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Ein Offshore Containerterminal in der Nordsee

Empfehlung eines Standortes und Berechnung der Amortisationszeit

Title: Ein Offshore Containerterminal in der Nordsee

Bachelor Thesis , 2010 , 134 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ralf Behrend (Author), Olaf Sander (Author), Christof Prüser (Author), Michael Reimuth (Author), Holger Kriete (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Der Bau eines Offshore Containerterminals (OCT) als schwimmenden
Umschlagsplatz böte Reedereien die Möglichkeit, die Anzahl der
Anlaufhäfen in der Nordsee und die damit verbundenen Wartezeiten zu
reduzieren. Durch die flexible Position im Meer können Schiffe mit nahezu unbegrenztem Tiefgang das OCT mühelos erreichen. Ziel der Arbeit ist die Empfehlung eines Standortes für ein OCT in der Nordsee. Grundlage dafür werden einerseits die Ergebnisse der qualitativen Analyse, andererseits die Ergebnisse der quantitativen Analyse sein.Im ersten Schritt wird die Nordsee auf mögliche Standorte untersucht. Anhand von Ausschlusskriterien wird die Anzahl der möglichen Länder eingegrenzt. Diese Länder werden im Anschluss detaillierter analysiert. Im ersten Teil der Analyse werden die qualitativen Faktoren untersucht. Mit Hilfe einer Nutzwertanalyse werden die verschiedenen Faktoren bewertet.Im nächsten Schritt werden die quantitativen Faktoren untersucht. Da die Amortisationszeit ein wichtiges Kriterium für einen möglichen Investor ist, stellt sie den Mittelpunkt der quantitativen Analyse dar. Bei der Ermittlung der Investitionsauszahlungen und der laufenden Betriebsauszahlungen werden hauptsächlich Daten des Containerterminalbetreibers NTB – North Sea Terminal Bremerhaven herangezogen. NTB ist ein Joint Venture zweier namhafter Größen in der Branche: Zum einen die zur A.P. Möller – Maersk Group gehörende Firma APM Terminals und zum anderen Eurogate, der größte reedereiunabhängige Containerterminalbetreiber Europas. Ein OCT-Projekt böte den beiden finanzstarken Firmen die Möglichkeit eines weiteren Joint Ventures. Die zu erwartenden Einnahmen eines OCTs sind unmittelbar von den zu erwartenden Containermengen abhängig. Mit Hilfe der Szenario-Technik werden verschiedene sogenannte Best-, Worst- und Trendszenarien erstellt, um zukünftige Entwicklungen zu prognostizieren und darzustellen. Im letzten Schritt werden die Ergebnisse der qualitativen und der quantitativenAnalyse in einer Matrix gegenübergestellt. Anhand dieser Matrix kann dann eine Empfehlung für einen Standort gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele

1.3 Verfahren

2. Empfehlungen eines möglichen Standortes für ein OCT

2.1 Theoretische Ansätze der Standortanalyse

2.1.1 Standortsystematiken

2.1.2 Theorie der Standortentscheidung

2.2 Auswahl möglicher Standorte in der Nordsee

2.2.1 Vorstellung möglicher Standorte

2.2.2 Ausschlusskriterien

2.2.3 Eingrenzung der Standorte

3. Qualitative Bewertung der Standortalternativen

3.1 Ermittlung relevanter Faktoren

3.1.1 Produktionsfaktoren

3.1.2 Marktfaktoren

3.1.3 Performancefaktoren

3.1.4 Netzwerkbedarf

3.1.5 Auswahl der Faktoren

3.2 Festlegung der Gewichtung

3.3 Ermittlung des Erfüllungsgrades

3.4 Beurteilung und Empfehlung

4. Quantitative Bewertung der Standortfaktoren

4.1 Investitionsrechnung

4.1.1 Grundlagen der Investition

4.1.2 Statische und dynamische Verfahren

4.1.3 Methodik der dynamischen Amortisationsrechnung

4.2 Relevante Faktoren zur Amortisationsrechnung

4.2.1 Investitionsauszahlungen

4.2.1.1 Layout eines OCTs

4.2.1.2 Ermittlung der Investitionsauszahlungen

4.2.2 Betriebsauszahlungen

4.2.2.1 Leistungsfähigkeit des OCTs

4.2.2.2 Ermittlung der Betriebsausgaben

4.2.3 Einzahlungen

4.3 Szenarien

4.3.1 Best-Case

4.3.2 Worst-Case

4.3.3 Trend-Case

4.4 Berechnung der Amortisationszeit

4.4.1 Best-Case

4.4.2 Worst-Case

4.4.3 Trend-Case

5. Zusammenführung der Ergebnisse

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Standortempfehlung für ein Offshore-Containerterminal (OCT) in der Nordsee, um Anlaufhäfen zu entlasten und Wartezeiten für Großcontainerschiffe zu reduzieren. Hierbei wird eine fundierte Standortanalyse durch die Kombination von qualitativen und quantitativen Bewertungsverfahren durchgeführt, um die wirtschaftliche Amortisationsfähigkeit zu prüfen.

