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Geschlechtsabhängige Bildungsdifferenzen

Title: Geschlechtsabhängige Bildungsdifferenzen

Seminar Paper , 2010 , 13 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Stefanie Schwarz (Author)

Gender Studies

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Summary Excerpt Details

Frauen und Männer in Deutschland haben grundsätzlich die gleichen Bildungschancen. Als Kinder können sie die gleichen Grundschulen besuchen und später mit den entsprechenden Leistungen eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Sogar die typischen Männerberufe mit handwerklichen oder technischen Schwerpunkt können Frauen erlernen, wenn sie dafür geeignet sind. Das Geschlecht an sich sollte inzwischen also kein Hindernis in der Bildung darstellen.
Doch wie sieht die Realität im alltäglichen Leben wirklich aus? Wieso wurden bisher anscheinend Männer in der Bildung bevorzugt und gibt es das im 21. Jahrhundert überhaupt nicht mehr? Was kann man aus diversen Studien dazu herauslesen? Wie sieht es mit Bildungsbenachteiligung außerhalb Deutschland aus? Wie wirkt es sich auf Berufschancen aus?
Das Thema soll in dieser wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel „Geschlechtsabhängige Bildungsdifferenzen“ nun näher beleuchtet werden.
Zunächst wird dazu versucht, die Ursprünge der Bildungsbenachteiligung herauszufinden. Dann wird anhand von verschiedenen Studien erläutert, welches Geschlecht wie benachteiligt werden und welche Ursachen dies haben kann. Im Anschluss löst sich die Untersuchung von Deutschland und stellt die Bildungsbenachteiligung vor allem in Entwicklungsländern gegenüber. Abschließend werden die Folgen für Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen dargestellt, wenn sie wegen verschiedenen Gründen berufliche (Weiter-)Bildung nicht ausreichend wahrnehmen können.
Am Ende dieser wissenschaftlichen Arbeit soll dem Leser bewusst sein, was Bildungsbenachteiligung bedeutet und welche Dimensionen sie annehmen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FRAUENBILDUNG IM HISTORISCHEN KONTEXT

3. GESCHLECHTSSPEZIFISCHE BILDUNGSGERECHTIGKEIT IM 21. JAHRHUNDERT

3.1 Gender Studies: Benachteiligung durch (gegebene) Unterschiede im Lernverhalten

3.2 Thomas Dee: Benachteiligung durch Geschlecht des Lehrenden

3.3 PISA-Studie: Benachteiligung durch Rollenbildung und Klischees

4. GESCHLECHTLICHE BILDUNGSDIFFERENZEN IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN

5. BILDUNGS- BZW. KARRIEREBENACHTEILIGUNG IM ERWACHSENENALTER

6. ZUMAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Fortbestehen geschlechtsabhängiger Bildungsdifferenzen im 21. Jahrhundert und analysiert deren Ursachen sowie Auswirkungen auf die berufliche Karriereentwicklung. Dabei wird hinterfragt, wie tiefgreifend traditionelle Rollenbilder und strukturelle Benachteiligungen trotz formaler Chancengleichheit den Bildungserfolg und den Zugang zu Führungspositionen beeinflussen.

  • Historische Entwicklung der Frauenbildung und Transformation gesellschaftlicher Rollenbilder
  • Analyse geschlechtsspezifischer Leistungsprofile anhand von Gender Studies und der PISA-Studie
  • Rolle der Lehrkräfte und geschlechtsabhängige Vorbilder im Bildungsprozess
  • Bildungshindernisse und Benachteiligungen in Entwicklungsländern im globalen Vergleich
  • Strukturelle Barrieren beim beruflichen Aufstieg und die Mehrfachbelastung von Frauen

Auszug aus dem Buch

3.3 PISA-Studie: Benachteiligung durch Rollenbildung und Klischees

Die PISA-Studie ist schon seit einigen Jahren in aller Munde. Daraus lassen sich ebenfalls geschlechtsspezifische Differenzen zur Bildung ableiten und ermöglichen so eventuelle optimierte Förderungen. Dies ist jedoch bisher kaum geschehen – Das „Forum Bildungspolitik in Bayern“ will in einer Petition zum Bayerischen Landtag aufklären und Abhilfe schaffen.

Während der Schulzeit wächst die Leistungslücke zwischen Jungen und Mädchen immer mehr, je älter sie werden. Die Sonderauswertung der PISA-Studie zeigt, dass die beiden Geschlechter in der Grundschule im Rechnen noch ungefähr die gleiche Leistung aufweisen. Mit der Zeit aber würden die Jungen den Mädchen überlegen sein, hingegen die Jungen schon von Beginn an eine Leseschwäche aufweisen und haben Schwierigkeiten damit, Texte kritisch zu verstehen, analysieren und zu bewerten. Dies gilt für nahezu alle Industriestaaten.

