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Familie aus der kommunitären Sicht Amitai Etzionis

Eine Analyse des modernen Rollen- und Erziehungsbildes in Deutschland anhand des Beziehungs- und Familienpanels pairfam

Title: Familie aus der kommunitären Sicht Amitai Etzionis

Term Paper , 2011 , 22 Pages

Autor:in: B.A. Heike Lemmermann (Author)

Pedagogy - Family Education

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Summary Excerpt Details

Elternschaft und Paarbeziehungen sind im Laufe der Zeit stetigen
Veränderungen unterworfen, dies kann sich besonders auf die
Kindererziehung auswirken.
Der amerikanische Soziologe Amitai Etzioni ist neben Charles Taylor ein
weiterer Vertreter des praktischen Kommunitarismus. Er gilt
insbesondere als Gegner der Rational Choice Theorie, die das Individuum
isoliert von allen gemeinschaftlichen Werten als rationalen kosten- und
nutzenabwägenden Egoisten beschreibt. Die Familie und die familiäre
Bindung nimmt in den Ansichten Etzionis eine zentrale Bedeutung ein. Er
vertritt den Gedanken des aufgeklärten Individuums das im Rahmen eines
Kollektivs gemeinschaftliche Verantwortung übernimmt.
Auch Autoren wie Talcott Parsons, der die Idee der „isolierten
Kernfamilie“ (Parsons 1943) prägte oder Emil Durkheim mit seinem
Konzept „La famille conjugal“ (Durkheim 1892) trugen bedeutende
Konzepte zur modernen Familienforschung bei.
Etzioni ist unter anderem der Auffassung, dass Kindererziehung eine
gemeinschaftliche Aufgabe ist und die Gemeinschaft unter egoistischen
Eltern und schlechter Erziehung leidet, wie in seinem Buch „Die
Entdeckung des Gemeinwesens“ zu lesen ist. (vgl. Etzioni 1995)
In der vorliegenden Hausarbeit steht das Kapitel „Die kommunitaristische
Familie“ aus „Die Entdeckung des Gemeinwesens“ im Fokus. Etzioni stellt
in diesem Kapitel seine Ansichten zu Ehe, Scheidung und der Problematik
der Kindererziehung in der Moderne dar, in der Mütter ebenfalls arbeiten,
Kinder bei Tagesmüttern aufwachsen und Ehen geschieden werden. Damit
reiht er sich in eine weit verbreitete Diskussion vieler Autoren ein, die
einschneidende Veränderungen der Institution Familie sehen.[...]

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Amitai Etzioni- Die kommunitäre Familie

2.1 Kinder und Gemeinschaft

2.2 Elterndefizite

2.4 Scheidung und Ehe

3. Pairfam- Das Familien- und Beziehungspanel

3.1 Stichprobe und Grundgesamtheit

3.2 Verwendete Variablen

4. Auswertung der Daten

5. Weitere Verwendung der pairfam-Daten

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz der kommunitaristischen Familientheorie von Amitai Etzioni in der heutigen Gesellschaft, indem sie zentrale Thesen zur Kindererziehung und Ehe mit den aktuellen Daten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam) in Deutschland kontrastiert.

  • Kommunitaristische Sicht auf die moderne Familie nach Amitai Etzioni
  • Analyse von Rollenbildern und Erziehungseinstellungen
  • Bewertung der Auswirkungen von Scheidung und Müttererwerbstätigkeit
  • Empirische Untersuchung anhand des pairfam-Datensatzes
  • Vergleich von Einstellungen zwischen verschiedenen Geschlechtern und Familienkonstellationen

Auszug aus dem Buch

2.2 Elterndefizite

Nachdem dargestellt wurde, dass Eltern ihrer kollektiven Pflicht zur (moralischen) Kindererziehung nachkommen müssen, werden nachfolgend Gründe aufgezeigt, die laut Etzioni dazu führen, dass diese Erziehung oftmals nicht erfolgt.

Als Hauptargument für die fehlende häusliche, angemessene Erziehung kann demnach grob der Zerfall der traditionellen familialen Rollenaufteilung gesehen werden. Hier sei zu erwähnen, dass Etzioni darauf hinweist, dass er sowohl Mütter als auch Väter gleichermaßen in der Pflicht sieht, sich stärker zu engagieren. Diese Aussage verliert im Folgenden scheinbar zunehmend an Bedeutung, da schließlich die explizite Fokussierung Etzionis auf den Bereich der Erwerbstätigkeit der Mütter erfolgt.

