The relationship between Jane Eyre and Edward Fairfax Rochester plays a major part in the novel of Jane Eyre, as Rochester turns out to be the love of Jane's life. At first she finds him rather impolite and cold-hearted, but soon they become kindred souls. When Rochester tries to secure her in a bigamous marriage, he forces Jane to leave him. While Rochester falls victim to his wife, Jane becomes an independent heiress. When in the end they are reunited, the power structure of their relationship has been inverted. Rochester has to learn to depend on Jane, who in the meantime had to realize that she can only truly be happy living with her master.
The story of Jane Eyre and Edward Rochester has often been read as a model for the genre of romance. There are two lovers who must overcome certain obstacles to be reunited in the end and live happily ever after. Such a genuine romance is the product of two lovers who both choose their partner by their own free will. They choose to be with one another because of their feelings for each other and not for other reasons like money, social status or just mere passion. But Jane Eyre and Edward Rochester couldn't be more different regarding their financial situations and social backgrounds. What is more, there is a big difference in their age and also in their intentions. For these reasons I wish to challenge the assumption that this is a genuine romance.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. The Victorian Era
2.1 Profession and Status of a Governess
2.2 Social Conventions and Courtship
2.3 Concepts of Love
3. Character Portraits
3.1 Jane Eyre
3.2 Edward Fairfax Rochester
4. The Relationship between Jane and Rochester
5. Conclusion
6. Bibliography
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Liebesbeziehung zwischen Jane Eyre und Edward Fairfax Rochester in Charlotte Brontës Roman, um die weit verbreitete Annahme zu hinterfragen, es handele sich um eine "wahre Romanze". Dabei wird analysiert, inwieweit soziale Hierarchien, Machtgefälle und die spezifischen viktorianischen Konventionen die Entscheidungsgrundlagen der Protagonisten für ihre Ehe beeinflussen.
- Analyse der sozialen Hintergründe und des Status einer Gouvernante in der viktorianischen Ära.
- Gegenüberstellung der Charakterprofile von Jane Eyre und Edward Rochester hinsichtlich ihrer Motivationen.
- Untersuchung des Machtgefälles und der Manipulation in ihrer Beziehungsdynamik.
- Kritische Reflexion über das Konzept der "wahren Romanze" vor dem Hintergrund ökonomischer Abhängigkeiten.
- Bewertung der Entwicklung von Janes Unabhängigkeit und Rochesters Abhängigkeit im Verlauf der Handlung.
Auszug aus dem Buch
The Relationship between Jane and Rochester
When Jane returns to Thornfield from her visit to Gateshead, it becomes quite obvious that Rochester had missed and awaited her presence. In a “splendid midsummer” night they meet each other in the orchard. Rochester tells Jane that he is to marry Blanche Ingram and has found her a new position with a lady in Ireland (220f.). By making her suffer, he compels her to express her feelings for him. Jane believes her deepest fears to become reality and that her new home and employer, whom she loves, will be taken away from her.
She had thought that Rochester might be her 'kindred spirit' and that he might feel the same, but now Rochester threatens to dismiss her. "The vehemence of emotion, stirred by grief and love within me, was claiming mastery, and struggling for full sway, and asserting a right to predominate, to overcome to live, rise, and reign at last: yes, – and to speak" (222). Rochester's conscious manipulation coerces Jane into blurting out her feelings. By pursuing this strategy, Rochester tries to make Jane believe that she would be the one who would suffer from their separation and not the other way around. Only after threatening her with eternal separation he offers marriage to her. In acting this way, he plays on the fact of being her master, the one in charge of the situation. He does not really leave her any decision not to marry him.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, stellt die Forschungsfrage nach der Authentizität der Romanze zwischen Jane und Rochester und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2. The Victorian Era: Es werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Status der Gouvernante sowie viktorianische Konventionen zu Ehe und Liebe, beleuchtet.
3. Character Portraits: Hier werden die Persönlichkeiten von Jane Eyre und Edward Fairfax Rochester analysiert, um ihre sozialen Hintergründe und Beweggründe zu verdeutlichen.
4. The Relationship between Jane and Rochester: Dieses zentrale Kapitel untersucht die Dynamik der Beziehung, das Machtgefälle und die bewusste Manipulation durch Rochester.
5. Conclusion: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die Beziehung aufgrund der Abhängigkeitsverhältnisse eher einer Vernunftehe als einer "wahren Romanze" gleicht.
6. Bibliography: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.
Schlüsselwörter
Jane Eyre, Edward Rochester, Charlotte Brontë, Vikorianisches Zeitalter, Gouvernante, Liebesbeziehung, Machtgefälle, Soziale Konventionen, Vernunftehe, Romanze, Charakterstudie, Abhängigkeit, Unabhängigkeit, Geschlechterrollen, Literaturanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der zentralen Liebesbeziehung im Roman "Jane Eyre" und hinterfragt kritisch, ob diese als genuine Romanze bezeichnet werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit konzentriert sich auf soziale Schichtunterschiede, die Rolle der Frau im viktorianischen Zeitalter, das Konzept der Liebesheirat versus Vernunftehe und das Machtverhältnis zwischen Arbeitgeber und Angestellter.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, die weit verbreitete romantische Interpretation der Beziehung zwischen Jane und Rochester zu dekonstruieren und aufzuzeigen, dass Janes Entscheidung für die Ehe maßgeblich durch soziale Zwänge und Manipulation beeinflusst ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin wählt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text anhand von Schlüsselszenen interpretiert und durch historische sowie soziologische Kontexte der viktorianischen Zeit stützt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung des historischen Kontextes (Viktorianismus), eine Charakterisierung der Protagonisten und eine detaillierte Analyse ihrer Beziehungsentwicklung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie "Soziale Hierarchien", "Machtdynamik", "Victorian Era" und "Feminine Autonomie" beschreiben.
Wie spielt das Motiv der "Gouvernante" eine Rolle für die Beziehung?
Der Status als Gouvernante definiert Janes soziale Unterlegenheit gegenüber Rochester; ihre finanzielle Abhängigkeit und ihre Sorge um ihre Existenzgrundlage machen sie anfälliger für Rochesters manipulative Strategien.
Wie verändert sich die Machtstruktur zwischen Jane und Rochester im Verlauf der Geschichte?
Während Rochester zu Beginn als dominanter "Meister" auftritt, kehrt sich die Dynamik nach Janes finanzieller Unabhängigkeit und Rochesters Erblindung um, sodass Jane am Ende die dominierende Position innehat.
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- Anonym (Author), 2011, The Love Story in Jane Eyre - A Genuine Romance?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183623