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Die Freud'sche Psychoanalyse als Persönlichkeitstheorie - eine kritische Analyse

Title: Die Freud'sche Psychoanalyse als Persönlichkeitstheorie - eine kritische Analyse

Research Paper (undergraduate) , 2011 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jannik Siggemann (Author)

Psychology - Developmental Psychology

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„Die Psychoanalyse ist ein Meilenstein für die Menschheit des 20. Jahrhunderts, Sigmund Freud damit ein Architekt unserer Zeit“ – so hebt Prof. Dr. Michael Ermann, Leiter der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LMU München, die Bedeutung der Psychoanalyse hervor.
(Freud Symposium an der LMU „ Freud Heute“, 05.05.2006, München)

Doch Freuds Ansichten und Thesen stoßen nicht bei allen Experten auf absolute Zustimmung. Schon unmittelbar nach der Veröffentlichung von „Die Traumdeutung“ im Jahr 1900, in der Freud die grundlegenden Begriffe der frühen Psychoanalyse einführte, gab es erste Kritiker, die die wissenschaftliche Fundierung in Frage stellten. So ging Hans J. Eysenck, ein Persönlichkeitsforscher und Freuds größter Kritiker, davon aus, „ dass die Hypothesen Freuds ebenso wenig auf der Couch verifiziert werden können, wie man ein Urteil über die rivalisierenden Hypothesen von Einstein und Newton fällen kann, indem man sie unter den Apfelbaum schlafen legt“.
(Eysenck, H.J. (1953) Uses and abuses of psychology, S. 63. London: Penguin)

Kritiker und Befürworter einer wissenschaftlichen Theorie gibt es immer, das wusste schon Sigmund Freud, der einst sagte: „Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos “.
Fakt ist, die moderne Psychologie hat wesentliche Aspekte der psychoanalytischen Theorie revidiert oder erweitert, was zu den Fragen führt: Warum Freud studieren? Warum beginnen wir heute, am Anfang des 21 Jahrhunderts, bei der Auseinandersetzung mit Persönlichkeitstheorien mit der Arbeit eines Forschers, der seine Theorie Ende des 19.Jahrhunderts entwickelt hat, anstatt mit aktuellen und wissenschaftlich fundierten Theorien zu beginnen? Nur weil es laut Prof. Dr. Ermann ein Meilenstein für damalige Verhältnisse in der Geschichte der Psychologie ist?

Dieser Frage möchte ich in den folgenden Kapiteln wissenschaftlich nachgehen. Zunächst einmal erfolgt in Kapitel 2 eine Vorstellung und Erklärung der Freud’schen Persönlichkeitstheorie, bestehend aus dem Instanzenmodell und den fünf Phasen der psychosexuellen Entwicklung. Im dritten Kapitel folgt die eigentliche Analyse, die sich mit den Grenzen der Persönlichkeitstheorie beschäftigt, den Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft verdeutlicht und sich kritisch mit ihr auseinandersetzt. Im Anschluss daran folgt das Fazit mit der Beantwortung der dieser Arbeit zu Grunde liegenden Frage.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Die Psychoanalyse als Persönlichkeitsmodell

2.1 Es, Ich und Über-Ich

2.1.1 Das Es

2.1.2 Das Über-Ich

2.1.3 Das Ich

2.2 Die fünf Phasen der psychosexuellen Entwicklung

2.2.1 Die orale Phase

2.2.2 Die anale Phase

2.2.3 Die phallische Phase

2.2.4 Die Latenzphase

2.2.5 Die genitale Phase

3. Grenzen und Kritik

4. Fazit

4.1 Warum heute noch Freud studieren?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz der Freud'schen Psychoanalyse als Persönlichkeitstheorie kritisch zu hinterfragen und zu bewerten, warum ihre Auseinandersetzung auch im 21. Jahrhundert noch wissenschaftlich fundiert ist. Dabei wird untersucht, wie das Strukturmodell der Psyche und die psychosexuellen Entwicklungsphasen zu verstehen sind und wo ihre theoretischen sowie empirischen Grenzen in der modernen Psychologie liegen.

