Kultursysteme und Bewusstseinsräume werden dergestalt korreliert, dass das Kulturelle in jedem Kontext beherrschbar wird.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip
Understanding the German Cultural System
1. A Glance at German Lands
2. Cultural Healing of Germany
3. Identity, Culture and Freedom
4. The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space
Teil 2
Perspektiven einer emergenten Zivilisationskrise
1. Die Revolution der Nächstenliebe
2. Die großen Kulturrevolutionen: Rückblick und Ausblick
3. Love is all: Creative Altruism in global management
4. Tsunami of the mind
5. Global Culture Systems Analysis
Part 3
The integration of rational and ethical global managerial capabilities
A critical review of the global cultural paradigm
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
Postscriptum
Zielsetzung & Themen
Das Werk verfolgt das Ziel, die Komplexität kultureller Systeme durch ein transkulturelles Managementmodell zu erfassen und zu steuern, um durch die Integration von Rationalität, Ethik und menschlicher Ganzheit eine nachhaltige Zivilisationsentwicklung zu fördern.
- Analyse kultureller Systeme und deren Verknüpfung mit globalem Management.
- Entwicklung des "Transcultural Profiler" als diagnostisches Instrument für Führungskräfte.
- Reflektion über die Rolle von Ethik, Altruismus und Nächstenliebe als notwendige Fundamente für wirtschaftlichen Erfolg.
- Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Identität, Kultur und Freiheit in einer globalisierten Welt.
- Überwindung dialektischer Konfliktkreisläufe durch einen ganzheitlichen, systemanalytischen Ansatz.
Auszug aus dem Buch
A Glance at German Lands
Germany has been one of the most traumatizing and traumatized western countries in recent history. Therefore it merits a closer examination, an additional glance from an intercultural stance. This intercultural approach has only originated in the latter part of the second half of the twentieth century. The concept is new, so new that even the leading US interculturalists barely knew the meaning of the 'intercultural' concept in the middle of the seventies of the past century (Milton Bennett). Thus it is fairly concomitant with the digital age. So, it appeared two hundred years after Bentham had coined the term 'international' to designate relations between sovereign states. However, the meaning of 'nation' which underlies the term 'international' remains unclear. In countries like England and France, where political union has been realised long ago, the term 'nation' means 'state'. In Germany, which has no such history of political unity - the last 're-unification' only dates back to 1989 - 'nation' cannot be equated with a clearly defined political framework. As a consequence, 'nation' rather refers to a the 'cultural community'.
And if the term 'nation' is understood differently, international relations should also be conceptualized differently. Therefore, in Germany for example, there tends to be empowerment of the federal states with regard to international relations, particularly in the economic sector. The pioneers of the intercultural approach continued thinking in terms of 'nations' and 'national cultures'. Therefore, in historically fragmented countries, national culture profiles should be relativized intra-culturally in order to account for possible local and regional differences. Equating fixed cultural values to fixed geopolitical frameworks is only a first step to anchor one's intercultural thinking. The meaning of culture should therefore be contextualized by the cultural history of a country. Subsequent conceptualizations of culture nuance this understanding to allow for a more differentiated understanding of cultural diversity.
Zusammenfassung der Kapitel
Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip: Einführung in die Metaphorik kultureller "trojanischer Pferde" als Herausforderung für ein bewusstes, kunstvolles Management der Kultur.
Understanding the German Cultural System: Detaillierte Untersuchung des deutschen Kulturraums, seiner historischen Fragmentierung und der Suche nach Identität und Ordnung.
Perspektiven einer emergenten Zivilisationskrise: Analyse der Ursachen aktueller Zivilisationskrisen und Plädoyer für eine Rückbesinnung auf ethische Grundwerte.
Die Revolution der Nächstenliebe: Darstellung des Imperativs der Nächstenliebe als notwendige Basis für soziale und wirtschaftliche Stabilität.
Die großen Kulturrevolutionen: Rückblick und Ausblick: Kritische Betrachtung vergangener sozio-kultureller Revolutionen und deren destruktiver Potentiale.
