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Sozialisation in Familien als Einflussfaktor auf die Gesundheit

Title: Sozialisation in Familien als Einflussfaktor auf die Gesundheit

Term Paper , 2010 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lena Schlüter (Author)

Pedagogy - Family Education

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Die Frage, die am Ende dieser Arbeit geklärt sein soll, lautet: In welcher Form prägt und beeinflussen die Familie und das familiäre Zusammenleben die Gesundheit von Familienmitgliedern innerhalb des Sozialisationsprozesses?

Um hierauf eine Antwort zu erarbeiten, wird zunächst definiert, was unter den drei wichtigsten Komponenten dieses Zusammenhangs, nämlich Sozialisation, Familie und Gesundheit zu verstehen ist.

Da die erste Instanz der Einflussnahme in der Regel innerhalb der Familie stattfindet, soll außerdem deren Funktion in der Sozialisation deutlich gemacht werden, um im Anschluss die Verbindung zu der Gesundheitssozialisation zu ziehen.

Unter anderem kann man sich hier die Frage stellen, ob sich bestimmte Verhaltensweisen und Gewohnheiten innerhalb familiärer Verbindungen aufgrund der Erziehung häufen.

Da der Mensch täglich Stressoren ausgesetzt ist, gilt es zudem herauszufinden, ob das familiäre Zusammenleben als Ressource gesehen werden kann und bei der Bewältigung dieser Ereignisse förderlich ist, oder ob sie evtl. sogar teilweise die Quelle von Stressoren darstellt.

Hierzu wird im Folgenden Familie als Ressource und Familie als Stressor untersucht, um im Anschluss daran dann gezielt auf die Einflussnahme der Familie im Zusammenhang mit der Sozialisation und Erziehung einzugehen.

Gibt es in diesem Punkt vielleicht sogar Unterschiede bezüglich des Alters, Geschlechts oder der Familienform? Um dieses herauszufinden, wird die Familie aus unterschiedlichen Perspektiven angesehen.

Abschließend wird die Möglichkeit der familiären Gesundheitserziehung und somit der bewussten elterlichen Einflussnahme auf den Nachwuchs untersucht.

Auf welche Art und Weise ist es möglich, Kinder zur Eigenverantwortlichkeit bezüglich ihres Gesundheitshandelns zu erziehen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Sozialisation

2.1 primäre Sozialisation

2.2 sekundäre Sozialisation

2.3 tertiäre Sozialisation

3. Definition Familie

3.1 Funktion der Familie in der Sozialisation

4. Definition von Gesundheit

5. Gesundheitsbedingungen und -einflüsse innerhalb von Familien

5.1 Familiäre Ressourcen

5.2 Familiäre Stressoren

6. Einfluss der Familiensozialisation und Gesundheitserziehung auf das Gesundheits- und Risikoverhalten von Kindern und Jugendlichen

7. Schlussbetrachtung / Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Familie als primäre Sozialisationsinstanz auf das Gesundheitsverhalten und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird analysiert, wie familiäre Strukturen, Interaktionen und Erziehungsmethoden einerseits gesundheitsfördernde Ressourcen bieten und andererseits als Quelle von Stressoren oder pathologischen Verhaltensweisen fungieren können.

  • Grundlagen der Sozialisations- und Familienbegriffe
  • Die Familie als gesundheitsrelevante Sozialisationsinstanz
  • Familiäre Ressourcen versus familiäre Stressfaktoren
  • Einfluss von Geschlechterrollen auf das Gesundheitsverhalten
  • Gesundheitserziehung und Förderung der Eigenverantwortlichkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Funktion der Familie in der Sozialisation

Eingangs soll die Veränderung des Sinnes der `Familie´ im Laufe der Zeit genannt werden. Familiengründung ist heutzutage kein Zwecksbündnis mehr, um einen ökonomischen Vorteil zu schaffen, sondern dient der Erfüllung und dem Ausleben emotionaler Gefühle. (Hurrelmann, 2002) Wie bereits erläutert wurde, findet Sozialisation immer im Austausch zwischen Individuum und der Umwelt statt. Einen besonders hervorzuhebenden Einflussfaktor stellt hierbei allerdings die Familie dar. In der Regel ist sie die hauptsächliche Instanz, die die primäre und sekundäre Sozialisation auf die Kinder ausübt. (ebenda)

In diesem Zusammenhang sei der Begriff „Erziehung“ genannt, der jene Handlungen meint, mit denen Menschen versuchen, auf die Persönlichkeit Anderer Einfluss zu nehmen. Dieses geschieht insbesondere durch die absichtsvolle Interaktion zwischen Eltern und Kindern. (Schneewind, 2008).