Wird das kommunitaristische Weltbild Etzionis berücksichtigt, so ist es keine Überraschung, dass die zunehmende Individualisierung, hier in Form von Frauenerwerbstätigkeit (besser: Müttererwerbstätigkeit), für ihn eine Determinante des Zerfalls der angemessenen Erziehung im gemeinschaftlichen Sinne ist. In seinem Vergleich der Kindererziehung mit einem Industriebetrieb, der bisher zu seiner Zufriedenheit zu funktionieren schien, weist er darauf hin, dass die verschiedenen Abteilungen (hier: Vater und Mutter) ihre Arbeit stark verändern mussten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Thematik ein und stellt das theoretische Gerüst sowie die Forschungsabsicht dar.

2. Amitai Etzioni- Die kommunitäre Familie: Dieses Kapitel erläutert das kommunitaristische Weltbild und die damit verbundenen moralischen Erwartungen an Eltern und Familie.

2.1 Kinder und Gemeinschaft: Hier werden die Pflichten der Eltern gegenüber dem Kind und der Gesellschaft aus Sicht von Etzioni beleuchtet.

2.2 Elterndefizite: Der Autor diskutiert hier die Gründe, die laut Etzioni zum Scheitern der moralischen Erziehung führen, insbesondere durch den Rollenwandel.

2.4 Scheidung und Ehe: Dieses Kapitel behandelt die negativen Auswirkungen von Scheidungen auf die kindliche Entwicklung und Etzionis Forderungen zur Ehe.

3. Pairfam- Das Familien- und Beziehungspanel: Dieses Kapitel beschreibt das Design und die Struktur des verwendeten Panels pairfam.

3.1 Stichprobe und Grundgesamtheit: Erläuterung der Auswahlkriterien und der demografischen Zusammensetzung der Panel-Teilnehmer.

3.2 Verwendete Variablen: Darstellung der operativen Umsetzung der theoretischen Konzepte in quantitativ auswertbare Variablen.

4. Auswertung der Daten: Präsentation der statistischen Ergebnisse und deren Bezug zu den Thesen von Etzioni.

5. Weitere Verwendung der pairfam-Daten: Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsansätze unter Nutzung des Datensatzes.

6. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende kritische Würdigung der Übertragbarkeit von Etzionis Theorien auf die aktuelle deutsche Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Kommunitarismus, Amitai Etzioni, Familie, pairfam, Kindererziehung, Individualisierung, Erwerbstätigkeit, Rollenverteilung, Scheidung, Familienpanel, Werteverfall, moralische Erziehung, Familienforschung, Geschlechterrollen, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Theorie der "kommunitären Familie" des US-Soziologen Amitai Etzioni und prüft, ob dessen Thesen zur Erziehung und Familienstruktur mit der aktuellen Realität deutscher Familien übereinstimmen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Analyse ab?

Die zentralen Felder umfassen die Bedeutung der elterlichen Verantwortung, die Auswirkungen mütterlicher Erwerbstätigkeit auf Kinder sowie die gesellschaftlichen Konsequenzen von Scheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, anhand der empirischen Daten des pairfam-Panels zu untersuchen, inwieweit moderne deutsche Familien Etzionis konservativ-kommunitaristisches Familienbild teilen oder davon abweichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine vergleichende Sekundäranalyse, bei der Daten des Familien- und Beziehungspanels pairfam quantitativ ausgewertet und mit soziologischen Theorien kontrastiert werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Ausarbeitung von Etzionis Positionen, die methodische Vorstellung des pairfam-Datensatzes und die statistische Auswertung von Variablen zu Erziehung, Arbeit und Scheidung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Kommunitarismus, Familiensoziologie, pairfam, Rollenbilder und intergenerationale Werteweitergabe.

Wie bewerten die Befragten der Studie die Erwerbstätigkeit von Müttern?

Die Daten zeigen, dass die Mehrheit der befragten Eltern das traditionelle Modell der reinen Hausfrauenrolle ablehnt und Erwerbstätigkeit auch ohne finanzielle Notwendigkeit als positiv bzw. wichtig erachtet.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Zustimmung zu Etzionis Thesen?

Ja, die Analyse deutet darauf hin, dass männliche Befragte tendenziell häufiger den Ansichten Etzionis zustimmen, dass die Abwesenheit der Mutter dem Kind schaden könnte, als weibliche Befragte.

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Details

Title
Familie aus der kommunitären Sicht Amitai Etzionis
Subtitle
Eine Analyse des modernen Rollen- und Erziehungsbildes in Deutschland anhand des Beziehungs- und Familienpanels pairfam
College
University of Hagen
Author
B.A. Heike Lemmermann (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V184135
ISBN (Book)
9783656089056
ISBN (eBook)
9783656089148
Language
German
Tags
familie sicht amitai etzionis eine analyse rollen- erziehungsbildes deutschland beziehungs- familienpanels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Heike Lemmermann (Author), 2011, Familie aus der kommunitären Sicht Amitai Etzionis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184135
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