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Türkei und Europa

Kulturelle Unvereinbarkeit?

Title: Türkei und Europa

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thomas Hallmann (Author)

Politics - Topic: European Union

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Blickt man Heutzutage auf Europa sieht man ein Gebilde aus vielen einzelnen souveränen Staaten, die sich in einem Einigungsprozess befinden. Dieser verfolgt ein vereintes und friedliches Miteinander aller Völker Europas und wird in der Europäischen Union verwirklicht. Die EU, die ein Staatenverbund bestehend aus 25 europäischen Mitgliedstaaten repräsentiert, entstand aus historischen Ideen einer abendländischen Kultureinheit Europas, in denen gemeinsames wirtschaftliches und politisches Handeln, beruhend auf gleichen kulturellen Vorstellungen und Interessen, vorgesehen wurde. Die Europäische Union verfolgt sowohl Intergouvernementahle als auch supranationale Interessen im Sinne der Europäischen Gemeinschaft, die neben der gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und der Zusammenarbeit in der Innen- und Justizpolitik die dritte tragende Säule der Europäischen Union darstellt. Aufgrund der zunehmenden Ausdehnung und Präsens der EU, wird diese des Öfteren mit Europa gleichgesetzt. Doch was ist das Europa von Heute wirklich? Wo beginnt es, wo endet es? Welche Staaten gehören dazu und in welchen Beziehungen stehen diese untereinander? Was macht Europa aus? Welche kulturellen Wurzeln hat es? Diese Fragen ergeben sich im Zuge der EU- Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäische Union und der Türkei und sollen Gegenstand dieser Arbeit sein. Hierbei wird geprüft in welchem kulturellen Verhältnis die Türkei zu Europa steht. Dabei soll ein möglicher EU-Beitritt der Türkei berücksichtigt und geprüft werden. Besonderes Hauptaugemerk gilt dem Aspekt der kulturellen Vereinbarkeit von Türken und Europäern. Können der Islam und das Christentum, die abend- und morgenländische Kultur zusammen harmonieren, oder stellen sie einen unüberwindbaren Gegensatz zueinander dar?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund

3. Die Beziehung Europas und der Türkei in kultureller Hinsicht

3.1 Europäische Identität und Kulturverständnis

3.2 Die türkische Kultur

3.3 Christentum und Islam

4. Zusammenfassung

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das komplexe kulturelle Verhältnis zwischen der Türkei und Europa im Kontext der EU-Beitrittsverhandlungen. Dabei wird analysiert, inwieweit kulturelle Gemeinsamkeiten oder Unterschiede bestehen, die eine Integration in die Europäische Union unterstützen oder erschweren könnten.

  • Historische Beziehungen zwischen dem Osmanischen Reich und Europa
  • Konstruktion und Definition europäischer Identität
  • Kulturelle Prägungen der modernen Türkei
  • Vergleich und Spannungsfeld zwischen Christentum und Islam
  • Analyse des Einflusses von Laizismus und Demokratie

Auszug aus dem Buch

3.1 Europäische Identität und Kulturverständnis

Bei der Betrachtung des Kulturverständnisses einer Gesellschaft drängt sich unweigerlich die Frage auf, was Kultur ist, wie sie definiert wird und was sie beinhaltet. Sicher ist, dass der Begriff Kultur sich aus vielen Bereichen des menschlichen Lebens, wie Religion, Wissenschaft, Sprache und Kunst, zusammensetzt. Er beschreibt Werte, Lebensweisen und die Anpassung an ökologische Bedingungen. Diese Faktoren sind variabel und verändern sich im Laufe der Geschichte wie die gesellschaftlichen Systeme, die sie schaffen oder umgeben.7 In Europa ist durch die Europäische Union und dem damit verbundenen Zusammenwachsen der beschriebenen Faktoren eine vielfältige Kulturlandschaft entstanden. Diese ist Ausdruck einer gemeinsamen Idee Europas und weckt in den Europäern erstmals den Gedanken einer gemeinsamen Identität.

Damit stellt Europa für viele eine gemeinsame Zivilisation dar, die eine einheitliche Wertevorstellung aufgrund der zusammengewachsenen Kultur hat. Dieser Prozess des Zusammenwachsens wird dabei nicht nur der EU sondern auch der gemeinsamen historischen Entwicklung zugeschrieben. In dieser Betrachtungsweise basiert die kulturelle europäische Identität somit auf der gemeinsamen Geschichte und Kultur, die laut dem französischen Historiker Alain Besancon die Anhäufung historischer Erfahrungen versinnbildlicht. In seiner Argumentation ist in Europa kein Platz für die Türken, deren geschichtliche Wurzeln im „Reich der Steppen“ liegen und keinesfalls europäischen Ursprungs sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die geografische und mythologische Herkunft des Europabegriffs ein und definiert die Problemstellung der Arbeit im Hinblick auf die EU-Beitrittsverhandlungen.

2. Historischer Hintergrund: Hier wird der historische Abriss der türkisch-europäischen Beziehungen skizziert, wobei insbesondere der Einfluss des Osmanischen Reiches auf Europa und dessen allmählicher Rückzug beleuchtet wird.

3. Die Beziehung Europas und der Türkei in kultureller Hinsicht: Dieser Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen europäischer Identität und türkischem Selbstverständnis unter Berücksichtigung religiöser und soziokultureller Faktoren.

4. Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Arbeit werden reflektiert und betonen, dass eine Entscheidung über die Zugehörigkeit der Türkei über rein kulturelle Aspekte hinausgehen muss.

5. Literatur: In diesem Kapitel sind die für die Arbeit verwendeten Quellen und Forschungsliteraturen systematisch aufgeführt.

Schlüsselwörter

Türkei, Europa, Europäische Union, EU-Beitritt, kulturelle Identität, Osmanisches Reich, Christentum, Islam, Laizismus, Kulturverständnis, Integration, Religion, Geschichte, Abendland, Morgenland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob zwischen der Türkei und Europa eine kulturelle Unvereinbarkeit besteht, die einen EU-Beitritt der Türkei problematisch macht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung umfasst historische Hintergründe, die Definition europäischer Identität, die türkische Kultur sowie das religiöse Verhältnis zwischen Christentum und Islam.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das kulturelle Verhältnis objektiv zu beleuchten und zu prüfen, ob die kulturellen Unterschiede ein unüberwindbares Hindernis für eine EU-Mitgliedschaft darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Positionen zu Europa und der Türkei basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln, das europäische Kulturverständnis, die türkische Mentalität sowie die Rolle des Islams und des Laizismus in der türkischen Gesellschaft.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EU-Beitritt, kulturelle Vielfalt, Identitätsdiskurs, Religion und Säkularisierung charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Laizismus in der Türkei?

Die Autorin stellt fest, dass der Laizismus zwar in der Verfassung verankert ist, in der praktischen Umsetzung jedoch oft zu einer strengen staatlichen Kontrolle religiösen Lebens führt.

Welche Bedeutung kommt dem Osmanischen Reich für die heutige Debatte zu?

Das Osmanische Reich wird als Beweis dafür angeführt, dass die Türkei historisch eng mit Europa verknüpft ist und eine gemeinsame Vergangenheit aufweist.

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Details

Title
Türkei und Europa
Subtitle
Kulturelle Unvereinbarkeit?
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1,7
Author
Thomas Hallmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V183699
ISBN (eBook)
9783656080848
ISBN (Book)
9783656081197
Language
German
Tags
türkei europa kulturelle unvereinbarkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Hallmann (Author), 2006, Türkei und Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183699
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