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Symbolische Gestaltung der Kurzfilmproduktion "Torn" mit Schwerpunkt auf dessen Montagetechniken

Title: Symbolische Gestaltung der Kurzfilmproduktion "Torn" mit Schwerpunkt auf dessen Montagetechniken

Bachelor Thesis , 2010 , 66 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Martin Moser (Author)

Communications - Movies and Television

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Summary Excerpt Details

Eine kurze Erklärung vorab:

Die vorliegende, wissenschaftliche Arbeit, ist Teil meiner überwiegend praktischen Bachelorarbeit im Bereich Filmproduktion im Studiengang Multimedia & Kommunikation an der Hochschule Ansbach. Die praktische Arbeit war dabei die Produktion des fiktiven Kurzfilms Torn, auf den sich die Theoriearbeit bezieht und der für das Verständnis des vorliegenden Textes zwingend erforderlich ist, da sich fast der komplette Text explizit mit diesem Kurzfilm auseinander setzt.
Die vorliegende Arbeit macht weiterhin – grob geschätzt – nur ein Drittel der gesamten Bachelorarbeit und der Gesamtnote aus, die Gewichtung lag eindeutig auf der Filmproduktion. Daher ist der Theorieteil auch deutlich kürzer als reine Theoriearbeiten ohne praktischen Teil.
Hier noch einmal der Link zu dem Kurzfilm „Torn“, auf den sich diese Arbeit bezieht:

http://www.youtube.com/watch?v=h7tLc-EbGX0

Hier nun das Abstract zum theoretischen, wissenschaftlichen Teil: „Symbolische Gestaltung der Kurzfilmproduktion „Torn“ mit Schwerpunkt auf dessen Montagetechniken“:

Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene symbolische Gestaltungsmöglichkeiten der Filmproduktion anhand des Kurzfilms Torn zu untersuchen .
Nach einer Einführung die allgemeine Hinweise zur Arbeit beinhaltet, folgt in Kapitel 2 zunächst eine detaillierte Wiedergabe der Handlung, gefolgt von Hintergrundinformation zur Entstehung der Filmidee. Danach gibt es eine Einführung in das Prinzip der symbolischen Filmgestaltung. In Kapitel 3 werde ich mich ausführlich mit Montage befassen, wobei andere Gestaltungsmittel wie Ausstattung und Kameraarbeit immer wieder Erwähnung finden. In Kapitel 4 werden dann die Gestaltungsmittel erläutert, die sich weitgehend unabhängig von der Montage behandeln lassen. Dies sind Licht, Farbgestaltung und Ton. Auf eine detaillierte Aufschlüsselung und Erklärung der Dialoge wird aus Platzgründen verzichtet. Gleiches gilt für die schauspielerische Darbietung der beiden Figuren. Beides wird von mir, wo es mir sinnvoll für das Gesamtverständnis erscheint, kurz angerissen. In Kapitel 5 ziehe ich schließlich ein Fazit aus den Erkenntnissen, die während der Produktion des Kurzfilms und dieser Arbeit entstanden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinweise zu dieser Arbeit

1.1 Abgrenzung zur Filmanalyse

1.2 Stil der Arbeit

1.3 Kreative Beteiligung Dritter

1.4 Aufbau und Gewichtung der einzelnen Bereiche

1.5 Navigation innerhalb des Films

1.6 Vorbereitung zur Lektüre

1.7 Warnung

2. Einführung

2.1 Die Handlung von Torn

2.2 Die Idee hinter Torn

2.3 Der Symbolismus in Torn

3. Symbolismus durch Montage: Assoziations- und Kontrastmontage

3.1 Assoziative Montage

3.1.1 Darstellung der beiden Protagonisten innerhalb der Traumwelt

3.1.2 Darstellung der Umgebung innerhalb der Traumwelt

3.1.3 Der Übergang – Intention der Montagesequenz

3.2 Kontrastmontage – Unsichtbarer Schnitt vs. Sichtbarer Schnitt

3.2.1 Schuss-Gegenschuss-Verfahren

3.2.2 Schnitt in der Bewegung

3.2.3 Keine leeren Bilder

3.2.4 Keine Achsensprünge

3.2.4.1 Falsche Bewegungsrichtung

3.2.4.2 Die 180 Grad Regel

3.2.5 Keine Bildsprünge

3.2.5.1 Verstoß gegen die 30 Grad Regel

3.2.5.2 Das Prinzip von Schnittbildern

3.2.5.2.1 Der richtige Gebrauch von Schnittbildern

3.2.5.2.2 Der Verzicht auf Schnittbilder

3.3 Wiederholungen in Torn

4. Symbolismus durch Licht, Farbe und Ton

4.1 Die Beleuchtung

4.2 Die Farbgestaltung

4.3 Der Ton

4.3.1 O-Töne

4.3.2 Ton Effekte

4.3.3 Musik

5. Kalkulierter Symbolismus – Einschränkung und Fazit

5.1 Einschränkung

5.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung symbolischer Gestaltungsmöglichkeiten in der Filmproduktion anhand des Kurzfilms "Torn", wobei insbesondere der Einfluss von Montagetechniken auf die Wahrnehmung des Zuschauers analysiert und kritisch hinterfragt wird.

