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Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen

Theorie und Fallstudie von Card & Krueger

Title: Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabian Schneider (Author)

Economics - Finance

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Summary Excerpt Details

Um aber das unerschöpfliche Reservoir der Lohn- und Arbeitsmarkdebatten sinnvoll
einzugrenzen, werde ich mich im Weiteren rein mit Mindestlöhnen und ihren
Effekten auf den Arbeitsmarkt, und hier speziell auf die Beschäftigung, befassen.
Selbst diese Beschränkung auf bietet noch genug Stoff für eine profunde Analyse.
Denn allein die Differenzierung in obiger zweiter Studie (genereller vs.
branchenspezifischer Mindestlohn) zeigt schon die Problematik einer oberflächlichen
Betrachtung dieses Themas.
Die Basis für eine tiefergehende Analyse bildet eine kurze Erläuterung von Inhalt
und Form des Begriffs „Mindestlohn“, inklusive der rivalisierenden Theorien dazu,
besonders der Neoklassischen Theorie und der Monopsonmarkt-Theorie, die jeweils
unterschiedliche Wirkungen von Mindestlohnkonzepten voraussagen.
Doch Theorien müssen bestätigt oder widerlegt werden, und so befand der intensiv
mit diesem Thema beschäftigte Alan Manning 2003: „The impact of minimum wages
on employment should primarily be an empirical issue...“[2] Daher werden hier zwei
konkrete Fallstudien vorgestellt, die beide zwar verschiedene Ergebnisse, aber die
selbe (Daten-)Grundlage haben – die Erhöhung des staatlichen Mindestlohns in New
Jersey im Jahr 1992. Die zweite Studie „evaluiert“ hierbei die erste, kritisiert diese
und ergänzt sie – und schafft so einen zweiten Standpunkt.
Allein die unterschiedlichen Ergebnisse dieser Autoren, untermauert von vielen
weiteren Studienergebnissen, zeigen am Ende, wie uneinig der Forschungsstand hier
ist. Es bieten sich also durchaus einige Ansatzpunkte für die weitere Forschung, die
ich ebenfalls darzulegen versuchen werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie des Mindestlohns

2.1 Begriff u. Entwicklung

2.2 Neoklassische Theorie

2.3 Monopsonmarkt-Theorie

2.4 Andere Arbeitsmarkttheorien

3 Fallstudie von Card u. Krueger

3.1 Rahmenbedingungen

3.2 Untersuchungsmethodik

3.3 Ergebnisse der Studie

3.4 Validität der Ergebnisse

4 Kritik von Neumark u. Wascher

4.1 Ansatz- u. Kritikpunkte

4.2 Untersuchungsmethodik

4.3 Ergebnisse der Studie

4.4 Validität der Ergebnisse

5 Konklusion

5.1 Schlussfolgerungen

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von Mindestlöhnen auf den Arbeitsmarkt, mit einem besonderen Fokus auf Beschäftigungseffekte und die kritische Auseinandersetzung mit empirischen Studien. Ziel ist es, die wissenschaftliche Debatte um Mindestlöhne durch die Gegenüberstellung theoretischer Modelle und konkurrierender empirischer Befunde zu strukturieren und einzuordnen.

  • Theoretische Grundlagen (Neoklassik, Monopson, Effizienzlohn)
  • Empirische Analyse der Fallstudie von Card u. Krueger
  • Kritische Re-Evaluation durch Neumark u. Wascher
  • Diskussion über Armutsbekämpfung und beschäftigungspolitische Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Rahmenbedingungen

Eine aufsehenerregende empirische Studie zur Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen haben die beiden US-Ökonomen David Card und Alan B. Krueger 1994 veröffentlicht. Sie bestätigte als erste die bis dahin nur spärlich vertretenen und empirisch vernachlässigten Hypothesen, dass Mindestlöhne nicht nur keinen Beschäftigungsrückgang induzieren müssen, sondern sogar einen leicht positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt ausüben können, und löste dabei eine inhaltliche wie methodologische Neuausrichtung der Lohndiskussion aus.

