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Rezension zu "Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933" von Konrad Zollinger (1990)

Titel: Rezension zu "Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933" von Konrad Zollinger (1990)

Rezension / Literaturbericht , 2007 , 5 Seiten , Note: 2,0 (CH: 5,0)

Autor:in: M.A. Manuel Irman (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seiner Monographie „Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933“ erörtert Konrad Zollinger die Positionen einer Vielzahl schweizerischer Zeitungen gegenüber dem sog. Frontismus von 1933, einer schweizerischen Variante des Nationalsozialismus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

Das vorliegende PDF enthält kein explizites Inhaltsverzeichnis (TOC) mit einer nummerierten Gliederungsliste. Die Struktur des Werks von Konrad Zollinger wird im Text wie folgt beschrieben:

1. Kapitel nach Parteien, Grosstheorien und Ständen (inkl. Konfessionen)

2. Kapitel zur überparteilichen Presse

3. Kapitel zu den Parteiorganen der Frontisten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Reaktionen der Schweizer Presse auf den Aufstieg des Frontismus im Zeitraum vom 30. Januar bis zum 30. September 1933. Ziel ist es, ein differenziertes Bild der Haltung verschiedener politischer Lager und Konfessionen gegenüber dieser antidemokratischen Strömung zu zeichnen und den Einfluss von parteipolitischen Interessen sowie der Sprachregion auf die Berichterstattung herauszuarbeiten.

  • Analyse der Schweizer Presselandschaft zur Zeit des Frontenfrühlings 1933.
  • Untersuchung der parteispezifischen Faschismustheorien und deren Einfluss auf die Berichterstattung.
  • Differenzierung zwischen städtischer und ländlicher Presse.
  • Rolle der Sprachregionen bei der Wahrnehmung der faschistischen Gefahr.
  • Verhalten der überparteilichen Presse und der Frontisten-eigenen Parteiorgane.

Auszug aus dem Buch

Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933

So stellt der Autor z.B. für die Freisinnigen und deren liberale Faschismustheorie fest, das sie „nicht wie die Linke […] auf die neue Strömung mit der Parole ‚Kampf dem Faschismus’ [antworteten], sondern [dass] sie […] vielmehr [hofften], das Volk endlich zu einem politischen Bewusstsein erziehen zu können, welches solche antidemokratischen Staatsformen gerade verhindern würde.“ Solche Standortbestimmungen dienen als Basis zum Verständnis der Reaktionen der anschliessend aufgeführten Presseorgane auf den Frontismus und erschliessen den Gesamtkontext.

Die Organe der Fronten argumentierten in inkonsistenter Weise und wenn Vorwürfe gegen sie erhoben wurden, drehten sie den Spiess in der Regel einfach und erhoben dieselben Vorwürfe gegen ihre Angreifer. Grundsätzlich führten sie alle gegen sie gerichteten Ressentiments auf jüdische oder freimaurerische Einflüsse zurück und entzogen sich so jeder Auseinandersetzung.

Hervorzuheben ist hierbei, dass „nur eine Minderheit der schweizerischen Zeitungen […] die hiesigen Fronten als ‚faschistisch’ oder ‚nationalsozialistisch’“ bezeichneten. Wichtig für die Kommentare über die Frontisten in den verschiedenen Zeitungen waren nicht nur die eigenen parteipolitischen Interessen und deren Vereinbarkeit mit den Fronten, sondern auch die Sprachregion, in der die Zeitung erschien. Da Frankreich vom Faschismus nicht im gleichen Masse betroffen war wie Deutschland und Italien, sah man in der Romandie die Gefahr des Übergreifens desselben entsprechend als nicht so gross an.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel nach Parteien, Grosstheorien und Ständen: Der Autor analysiert die unterschiedlichen Reaktionen der politischen Parteien und Konfessionen, indem er jeweils eine ideologische Standortbestimmung vornimmt und diese durch die konkrete Analyse ausgewählter Zeitungsblätter illustriert.

Kapitel zur überparteilichen Presse: Dieses Kapitel widmet sich der Minderheit von etwa zwanzig Prozent überparteilicher Zeitungen, wobei insbesondere der Tages-Anzeiger als auflagenstärkstes Blatt zur Neutralitätswahrung in der Frontismus-Frage untersucht wird.

Kapitel zu den Parteiorganen der Frontisten: Der Autor legt hier die inkonsistente Argumentationsweise der frontistischen Presse dar, welche Kritik konsequent mit Gegenvorwürfen und Verschwörungstheorien abwehrte.

Schlüsselwörter

Frontismus, Schweizer Presse, Faschismus, 1933, Parteipolitik, Medienanalyse, Konfessionen, Überparteilichkeit, Faschismustheorie, Sprachregionen, Neutralität, Antidemokratie, politische Bildung, Pressegeschichte, Frontenfrühling.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Rezension der Dissertation von Konrad Zollinger, welche die Haltung der Schweizer Presse gegenüber dem aufkommenden Frontismus im Jahr 1933 analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet die Berichterstattung in Abhängigkeit von Parteizugehörigkeit, konfessioneller Ausrichtung, geographischer Lage (Sprachregion) und dem Grad der Parteibindung der jeweiligen Zeitungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Vielfalt der Reaktionen auf den Frontismus aufzuzeigen und zu verstehen, warum nur eine Minderheit der Schweizer Presse die Fronten explizit als faschistisch oder nationalsozialistisch einordnete.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor wählt einen strukturierten Ansatz: Er leitet jedes Kapitel mit einer ideologischen Standortbestimmung der jeweiligen Partei oder Kirche ein, um im Anschluss die reale Berichterstattung in den Zeitungen konkret zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Gruppen, behandelt die überparteiliche Presse und untersucht schliesslich die spezifische Argumentationslogik der frontistischen Parteiorgane selbst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frontismus, Schweizer Presse, Faschismus, 1933, mediale Neutralität und politische Ideologie.

Wie reagierten die Frontisten auf Vorwürfe der Presse?

Zollinger stellt fest, dass die frontistischen Organe meist inkonsistent reagierten, indem sie Vorwürfe einfach umkehrten und Kritik generell auf angebliche jüdische oder freimaurerische Einflüsse zurückführten.

Welchen Einfluss hatte die Sprachregion auf die Berichterstattung?

Da die Romandie sich weniger unmittelbar durch den Faschismus aus Deutschland oder Italien bedroht fühlte, fiel die journalistische Einschätzung der Gefahr dort oft geringer aus als in anderen Regionen.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rezension zu "Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933" von Konrad Zollinger (1990)
Hochschule
Universität Zürich  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar I
Note
2,0 (CH: 5,0)
Autor
M.A. Manuel Irman (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
5
Katalognummer
V183259
ISBN (eBook)
9783656079149
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frontenfrühlng Frontismus Fronten Nationalsozialismus Schweiz Zeitungen 1933 Parteipolitik Parteien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Manuel Irman (Autor:in), 2007, Rezension zu "Frischer Wind oder faschistische Reaktion? Die Haltung der Schweizer Presse zum Frontismus 1933" von Konrad Zollinger (1990), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183259
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  5  Seiten
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