In der professionellen interkulturellen Management Entwicklungspraxis hat sich ein das 3/4-Phasen Modell der interkulturellen Management Kompetenzentwicklung als praktisch erwiesen. Je nachdem, ob man die Praxis in den Kreislauf miteinbezieht, handelt es sich um einen Kreislauf mit den folgenden 3 oder 4 Phasen:
1. Kulturelle Bewusstheitsentwicklung
2. Kultureller Wissenserwerb
3. Kulturelle Kompetenzentwicklung
4. Interkulturelle Praxis
Inhaltsverzeichnis
Teil 1 Grundlagen der interkulturellen Kompetenz
Abschnitt 1. Kultur-Bewusstheit
Kapitel 1. Einführung: Kulturelle Bewusstheit, kulturelles Wissen und kulturelle Kompetenz
Das 3-Phasen Modell der interkulturellen Management Kompetenzentwicklung
Eine T-Man Metapher der interkulturellen Kompetenz
Kapitel 2. Kultur verstehen: Struktur und Kultur des Menschen. Multimodellierung der psychologischen Architektur und ihrer Prozesse
Kulturdefinition
Die Entstehung des Kulturprofils
Bewusstseinsarchitektur und Kultur
Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen
Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur
Abschnitt 2. Kultur-Wissen
Kapitel 1. Kultur modellieren: Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung
Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel
Geert Hofstede (achtziger Jahre)
Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)
Edward T. Hall and Mildred R. Hall (neunziger Jahre)
Brannen und Salk (2000)
Kapitel 2. Hofstede und darüber hinaus? Die kulturelle Forschung evaluieren, systematisieren, integrieren und transzendieren
Part 2 The Integration of the Intercultural Acquis In A Scientifically-Based Transcultural Framework
Section 3. Advanced Cultural Awareness And Cultural Knowledge. A blueprint of a transcultural management framework
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
Abschnitt 4. Kultur-Management Kompetenz. The management of intercultural projects and interfaces
Kapitel 1. INTRAPSYCHISCHES PROZESS- UND INTERKULTURELLES KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT
Das ORJI-Modell
Der MIS-Faktor Prozess
Die PIE-Metapher
Multimodellierung intrapsychischer Prozesse
Kapitel 2. VISUELLE SYSTEMATISIERUNG DER WELTKULTUREN
Das Balkendiagramm der Weltkulturen
Das bipolarisierte Kontinuum der Weltkulturen
Weltkulturenkartierung
Emergente Kulturprofile im globalen Management
Epochales Bewusstseinsorientiertes (ALG)-Clustering
Das Radardiagramm
Kapitel 2A: GLOBAL CULTURE SYSTEMS ANALYSIS
Sustainability and Accountability
Kapitel 3. INTERKULTURELLE ENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK
Geometrisierung und Numerisierung des interkulturellen Profiling und Matching
Die Diagnostik des interkulturellen Anpassungsverlaufs
Distanzdiagnostik
Globale Mindset Diagnostik
Spezieller interkultureller Managementkompetenzerwerb
Transnationale Manager
Das Entwicklungsprofil unter globalem Blickwinkel
Kultur und Bewusstsein: Die Bedingtheit der interkulturellen Entwicklung durch die psychologische Entwicklung
Die Entwicklung transkultureller Intelligenz
Der transkulturelle Profiler als Entwicklungsspirale
Kapitel 4. KULTUR UND BEWUSSTSEIN
Die Bedingtheit der interkulturellen Kompetenz durch die psychologische Entwicklung
Kapitel 5. DIE ENTWICKLUNG TRANSKULTURELLER INTELLIGENZ
Eine transkulturelle Perspektive
Kapitel 6. GLOBALISIERUNGSMANAGEMENT
Revuepassierung der Globalisierungsstrategien im weltweiten Vergleich unter transkulturellem Blickwinkel:
Levitt Theodore
Ohmae Kenichi
Perlmutter Howard
Adler Nancy
Bartlett, Ghoshal and Birkinshaw
Transnationales Management
Vergleich der Globalisierungskonzepte unter transkulturellem Blickwinkel
Kapitel 7. TRANSNATIONAL MANAGEMENT
Kapitel 8. GLOBALES BUSINESS TEAM MANAGEMENT
Das globale Hochleistungsteam
Teambildung
Teamcharter
Teamprozess
Diversität vs. Integration
Der Teamleiter
Vertrauen im Team
Kapitel 9. MANAGING GLOBAL NEGOTIATIONS
A review
Kapitel 10. GLOBALES SYNERGIEMANAGEMENT
360° Transkulturelle Synergie
Section/Abschnitt 5. Praxology: From interculturalism to transculturalism: A Synopsis of Inter- and enhanced transcultural management instruments
Section/Abschnitt 6. Praxis: Experiential learning-based cultural skills development: Simulation, Rollenspiel und Fallstudie im Kontext interkulturellen Erfahrungslernens
Part 3 Bilinguales Englisch-Deutsches inter- und transkulturelles Management Referenzwörterbuch
Bilingual English-German Inter- and Transcultural Management Reference Dictionary
Bibliography
Postscript
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für interkulturelle Kompetenz zu entwickeln, das über rein instrumentelle Ansätze hinausgeht. Der Autor verfolgt die Forschungsfrage, wie durch eine ganzheitliche Bewusstseinsarchitektur eine nachhaltige und synergetische Form des globalen Managements erreicht werden kann, die kulturelle Unterschiede nicht nur toleriert, sondern als strategischen Erfolgsfaktor nutzt.
