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Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz

1000 Jahre Urgeschichte

Titel: Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz

Fachbuch , 2011 , 86 Seiten

Autor:in: Ernst Probst (Autor:in)

Archäologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rund 1000 Jahre Urgeschichte von etwa 2300 bis 1300/1200 v. Chr. passieren in dem Taschenbuch »Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz« in Wort und Bild Revue. Geschildert werden die Anatomie der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter und Bronzegießer, ihre Höhensiedlungen, Kleidung, ihr Schmuck, ihre Keramik, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Jagdtiere, ihr Verkehrswesen, Handel, ihre Kunstwerke und Religion. Verfasser dieses Taschenbuches ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Er hat sich vor allem durch seine Werke »Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) einen Namen gemacht. Das Taschenbuch »Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz« ist Dr. Gretel Gallay (heute Callesen), Dr. Albert Hafner und Dr. Jürg Rageth gewidmet, die den Autor mit Rat und Tat bei den Recherchen über Kulturen der Bronzezeit in der Schweiz unterstützt haben. Es enthält Lebensbilder der wissenschaftlichen Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert aus Königswinter.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Frühbronzezeit in der Schweiz

Abfolge und Verbreitung der Kulturen und Gruppen

Graubünden war kein Durchgangsland

Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Frühbronzezeit

Die Mittelbronzezeit in der Schweiz

Abfolge und Verbreitung der Kulturen und Gruppen

Das Bergdorf auf dem Padnal

Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Mittelbronzezeit

Die wissenschaftliche Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert

Der Autor Ernst Probst

Bücher von Ernst Probst

Zielsetzung & Themen

Dieses Werk bietet eine umfassende wissenschaftliche Übersicht zur bronzezeitlichen Besiedlung des inneralpinen Raums in der Schweiz, mit besonderem Fokus auf die Eigenständigkeit der dortigen Kulturen und deren wirtschaftliche sowie kulturelle Errungenschaften.

  • Kulturelle Identität und Abgrenzung der Inneralpinen Bronzezeit-Kultur
  • Die Bedeutung von Höhensiedlungen als Lebens- und Wirtschaftsraum
  • Metallurgie und technische Fertigkeiten der bronzezeitlichen Bevölkerung
  • Handelsbeziehungen und Fernverkehr über die Alpenpässe
  • Religiöse Praktiken und rituelle Handlungen, belegt durch Funde in Quellen

Auszug aus dem Buch

Graubünden war kein Durchgangsland

Die Funde aus der Frühbronzezeit von etwa 2300 bis 1600 v. Chr. in weiten Teilen Graubündens unterscheiden sich merklich von denen der Westschweiz und des Mittellandes. Deshalb rechnet man die Hinterlassenschaften in diesem inneralpinen Gebiet einer eigenständigen Kultur zu. Jene Kultur wird nach einem Vorschlag des beim Archäologischen Dienst Graubünden tätigen Prähistorikers Jürg Rageth von 1986 und anderen Experten als »Inneralpine Bronzezeit-Kultur« oder »Inneralpine Bronzezeit« bezeichnet. Vorher gab es Versuche, die Ausdrücke Crestaulta-Kultur oder Bündnerische Bronzezeit einzuführen.

Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur behauptete ihr Eigenleben auch in der Mittelbronzezeit von etwa 1600 bis 1200 v. Chr. und teilweise sogar noch in der Spätbronzezeit von etwa 1200 bis 800 v. Chr. Nach Ansicht von Jürg Rageth könnten zu Beginn der Frühbronzezeit im inneralpinen Gebiet fremde Menschen bei der Suche nach Kupfererz und geeigneten Siedlungsstandorten eingewandert sein und sich dort niedergelassen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in das Themenfeld der bronzezeitlichen Kulturen der Schweiz sowie Vorstellung des Autors und der wissenschaftlichen Grundlage.

Die Frühbronzezeit in der Schweiz: Darstellung der zeitlichen Abfolge und der Verbreitung verschiedener Kulturgruppen in der Schweiz zwischen 2300 und 1600 v. Chr.

Graubünden war kein Durchgangsland: Analyse der eigenständigen Entwicklung der Inneralpinen Bronzezeit-Kultur im Kanton Graubünden unter Abgrenzung zu anderen Regionen.

Die Mittelbronzezeit in der Schweiz: Überblick über die kulturelle Entwicklung und Veränderungen der Siedlungsmuster in der Schweiz während der Mittelbronzezeit.

Das Bergdorf auf dem Padnal: Detaillierte Untersuchung einer spezifischen Höhensiedlung als Paradebeispiel für das Leben und Wirken innerhalb der Inneralpinen Bronzezeit-Kultur.

Schlüsselwörter

Bronzezeit, Inneralpine Bronzezeit-Kultur, Graubünden, Höhensiedlung, Padnal, Archäologie, Metallurgie, Tauschhandel, Alpenpässe, Frühbronzezeit, Mittelbronzezeit, Jürg Rageth, Crestaulta, Mauritiusquelle, Siedlungsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Das Werk befasst sich mit der tausendjährigen Urgeschichte der Schweiz im Bereich der Bronzezeit, wobei der Schwerpunkt auf der eigenständigen kulturellen Entwicklung im inneralpinen Raum liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Siedlungsweise, die wirtschaftliche Grundlage durch Ackerbau und Bergbau, die Metallverarbeitung sowie die Handelsbeziehungen der bronzezeitlichen Kulturen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Inneralpinen Bronzezeit-Kultur nachzuweisen und das veraltete Bild von Graubünden als reines Durchgangsland wissenschaftlich zu korrigieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung archäologischer Ausgrabungsbefunde, Fundanalysen (Keramik, Metallobjekte) und die Einordnung in den zeitlichen Kontext durch radiometrische Daten.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Fundstellen, insbesondere die Höhensiedlung auf dem Padnal, sowie auf die Analyse von Grabfunden und Opfergaben.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Die zentralen Begriffe sind Bronzezeit, Graubünden, Inneralpine Bronzezeit-Kultur, Höhensiedlung, Padnal sowie archäologische Funde wie Gussformen und Bestattungsriten.

Wie wurde die Wasserversorgung auf dem Padnal sichergestellt?

Aufgrund der Lage in einer Geländemulde legten die Bewohner eine aufwendige Zisterne aus Lärchenholz an, um Regen- und Schmelzwasser für ihre Siedlung zu speichern.

Welche Bedeutung haben die Felszeichnungen von Crap Carschenna?

Die Felszeichnungen belegen die Beschäftigung der bronzezeitlichen Bevölkerung mit astronomischen Phänomenen oder rituellen Darstellungen und zeugen von einer komplexen geistigen Welt der damaligen Zeit.

Ende der Leseprobe aus 86 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz
Untertitel
1000 Jahre Urgeschichte
Autor
Ernst Probst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
86
Katalognummer
V183451
ISBN (eBook)
9783656081487
ISBN (Buch)
9783656081739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bronzezeit Frühbronzezeit Mittelbronzezeit Archäologie Urgeschichte Schweiz Graubünden Ernst Probst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ernst Probst (Autor:in), 2011, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183451
Blick ins Buch
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