  • Analyse symbolischer Montageprinzipien (Assoziations- und Kontrastmontage)
  • Untersuchung technischer Aspekte wie Beleuchtung, Farbgestaltung und Ton im Kontext der filmischen Dramaturgie
  • Gegenüberstellung von Continuity Editing (unsichtbarer Schnitt) und bewussten Regelverstößen
  • Interpretation der filmischen Mittel zur Darstellung psychischer Zerrissenheit des Protagonisten

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Darstellung der Umgebung innerhalb der Traumwelt

Gleich im ersten Bild, dem Kugelstoßpendel (00:05 – 00:14 – Abbildung 12), finden sich verschiedene symbolische Bedeutungen. Im letzten Unterpunkt habe ich bereits erklärt, dass die Inszenierung der ersten zwei Minuten das Hinübergleiten von Robert in die Hypnose verdeutlichen soll. Als Werkzeug diente dem Arzt dabei ein Kugelstoßpendel (schön am Ende des Films bei 12:04 zu erkennen).

Roberts Blick ist starr auf das Pendel gerichtet, während ihn die ruhige Stimme des Psychiaters in Schlaf versetzte. Und das Pendel ist auch das erste was er dort angekommen wahrnimmt, damit auch das erste was der Zuschauer zu sehen bekommt. Das Pendel kann aber gleichermaßen als Spiegelbild von Robert selbst gesehen werden. Unermüdlich schlagen die Kugeln gegeneinander ohne aus dem Takt zu geraten. So lebt auch Robert sein angepasstes Leben. Tag ein, Tag aus, dem immergleichen Ablauf folgend. Wie ein Rädchen im System, wie der Arzt später im Film anmerkt. Erst gegen Ende, als Robert endlich auszubrechen versucht, gerät das Pendel aus dem Takt und verdeutlicht damit Roberts geistige Wandlung.

Nachdem der Prozess dieses Hinübergleitens abgeschlossen ist, hat Roberts Unterbewusstsein nicht nur den Psychiater reproduziert sondern auch die Praxis von ihm, jenes Set das ich als Raum 1 bezeichne. Nun erst arbeitet der Film mit einer Totalen, die die Umgebung der beiden zeigt (ein so genannter „establishing shot“). Die Umgebung ist jetzt erst von Bedeutung, da das Unterbewusstsein sie jetzt erst erzeugt hat. Ähnlich wie Roberts angepasstes Selbst ist diese Praxis sehr bieder, farblos und unpersönlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinweise zu dieser Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise, die Ich-Form als Stilmittel sowie die kreative Einbindung Dritter in die Produktion.

2. Einführung: Hier erfolgt eine detaillierte Inhaltsangabe des Films "Torn", die Herleitung der Filmidee sowie eine theoretische Einordnung des Symbolismus.

3. Symbolismus durch Montage: Assoziations- und Kontrastmontage: Dieses zentrale Kapitel analysiert Montagetechniken im Vergleich zum Continuity Editing und verdeutlicht diese anhand der filmischen Struktur von "Torn".

4. Symbolismus durch Licht, Farbe und Ton: Das Kapitel befasst sich mit der atmosphärischen Gestaltung durch ästhetische Mittel wie Low-Key-Beleuchtung, gezielte Farbfilter und ein durchdachtes Sounddesign.

5. Kalkulierter Symbolismus – Einschränkung und Fazit: Eine kritische Reflexion des Autors über die bewusste Manipulation durch symbolische Überinterpretation und eine abschließende Zusammenfassung des Projekts.

Schlüsselwörter

Torn, Filmmontage, Symbolismus, Continuity Editing, Kontrastmontage, Assoziationsmontage, Continuity-rules, Jump Cuts, Filmgestaltung, Psyche, Traumwelt, Hypnose, Tonmontage, Bildsprung, Regie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die symbolische Gestaltung des Kurzfilms "Torn", wobei der Fokus primär auf den verwendeten Montagetechniken und deren Wirkung auf den Zuschauer liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Anwendung und bewusste Brechung von Schnittregeln (Continuity Editing), der Einsatz von Assoziations- und Kontrastmontage sowie die Bedeutung von Licht, Farbe und Ton für die filmische Erzählung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte filmische Formensprache über das reine Drehbuch hinaus psychologische Zustände wie Zerrissenheit und Manipulation vermittelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor nutzt eine praxisorientierte Filmanalyse, bei der er seine eigene Regiearbeit und Montageentscheidungen anhand filmtheoretischer Fachliteratur reflektiert und kontextualisiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Montageprinzipien, die Untersuchung der Licht- und Farbgestaltung sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Tonmontage, immer bezogen auf spezifische Filmszenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Filmmontage, Symbolismus, Continuity Editing, Kontrastmontage, Bildsprung und Filmgestaltung definiert.

Inwiefern ist das Kapitel "Einschränkung" für das Verständnis wichtig?

Es ist essenziell, da der Autor hier offenlegt, dass ein Teil der symbolischen Interpretationen erst nachträglich entstand und die Zuschauer bewusst manipuliert wurden, um einen Sinn in das Werk hineinzuprojizieren.

Warum spielt das Kugelstoßpendel eine so zentrale Rolle im Film?

Das Pendel dient als akustische und visuelle Klammer, die den psychischen Zustand Roberts und den Übergang zwischen Hypnose und Realität symbolisiert.

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Details

Title
Symbolische Gestaltung der Kurzfilmproduktion "Torn" mit Schwerpunkt auf dessen Montagetechniken
College
University of Applied Sciences Ansbach
Course
Multimedia & Kommunikation
Grade
1,7
Author
Martin Moser (Author)
Publication Year
2010
Pages
66
Catalog Number
V184414
ISBN (eBook)
9783656092063
Language
German
Tags
Film Filmschnitt FIlmmontage Mediendesign Multimedia Filmproduktion Jump Cut Symbolismus Ansbach Hochschule Ansbach MuK Multimedia und Kommunikation Prof. Feldmann David Lynch continuity editing editing unsichtbarer Schnitt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Moser (Author), 2010, Symbolische Gestaltung der Kurzfilmproduktion "Torn" mit Schwerpunkt auf dessen Montagetechniken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184414
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