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Das Sakrament der Taufe im Vergleich zum Sakrament der Firmung

Title: Das Sakrament der Taufe im Vergleich zum Sakrament der Firmung

Term Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Antonia Zentgraf (Author)

Theology - Systematic Theology

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit soll das Sakrament der Taufe mit dem Sakrament der Firmung vergleichend vorgestellt werden. Dabei wird auf der Basis von Karl Rahner zuerst geklärt, was unter dem Begriff Sakrament allgemein zu verstehen ist und welche Bedeutung und Stellung das Gnadenwort einnimmt. Dabei soll auch auf das Wesen der Sakramente eingegangen werden und geklärt werden, was es mit den Sakramenten als Grundfunktionen und Selbstvollzüge der Kirche auf sich hat. Daraufhin werden die beiden Sakramente hinsichtlich ihrer Bedeutung für die katholische Kirche und Gottes Handeln umschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist ein Sakrament?

3. Die Sakramente als Grundfunktionen der Kirche

3.1. Die Sakramente als Selbstvollzüge der Kirche

3.2. Selbstvollzug und Taufe

3.3. Selbstvollzug und Firmung

4. Das Sakrament der Taufe

5. Das Sakrament der Firmung

6. Fazit: Taufe versus Firmung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Sakrament der Taufe und das Sakrament der Firmung auf der theologischen Basis von Karl Rahner vergleichend gegenüberzustellen. Dabei wird insbesondere untersucht, inwiefern beide Sakramente als Selbstvollzüge der Kirche zu verstehen sind und welche Bedeutung sie für das Handeln Gottes am Menschen besitzen.

  • Theologische Grundlagen des Sakramentsbegriffs nach Karl Rahner
  • Die Kirche als Grundsakrament und deren ekklesiologische Rolle
  • Vergleichende Analyse der Taufe und Firmung als Initiationssakramente
  • Die Rolle der Gnade und des Heiligen Geistes bei der Spendung der Sakramente
  • Reflexion über die Praxis der Kindstaufe und die bewusste Entscheidung zur Firmung

Auszug aus dem Buch

3.2 Selbstvollzug und Taufe

Nach der Lehre der Kirche ist die Taufe eindeutig als das Sakrament zur Eingliederung eines Menschen in die Kirche zu verstehen. Eben diese Eingliederung ist eine „bestehende Wirkung der Taufe“ und selbst Sakrament und somit das Zeichen „für die übrigen Wirkungen der Gnade der Taufe.“ Der Zustand des Eingegliedertseins ist nach Rahner „sacramentum et res“ – ein Sakrament, welches für sich selbst steht. Die Zugehörigkeit kann so „alle anderen Wirkungen der Taufe mit sich bringen“. Unter dem sakramentalen Charakter der Taufe ist etwas Konkretes zu verstehen. Denn bei dem Vollzug der Taufe wird das „signum spirituale et indelebile“ der Seele des Täuflings eingeprägt. Hier muss daher hinterfragt werden, was das genau bedeutet. Der Charakter der Taufe ist nämlich deshalb ein Zeichen, weil es „die bleibende, durch ein sakramental geschichtliches Vorkommnis geschehende Beanspruchtheit des Getauften durch die Kirche Christi ist.“

Vereinfacht übersetzt, wird hier von einem unauslöschlichen und vom Geist erfüllten Zeichen gesprochen. Neben der Hinterfragung des Charakters des Sakraments der Taufe muss auf zwei Elemente verwiesen werden – zum einen auf ein sichtbares und zum anderen auf ein dauerndes. Denn ohne ein sichtbares Element gibt es kein Zeichen und ohne ein dauerndes kann es kein signum indelebile geben. Das sichtbare Element muss dabei gar nicht visuell erkennbar sein. Vielmehr geht es um „eine wirkliche geschichtliche und soziale Greifbarkeit“. So kann geschlussfolgert werden, dass durch die Eingliederung und damit verbundene Teilnahme am Priestertum Christi einem Menschen die Gnade Gottes zukommt, „insofern er Glied der Kirche ist und auf sie hingeordnet bleibt; insofern die Kirche als sichtbare Kirche in der weltlichen Raumzeitlichkeit […] die Fortsetzerin der hohepriesterlichen Funktion Christi ist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung der Arbeit ein, das Sakrament der Taufe und der Firmung basierend auf den Schriften von Karl Rahner zu vergleichen und grundlegende Forschungsfragen zu definieren.

