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Der Autor Gottfried von Straßburg.

Historische Zeugnisse, Zuschreibungen, Forschungsstand.

Title: Der Autor Gottfried von Straßburg.

Term Paper , 2011 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tina Hellwig (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies

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Summary Excerpt Details

Gliederung:

Einleitung

Teil A: Das Leben des Gottfried von Straßburg als Forschungsgegenstand
1. Historische Zeugnisse als Gegenstand der Gottfried-Forschung
2. Die Geschichte der Gottfried-Forschung

Teil B: Der Autor Gottfried von Straßburg
1. Das Leben des Gottfried von Straßburg
1.1 Biographische Angaben
1.2 Stand und Bildung
1.3 Religion
2. Zuschreibungen
2.1 Tristan als gesicherte Zuschreibung
2.1.1 Inhalt
2.1.2 Textvorlage
2.1.3 Handschriften
2.2. Mein und Dein und Vom gläsernen Glück als gesicherte Zuschreibung
2.3 Ungesicherte Zuschreibungen

Fazit
Literaturverzeichnis
Eidesstattliche Versicherung

Gesamtlänge: 26 Seiten

Textauszug:

1. Das Leben des Gottfried von Straßburg

1.1 Biographische Angaben

Während es in mittelhochdeutschen Werken durchaus üblich war, dass sich der Autor des Werkes in dem Prolog oder dem Epilog vorstellt und damit seinen Namen und seine Herkunft nennt, so bleiben diese Angaben im Tristan, wie es zunächst scheint, unerwähnt. Der Epilog enthält keinerlei biographische Angaben über den Verfasser, wodurch auch dessen Stand und Bildung ungeklärt bleiben. Auch der Gönner oder Auftraggeber des Tristan wird nicht genannt. Da das Werk Fragment geblieben ist, werden diese Fakten auch nicht nachträglich im Prolog abgehandelt, da ein solcher nicht vorhanden ist.
Jedoch baute der Verfasser des Tristan ein Akrostichon in den Text ein, das die Namen des Autors, der Hauptpersonen und des wichtigsten Adressaten (wahrscheinlich den Gönner der Arbeit oder Angehöriger eines Straßburger Stadtpatrizitats oder Mitglied eines elsässischen Adelsgeschlechts) beinhaltet: Gote(frid), Tris(tan) und Isol(den), sowie Dieterich. Damit wird er der mittelalterlichen Tradition doch gerecht und er demonstriert so sein literarisches Selbstbewusstsein.
Sein ausführlicher Name „meister Gotfrit von Strazburc“ und somit seine Herkunft, sowie sein sozialer Stand (vgl. Kapitel 1.2) wird lediglich von anderen Autoren, die später gewirkt haben, erwähnt. Eine solche lokale Einordnung findet sich durch die Sprache des Autors bestätigt.
Aufgrund fehlender Dokumente, die über die Person Gottfried von Straßburg Auskunft geben, bleibt das Wissen über die Lebensdaten des Autors nur marginal. Die Erwähnung von nichtadeligen Dichtern in urkundlichen Zeugnissen war im frühen 13. Jahrhundert unüblich. Lediglich der Literaturexkurs im Tristan (vgl. 4589 ff.) erlaubt es, eine zeitliche Einordnung vorzunehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil A: Das Leben des Gottfried von Straßburg als Forschungsgegenstand

1. Historische Zeugnisse als Gegenstand der Gottfried-Forschung

2. Die Geschichte der Gottfried-Forschung

Teil B: Der Autor Gottfried von Straßburg

1. Das Leben des Gottfried von Straßburg

1.1 Biographische Angaben

1.2 Stand und Bildung

1.3 Religion

2. Zuschreibungen

2.1 Tristan als gesicherte Zuschreibung

2.1.1 Inhalt

2.1.2 Textvorlage

2.1.3 Handschriften

2.2. Mein und Dein und Vom gläsernen Glück als gesicherte Zuschreibung

2.3 Ungesicherte Zuschreibungen

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das wenige historisch gesicherte Wissen über den Autor Gottfried von Straßburg kompakt zusammenzustellen und die Forschungsgeschichte sowie die Zuschreibungsproblematik seines Werkes kritisch zu beleuchten.

  • Analyse der Forschungsgeschichte zur Person Gottfried von Straßburg
  • Untersuchung der biographischen Unsicherheiten und des Wissensstandes
  • Betrachtung der religiösen Ansichten im Spiegel des Tristan-Werkes
  • Differenzierung zwischen gesicherten und ungesicherten Zuschreibungen literarischer Texte

Auszug aus dem Buch

1. Historische Zeugnisse als Gegenstand der Gottfried-Forschung

Gottfried von Straßburg selbst gibt in seinem Werk Tristan nur wenig von sich preis. Sein Name wird lediglich in einem Akrostichon eingebaut; über seine Herkunft und seinen Stand wird allerdings explizit keine Auskunft gegeben. Somit kann das Werk nur implizit Informationen liefern. So geben der Stil der Dichtung, die inhaltlichen Themenfelder, die Gottfried von Straßburg abhandelt, sowie die verwendete Sprache Hinweise zum Autor. Darauf aufbauende Hypothesen müssen natürlich spekulativ bleiben, da sie sich durch keine historische Quellen belegen lassen.