  • Das Strukturmodell der Psyche (Es, Ich, Über-Ich)
  • Die fünf Phasen der psychosexuellen Entwicklung
  • Wissenschaftliche Kritik an der psychoanalytischen Theorie
  • Historische Bedeutung von Sigmund Freud als Pionier der Persönlichkeitsforschung
  • Die Kontinuität psychoanalytischer Ansätze in der modernen Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Es, Ich und Über-Ich

In seiner 1923 erschienenen Arbeit „Das Ich und das Es“ (GW XIII, S. 235 – 289) entwickelt Freud das Konzept des psychischen Apparates mit den Instanzen Ich, Es und Über- Ich, die sich auf verschiedene Aspekte des menschlichen Funktionierens beziehen. In der Persönlichkeitsforschung hat dieses Modell unter den Namen „Strukturmodell der Psyche“ oder auch „Drei-Instanzen-Modell“ Einzug gehalten. (Pervin/Cervone/John)

2.1.1 Das Es

Das Es repräsentiert die Quelle aller Triebenergie, des Weiteren ist das Es die psychisch zuerst entstehende Strukturinstanz.

„Die älteste dieser psychischen Instanzen ist das Es; sein Inhalt ist alles, was ererbt, bei Geburt mitgebracht, konstitutionell festgelegt ist, vor allem also die aus der Körperorganisation stammenden Triebe, die hier (im Es) einen ersten uns in seinen Formen unbekannten psychischen Ausdruck finden.“3

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung Freuds ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der heutigen Relevanz der Psychoanalyse.

2. Die Psychoanalyse als Persönlichkeitsmodell: Hier wird das Drei-Instanzen-Modell sowie der Ablauf der fünf psychosexuellen Entwicklungsphasen detailliert erläutert.

3. Grenzen und Kritik: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit der empirischen Überprüfbarkeit und den historisch bedingten Defiziten der psychoanalytischen Theorie auseinander.

4. Fazit: Das Fazit begründet die Notwendigkeit, Freud auch heute noch als Grundlage für das Verständnis von Persönlichkeitsentwicklung zu studieren.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Sigmund Freud, Persönlichkeitsmodell, Strukturmodell, Es, Ich, Über-Ich, psychosexuelle Entwicklung, Triebtheorie, Ödipuskomplex, empirische Kritik, Psychotherapie, Persönlichkeitsforschung, Verhaltensanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Freud'sche Psychoanalyse hinsichtlich ihres theoretischen Modells der Persönlichkeit und bewertet diese kritisch aus heutiger wissenschaftlicher Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Strukturmodell der Psyche, dem Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung sowie der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Grenzen und Kritikpunkten der Theorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Relevanz von Freuds Theorien trotz ihrer teilweisen Revidierung durch die moderne Psychologie zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende psychologische Modelle und kritische fachwissenschaftliche Literatur ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Instanzenmodells und der Entwicklungsphasen sowie eine kritische Reflektion der Schwächen und Stärken dieser Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Psychoanalyse, Strukturmodell, Triebtheorie, psychosexuelle Entwicklung und der wissenschaftstheoretische Status der Freud'schen Lehre.

Inwiefern spielt der Ödipuskonflikt eine Rolle?

Der Ödipuskonflikt wird im Rahmen der phallischen Phase als zentrales Ereignis der geschlechtsspezifischen Entwicklung und Identitätsbildung beschrieben.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zur modernen Psychologie?

Der Autor ordnet Freud als Pionier ein, dessen Pionierleistung trotz aktueller Kritikpunkte als essenzielle Grundlage für jede spätere Persönlichkeitstheorie unverzichtbar bleibt.

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Details

Title
Die Freud'sche Psychoanalyse als Persönlichkeitstheorie - eine kritische Analyse
College
Academy for health and sport
Grade
1,0
Author
Jannik Siggemann (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V184288
ISBN (eBook)
9783656089940
ISBN (Book)
9783656090144
Language
German
Tags
Psychonanalyse Freud Erikson Entwicklungspsychologie Persönlichkeitsentwicklung Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jannik Siggemann (Author), 2011, Die Freud'sche Psychoanalyse als Persönlichkeitstheorie - eine kritische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184288
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