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Analyse der Schwierigkeiten der MOE-Länder, den „gender acquis“ der EU zu erfüllen – eine Betrachtung aus feministischer Perpektive

Title: Analyse der Schwierigkeiten der MOE-Länder, den „gender acquis“ der EU zu erfüllen – eine Betrachtung aus feministischer Perpektive

Term Paper , 2011 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sarah Bastemeyer (Author)

Politics - Topic: European Union

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Es sollen die Schwierigkeiten der neuen Beitrittsstaaten der EU sowie der Menschen, die in diesen leben, mit der Akzeptanz bzw. der Übernahme von Werten und Normen der EU betrachtet werden. Hierbei soll es in dieser Arbeit insbesondere um genderbezogene Werte gehen. Dabei werden die Historie, die Situation, der Prozess und die Interessen der Beteiligten aus einer feministischen Perspektive beleuchtet werden.
Der Aspekt der Geschlechtergleichstellung ist, nicht nur im Rahmen der EU-Integration, aber eben auch besonders hier, ein bisher gerne vernachlässigtes Thema. Die Gleichstellungspolitik hat sich in den letzten Jahrzehnten in der EU zwar stark entwickelt, so wurde die Gleichstellung von Frauen und Männern zu einem Vertragsgrundsatz der Europäischen Union. Dennoch wird häufig bemängelt, dass es an der Umsetzung eben dieses Grundsatzes fehlt. Wieso, soll in dieser Arbeit unter anderem erörtert werden.
Ein weiterer Aspekt ist, dass die feministische Perspektive meiner Ansicht nach noch nicht als gleichberechtigte Theorie von der Politikwissenschaft anerkannt wird. Dies ist der Fall, obwohl verbreitete Meinungen aussagen, dass gesellschaftspolitische Themen nicht mehr diskutiert werden können, ohne die Geschlechterverhältnisse einzubeziehen.
Demzufolge wird sich diese Arbeit mit den Schwierigkeiten der mittel- und osteuropäischen Länder, den „gender acquis“ zu erfüllen, beschäftigen, wobei die Betrachtung aus einer feministischen Perpektive vorgenommen wird.
Einleitend werden innerhalb eines theoretischen Rahmens die feministische Perspektive sowie das Prinzip des Gender Mainstreaming kurz umrissen und in einem historischen Verlauf der Geschlechtergleichstellung zusammengeführt. Anschließend wird eine kurze Sichtung der vorhandenen Literatur vorgenommen. Der folgende Hauptteil dieser Arbeit wird sich mit den Beitrittsländern der EU (2004) und deren Schwierigkeiten und Chancen bezüglich der Geschlechtergleichstellung befassen. Abschließend wird im Rahmen einer Schlussbetrachtung ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Die feministische Perspektive

2.2 Gender-Mainstreaming

2.3 Historischer Verlauf der Geschlechtergleichstellung in der EU

2.4. Sichtung der bestehenden Literatur

3. Analyse der MOE-Länder

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert aus einer feministischen Perspektive die Herausforderungen, mit denen mittel- und osteuropäische Länder bei der Umsetzung des sogenannten „gender acquis“ der Europäischen Union im Zuge der Osterweiterung konfrontiert waren, und untersucht die Gründe für die mangelnde Akzeptanz und Implementierung dieser Vorgaben.

  • Anwendung der feministischen Perspektive auf Theorien der europäischen Integration
  • Bedeutung des Gender-Mainstreamings als EU-Beitrittsvoraussetzung
  • Einfluss des postkommunistischen Erbes auf die Geschlechterrollen und politische Partizipation
  • Analyse der Diskrepanz zwischen EU-Gesetzgebung und nationaler Umsetzung
  • Widerstände gegen feministische Ansätze in Transformationsgesellschaften

Auszug aus dem Buch

2.1 Die feministische Perspektive

Der Feminismus ist weniger eine Theorie als viel eher eine Perspektive. Politische Themen werden aus einem anderen, neuen Blickwinkel betrachtet. Dementsprechend zeigen Feministen kritisch gender-geprägte Facetten in den Haupttheorien der europäischen Integration oder der Politik an sich auf. Auf diese Weise können bisher „versteckte“ Aspekte durch die feministische Forschung dargestellt und erklärt werden.