2. Was ist ein Sakrament?: Dieses Kapitel klärt das Wesen des Sakramentsbegriffs bei Karl Rahner, insbesondere die Rolle des Wortes als Ausdruck der Gnade und die Kirche als Grundsakrament des Heils.

3. Die Sakramente als Grundfunktionen der Kirche: Hier wird das Verständnis der Sakramente als Selbstvollzüge der Kirche erläutert, welche die Kirche in ihrem eigenen Wesen als Heilsgemeinschaft konstituieren.

3.1. Die Sakramente als Selbstvollzüge der Kirche: Dieses Unterkapitel vertieft, wie die Kirche durch die Spendung der Sakramente ihre bleibende Präsenz und ihr sakramentales Wesen im Leben des Einzelnen verwirklicht.

3.2. Selbstvollzug und Taufe: Der Fokus liegt hier auf der Taufe als Eingliederungssakrament, das einen unauslöschlichen Charakter hinterlässt und den Menschen an das Priestertum Christi bindet.

3.3. Selbstvollzug und Firmung: Dieses Kapitel behandelt die Firmung als Sakrament der Geisthandauflegung und der Sendung, welche die in der Taufe grundgelegte Gnade stärkt und den Gläubigen zum Zeugnis in der Welt beruft.

4. Das Sakrament der Taufe: Das Kapitel analysiert die Kindstaufe als Erstaufnahme in die Gemeinschaft und betrachtet die Gnade Gottes als ein Geschenk, das dem menschlichen Handeln vorausgeht.

5. Das Sakrament der Firmung: Hier wird die Firmung als Sakrament der Sendung und des Glaubensbekenntnisses beschrieben, das den Christen mündig macht und zum Apostolat aussendet.

6. Fazit: Taufe versus Firmung: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zusammen und beantwortet die in der Einleitung aufgeworfenen Fragen zur Praxis des Glaubenslebens.

Schlüsselwörter

Karl Rahner, Taufe, Firmung, Sakrament, Kirche, Grundsakrament, Selbstvollzug, Gnade, Initiationssakramente, Geisttaufe, Heilsgeschichte, Sendung, Glaubensbezeugung, Eingliederung, Charisma.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer vergleichenden Analyse der beiden katholischen Sakramente Taufe und Firmung auf Basis der theologischen Schriften von Karl Rahner.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen das Verständnis von Sakramenten als Selbstvollzüge der Kirche, die ekklesiologische Bedeutung der Taufe und Firmung sowie die Rolle des Gnadenwortes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Taufe und Firmung in ihrer Bedeutung für das Handeln Gottes und die Kirche zu definieren und zu klären, ob die Taufe als bloßer Beginn und die Firmung als Ende des Glaubenswegs zu betrachten sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theologisch-hermeneutischen Analyse der Werke von Karl Rahner, um die sakramententheologischen Zusammenhänge zu erarbeiten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen der Taufe als Eingliederungssakrament und der Firmung als Sakrament der Sendung und Geisthandauflegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Karl Rahner, Sakramententheologie, Taufe, Firmung, Grundvollzüge der Kirche, Gnadenwort und christliche Initiation.

Wie unterscheidet sich die Taufgnade nach Rahner von der Firmgnade?

Während die Taufe die Eingliederung in die Gemeinschaft und die Rechtfertigung des Menschen in den Vordergrund stellt, fokussiert die Firmung auf die geistige Stärkung für das Apostolat und das öffentliche Zeugnis vor der Welt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Taufe und Firmung so bedeutsam?

Die Unterscheidung verdeutlicht, dass die Firmung keine bloße Wiederholung der Taufe ist, sondern eine Entfaltung und Stärkung des Glaubenslebens, die den Gläubigen zur aktiven Teilhabe am Sendungsauftrag der Kirche befähigt.

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Details

Title
Das Sakrament der Taufe im Vergleich zum Sakrament der Firmung
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
1,0
Author
Antonia Zentgraf (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V182793
ISBN (eBook)
9783656066637
ISBN (Book)
9783656066835
Language
German
Tags
Systematische Theologie; Theologie; Sakrament; Taufe; Firmung; Karl Rahner; Selbstvollzüge der Kirche; Taufe versus Firmung; Kindstaufe; Erwachsenentaufe; Gnadenwort; Wesen der Sakramente Glaube Vergleich Taufe und Firmung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antonia Zentgraf (Author), 2011, Das Sakrament der Taufe im Vergleich zum Sakrament der Firmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182793
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