Card u. Krueger (nachfolgend: C.K.) nutzten dabei die Besonderheit der USA, in denen trotz föderaler Richtlinie jeder Bundesstaat einen eigenen Mindestlohn festsetzen kann. Der Staat New Jersey (NJ) beschloss Mitte des Jahres 1990 die Erhöhung seines gesetzlichen Mindestlohns von bisher auf föderalem Niveau gegebenen $4.25 auf nun $5.05, ein Anstieg um fast 20% auf eines der landesweit höchsten Niveaus. Dies führte zu einem heftigen Streit zwischen Experten und Politikern, und verzögerte die Einführung des Gesetzes bis zum 1. April 1992. Gleichzeitig ließ der direkte Nachbarstaat Pennsylvania (PA), wie auch die meisten anderen Staaten, seinen Mindestlohn in dieser Zeit unberührt bei $4.25.[7]

Dadurch ergab sich nun eine gute Gelegenheit, ein in der Ökonomie bis dahin unterrepräsentiertes „natürliches Experiment“ durchzuführen, und so die sonst häufig auftretende KontrafaktizitätXII zu vermeiden, und fast immer vorhandene, aber schwer zu untersuchende, mittelbare Effekte auf den Arbeitsmarkt auszuklammern, und auftretende Wirkungen so rein der Erhöhung des Mindestlohns zuzuschreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte um Mindestlöhne ein und grenzt das Thema auf die Untersuchung der Beschäftigungseffekte ein.

2 Theorie des Mindestlohns: Hier werden zentrale ökonomische Erklärungsmodelle wie die Neoklassik, die Monopsonmarkt-Theorie sowie Effizienzlohn- und Humankapitaltheorien erläutert.

3 Fallstudie von Card u. Krueger: Dieses Kapitel stellt die wegweisende US-Studie vor, welche positive Beschäftigungseffekte nach der Mindestlohnerhöhung in New Jersey nachwies.

4 Kritik von Neumark u. Wascher: Eine kritische Re-Evaluation der Daten von Card und Krueger, die methodische Einwände erhebt und zu abweichenden Ergebnissen kommt.

5 Konklusion: Das Schlusskapitel fasst die theoretischen und empirischen Kontroversen zusammen und gibt einen Ausblick auf die Forschung in Deutschland.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, Beschäftigungseffekt, Neoklassik, Monopson, Arbeitsmarkt, Card und Krueger, Neumark und Wascher, empirische Forschung, Lohnstruktur, Armutsbekämpfung, Humankapital, Effizienzlohn, natürliche Experimente, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsstudien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Wirkungen von Mindestlöhnen, insbesondere deren Einfluss auf das Beschäftigungsniveau, unter Berücksichtigung verschiedener theoretischer Ansätze und empirischer Studien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Neben der theoretischen Herleitung werden die kontroversen Ergebnisse der US-Fallstudien von Card/Krueger und Neumark/Wascher untersucht sowie die Übertragbarkeit auf den deutschen Arbeitsmarkt diskutiert.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Uneinigkeit über die Effekte von Mindestlöhnen aufzuzeigen und zu erklären, warum selbst bei gleichen Datengrundlagen unterschiedliche methodische Ansätze zu völlig gegensätzlichen Ergebnissen führen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und den Vergleich empirischer Studien, die ökonometrische Verfahren wie Differenzen-in-Differenzen-Schätzer verwenden, um Kausalzusammenhänge auf dem Arbeitsmarkt zu isolieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung in die Mindestlohn-Modelle, eine detaillierte Auswertung der Card/Krueger-Studie und eine kritische Gegenüberstellung durch Neumark/Wascher.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mindestlohn, Beschäftigungseffekt, Neoklassik, Monopsonmarkt und die Analyse empirischer Daten zur Lohnstruktur charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Neoklassik und Monopson eine so große Rolle?

Weil die Neoklassik Mindestlöhne primär negativ als Beschäftigungshindernis bewertet, während das Monopsonmodell unter spezifischen Bedingungen sogar positive Beschäftigungseffekte vorhersagen kann.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf die Armutsbekämpfung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Mindestlohn zur Armutsbekämpfung oft ineffektiv ist, da er nur einen kleinen Teil der Zielgruppe erreicht und alternative Maßnahmen wie Kombilöhne oder Bildungsförderung zielgenauer sein könnten.

Excerpt out of 29 pages  - scroll top

Details

Title
Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen
Subtitle
Theorie und Fallstudie von Card & Krueger
College
LMU Munich
Grade
1,7
Author
Fabian Schneider (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V184898
ISBN (eBook)
9783656100584
ISBN (Book)
9783656139034
Language
German
Tags
Mindestlöhne Beschäftigung Fallstudie Theorie Finanzwissenschaft Steuerpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabian Schneider (Author), 2008, Beschäftigungswirkung von Mindestlöhnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184898
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