Solche liegen der Wissenschaft über Gottfried von Straßburg in Form von Urkunden oder anderen Dokumenten nicht vor, was es erschwert, genaue biographische Angaben über den Autor auszumachen. Allerdings wurde Gottfried von Straßburg von anderen Dichtern in ihren Werken erwähnt, was zumindest neben seinem Werk Tristan ein Beweis für seine Existenz ist.

Solche Aussagen finden sich bis in das 15. Jahrhundert, was Zeichen für eine große Popularität ist. Jedoch ist die zeitliche Entfernung zu der Lebenszeit des Dichters zu groß, um sie als wissenschaftliche Zeugnisse zu verwenden. Von größerer Bedeutung sind Erwähnungen von Rudolf von Ems um 1230 (vgl. Kapitel 1.1, Teil B), Konrad von Würzburg und jenen Autoren, die sein unvollendetes Tristan-Werk schließlich mit einem eigenen Ende vervollständigten: Ulrich von Türheim und Heinrich von Freiberg. Sie alle loben das Können des Dichters und geben einige entscheidende Hinweise. So beklagen die Fortsetzer des Tristan-Textes den Tod des Autors, der ihn daran hinderte, sein Werk zu beenden, wodurch sie der Literaturwissenschaft eine Erklärung für den Fragment-Charakter des Werkes boten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einführung erläutert die Ausgangslage der Forschung, die aufgrund spärlicher Quellenlage zu Gottfried von Straßburg oft spekulativ bleibt, und skizziert das Ziel der Arbeit, gesicherte Erkenntnisse zusammenzufassen.

Teil A: Das Leben des Gottfried von Straßburg als Forschungsgegenstand: Dieser Teil befasst sich mit den Schwierigkeiten, das Leben des Dichters anhand fehlender zeitgenössischer Dokumente zu rekonstruieren, und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Gottfried-Forschung.

Teil B: Der Autor Gottfried von Straßburg: Dieser Hauptteil analysiert das biographische Profil, den Bildungsstand und die religiöse Einstellung des Autors sowie die Authentizität verschiedener ihm zugeschriebener Werke.

Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass mangels gesicherter Fakten jede biographische Interpretation des Tristan-Werkes begrenzt bleibt und das Ziel einer abschließenden Lebensbeschreibung des Dichters bisher nicht erreicht wurde.

Schlüsselwörter

Gottfried von Straßburg, Tristan, mittelhochdeutsche Literatur, Forschungsgeschichte, Biographik, Literaturwissenschaft, Autorschaft, Zuschreibungen, Manessische Liederhandschrift, Religionskritik, Mittelalter, Epik, Textvorlage, Tristan-Stoff, Literaturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zur Identität und zum Leben des mittelhochdeutschen Dichters Gottfried von Straßburg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historisch belegbaren Fakten über den Autor, die Rolle seines Hauptwerkes "Tristan" für die Identitätsfindung und die Problematik von Zuschreibungen anderer Werke.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die verstreuten und oft spekulativen Informationen über den Autor kompakt zusammenzustellen und eine wissenschaftlich fundierte Abgrenzung zwischen gesicherten Erkenntnissen und Mutmaßungen zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Tristan-Text kritisch auf autobiographische Hinweise prüft und diese mit forschungsgeschichtlichen sowie zeitgenössischen Quellen abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biographische Aspekte (Herkunft, Bildung, Religion) und die Untersuchung verschiedener Werke auf ihre Autorenschaft hin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gottfried von Straßburg, Tristan, Literaturwissenschaft, Biographik und Zuschreibungsproblematik sind die Kernbegriffe.

Wie sicher ist die Datierung von Gottfrieds Lebenszeit?

Aufgrund fehlender direkter Dokumente stützt sich die Datierung auf intertextuelle Bezüge zu anderen Dichtern wie Rudolf von Ems, die eine Schaffenszeit um 1200 bis ca. 1230 nahelegen.

Warum wird die Religiosität des Autors im Text so stark thematisiert?

Die Religiosität ist ein zentraler Streitpunkt der Forschung, da Gottfrieds Darstellung der ehebrecherischen Liebe im Tristan und seine allegorische Überhöhung der "Minnegrotte" kontrovers diskutiert werden.

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Details

Title
Der Autor Gottfried von Straßburg.
Subtitle
Historische Zeugnisse, Zuschreibungen, Forschungsstand.
College
University of Marburg
Grade
1,3
Author
Tina Hellwig (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V184330
ISBN (eBook)
9783656090779
Language
German
Tags
Tristan Isolde Mein und Dein Vom gläsernen Glück Gottfried von Straßburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Hellwig (Author), 2011, Der Autor Gottfried von Straßburg. , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184330
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