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Interkulturelle Bewusstheit, Wissen und Kompetenzen

Intercultural Awareness, Knowledge and Skills

Title: Interkulturelle Bewusstheit, Wissen und Kompetenzen

Textbook , 2011 , 394 Pages

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In der professionellen interkulturellen Management Entwicklungspraxis hat sich ein das 3/4-Phasen Modell der interkulturellen Management Kompetenzentwicklung als praktisch erwiesen. Je nachdem, ob man die Praxis in den Kreislauf miteinbezieht, handelt es sich um einen Kreislauf mit den folgenden 3 oder 4 Phasen:

1. Kulturelle Bewusstheitsentwicklung
2. Kultureller Wissenserwerb
3. Kulturelle Kompetenzentwicklung
4. Interkulturelle Praxis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil 1 Grundlagen der interkulturellen Kompetenz

Abschnitt 1. Kultur-Bewusstheit

Kapitel 1. Einführung: Kulturelle Bewusstheit, kulturelles Wissen und kulturelle Kompetenz

Das 3-Phasen Modell der interkulturellen Management Kompetenzentwicklung

Eine T-Man Metapher der interkulturellen Kompetenz

Kapitel 2. Kultur verstehen: Struktur und Kultur des Menschen. Multimodellierung der psychologischen Architektur und ihrer Prozesse

Kulturdefinition

Die Entstehung des Kulturprofils

Bewusstseinsarchitektur und Kultur

Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen

Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur

Abschnitt 2. Kultur-Wissen

Kapitel 1. Kultur modellieren: Bewusstseinsarchitektur und interkulturelle Forschung

Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel

Geert Hofstede (achtziger Jahre)

Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)

Edward T. Hall and Mildred R. Hall (neunziger Jahre)

Brannen und Salk (2000)

Kapitel 2. Hofstede und darüber hinaus? Die kulturelle Forschung evaluieren, systematisieren, integrieren und transzendieren

Part 2 The Integration of the Intercultural Acquis In A Scientifically-Based Transcultural Framework

Section 3. Advanced Cultural Awareness And Cultural Knowledge. A blueprint of a transcultural management framework

1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research

2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence

Abschnitt 4. Kultur-Management Kompetenz. The management of intercultural projects and interfaces

Kapitel 1. INTRAPSYCHISCHES PROZESS- UND INTERKULTURELLES KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT

Das ORJI-Modell

Der MIS-Faktor Prozess

Die PIE-Metapher

Multimodellierung intrapsychischer Prozesse

Kapitel 2. VISUELLE SYSTEMATISIERUNG DER WELTKULTUREN

Das Balkendiagramm der Weltkulturen

Das bipolarisierte Kontinuum der Weltkulturen

Weltkulturenkartierung

Emergente Kulturprofile im globalen Management

Epochales Bewusstseinsorientiertes (ALG)-Clustering

Das Radardiagramm

Kapitel 2A: GLOBAL CULTURE SYSTEMS ANALYSIS

Sustainability and Accountability

Kapitel 3. INTERKULTURELLE ENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK

Geometrisierung und Numerisierung des interkulturellen Profiling und Matching

Die Diagnostik des interkulturellen Anpassungsverlaufs

Distanzdiagnostik

Globale Mindset Diagnostik

Spezieller interkultureller Managementkompetenzerwerb

Transnationale Manager

Das Entwicklungsprofil unter globalem Blickwinkel

Kultur und Bewusstsein: Die Bedingtheit der interkulturellen Entwicklung durch die psychologische Entwicklung

Die Entwicklung transkultureller Intelligenz

Der transkulturelle Profiler als Entwicklungsspirale

Kapitel 4. KULTUR UND BEWUSSTSEIN

Die Bedingtheit der interkulturellen Kompetenz durch die psychologische Entwicklung

Kapitel 5. DIE ENTWICKLUNG TRANSKULTURELLER INTELLIGENZ

Eine transkulturelle Perspektive

Kapitel 6. GLOBALISIERUNGSMANAGEMENT

Revuepassierung der Globalisierungsstrategien im weltweiten Vergleich unter transkulturellem Blickwinkel:

Levitt Theodore

Ohmae Kenichi

Perlmutter Howard

Adler Nancy

Bartlett, Ghoshal and Birkinshaw

Transnationales Management

Vergleich der Globalisierungskonzepte unter transkulturellem Blickwinkel

Kapitel 7. TRANSNATIONAL MANAGEMENT

Kapitel 8. GLOBALES BUSINESS TEAM MANAGEMENT

Das globale Hochleistungsteam

Teambildung

Teamcharter

Teamprozess

Diversität vs. Integration

Der Teamleiter

Vertrauen im Team

Kapitel 9. MANAGING GLOBAL NEGOTIATIONS

A review

Kapitel 10. GLOBALES SYNERGIEMANAGEMENT

360° Transkulturelle Synergie

Section/Abschnitt 5. Praxology: From interculturalism to transculturalism: A Synopsis of Inter- and enhanced transcultural management instruments

Section/Abschnitt 6. Praxis: Experiential learning-based cultural skills development: Simulation, Rollenspiel und Fallstudie im Kontext interkulturellen Erfahrungslernens

Part 3 Bilinguales Englisch-Deutsches inter- und transkulturelles Management Referenzwörterbuch

Bilingual English-German Inter- and Transcultural Management Reference Dictionary

Bibliography

Postscript

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für interkulturelle Kompetenz zu entwickeln, das über rein instrumentelle Ansätze hinausgeht. Der Autor verfolgt die Forschungsfrage, wie durch eine ganzheitliche Bewusstseinsarchitektur eine nachhaltige und synergetische Form des globalen Managements erreicht werden kann, die kulturelle Unterschiede nicht nur toleriert, sondern als strategischen Erfolgsfaktor nutzt.

