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Jugendgenerationen im 20. Jahrhundert

Vergleich zwischen Helmut Schelsky und Wilhelm Rössler

Title: Jugendgenerationen im 20. Jahrhundert

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 26 Pages , Grade: "keine"

Autor:in: Jennifer Spitznas (Author)

Sociology - Children and Youth

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Summary Excerpt Details

I. Einleitung

Die Studie von Helmut Schelsky „Die skeptische Generation“ und die Studie von Wilhelm Roessler „Jugend im Erziehungsfeld“, haben jeweils eine andere Darstellungsweise aus verschiedenen „wissenschaftlichen Räumen“.
Schelsky hat eine soziologische Studie verfasst, in der westdeutsche Jugendliche der Jahre 1945-1955, vor- nehmlich die arbeitenden Jugendlichen, ihm das empirisches Material liefern, verfasst und Roessler einen erziehungswissenschaftlichen Beitrag, in dem er anhand von Selbstzeugnissen besonders die Schüler näher untersucht.

Im Folgenden werde ich zuerst auf die Vorworte bzw. die Einführungen eingehen, um die Ansatzpunkte beider Studien festzuhalten.

Schelsky versucht im Rückgriff auf eine Fülle jugendsoziologischer Studien, anhand des sich da- raus ergebenden Materials, ein Gesamtbild der deutschen Jugend zu erstellen. Er beabsichtigt eine Synthese der empirischen Untersuchungen. Beeinflusst wird seine Arbeit zusätzlich durch viele, von ihm und seinen Mitarbeitern, bereits verfasste Studien. Die Aussagen, die er innerhalb der Stu- die gibt, werden grösstenteils anhand empirischer Ergebnisse belegt.
Jugendkriminalität und -verwahrlosung, sowie das sexuelle Verhalten der Jugendlichen, werden in Schelskys Arbeit ausgelassen oder nur am Rande erwähnt; zum einen aus Gründen des speziellen Themas, welches den Ansatzpunkt des Gesamtbildes verfälschen würde, und zum anderen durch wenig vorhandenes aufschlussreiches empirisches Material.
Pädagogische Aspekte werden bewusst vermieden.
Seine Studie ist eine Analyse der berufstätigen Jugendlichen zwischen 14-25 Jahren. „Weil uns der junge Arbeiter und Angestellte, und nicht der Oberschüler und Hochschüler, die strukturleitende und verhaltensprägende Figur dieser Jugendgeneration darzustellen scheint“. (Schelsky, Helmut: Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend. 1963. S. 8)
Zeitlich und regional ist die Studie eingeschränkt. Interkultureller Vergleiche der Jugend werden fast gar nicht aufgegriffen, da die Gefahr der Überinterpretation als Außenstehender sehr groß ist.
Daher beschränkt sich die Studie auf die westdeutsche Jugendgeneration.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begriff der Jugend

III. sozial / geschichtlicher Hintergrund

1. Jeunesse dorée

2. Die Generation der Jugendbewegung

3. Die Generation der politischen Jugend

4. Jugend zwischen den Ideologien

5. Zusammenbruch der Illusionen

IV. Die Jugend in Kriegs- und Nachkriegszeit

V. Die skeptische Generation

VI. Westdeutsche Jugend der Zeit nach 1945

VII. Vergleich der beiden dargestellten Jugenden

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht zwei wissenschaftliche Studien über die deutsche Jugendgeneration im 20. Jahrhundert: Helmut Schelskys soziologische Untersuchung „Die skeptische Generation“ und Wilhelm Roesslers erziehungswissenschaftlichen Beitrag „Jugend im Erziehungsfeld“. Ziel ist es, die unterschiedlichen Ansatzpunkte, Methoden und empirischen Erkenntnisse beider Autoren gegenüberzustellen, um ein umfassendes Bild der jugendlichen Lebenswelt nach 1945 zu zeichnen.

  • Vergleich soziologischer und erziehungswissenschaftlicher Forschungsansätze
  • Analyse der jugendlichen Lebensumstände nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Untersuchung von Identitätsbildung und politischer Entideologisierung
  • Bedeutung der Familie und der privaten Welt als Rückzugsort
  • Wirkung von Massenmedien und Technik auf das Weltbild der Jugend

Auszug aus dem Buch

V. Die skeptische Generation

Durch die sozialen und politischen Erlebnisse der Jugend während und nach dem zweiten Weltkrieg, und zum Teil auch verursacht durch die Einflüsse politischer Propaganda der neuen Regierung wie der Besatzungsmächte, findet eine Ablösung der politischen Generationsgestalt statt. Eine regelrechte Entpolitisierung und Entideologisierung des jugendlichen Bewußtseins. Die Identifikation mit einem politischen System, in dem man mit seinen Idealen und Ideen vollkommen aufgeht, ist durch die Herrschaft des Nationalsozialistischen Systems zerstört worden, da es die eigentlichen Ideale der Jugend verraten und sie geschickt manipuliert hatte. Es besteht noch nicht einmal mehr die Bereitschaft dazu. Es mangelt dabei nicht an Ideen, sondern einfach daran, dass diese Jugend nicht an die Politik glaubt und so keine Basis, wie in den 20er Jahren, für eine politische Aktivität gegeben ist. Die erlebten Notstände haben das Vertrauen in eine Gesellschaft, die für Ordnung und Sicherheit sorgt, sehr stark erschüttert und eigentlich so gut wie vernichtet. Die Jugendgeneration muss ihre „persönliche und private Welt des Alltags, vom Materiellen her angefangen, selbst stabilisieren und sichern“, was keine andere Generation vor ihr tun musste.

