen hier vom zweiten Teil der Theorie, dem Entstehen der Asymmetrie ex post, also nach Vertragsschluss, abstrahiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die ökonomische Relevanz von Lohnunterschieden ein und erläutert die Bedeutung von Humankapital und Bildung für die individuelle Produktivität.

2 Kognitive Fähigkeiten, Bildung und Humankapital: Dieses Kapitel definiert Humankapital, Bildung als Investition sowie kognitive Fähigkeiten und deren Messbarkeit in der ökonomischen Theorie.

3 Problematik der Anwendbarkeit: Hier werden Informationsasymmetrien, das Konzept des Signaling und der Prozess des Employer Learning als theoretische Lösungsansätze für Marktprobleme diskutiert.

4 Studie von Altonji und Pierret (2001): Das Kapitel stellt die empirische Arbeit von Altonji und Pierret vor, analysiert deren methodisches Vorgehen und vergleicht die Ergebnisse mit anderen Forschungsbeiträgen.

5 Konklusion: Die Konklusion fasst die zentralen Erkenntnisse über die Lohnerträge kognitiver Fähigkeiten zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Humankapital, kognitive Fähigkeiten, Bildung, Arbeitsmarkterträge, Signaling, Employer Learning, Prinzipal-Agenten-Theorie, Lohndifferenzen, Produktivität, statistische Diskriminierung, AFQT-Score, Bildungsökonomik, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Erträge der Akkumulation von Humankapital, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss kognitiver Fähigkeiten auf die Lohnentwicklung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Humankapital, die Theorie der unvollständigen Informationen auf dem Arbeitsmarkt, Signaling-Effekte sowie den empirischen Nachweis von Employer Learning.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die mikroökonomischen Erträge von Humankapital zu quantifizieren und zu verstehen, wie Arbeitgeber die tatsächliche Produktivität ihrer Mitarbeiter über Zeit mittels Employer Learning identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Diskussion und Interpretation empirischer Studienergebnisse, insbesondere der ökonometrischen Analyse von Altonji und Pierret.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Bildung, Humankapital, Signaling) und die detaillierte Vorstellung einer empirischen Studie sowie deren Einordnung in den aktuellen Forschungsstand.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Humankapital, kognitive Fähigkeiten, Signaling, Employer Learning und Lohnerträge geprägt.

Welche Rolle spielt das Konzept des Employer Learning?

Es beschreibt den Prozess, bei dem Arbeitgeber nach der Einstellung lernen, die tatsächliche Produktivität des Arbeitnehmers besser einzuschätzen, wodurch die Bedeutung reiner Signale wie Bildungsabschlüsse mit der Zeit abnimmt.

Warum sind unvollständige Informationen problematisch?

Sie führen zu Informationsasymmetrien, die eine effiziente Lohnfindung verhindern und im schlimmsten Fall eine adverse Selektion bewirken, bei der leistungsfähige Arbeitskräfte unter Wert entlohnt werden.

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Details

Title
Arbeitsmarkterträge auf kognitive Fähigkeiten
Subtitle
Humankapital und Bildung
College
LMU Munich
Grade
1,7
Author
F. U. Schneider (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V184900
ISBN (eBook)
9783656096979
ISBN (Book)
9783656097129
Language
German
Tags
Humankapital Bildung Bildungsökonomik Bildungsökonomie Arbeitsmarkt Kognitive Fähigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
F. U. Schneider (Author), 2008, Arbeitsmarkterträge auf kognitive Fähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184900
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