  • Grundlagen der interkulturellen Kompetenz und Bewusstseinsarchitektur
  • Evaluation und Integration bestehender Kulturmodelle (Hofstede, Trompenaars, etc.)
  • Entwicklung eines transkulturellen Management-Frameworks (Transcultural Profiler)
  • Intrapsychisches Prozess- und Kommunikationsmanagement im globalen Kontext
  • Praktische Instrumente für interkulturelles Erfahrungslernen (Simulationen, Rollenspiele)

Auszug aus dem Buch

Kapitel 1. Einführung: Kulturelle Bewusstheit, kulturelles Wissen und kulturelle Kompetenz

Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt. Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Großteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird.

Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen. Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Diese Einführung thematisiert die Herausforderungen der Globalisierung und die Notwendigkeit, interkulturelle Begegnungen weg von historischen Konfliktparadigmen hin zu einer für alle Beteiligten nützlichen Form zu gestalten.

Kapitel 2: Hier wird Kultur als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Individuum und Umwelt definiert, wobei verschiedene Modelle zur Beschreibung der psychologischen Architektur des Menschen vorgestellt werden.

Kapitel 3: Dieses Kapitel widmet sich der systematischen Erfassung und Diagnose interkultureller Profile, unter anderem durch die Geometrisierung kultureller Unterschiede mittels Radardiagrammen.

Kapitel 4: Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen psychologischer Bewusstseinsentwicklung und der Fähigkeit, interkulturelle Kompetenz nachhaltig zu erwerben.

Kapitel 5: Hier wird der Ansatz der transkulturellen Intelligenz vorgestellt, der darauf abzielt, durch eine zentrierte innere Haltung kulturelle Konditionierungen zu transzendieren.

Kapitel 6: Eine kritische Bestandsaufnahme bisheriger Globalisierungsstrategien im Management, verbunden mit der Forderung nach einer ganzheitlicheren, am Menschen orientierten Sichtweise.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Transkulturalität, Bewusstseinsarchitektur, Kulturmanagement, Globalisierung, Mentale Software, Interkulturelle Synergie, Identität, Soziale Kohäsion, Psychologische Entwicklung, Transnationales Management, Cultural Awareness, Werte-Praktiken-Balance, Interkulturelles Lernen, Human Intelligence.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen und Organisationen in einer globalisierten Welt erfolgreich mit kultureller Diversität umgehen können, indem sie über rein oberflächliche Modelle hinaus zu einer tiefgreifenden transkulturellen Kompetenz gelangen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die psychologischen Grundlagen der kulturellen Konditionierung, die Evaluation bekannter Kulturmodelle, das Management von interkulturellen Teams und Verhandlungen sowie die Entwicklung eines transkulturellen "Profilers".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Schaffung eines ganzheitlichen "transkulturellen" Rahmens, der Individuen und Unternehmen befähigt, kulturelle Unterschiede nicht nur zu managen, sondern durch eine höhere Form der Bewusstheit synergetisch zu nutzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Psychologie, Philosophie, Neurophysiologie, Quantenphysik (als Metapher) und den modernen Managementwissenschaften integriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Modellierung der menschlichen Psyche im interkulturellen Kontext, der Diagnostik von interkulturellen Anpassungsprozessen und konkreten Strategien für globale Verhandlungen und Teamführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Transkulturalität, Bewusstseinsarchitektur, Kulturmanagement, Synergie und die Überwindung von kultureller Konditionierung.

Wie definiert der Autor das Konzept der "mentalen Software"?

In Anlehnung an Geert Hofstede beschreibt der Autor Kultur als eine kollektive mentale Programmierung, die das Denken, Fühlen und Handeln von Menschen beeinflusst und durch primäre, sekundäre und tertiäre Sozialisation erworben wird.

Warum hält der Autor die "noetische Ebene" für so wichtig?

Die noetische Ebene fungiert als übergeordnete Instanz des Bewusstseins, die es ermöglicht, die Dialektik kultureller Unterschiede zu transzendieren und als neutraler Beobachter integrierend auf interkulturelle Prozesse einzuwirken.

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Details

Title
Interkulturelle Bewusstheit, Wissen und Kompetenzen
Subtitle
Intercultural Awareness, Knowledge and Skills
Course
private research
Author
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author)
Publication Year
2011
Pages
394
Catalog Number
V183349
ISBN (eBook)
9783656081517
ISBN (Book)
9783656566793
Language
German
Tags
intercultural management intercultural mediaton intercultural cooperation consulting training education strategy international diversity management interkulturelle Management Forschung und Entwicklung internationales Manager Knowhow toransukaruchā  ・ manējimento トランスカルチャー ・ マネジメント транскультурная компетенция - transkulturnaja kompetencija Intercultural &Transcultural Management management interculturel management intercultural
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2011, Interkulturelle Bewusstheit, Wissen und Kompetenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183349
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