Ein Beispiel solcher „versteckten“ Aspekte ist, „[…] dass der moderne Staat das Öffentliche und damit das Männliche repräsentiert […]“, die nicht öffentliche weibliche Sphäre wird vielfach unterdrückt oder gar nicht erst wahrgenommen. Versteckt waren diese Aspekte bisher aus dem einfachen Grund, dass andere politische Theorien diese nicht greifen konnten. So zeigt beispielsweise Annica Kronsell (2005) auf, wie der Intergouvernementalismus daran scheitert, die Machtbeziehungen innerhalb des Staates darzustellen, wie unklar die geschlechtlichen Grenzen zwischen der privaten und der öffentlichen Sphäre durch ihn gezeichnet werden, wie er Macht als männlich definiert und dabei versagt, die Beziehung der Fraueninteressen zu den nationalen Interessen zu bewerten. Die feministische Perspektive ist eine relativ neuartige Weise, Zusammenhänge zu betrachten, da die Politikwissenschaft lange als eine reine Männerdomäne galt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung legt das Forschungsinteresse dar, die EU-Osterweiterung aus einer bisher wenig beachteten feministischen Perspektive auf die Übernahme von genderbezogenen Werten zu untersuchen.

2. Theoretischer Rahmen: Das Kapitel führt in die feministische Forschungsperspektive und das Prinzip des Gender-Mainstreamings ein, um diese mit der Geschichte der Gleichstellung in der EU zu verknüpfen.

3. Analyse der MOE-Länder: Auf Basis einer Literaturanalyse werden die Schwierigkeiten der Transformationsländer aufgezeigt, den „gender acquis“ zu erfüllen, wobei insbesondere soziokulturelle Widerstände und das Erbe des Sozialismus beleuchtet werden.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das gesetzliche Regelwerk der EU zur Geschlechtergleichstellung zwar existiert, die praktische Umsetzung in den neuen Mitgliedsstaaten jedoch durch spezifische historische und politische Faktoren erheblich erschwert wird.

Schlüsselwörter

Europäische Union, EU-Osterweiterung, Geschlechtergleichstellung, Gender-Mainstreaming, Feministische Perspektive, Transformation, MOE-Länder, Politische Partizipation, gender acquis, Politische Kultur, Postsozialismus, Fraueninteressen, Geschlechterrollen, Gleichstellungspolitik, Transformationsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen mittel- und osteuropäischer Länder bei der Integration des „gender acquis“ der EU im Zuge der Osterweiterung aus einer feministischen Sichtweise.

Welche thematischen Felder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die EU-Gleichstellungspolitik, die politische Partizipation von Frauen, der Einfluss der jeweiligen politischen Kultur in Transformationsländern und die theoretische Fundierung durch den Feminismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, warum es in den postkommunistischen Beitrittsländern trotz EU-Verpflichtungen zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Gleichstellungszielen kam.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin nutzt eine systematische Literaturanalyse, um bestehende Forschungsergebnisse zu vergleichen und die Diskrepanz zwischen EU-Vorgaben und nationaler Praxis zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Situation in den MOE-Ländern, wobei insbesondere die ökonomische Transformation und die negative Wahrnehmung des Feminismus nach dem Zusammenbruch des Sozialismus hervorgehoben werden.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gender-Mainstreaming, EU-Osterweiterung, Transformationsgesellschaften, politische Kultur und die feministische Analyse der Machtverhältnisse.

Warum wird der Feminismus als „fremde“ Ideologie in den MOE-Ländern wahrgenommen?

Aufgrund der sozialistischen Vergangenheit, in der die formale Gleichstellung als erreicht galt, wird Feminismus oft als westliches, kapitalistisches und importiertes Konzept missverstanden oder abgelehnt.

Welche Rolle spielt der „gender acquis“ in der Argumentation?

Er dient als Maßstab für die Beitrittsverpflichtungen, deren lückenhafte Umsetzung als Symptom für mangelnde Akzeptanz der Geschlechtergleichstellung als politisches Ziel gewertet wird.

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Details

Title
Analyse der Schwierigkeiten der MOE-Länder, den „gender acquis“ der EU zu erfüllen – eine Betrachtung aus feministischer Perpektive
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
2,0
Author
Sarah Bastemeyer (Author)
Publication Year
2011
Pages
14
Catalog Number
V183634
ISBN (eBook)
9783656080442
ISBN (Book)
9783656080497
Language
German
Tags
analyse schwierigkeiten moe-länder betrachtung perpektive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Bastemeyer (Author), 2011, Analyse der Schwierigkeiten der MOE-Länder, den „gender acquis“ der EU zu erfüllen – eine Betrachtung aus feministischer Perpektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183634
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