Sie besinnen sich also auf die alten, von der Jugenbewegung abgelehnten Werten, wie Familie, Alltag, Beruf und Ausbildung zurück. Durch die Wiederaufbauprozesse wird diese Haltung gefördert, da diese Werte, wenn auch nicht gewollt, von der Elterngeneration vorgelebt werden. Die Charakterisierung dieser Jugend erweist sich als etwas schwierig, da über sie nichts anderes zu sagen ist, als das was für die Erwachsenen gilt. Diese Generation ist also eine den Erwachsenen sehr ähnliche und weist viele erwachsene Züge in der Bewältigung des Lebensalltags auf, weshalb sie die >angepaßte Jugend< genannt werden kann. Schelsky entscheidet sich für den Begriff skeptische Generation, da er schon viel über ihre Haltung aussagt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Vorstellung der beiden Studien von Schelsky und Roessler sowie Erläuterung der methodischen Ansätze und Einschränkungen der Analyse.

II. Begriff der Jugend: Diskussion soziologischer und psychologischer Definitionsversuche von Jugend als Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsensein.

III. sozial / geschichtlicher Hintergrund: Betrachtung der historischen Entwicklungslinien und verschiedener Strömungen wie der „Jeunesse dorée“ oder der Jugendbewegung im Kontext der industrialisierten Gesellschaft.

IV. Die Jugend in Kriegs- und Nachkriegszeit: Analyse der Anpassung an Extremsituationen und des veränderten Verhältnisses zur Familie und zu staatlichen Institutionen nach 1945.

V. Die skeptische Generation: Charakterisierung der Jugend als „angepasst“ und „konkretistisch“, geprägt durch den Rückzug ins Private und eine kritische Distanz gegenüber Ideologien.

VI. Westdeutsche Jugend der Zeit nach 1945: Detaillierte Untersuchung des Alltags, der Rolle der Medien wie Film und Radio sowie der beruflichen Orientierung dieser Generation.

VII. Vergleich der beiden dargestellten Jugenden: Zusammenfassende Gegenüberstellung beider Studien und Fazit über die bleibende Bedeutung dieser Generation als Vorbote für die Gegenwart.

Schlüsselwörter

Jugendgeneration, Schelsky, Roessler, Nachkriegszeit, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Skeptische Generation, Entpolitisierung, Lebenswelt, Konkretismus, Familie, Industrialisierung, Jugendbewegung, Identität, Sozialstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht zwei bedeutende wissenschaftliche Studien über die deutsche Jugendgeneration des 20. Jahrhunderts unter soziologischen und erziehungswissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Auswirkungen historischer Umbrüche auf das jugendliche Selbstbild, der Wandel von Werten, die Bedeutung der Familie als Sicherheitsraum sowie das Verhältnis der Jugend zur Politik und Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Studien von Schelsky und Roessler herauszuarbeiten, um zu verstehen, wie die deutsche Jugend nach 1945 ihre soziale Identität und ihre Haltung zum Staat geformt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine Literaturanalyse der beiden genannten Primärquellen und führt einen vergleichenden Diskurs, um die wissenschaftlichen Argumentationen der Autoren einander gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Begriffs „Jugend“, den geschichtlichen Hintergrund, die Analyse der „skeptischen Generation“ sowie eine detaillierte Betrachtung des westdeutschen Jugendalltags nach 1945.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Jugendgeneration, Nachkriegszeit, Skeptische Generation, Entpolitisierung, Konkretismus und der soziologisch-erziehungswissenschaftliche Vergleich.

Was unterscheidet Roesslers methodischen Ansatz von dem Schelskys?

Roessler stützt seine erziehungswissenschaftliche Studie zusätzlich auf eine umfangreiche Auswertung von Selbstzeugnissen der Jugendlichen, was ihm einen tieferen Einblick in das Innenleben und die Gefühlswelt der Heranwachsenden ermöglicht.

Warum bezeichnet Schelsky die Generation als „skeptisch“?

Die Generation ist durch die Erfahrungen von Krieg und politischer Manipulation desillusioniert; ihr „skeptischer“ Charakter äußert sich in einer nüchternen, zweckorientierten Lebensführung und der Ablehnung großer, ideologischer Versprechungen.

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Details

Title
Jugendgenerationen im 20. Jahrhundert
Subtitle
Vergleich zwischen Helmut Schelsky und Wilhelm Rössler
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Erziehungswissenschaftliches Institut)
Course
Hauptseminar Jugendgenerationen und Jugendkulturen in der Moderne
Grade
"keine"
Author
Jennifer Spitznas (Author)
Publication Year
2003
Pages
26
Catalog Number
V183014
ISBN (Book)
9783656071280
ISBN (eBook)
9783656071884
Language
German
Tags
Jugend Jugendkultur Schelsky Rössler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Spitznas (Author), 2003, Jugendgenerationen im 20. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183014
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