- Grundlagen der interkulturellen Kompetenz und Bewusstseinsarchitektur
- Evaluation und Integration bestehender Kulturmodelle (Hofstede, Trompenaars, etc.)
- Entwicklung eines transkulturellen Management-Frameworks (Transcultural Profiler)
- Intrapsychisches Prozess- und Kommunikationsmanagement im globalen Kontext
- Praktische Instrumente für interkulturelles Erfahrungslernen (Simulationen, Rollenspiele)
Auszug aus dem Buch
Kapitel 1. Einführung: Kulturelle Bewusstheit, kulturelles Wissen und kulturelle Kompetenz
Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt. Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Großteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird.
Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen. Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Diese Einführung thematisiert die Herausforderungen der Globalisierung und die Notwendigkeit, interkulturelle Begegnungen weg von historischen Konfliktparadigmen hin zu einer für alle Beteiligten nützlichen Form zu gestalten.
Kapitel 2: Hier wird Kultur als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Individuum und Umwelt definiert, wobei verschiedene Modelle zur Beschreibung der psychologischen Architektur des Menschen vorgestellt werden.
Kapitel 3: Dieses Kapitel widmet sich der systematischen Erfassung und Diagnose interkultureller Profile, unter anderem durch die Geometrisierung kultureller Unterschiede mittels Radardiagrammen.
Kapitel 4: Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen psychologischer Bewusstseinsentwicklung und der Fähigkeit, interkulturelle Kompetenz nachhaltig zu erwerben.
Kapitel 5: Hier wird der Ansatz der transkulturellen Intelligenz vorgestellt, der darauf abzielt, durch eine zentrierte innere Haltung kulturelle Konditionierungen zu transzendieren.
Kapitel 6: Eine kritische Bestandsaufnahme bisheriger Globalisierungsstrategien im Management, verbunden mit der Forderung nach einer ganzheitlicheren, am Menschen orientierten Sichtweise.
Schlüsselwörter
Interkulturelle Kompetenz, Transkulturalität, Bewusstseinsarchitektur, Kulturmanagement, Globalisierung, Mentale Software, Interkulturelle Synergie, Identität, Soziale Kohäsion, Psychologische Entwicklung, Transnationales Management, Cultural Awareness, Werte-Praktiken-Balance, Interkulturelles Lernen, Human Intelligence.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Menschen und Organisationen in einer globalisierten Welt erfolgreich mit kultureller Diversität umgehen können, indem sie über rein oberflächliche Modelle hinaus zu einer tiefgreifenden transkulturellen Kompetenz gelangen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen umfassen die psychologischen Grundlagen der kulturellen Konditionierung, die Evaluation bekannter Kulturmodelle, das Management von interkulturellen Teams und Verhandlungen sowie die Entwicklung eines transkulturellen "Profilers".
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Schaffung eines ganzheitlichen "transkulturellen" Rahmens, der Individuen und Unternehmen befähigt, kulturelle Unterschiede nicht nur zu managen, sondern durch eine höhere Form der Bewusstheit synergetisch zu nutzen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Psychologie, Philosophie, Neurophysiologie, Quantenphysik (als Metapher) und den modernen Managementwissenschaften integriert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Modellierung der menschlichen Psyche im interkulturellen Kontext, der Diagnostik von interkulturellen Anpassungsprozessen und konkreten Strategien für globale Verhandlungen und Teamführung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind Transkulturalität, Bewusstseinsarchitektur, Kulturmanagement, Synergie und die Überwindung von kultureller Konditionierung.
Wie definiert der Autor das Konzept der "mentalen Software"?
In Anlehnung an Geert Hofstede beschreibt der Autor Kultur als eine kollektive mentale Programmierung, die das Denken, Fühlen und Handeln von Menschen beeinflusst und durch primäre, sekundäre und tertiäre Sozialisation erworben wird.
Warum hält der Autor die "noetische Ebene" für so wichtig?
Die noetische Ebene fungiert als übergeordnete Instanz des Bewusstseins, die es ermöglicht, die Dialektik kultureller Unterschiede zu transzendieren und als neutraler Beobachter integrierend auf interkulturelle Prozesse einzuwirken.
- Quote paper
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2011, Interkulturelle Bewusstheit, Wissen und Kompetenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183349