Gesteckte Erziehungsziele ergeben sich laut Hurrelmann meist aus „...wünschenswerten Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmalen, die für ein Kind als wertvoll angesehen werden.“ (Hurrelmann, 2002, S.156)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der gesundheitsbezogenen Sozialisation innerhalb des familiären Umfelds und Darlegung der zentralen Forschungsfrage.

2. Definition von Sozialisation: Theoretische Abgrenzung der Sozialisationsbegriffe sowie Einteilung in primäre, sekundäre und tertiäre Sozialisationsphasen.

3. Definition Familie: Bestimmung des modernen Familienbegriffs und der sich wandelnden Strukturen in der heutigen Gesellschaft.

3.1 Funktion der Familie in der Sozialisation: Analyse der Familie als primäre Instanz für Erziehung, emotionale Bindung und die Vermittlung gesellschaftlicher Werte.

4. Definition von Gesundheit: Darstellung verschiedener Gesundheitsbegriffe, insbesondere unter Einbezug der WHO-Definition und der subjektiven Lebensqualität.

5. Gesundheitsbedingungen und -einflüsse innerhalb von Familien: Untersuchung, wie das Zusammenleben in der Familie sowohl protektiv als auch belastend auf die Gesundheit wirken kann.

5.1 Familiäre Ressourcen: Betrachtung von sozialen Netzwerken und Unterstützungssystemen innerhalb der Familie als Puffer gegen Stress und Krankheiten.

5.2 Familiäre Stressoren: Erörterung von Belastungsfaktoren wie Trennungen, Doppelbelastungen und sozioökonomischen Herausforderungen.

6. Einfluss der Familiensozialisation und Gesundheitserziehung auf das Gesundheits- und Risikoverhalten von Kindern und Jugendlichen: Analyse der elterlichen Vorbildfunktion und der Vermittlung gesundheitsbezogener Einstellungen an den Nachwuchs.

7. Schlussbetrachtung / Resümee: Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung und Ausblick auf die Bedeutung familiärer Einflussnahme.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Familie, Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Gesundheitserziehung, Primäre Sozialisation, Stressoren, Ressourcen, Prävention, Lebensereignisse, Risikoverhalten, Erziehungsziele, Identitätsfindung, Laienverständnis, Resilienz

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, in welcher Form die Familie und das familiäre Zusammenleben die Gesundheit ihrer Mitglieder innerhalb des Sozialisationsprozesses prägen und beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Zusammenhänge zwischen Sozialisation, Familienformen, der Bedeutung von Ressourcen und Stressoren sowie der bewussten Gesundheitserziehung durch Eltern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Publikation ist eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse relevanter sozialwissenschaftlicher und gesundheitswissenschaftlicher Fachquellen basiert.

Was sind die wichtigsten theoretischen Säulen der Arbeit?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Sozialisationstheorien von Klaus Hurrelmann sowie verschiedene Konzepte zu Familienstrukturen und Gesundheitswissenschaften.

Warum wird der Begriff Familie heute breiter definiert?

Der Begriff wurde erweitert, um modernen Lebensformen wie Patchworkfamilien und alleinerziehenden Elternteilen gerecht zu werden, da sich gesellschaftliche Strukturen gewandelt haben.

Welchen Einfluss haben Geschlechterrollen auf das Gesundheitsverhalten?

Die Arbeit zeigt, dass Mädchen und Jungen innerhalb der Familie unterschiedlich sozialisiert werden – etwa durch die Förderung spezifischer Coping-Mechanismen oder die Vermittlung von Gesundheitskonzepten wie dem des „harten Mannes“.

Inwiefern kann Familie als Stressor fungieren?

Familie kann durch Trennungen, Doppelbelastungen oder gestörte Beziehungen zum Ursprung chronischer Belastungen werden, die die psychische und physische Gesundheit der Familienmitglieder beeinträchtigen.

Welche Rolle spielt die „Ressource Familie“ bei der Stressbewältigung?

Als Schutzraum bietet die Familie emotionale Unterstützung, praktische Hilfe und Sicherheit, was das Individuum befähigt, besser mit belastenden Lebensereignissen umzugehen und die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen.

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Details

Title
Sozialisation in Familien als Einflussfaktor auf die Gesundheit
College
University of Flensburg
Grade
1,0
Author
Lena Schlüter (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V184087
ISBN (eBook)
9783668176829
ISBN (Book)
9783668176836
Language
German
Tags
sozialisation familien einflussfaktor gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Schlüter (Author), 2010, Sozialisation in Familien als Einflussfaktor auf die Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184087
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