  • Methodische Standortanalyse mittels Nutzwertanalyse und BESTAND-Systematik
  • Quantifizierung der Standortfaktoren und Investitionsrechnung
  • Szenario-Technik (Best-, Worst- und Trend-Case) zur Prognose der Amortisationszeit
  • Bewertung der Leistungsfähigkeit eines OCTs im Vergleich zu klassischen Häfen
  • Strategische Standortwahl unter Berücksichtigung logistischer und ökonomischer Faktoren

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Jeder Anlauf eines Hafens ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden: Lotsabgaben, Lotsgelder, Festmachergebühren, Hafenschleppergebühren, Liegeplatzgebühren und Hafengelder. Berechnungsgrundlage für diese Gebühren ist die Schiffsgröße, welche als Bruttoraumzahl (BRZ) bezeichnet wird. Ein Schiff wie die „Emma Maersk“ hat eine BRZ von 170.794.

Die Liegeplatzgebühren liegen beispielsweise am North Sea Terminal Bremerhaven (NTB) bei EUR 0,49 per 24h per BRZ. Am Eurogate Container Terminal Hamburg liegen sie bei EUR 0,48 per 24h per BRZ. In Felixstowe werden GBP 1,25 für die ersten 24 Stunden per BRZ verlangt, danach werden GBP 0,16 veranschlagt. In Rotterdam liegen die Liegeplatzgebühren bei EUR 0,469 per 24h per BRZ.

In Darstellung 3 können die Kosten für einen Anlauf der „Emma Maersk“ am NTB nachvollzogen werden. Die detaillierte Berechnung wird in Anhang 5 dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der Containerschifffahrt sowie die logistischen Herausforderungen durch stetig wachsende Schiffsgrößen ein.

2. Empfehlungen eines möglichen Standortes für ein OCT: Hier werden theoretische Standortsystematiken vorgestellt und die Nordsee auf potenzielle Standorte für ein Offshore-Containerterminal hin untersucht.

3. Qualitative Bewertung der Standortalternativen: Mithilfe einer Nutzwertanalyse werden relevante qualitative Faktoren wie Wirtschaftslage, Technologie und Netzwerkbedarf für verschiedene Standorte bewertet.

4. Quantitative Bewertung der Standortfaktoren: Dieser Abschnitt widmet sich der Investitionsrechnung, der Ermittlung von Kosten- und Einzahlungsströmen sowie der Berechnung der Amortisationszeit unter Anwendung verschiedener Szenarien.

5. Zusammenführung der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der qualitativen und quantitativen Analyse werden kombiniert, um eine abschließende Standortempfehlung für ein OCT abzuleiten.

6. Fazit: Das Fazit reflektiert die Qualität der getroffenen Annahmen und diskutiert die Notwendigkeit weiterer Studien sowie die technische Umsetzbarkeit des Konzepts.

Schlüsselwörter

Offshore-Containerterminal, OCT, Standortanalyse, Amortisationsrechnung, Containerschifffahrt, Nutzwertanalyse, Investitionsrechnung, Szenario-Technik, Nordsee, Logistik, Hafenwirtschaft, Transportkosten, Rentabilität, Infrastruktur, Transshipment

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Machbarkeit und Standortwahl für ein schwimmendes Offshore-Containerterminal (OCT) in der Nordsee, um die logistische Abfertigung von Großcontainerschiffen zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder umfassen die Standortanalyse basierend auf betriebswirtschaftlichen Theorien, die qualitative Bewertung mittels Nutzwertanalyse und die quantitative Investitionsrechnung unter verschiedenen Marktszenarien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Identifikation und Empfehlung eines optimalen Standortes in der Nordsee unter Berücksichtigung ökonomischer Kriterien und der Minimierung von Transportrisiken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Autoren nutzen die BESTAND-Standortsystematik, eine Nutzwertanalyse zur qualitativen Bewertung sowie eine dynamische Amortisationsrechnung kombiniert mit einer Szenario-Technik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Standortselektion, eine Nutzwertanalyse für die Länder Niederlande und England sowie eine umfassende Investitionsrechnung inkl. Best-, Worst- und Trend-Case-Analysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Offshore-Containerterminal, Amortisationszeit, Containerschifffahrt, Standortwahl, Nutzwertanalyse und Investitionsrechnung.

Warum wird eine Nutzwertanalyse eingesetzt?

Da viele standortrelevante Faktoren nicht direkt in Geldwerten messbar sind, ermöglicht die Nutzwertanalyse eine systematische und transparente Bewertung dieser qualitativ geprägten Faktoren.

Welches Szenario führt zur Amortisation des Projekts?

Die Amortisation ist stark von der Auslastung abhängig; im Best-Case amortisiert sich das Projekt in den Niederlanden nach 13 Jahren, während im Worst-Case die Wirtschaftlichkeit über 100 Jahre nicht erreicht wird.

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Details

Title
Ein Offshore Containerterminal in der Nordsee
Subtitle
Empfehlung eines Standortes und Berechnung der Amortisationszeit
College
Hanseatische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie VWA gemeinnützige GmbH, Studienzentrum Bremen
Course
International Investment Decisions
Grade
1,0
Authors
Ralf Behrend (Author), Olaf Sander (Author), Christof Prüser (Author), Michael Reimuth (Author), Holger Kriete (Author)
Publication Year
2010
Pages
134
Catalog Number
V183763
ISBN (eBook)
9783656108207
ISBN (Book)
9783656108733
Language
German
Tags
offshore containerterminal nordsee empfehlung standortes berechnung amortisationszeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ralf Behrend (Author), Olaf Sander (Author), Christof Prüser (Author), Michael Reimuth (Author), Holger Kriete (Author), 2010, Ein Offshore Containerterminal in der Nordsee, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183763
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