Love is all: Creative Altruism in global management: Argumentation für die Notwendigkeit von Nächstenliebe und Altruismus im modernen Managementkontext.
Tsunami of the mind: Metaphorische Behandlung der Macht des Geistes und der Notwendigkeit, diesen für positive Ziele zu steuern.
Global Culture Systems Analysis: Einführung eines systemanalytischen Ansatzes zur Erfassung globaler Kultursysteme.
The integration of rational and ethical global managerial capabilities: Zusammenführung von rationalen und ethischen Managementansätzen unter Einbeziehung transkultureller Konzepte.
A critical review of the global cultural paradigm: Reflexion über die bestehenden Paradigmen der interkulturellen Forschung und deren Erweiterungspotential.
The State of the Intercultural Art and Science: Überprüfung des aktuellen Stands der interkulturellen Forschung unter Einbeziehung humaner Relativität.
Enhancing the intercultural art and science: Vorstellung von Modellen zur Erhöhung kultureller Intelligenz durch die Integration quantenphysikalischer Metaphern.
Schlüsselwörter
Kulturmanagement, Transkulturelle Intelligenz, Nächstenliebe, Globales Management, Systemanalyse, Identität, Ethik, Altruismus, Interkulturelle Forschung, Bewusstsein, Zivilisationskrise, Transformation, Transdisziplinarität, Führung, Ganzheitlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Management komplexer Kultursysteme. Sie argumentiert, dass ein rein mechanistisches Verständnis von Kultur nicht ausreicht und schlägt stattdessen einen transkulturellen, ethisch fundierten Ansatz vor.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Überwindung kultureller Fragmentierung, die Rolle von Werten wie Nächstenliebe und Altruismus im globalen Business sowie die Anwendung systemtheoretischer und quantenphysikalischer Metaphern zur besseren Steuerung kultureller Prozesse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Führungskräften ein Werkzeug – den "Transcultural Profiler" – an die Hand zu geben, um kulturelle Komplexität ganzheitlich zu verstehen, kulturelle Konflikte zu vermeiden und durch ethisch verantwortungsvolles Handeln nachhaltigen Erfolg zu sichern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor verwendet eine transdisziplinäre Methode, die soziologische Systemanalyse, Managementlehre, Philosophie und neurophysiologische Analogien verbindet, um komplexe menschliche und kulturelle Zusammenhänge darzustellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Konzepte wie das "trojanische Prinzip", die Bedeutung der Nächstenliebe in Krisenzeiten, die Analyse globaler Kultursysteme mittels eines Algorithmus (ALG-System) und die Vorstellung des "Transcultural Profiler" als Navigationsinstrument für Manager detailliert ausgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Transkulturalität, ganzheitliches Management, Ethik, systemisches Bewusstsein und die Integration von Ratio und Intuition charakterisiert.
Welche Bedeutung hat das Bild der "Trojanischen Pferde" in diesem Buch?
Die Metapher beschreibt systemkorrumpierende Einflüsse, die unbemerkt in Kulturen eindringen und deren Integrität untergraben. Das Ziel ist deren "Zähmung" durch Bewusstheit und ethische Führung.
Warum vergleicht der Autor Kultur mit einem "Tsunami of the mind"?
Wie ein physischer Tsunami durch das Fundament des Meeres bedingt ist, so werden soziale und politische Umbrüche durch Prozesse im menschlichen Geist angetrieben. Durch die Steuerung dieser geistigen Wellen kann laut Autor Einfluss auf die materielle Welt genommen werden.
Was ist der "Transcultural Profiler"?
Es handelt sich um ein diagnostisches Modell in Form einer architektonischen Kuppelmetapher, das 12 Ebenen (Oktaven) umfasst, um die psychologische Architektur einer Führungskraft zu kartieren und deren kulturelle Integrationsfähigkeit zu messen.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2011, Trojanische Pferde und ihre Zähmung. Kultur und das trojanische Pferd-Motiv. Eine Herausforderung für das Management. , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183560