Die Gründe, weshalb Jungen in den höheren Klassenstufen (laut OECD ab etwa 15 Jahren – mit 10 Jahren sind noch keine großen Unterschiede offensichtlich) anscheinend ein besseres Verständnis für mathematisch bzw. naturwissenschaftlich orientierte Fächer haben, liegen laut den Autoren der Sonderauswertung der Studie in der klassischen, klischeehaften Verteilung der Rollen. Mädchen glauben von Anfang an nicht an ihre Fähigkeit, Rechenaufgaben zu lösen und haben deswegen damit Probleme. Dies würde aber nicht am Mangel logischen Denkens liegen, so die Forscher, sondern viel mehr an den Rollenbildern, die sie von ihren Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Jungs rechnen, Mädchen lesen besser – demnach ordnen sich beide Geschlechter ihren Rollen zu.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung skizziert die Fragestellung nach der Realität von Bildungschancen im 21. Jahrhundert und stellt die methodische Vorgehensweise der Arbeit vor.

2. FRAUENBILDUNG IM HISTORISCHEN KONTEXT: Dieses Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der Mädchenbildung vom Mittelalter bis hin zur Etablierung der Koedukation in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

3. GESCHLECHTSSPEZIFISCHE BILDUNGSGERECHTIGKEIT IM 21. JAHRHUNDERT: Das Kapitel analysiert aktuelle Studien und Forschungsergebnisse, die geschlechtsspezifische Unterschiede im Lernverhalten, den Einfluss der Lehrkräfte sowie Rollenklischees in der PISA-Studie untersuchen.

4. GESCHLECHTLICHE BILDUNGSDIFFERENZEN IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN: Hier werden die spezifischen Herausforderungen und Bildungsdefizite für Mädchen in Entwicklungsländern, insbesondere unter Berücksichtigung sozioökonomischer Faktoren, beleuchtet.

5. BILDUNGS- BZW. KARRIEREBENACHTEILIGUNG IM ERWACHSENENALTER: Dieses Kapitel thematisiert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie strukturelle Hindernisse beim beruflichen Aufstieg von Frauen in Führungspositionen.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Persistenz von Bildungsunterschieden und betont die Notwendigkeit des Abbaus tradierter Rollenmuster.

Schlüsselwörter

Bildungsdifferenzen, Geschlechtsabhängigkeit, Chancengleichheit, PISA-Studie, Gender Studies, Rollenbilder, Bildungsbenachteiligung, Führungspositionen, Karriereplanung, Entwicklungsländer, Koedukation, Sozialisation, Bildungsungerechtigkeit, Lehrkräfte, Leistungslücke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Bildung und deren langfristige Auswirkungen auf die berufliche Karriere von Frauen und Männern.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die zentralen Themen sind historische Hintergründe der Frauenbildung, aktuelle Forschungsergebnisse zu Lernverhalten und Rollenklischees, Bildungsbenachteiligung in Entwicklungsländern sowie die Karrierechancen im Erwachsenenalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Bildungsbenachteiligung trotz formaler Gleichberechtigung noch immer existiert und welche Mechanismen – von sozialen Rollenbildern bis hin zu strukturellen Hürden – dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historisch-sozialwissenschaftliche Perspektive und wertet diverse Sekundärstudien, wie etwa die PISA-Studie und Forschungsergebnisse von Thomas Dee, aus.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, die Analyse aktueller Bildungsunterschiede durch Studien, den Vergleich mit Entwicklungsländern sowie die Betrachtung der Barrieren beim beruflichen Aufstieg.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Bildungsbenachteiligung, geschlechtsspezifische Differenzen, Karrierechancen und Rollenbilder.

Welche These vertritt Thomas Dee in Bezug auf das Lernverhalten?

Thomas Dee stellt die These auf, dass Jungen durch den Mangel an männlichen Vorbildern in Bildungseinrichtungen benachteiligt sind und ihre Leistungen durch männliche Lehrkräfte positiv beeinflusst werden könnten.

Warum führt die Autorin die Situation in Entwicklungsländern auf?

Dies dient der globalen Einordnung, um zu verdeutlichen, dass Bildungsdefizite nicht nur auf individuellen Leistungen basieren, sondern stark von sozioökonomischen, religiösen und traditionellen Rahmenbedingungen eines Staates abhängen.

Welche Rolle spielt die „Doppelbelastung“ für die Karriereplanung?

Die Autorin argumentiert, dass Frauen durch die gleichzeitige Verpflichtung zu Familie, Haushalt und Beruf weniger Ressourcen für berufliche Weiterbildungen aufbringen können, was ihre Chancen auf Führungspositionen im Vergleich zu Männern signifikant mindert.

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Details

Title
Geschlechtsabhängige Bildungsdifferenzen
College
Berlin School of Economics
Course
Unternehmen, Betrieb, Arbeit aus historisch-sozialwissenschaftlicher Perspektive
Grade
1,5
Author
Stefanie Schwarz (Author)
Publication Year
2010
Pages
13
Catalog Number
V182618
ISBN (Book)
9783656065906
ISBN (eBook)
9783656066095
Language
German
Tags
geschlechtsabhängige bildungsdifferenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Schwarz (Author), 2010, Geschlechtsabhängige Bildungsdifferenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182618
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